Beiträge von dartblog

    Ermüdungserscheinung heißt für mich Zwangspause und sicher ist es genau das richtige, wenn einem nichts hilft. Entschuldigt das ich mich erdreistet habe meine Erfahrung zu teilen, auch wenn ich's nicht schon mit 20 jähriger Erfahrung untermauern kann.

    Das ist doch deine persönliche Wahrnehmung. Für mich sind Ermüdungserscheinungen, der Verlust oder Rückgang der Konzentration, der körperlichen Aktivierung usw.

    Dann passt man seine Trainingszeit an, oder macht etwas, um die Ausdauer zu verbessern.

    Denke Ermüdung sollte man auch spüren 🤷🏻

    ...Vielleicht schleicht sich beim Stand der Schlendrian ein oder in der Wurfbewegung....

    Was soll denn den Schlendrian, wie du es so schön sagst, auslösen?

    Es sind Ermüdungserscheinungen. Und ehrlich, wer kann nach zwei Stunden Dart noch voll konzentriert darten?

    Ich mache das auf meine Art, mit alten T Shirts, die ich kreisrund beschneide und dann an das Board anbringe.

    Da kann ich mir alles Mögliche selbst erstellen.

    Wenn ich das Angebot sehe, würde ich im ersten Moment von "Interessant" sprechen. Zum Testen würde ich auch welche kaufen, aber mit meiner Methode habe ich mehr Variationsmöglichkeiten.

    Das allergrößte Problem bei dieser ganzen Beschreibungen, ist die Tatsache, dass jeder eine andere Wahrnehmung dabei hat.

    Bei dem einen hat das Wort zielen eine ganz andere Bedeutung in der Beschreibung, als bei dem anderen.

    Auch die Betrachtung von Wurfbewegungen von außen führt nicht direkt zu der "Rückmeldung", wie sich der Spieler fühlt und welche Sinnesrückmeldung, Selbstvertrauen, etc. er hat.

    Generell bleibt noch zu sagen, dass Bewegungen nicht durch Flussdiagramme erlernt werden. Es wird kein PDF geben, das dir den richtigen Weg zeigt.

    Das ist so, als wenn jemand zum ersten Mal ins Fitnessstudio geht. Da fängt der Muskelaufbau auch schon an, wenn derjenige nur die Gewichte anschaut.

    Letztlich kann ich wahrscheinlich zumindest am Anfang nicht so viel falsch machen.

    Das sag mal einem erfahrenen Trainer im Fitness Bereich, ich glaube, der wird dir ganz andere Dinge erzählen.

    Natürlich kann man alles selbst erlernen, irgendwie wird das Gewicht oder der Dart schon bewegt werden können. Aber es geht auch anders und deutlich stressfreier.

    Ich würde sogar sagen, dass du nicht ansatzweise verstehst, welche Erleichterung es bringt unterstützt zu werden.

    Btw. Danke für den Terminhinweis. Hat sich tatsächlich ein Fehler eingeschlichen, denn der geht erst nächste Woche am 20.3 los.

    Dir noch viel Glück bei deinem Unterfangen, was auch zum Ziel führen kann, wenn du dich nicht zu sehr auf deine Wurftechnik konzentrierst.

    Wo ist das Problem etwas zu verändern? Gerade wenn du dich entwickelst, an Ausdauer und Körperspannung zunimmst, wirkt sich das auf deinen Wurf aus. Also pass ihn an, wenn sich das gut anfühlt, hast du es richtig gemacht. Achte mehr auf dich, als auf irgendwelche Profis.

    Einschleifen auf ein Segment, fällt dir vor die Füße. Wenn du beim Finish rechnen musst, triffst du nicht mehr. (Geht mir gerade so)

    Das ist für einen Großteil der Spieler ein sehr großes Problem.

    Erstens, wissen die wenigsten, was zu verändern ist und welche Auswirkungen es auf ihre Körperwahrnehmung und Trefferbild hat.

    Zweitens ist dieses "Hauptsache es fühlt sich gut an" eine Mär.

    Drittens ist es auch eine mentale Geschichte, wenn du etwas veränderst.

    Viertens, jede Veränderung benötigt Zeit, um sich in das Gesamtsystem anzupassen.

    So viele Spieler haben tausende Fragen im Kopf, wenn es um ihren Wurf geht. Gleichzeitig haben sie aber überhaupt keine Ahnung, was für sie richtig ist.

    Wie soll so ein Spieler den richtigen Weg finden? Vielleicht hatte er ihn schon und es fühlt sich nur nicht ok an?

