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    Das wurde aber vor dem gestrigen Spiel aufgenommen. Mit dem rumbrüllen, Schattenboxen und von mir aus auch Liegestütze ist ja alles schön und gut, aber den Dart 20 cm am Kopf des Gegners vorbei zu werfen, wenn der eine Millisekunde vorher erst seine Darts rausgezogen hat und mit dem Rücken zum Oche steht, dafür gehört man gesperrt. Wenn die PDC (DRA) da nicht eingreift weiß ich auch nicht, man hat auch eine Vorbildfunktion

    https://youtu.be/EfPYDkLHgt4

    Mal zu Dir Knutsen:

    Ja, dass wurde gestern vor dem Spiel aufgenommen.

    Aber was willst du mit dieser Aussage ausdrücken? In meinem Video ging es nur um die Ansicht eines Rugbyspielers, dessen Sichtweise und wie er das Verhalten empfindet. Wenn ich mit Eishockeyspielern über Dart rede, haben die auch ganz andere Toleranzgrenzen als die meisten Dartspieler. Die lachen sich krank, wenn ich sage, "Eh, dass ist respektlos, wenn du den Gegner mental beeinflussen willst."

    Und so hat es mein Talkpartner auch rüber gebracht, ich zitiere mal frei "Wenn man nicht aus dem Dartsport kommt und sich das Verhalten von Price anschaut ist das schon hart, aber nichts was man bestrafen müsste"


    Wenn ich deine Aussage so sehe, könnte ich meinen, in dem Video wurde das Verhalten von Price als Grundsätzlich gut eingestuft. Das fällt mir bei deinen Aussagen generell auf, dass da selten ein konkreter Bezug auf das zitierte besteht oder zitierte Aussagen im falschen Kontext wiedergegeben werden. Deine Meinung in Ehren, aber deute meine nicht um, mit deinen Aussagen. Das ist ein schlechter Stil.


    Generell:

    Ich bin ehrlich, wenn ich die Aktionen im HF hätte vorausahnen können, dann wäre das Video nicht entstanden. Nicht, weil ich meine Meinung nicht vertreten kann, sondern der Tatsache geschuldet, das ich mit jemandem ein lockeres Schwätzchen gehalten habe.

    Warum noch? Wenn ich das Internet, insbesondere einige Facebookgruppen anschaue und den geballten Hass dort lese, frage ich mich was mit diesen Menschen los ist.
    Auf der einen Seite werden Hasskommentare geschrieben, hier geht es ja meist noch mit "Brüllaffe...und anderen diversen Anfeindungen, die das Maß der Dinge komplett überschreiten.

    Wenn ich mich emotional dermaßen gehen lasse, einen Post zu VERFASSEN und den auch noch absenden, der anderen zeigt, dass ich dabei völlig von Hass oder Aggression zerfressen bin, dann stellt sich nur eine Frage: " Wie will ich meine Emotionen kontrollieren und im Griff haben, wenn ich in eine Situation gerate, die mich persönlich angeht?". Wer es nicht schafft, während des Schreibens die Kontrolle über Anstand und Emotionen aufrechtzuerhalten, der kann es in der besagten Situation auch nicht.

    Eine eigene Meinung zu haben ist wichtig und kann auch positiv auf andere wirken. Aber eine Meinung sollte in sich auch respektvoll sein, selbst wenn man einen respektlosen Menschen kritisiert.
    Wer das nicht versteht und meint, jede Emotion ist unbedingt zu veröffentlichen, der hat noch viel Potenzial für Persönlichkeitsentwicklung.


    Es wird mMn viel zu viel über dies und das nachgedacht und da was am Stand, am Griff und was weiß ich geändert werden kann, da wird was geschraubt an den Flights oder Shaftlänge, der und der Dart gekauft und am Ende ist das Ergebniss doch wieder ernüchternd, weil wir durch diese ewige Änderungen überhaupt kein Muskelgedächnis aufbauen können.... Yust my 2 Cents

    Das ist vollkommen richtig und eines der Hauptprobleme im Dart. Jeder ist auf der Suche nach dem EINEN Tipp, der einen sofort besser macht. Da stimme ich 100% mit dir überein, dass man so niemals seinen Wurf finden wird. Viele sind zu oft mit dem inneren Fokus beschäftigt.

