Es ist nicht nur die Gefühlslage des Gegners die ich mit dem richtigen Weg beeinflussen kann, sondern auch meine eigene. Wirft man auf die 20 und trifft nur das Single, macht sich eine gewissen Enttäuschung breit, weil man weiß, jetzt geht nichts mehr. Den nächsten Dart wirft man dann auch nicht mit einer positiven Anspannung oder Konzentration. Man wirft diesen schlechter als seinen üblichen zweiten.
Beim Weg über die 19 behält man sich aber diese positive Spannung/Konzentration für den zweiten Dart. Man wirft diesen dann i.d.R. besser.
Weiter muss man mal die Spieler bei knappen Spielen beobachten, wenn der Gegner nach dem ersten Dart keine Checkmöglichkeit mehr hat oder diesen versemmelt. Sehr viele ballen die Faust, jubeln (natürlich still) und bauen sich schon für ihre Aufnahme auf. Sieht man sehr häufig in der 1. Dartliga NRW. Ich persönlich zeige keine äußerliche Reaktion, freue mir aber ein Bein ab.
Das Gesetz gilt nur, wenn man alle drei Darts mit derselben Treffergenauigkeit wirft, und das ist nicht der Fall. Also stimmt das Gesetz nicht.
Auf die "alten Hasen" zu hören, ist wirklich gut und man kann viel lernen. Ich habe dadurch viel gelernt.