    Und zu der Aussage, "Achte mehr auf dich, als auf..."

    Genau das ist das Problem, dass viele nicht verstehen, die schon länger Dart spielen. Ein Anfänger hat noch kein differenziertes "Rückmeldesystem" auch ist es nicht sinnvoll, sich ständig intern zu hinterfragen. Genau deshalb benutzt man ja im Sport die Option, durch Vorführen und Korrigieren, den Spieler Bewegungserfahrung "anzubieten".

    Ich sage es immer wieder, 95% der Spieler, die ihren Wurf beschreiben und dann den Wurf im Nachgang sehen, sind teilweise erschrocken, wie weit das, was sie sehen, von dem abweicht, was sie sich vorgestellt haben zu machen.

    Bewegungserfahrung ist nicht sofort gegeben und dauert. Wie soll das aber entstehen, wenn ich mir unsicher bin, was ich tun muss und wie es sich anfühlen soll?

    Denn werfen das es sich gut anfühlt, ist in den seltensten Fällen ein guter Berater.

    Ich bin der Meinung, dass für Anfänger eine Unterstützung von außen (Fachmann, Trainer oder was auch immer), der Ahnung davon hat, wie man anderen Bewegungen beibringt, mehr erreichen kann, als wenn er die ganze Zeit alleine herumexperimentiert.

    Und natürlich trainiere ich auch nur dann, wenn ich Lust habe. Unmotiviert und unkonzentriert 2h aufs Board wammsen bringt glaube ich keinen Erfolg. Dann lieber ne halbe Stunde konzentriertes Trainieren. Oder seh ich das falsch?

    Ich empfehle jedem, sich feste Trainingszeiten zu setzen. Dann muss man auch oft ran, wenn nicht alles harmoniert. So bist du gezwungen, deine Trainingsmotivation selbst aufzubauen, dir auch mal in den Hintern zutreten, damit du an das Board gehst.

    Das macht es dir im Wettkampf einfacher, mit den auftretenden Problemen umzugehen. Wenn ich mein Training nur unter optimalen Bedingungen mache, konditioniere ich mich zum Schönwetterdarter.

    .Oft ist es garnicht mal die Wettkampfsituation und Nervosität, man scheitert an der eigenen Erwartungshaltung doch bitte heute einfach das abzurufen was man die letzten Tage im Training gemacht hat, denn schließlich gings ja aufwärts! Man will dann einfach die Bestätigung und blockiert sich dadurch schon selbst.

    Aus meiner Sicht trainiert man oft in einem Umfeld, dass nichts mit den Wettkampfbedingungen zu tun hat. Natürlich ist die Erwartungshaltung eine der Komponenten. Aber da kommen dann noch weitere, die wir in unserem Training nur selten einsetzen.

    Es wird dann eher mit der Lieblingsmusik gespielt, solange trainiert, bis wir ein gutes Ergebnis verbuchen konnte, dann trainiert, wenn wir Zeit und vor allem Lust haben, usw.

    Im Wettkampf habe ich aber ein Umfeld, dass nicht auf meine Wünsche ausgerichtet ist. Ich muss mit Konsequenzen rechnen, wenn ich verliere. Es gibt einen festen Zeitpunkt und Ort, wo ich meine Leistung abliefern muss, usw.

    Da kann man dann schon sehr schnell unterperformen, wenn man sich mit solchen Bedingungen nicht anfreundet.

    dartblog bitte nicht raushalten :) Aber in Deiner ausführlichen Antwort steckt sehr sehr viel Wahres drin. Deine Intention war aus der ersten Antwort leider nicht zu erkennen :)

    Da kann man wieder sehe, wie unterschiedlich das mit dem Thema Wahrnehmung ist. Mein erster Satz (Bei deiner Fragestellung könnte ich jetzt ein Buch schreiben.) war wirklich sehr positiv gemeint. :)

    Und ich meinte es so, wenn ich nichts Konstruktives beizusteuern habe, dann schreibe ich nichts dazu. Wenn doch, dann ausführlich. Ist aber oft auch Tagesformabhängig ^^

    Aber lieber Oliver, bei deinen Antworten hier in den Foren bekomme ich zunehmend, dass Gefühl, dass du von den Anfängerfragen genervt bist.

    Das habe ich auch schon oft versucht zu erklären, warum das so ist.