    Der Grund warum das so ist, weil soviel Spieler zu Hause und alleine spielen, oder in einem Verein, wo alle wenig bis gar keine Ahnung vom trainieren habe. Denn Unwissenheit ist der Keim, der die oben angedeutete Suche nach dem heiligen Gral auslöst.

    Hast du jemanden an deiner Seite, der dir hilft und weis wie man jemanden trainiert, dann findest du sehr schnell deinen Wurfstil.

    Im Grunde haben wir ja identische Ansichten. Ich habe mich wohl nicht richtig ausgedrückt, daher in dem anderen Post nochmal eine Erklärung ergänzt

    Bezieht sich dein Inhalt auf meine Aussage? Wenn ja, Frage ich mich gerade wo ich diese Aussagen getätigt habe, dass du sowas schreibst.
    Ich habe niemals behauptet, dass man technische Wärme und Strömungslehre 1-4 belegt haben muss, um Dart zu spielen.

    Und als ausgebildeter Trainer weist du, wie man Bewegung erlernt. Das geht nicht, ohne dem anderen ein Verständnis für den Bewegungsvorgang zu ermöglichen. Und nicht, "mach mal wird schon"

    Wenn ich als Einsteiger (Threadersteller) aber nur am experimentieren bin, finde ich nie meinen Wurf. Und das ist als Einsteiger wichtig. Stand, Follow Through etc. Das ist wichtig als Einsteiger und nicht solche Tipps wie Flights einschneiden.


    Das hat er auch nicht als Tipp ausgegeben. Daher schreib er ja "Die Frage hat mich auch eine Idee gebracht"

    Und was Einstiger benötigen, sind konkrete Anleitungen und nicht Tipps wie "Wirf so, wie es dich gut anfühlt". (Nachtrag: Gut das war nicht auf Experimentieren bezogen, sondern auf konkrete Anleitungen, die dem Anfänger das nötige Bewegunsverständis vermitteln)

    Über was sich manche hier alles einen Kopf machen, it's a funny old game... stellt euch hin und spielt Darts und habt Spaß, das ist die Hauptsache, wenn es Spaß macht und ihr habt kleine Erfolserlebnisse dann kan ´n man später immer noch an kleinen Details was drehen, aber Flights einschneiden ?

    Es soll Leute geben die haben Spaß am Experimentieren, das sind die, die im Nachhinein Denkanstöße für andere liefern. Wenn alle nur auf der Scheibe rumballern und alte Sprüche aufsagen, wird Entwicklung verhindert.

    Da sind mir ausgeflippte Ideen ganz recht um alles zu hinterfragen und mich zu entwickeln.

    Will dir auch keinesfalls ans Bein pinkeln und denke mit vielem hast du sowieso recht! Mir gehts eher um die Einschätzung wieviel Potenzial/Einfluss bestimmte Bereiche haben und ich denke da werden manche Parameter teilweise maßlos über-/unterschätzt.

    Das habe ich auch so nicht aufgefasst. Es gibt verschiedene Meinungen dazu, das eine neue Strömung hinzukommt, die ich auch vertrete, ist meines Erachtens nicht von Nachteil.
    Ich für meinen Teil habe auch eine Prioritätenliste, da steht sehr viel drauf und macht aus meiner Sicht einen guten Trainingsplan aus. Die Gewichtung ist aber dann abhängig von der betreffenden Person.



    Bspw. glaube ich hat es (zumindest theoretisch) keinen großen Einfluss auf sein Spielergebnis/-Niveau, ob sich ein Merwyn King 5h oder nur 5min vor nem Match einwirft... Kann ich natürlich nich beweisen, aber ich denk mal ich bin auch nich der Einzige der das so sieht!?

    Da stimme ich ein.

