Siehst Du, genau das ist dein Problem. Das hast Du nämlich nicht aufgezeigt. Wenn Du den ersten auf die 20 wirfst und nur das Single triffst, ist ein Checken nicht mehr möglich auch mit einem guten zweiten Dart nicht mehr und das macht sich in deiner Gefühlswelt bemerkbar. Wirfst du auf die 19 und triffst nur das Single, kannst Du mit einem guten zweiten Dart noch checken und das macht sich auch in Deiner Gefühlswelt bemerkbar. Diesen Dart wirfst Du dann mit einer ganz anderen Konzentration und Motivation.
Das ist der kleine und feine Unterschied und diese Variabel kommt in Deiner Gleichung nicht vor und deshalb ist sie auch nicht richtig.
Die Grundlage für die Wahrscheinlichkeit ist die reine Theorie, wie ich sie durch die Formeln berechnet habe.
Darauf bauen dann die individuellen Einflüsse wie der Wurf, die Psyche oder die Tagesform auf.
Darauf hinzuweisen dass es psychologische Vor- und Nachteile gibt wie es der Mitleser z.B. getan hat ist völlig in Ordnung. Sie haben allerdings keinen Einfluss auf die Theorie und treffen auch nicht zwangsläufig auf jeden einzelnen Spieler zu.
Um das zunächst einmal klarzustellen: Die Rechnungen sind reine Theorie, da gibt es keinen Wurf, keine Erfahrung und keine psychologischen Vor- und Nachteile.
Zum x-ten Mal: die Rechnung ist Theorie, da gibt es keine "Gefühlswelt"...
Gehen wir mal konstruktiv auf die 269 und 268 über.
ich fange bei beiden Zahlen je auf 19 bzw 18 an. Bei einfachen Treffer kann ich mich voll auf die verbleibenen Darts konzentrieren. Sollte der zweite Dart keine T20 werden kann ich mit dem letzten noch auf finish kommen.
Ansonsten als Faustregel:
spätestens der Zweite sollte zum stellen auf die entsprechende Zahl geworfen werden. Wenn die erstgenannten zahlen triple sind,entsprechend umdenken.
Wäre bei 269 57-20-25 für 167. Bei 268 54-19-25 für 170. Wenn mit dem Zweiten ein weiteres triple getroffen wird,alles andere schei..egal.
Das ist meiner Meinung nach auch die beste Herangehensweise bei 268 und 269 Rest, da man 3 statt 2 Darts für ein Treble hat.