    In erster Linie geht es mir um die Art und Weise der meisten Anfänger. Sie wollen eigentlich nur den schnellen Tipp. Den gibt es aber generell nicht. Ferner versucht man mittels eines Satzes, oder wie in deinem Fall mit mehreren Sätzen, seinen komplexen Sachverhalt zu schildern.

    Es werden sogar Fragen gestellt, die zu einer Beratung in Sachen Wurftechnik dienen sollen. Wenn man dann um Videomaterial bittet, dann kommt da selten etwas.

    Zudem hast du dir aber auch schon die Antworten und Arbeitsauftrag selbst geliefert: "Entschuldigt den langen Text und zum tausendsten Mal die gleichen Fragen."

    Es sind tatsächlich hier im Forum massig Antworten zu deinem "Problem" zu finden. Und einige gute sind auch dabei. Da kann man den Lernprozess starten, indem man sich durch die Thematik arbeitet und seinen eigenen Weg findet, der einem weiterhilft.

    Warum habe ich so geantwortet? Um dir zu zeigen, dass es ein sehr komplexer Sachverhalt ist. Ich hätte auch schreiben können, "Schalte den Kopf aus", oder wenn ich es unhöflich gemeint hätte "Nutze die SUFU".

    Aber generell hast du recht, ich reagiere auf die eine oder andere Frage oft mit Unverständnis, weil es zum tausendsten Mal durchgekaut ist. Und weil dann auf gute Antworten (nicht unbedingt von mir), so gut wie keine Reaktion kommt. Oft, weil die Antworten den Fragesteller dazu animieren möchten, mehr Energie in das Training zu setzen und hart an sich zu arbeiten. Da sind sogar konkrete Tipps dabei. Aber das wollen die wenigsten, sie wollen den schnellen Tipp.

    Die gibt es aber nicht. Ich bin aber auch nicht der Meinung, dass ein Forum dazu da ist, schon beantwortet Fragen immer wieder zu neu stellen. Das scheint aber eine Entwicklung unserer Zeit zu sein. Lieber nochmal Fragen, als sich in ein Thema einzuarbeiten. Lieber nach einem Link fragen, als es selbst abzugooglen.

    Es gibt so viel gutes Material zu deinen Fragen, dass es möglich ist, die Fragestellung im späteren Verlauf zu konkretisieren. Zudem wird sich durch die Recherche, dein erlangtes Wissen direkt in messbaren Erfolg zeigen.

    Ich danke dir trotzdem für die Reflexion zu meinem Antwortverhalten. Wer nichts Positives beizutragen hat, sollte sich vielleicht raushalten, das werde ich in Zukunft machen.

    Vergebene Mühe.....wahrscheinlich Homealone Darter........selber nie auf Bühne gespielt......vor Publikum.....unter Druck..........da kann man schonmal schnell die falschen Schlüsse ziehen und klugscheissen.....

    Es gibt halt Menschen, die immer nur das negative sehen und benennen. Sie merken auch nicht, dass es niemanden weiterbringt und letztendlich nur massive Zeit- und Energieverschwendung ist.

    Gerade dieses "Hätte...könnte...müsste...muss er machen..." Gerede ist so absurd.


    Was für mich aber das größte Problem an der ganzen Sache ist, dass durch die Zitierfunktion, die Blockierfunktion ausgehebelt wird. :)

    Ich habe bei mir allerdings gemerkt, dass wenn ich mich auf meinen Arm konzentriere beim werfen, ich den Dart komplett verziehe.

    Es ist auch ungünstig, sich auf seine Bewegung oder Arm zu konzentrieren, bzw. die Aufmerksamkeit darauf zu richten.

    Du willst ja nicht die Wurfbewegung kontrollieren, die läuft ja automatisiert ab.

    Dein Ziel sollte fest im Blick sein und nicht der Dart oder der Arm.

    Manchmal hat man den Dart im peripheren Sichtbereich und das ist das nicht unbedingt ein Problem, aber wenn du ihn scharf sehen würdest, dann wird es zu einem Problem.

    ...

    Sprich, ich habe meinen Arm nicht gesehen, den Pfeil nicht fliegen sehen sondern erst wieder als der Pfeil quasi schon steckt und der Arm unten ist. Jetzt zwinkere ich vorher ganz bewusst nochmal, und verfolge meine Armbewegung und dem Pfeil ganz genau.

    Das heißt, du schaust eigentlich nicht dahin, wo du hinwerfen willst, sondern auf deine Wurfbewegung? Also so ähnlich als ob du beim Autofahren auf deine Hände und das Lenkrad schaust und nicht auf die Straße?