    Und damit allen Frohe Weihnachten, für mich gehts jetz zu Eltern :gn:


    Die und deiner Familie auch ein schönes Fest

    Andererseits hat ja auch offensichtlich noch keiner der das Ganze rein wissenschaftlich angeht mit den etablierten Spielern aufnehmen oder gar diese überflügeln können!?! Spricht für mich eigentlich doch dafür dass die "gottgebene Wurftechnik" (also ne Talentsache) der wohl allerwichtigste Erfolgsfaktor ist?!


    Außer Harald Jansenberger, kenne ich keinen der die Sache wissenschaftlich angeht, oder hast du da andere Informationen?

    Das bedeutet für mich im Umkehrschluss, das im Moment noch viel zu wenige Trainer, Coaches oder wie man sie auch nennen möchte, im Dartsport aktiv sind, um eine quantitative Aussage treffen zu können.
    Wenn ich noch in das Jahr 2017 schauen, ist mir nicht eine Publikation (Ob Buch, Kanal oder sonstwas) bekannt, wo es um Trainingsmethoden im Dartsport ging. Das waren nur "Ich spiele 4 Stunden das und das"

    Von daher wird es noch einige Zeit dauern bis es messbar ist, ob sich anerkannte Trainingsmethoden auch im Dartsport umsetzen lassen, oder der Dartsport völlig immun gegen sowas ist.



    Die mentale Schiene (wird ja auch oft genug als wichtigste betitelt) kommt wohl dann mit Abstand als Nr. 2. Denn wenns andersrum wäre würden uns wohl die ganzen Mentaltrainer oder Psychologen etc von ganz oben der Weltrangliste grüßen und nich wie bisher eher so völlige Otto-Normalos (glaub zumeist auch eher mit nem unterdurchschnittlichem Bildungsniveau)... :thumbup:

    Das können wir beurteilen, wenn im Profibereich der Alkohol in der Dopingliste steht.

    Im Dartsport gab es sehr lange die Meinung, dass man entweder das "Killergen" hat oder nicht. Seit ein paar Jahren hört man immer wieder von "Quellen" in den Medien, "der hat einen Mentaltrainer".

    Die Funktion dieser Mentaltrainer liegt oft in der Beseitigung akuter Probleme. Dass sich das in den kommenden Jahren ändern wird, halte ich für sehr wahrscheinlich. Da wird es dann auch im allgemeinen Trainingsplan zu immer mehr Mentaltrainingseinheiten kommen.

    Ob Profis einen Wurftechniktrainer haben, wage ich zu bezweifeln. Die, die ich kenne, haben sowas nicht. Generell wird noch Meinung vertreten, dass ein Wurf eine Gottgegebene Sache ist.
    Also entweder du hast das oder nicht. Ist natürlich abwegig und gerade bei Anfänger kann man sehr gute Erfolge erzielen, wenn man sofort mit einem guten Wurftechniktraining anfängt.

    Aber das ist noch in den Kinderschuhen und wird belächelt.

    Solange der Irrglaube vertreten wird, dass man alleine durch Abspulen von Spielen, seinen Wurf ausbildet, wird sich das auch nicht ändern.
    Leider wird sowas wie "Du musst 5 Stunden am Tag 501 oder 121 spielen, dann wirst du gut" auch in den Medien breitgetreten.

    Ja, das ist völlig normal. ►Binokulares Sehen.

    Der Clou bei der Sache, wenn du dein Ziel richtig fett und scharf siehst, dann stimmt dein Fokus auf dein Ziel. Das wird aber oft durch Konzentrationsschwäche und Ablenkungen verhindert, so das dein eigentliches Ziel eher aussieht, als ob du einen Gaußschen Weichzeichner drauf hast.

    Ich würde das mit einem Mix aus mentalem Training, Technikübungen und Spielen machen.
    Als erstes schaue ich, wo liegen meine Schwachstellen, warum treffe ich die Doppel nicht.

    Sind es Probleme mit der Konzentration, Nervosität, Selbstvertrauen, technische Unzulänglichkeiten, etc.?

