Beiträge von DartFan12

    Mathematisch richtig, aber es gibt wohl kaum einen Spieler, der tatsächlich alle 30 PC Events gespielt hat, so dass entsprechend ein höherer Anteil an Erstrundenspielen gewonnen werden muss. Keine Ahnung wo man das herausfiltern kann, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass nur wenige Spieler 22 Auftaktsiege in 2024 hatten.

    Doch, es ist sogar die Regel, dass TC-Holder alle PCs spielen, letztes Jahr haben 72 Spieler alle 30 PCs gespielt und 40 weitere Spieler mindestens 24 PCs. Es sind eher nur die Top-Leute, die regelmäßig PCs auslassen bzw. die hoffnungslosen Fälle am anderen Ende der Rangliste.

    Ich finde das richtig spannend mit Master Out. Hier wird man sehen, wer sich Gedanken gemacht hat und schlauere Wege geht und wer nur seine Double Out-Wege runterspielt, also wer tatsächlich ein guter Rechner ist und nicht nur die ganzen normalen Wege auswendig kann.

    So etwas finde ich bei der Promi Darts-WM auch interessant, wie manche Profis es gar nicht berücksichtigen, dass die Promis dort sogar zusätzlich mit Single Out rauskönnen (z. B. mit 74 Rest und noch einem Dart ist es ein großer Fehler auf T14 zu gehen, wenn man dem Promi auch ein Single stellen kann).

    Interessante Stream-Ansetzungen heute bei PDCTV, da gibt es Greaves-van Leuven, Sherrock-Ashton und Greaves-Sherrock und nichts davon läuft im Stream, aber Greaves, Sherrock und Ashton wurden jeweils gegen ziemlich chancenlose Gegnerinnen gezeigt.

    Players Championship 1 ist für mich immer einer der 10 Highlight-Tage oder so der Darts-Saison, der Start mit der neuen Tour Card Holder-Gruppe. :)

    Dieses Jahr gab es zwar schon die World Masters Quali, aber so richtig los geht's für mich immer noch erst jetzt, wo die Top-Stars ab Runde 1 dabei sind, der klassische Modus gespielt wird und auch alles für die WM-Quali zählt!

    Sind diese Szenarien alle so von der PDC durchdacht?

    Es gibt ja jetzt schon die Regel, dass direkt für ETs Qualifizierte ihren Platz ausschlagen und stattdessen Quali spielen können, mit dem Hintergedanken dann nach erfolgreicher Quali garantiertes Ranglistengeld zu haben, aber logischerweise macht das niemand. Analog könnte ich mir vorstellen, dass die Teilnahme am HNQ schon als Ausschlagen des eventuellen späteren Direktqualiplatz gewertet wird, aber das ist reine Spekulation.

    Hier steht, dass alle über eine Affiliate oder Secondary Tour Qualifizierten eine E-Mail an den PDC-Turnierdirektor schreiben müssen: https://pdpa.co.uk/event/the-masters-2025/

    Dann hat die PDPA wohl nur schon Informationen bekommen oder sich selbst beschafft, aber eigentlich läuft fast alles zentral über die PDC bis vielleicht JDC?

    Steyer hätte normalerweise gesperrt sein sollen, seine familiären Gründe für die Absage wurden aber von der PDC akzeptiert: https://laczynasdart.pl/sebastian-stey…alow-q-schoola/

    Lee Cocks konnte die Q-School nicht spielen, weil er krank war, ihm wurde anscheinend auch sofort zugesichert, dass er Challenge Tour spielen darf: https://www.facebook.com/permalink.php?…=61570549435822

    Nur so machen die Regeln auch Sinn, wenn dann im Einzelfall nachgeprüft wird, ob es triftige Gründe gab (die "Q-School spielen zu müssen für Challenge Tour"-Regel sollte man sich aber ohnehin schenken, es sollte reichen, das Q-School-Startgeld zu bezahlen).

    Die Aussage ist schon ziemlich wild. Da Rhys Griffin durch den PDPA Qualifier gekommen ist hat er bewiesen das er die Pro Tour nicht braucht, um sich für die WM zu qualifizieren... Oder....?

    Bellmont ist auch mit viel Glück, der er einige Matchdarts überlebt hat, durch einen Tagesqualifier gekommen. Ich würde nicht damit rechnen, dass das nochmal klappt.