    Daraus leite ich dann mein Mental- und Techniktraining ab. Übungen und wettkampfähnliche Spiele runden das ganze dann ab.
    Aus meiner Sicht stellt gerade das mentale Problem eine Hauptrolle dar, denn wenn ich gute Scores werfen kann, ist es unerklärlich das ich dann kein Doppel treffen soll. Wurftechnisch stellt das nämlich kein Problem dar.

    Oft hadern wir mit den Doppeln, weil wir nicht genug Selbstvertrauen haben. Daher ist das kein rein technisches Training, was zu Verbesserung hilft.

    Dazu muss man das Gesamtbild des Wurfs sehen. Am besten sogar real, niemand wird dir hier einen Tipp geben können, ohne genau zu sehen was wann und wie passiert.

    Ich habe das mal seinerzeit so geändert, das ich den Mittelfinger unter das Barrel gelegt habe. Aber ob, das in deinem Fall die Lösung ist, ist fraglich.
    In Berlin rennen doch genug Leute rum, die sich das anschauen können.

    Edit: Kannst im neuen Jahr gerne nach Mahlow kommen und wir schauen uns das an.

    Wenn du das Problem erkannt hast, dann bist du doch einen Schritt weiter.
    Welche Frage hast du denn genau?

    Um solche "Probleme" anzugehen, ist es ratsam seine Beobachtungen aufzuschreiben und sich dann einen Plan zu machen, wie man am besten vorgeht.
    Ohne so eine Zielsetzung wirst du Planlos hin und her ändern und Schlussendlich kaum auf einen Nenner kommen.

    Ja.

    Hast du kein gutes Handy?

    Denn wenn ich mein Note 9 in der Videofunktion gegen meine A7 III vergleiche, dann sind die "Out of the Cam" Videos nicht schlechter. Und die Iso sollte da wohl kein Problem darstellen.
    Für solche Aufnahmen reichen Handys definitiv aus, alles andere wäre dann eher eine Sache für Log Profile.


    Jeder spielt z.B. 11 Legs, wenn im Modus best of 11 Legs gespielt wird oder falls wie hier im Modus First to 3 Sets gespielt wird, muss eben jeder 25 Legs spielen. Danach errechnet ein Computerprogramm eine Rangliste derart, dass er jeden gegen jeden spielen lässt und zwar mit und ohne Anwurf. Für einen Sieg gibt es einen Punkt und für zwei Siege gegen einen Gegner (also mit und ohne Anwurf gibt es zwei Punkte). Die besten 64 der Rangliste kommen in die nächste Runde und dort macht man genau das gleiche Spielchen wieder. Kein Losglück, niemand ist gesetzt, nur wer gut spielt kommt eine Runde weiter. Besonders wichtig würde ich so ein Turniermodus bei der Qualifying-School finden, da dort doch sehr viel Losglück mit eine Rolle spielt, weil die Niveaus der einzelnen Spieler sich stärker unterscheiden, als hier bei der WM, wo bisher Siegeraverages von 84,9 bis 97,8, also nur 13 Punkte Unterschied gespielt wurden und bei der Qualifying-School Siegeraverages von 60 bis 110 regelmäßig gespielt werden, also die Leistungsunterschiede deutlich größer sind zwischen den Spielern und man teilweise eine Runde mehr als ein anderer spielen muss und das teilweise gegen den besten, was wirklich unfair ist.


    Wenn dann noch der Videobeweis kommt, dann sind wir auf dem richtigen Weg.

    ... es hat nur durch die neue Setzung einen wechsel in der psychologischen Komponente gegeben der den Seeds noch mehr Druck machtmit denen diese offensichtlich nicht zurecht kommen und die Ungesetzten unterstütz - hat da wer eine Statistik wieviel % mehr gesetzte rausfallen seit dem vorjahr als in den letzten jahren?! Gefühlt sind es mind 50 % mehr.

    Ich kann dann nur noch einmal Wiederholen, wenn es für die gesetzten wirklich eine psychologische Herausforderung ist, dann müssen sie dieses annehmen (Vorbereitung). Und damit wäre dann der Weltmeister auch ein würdiger. (Was bisher jeder für mich war!)