    Sorry, aber das ist schon ein merkwürdiger Vergleich. Anders als Pro Tour und PDPA Qualifier sind bzw. waren Super League und West Europe Qualifier sehr vergleichbar und schließen sich auch gegenseitig aus. Bei der Super League kommt man zwar sicherer in die letzten 16 (für den Preis, dass man dort viele Tage spielen muss), aber dann geht es ebenfalls ins KO-System, in dem man das Matchglück braucht. Kai Gotthardt hat sich in der Super League durch zig Decider und gegen Matchdarts durchgesetzt, das würde bestimmt auch nicht nochmal genauso klappen, da war Bellmonts Quali schon deutlich souveräner und nur im Finale richtig in Gefahr.

    Bellmont hat letztes Jahr aber bewiesen, dass es die Super League (und damit die Next Gen) gar nicht braucht, um sich für die WM zu qualifizieren. Wobei dieses Jahr die Super League ohne Tour Card Holder natürlich attraktiver wird im Vergleich zum West Europe Qualifier, wenn sich bei dem nichts ändert, sollte es auf 128 WM-Teilnehmer hochgehen.

    In den veröffentlichten Regeln ist ein Verweis auf den für den GS relevanten Zeitraum für die Quali über die OoM. Daher kann man schon mutmaßen, dass die Kriterien die OoM in irgendeiner Art und Weise berücksichtigen.

    Auch das war letztes Jahr genauso, denn man braucht die OoM jetzt schon um Spieler mit der gleichen Anzahl von ET/PC-Titeln zu trennen: https://web.archive.org/web/2024011616…r-merit-rules-1

    Also vielleicht mag es Anzeichen geben, die PDC-Regeln sind es aber sicherlich nicht.

    Die genauen Qualifikationskriterien des Grand Slams sind noch nicht veröffentlicht. Eine Vermutung ist, dass die PDC gewillt sein könnte Spieler einfach aufgrund ihrer Position in der OoM für das Turnier zu qualifizieren (z.B. die Top falls noch nicht anderweitig qualifiziert). Gerade letztes Jahr gab es mit Heta, Aspinall, Price, Clayton einige der "besseren" Spieler die das Turnier verpasst haben.

    Das bedeutet noch gar nichts. Das war in den letzten paar Jahren auch immer so, dass die Kriterien erst kurzfristig hinzugefügt wurden und doch leider nichts wirklich geändert wurde.

    Für die Niederländer könnte das eine interessante Entscheidung sein, welchen Qualifier sie spielen. Vor allem für Gesetzte könnte es sogar schlauer sein, den TCH-Qualifier zu spielen, weil im HNQ ohnehin schon so viel Qualität bei den Nicht Tour Card Holdern ist und dann wahrscheinlich noch die Meisten mit Tour Card dazukommen.

    Für die Deutschen liegt der erste Vierer-HNQ-Block terminlich nicht so optimal, nämlich am Samstag und Sonntag in Hildesheim direkt vor dem ersten PC/ETQ-Block ab Montag in Wigan. Der zweite Dreier-HNQ-Block hat keine Überschneidungen und ist sogar 3 Tage nach einem DT/PC/ETQ-Block an gleicher Stelle in Hildesheim, erscheint also deutlich attraktiver.

    Interessante neue (?) Regel hier: ^^

    Eine sehr sinnvolle Änderung in den Regeln ist, dass in der Gruppenphase jetzt der direkte Vergleich vor dem Average zählt. Bei Floor-Turnieren sehe ich Average-Tiebreaks ohnehin nicht gerne, selbst professionellen Schreibern passieren mal Fehler bei der Anzahl an Check-Darts und wenn dann hier auch noch der direkte Konkurrent schreibt, musst du ganz genau hinsehen, dass alles stimmt. Hinterher kann das niemand überprüfen.

    Wenn man in der Saison keine 20€ Bonuspreisgeld, das übrigens ein wenig verringert wurde, einspielt, dann wird das Geld gespendet, da hatte die PDC Europe wohl keine Lust mehr, haufenweise Kleckerbeträge zu überweisen. ^^

    Q-School Startplätze gibt es nur noch 10+4 und keine Host Nation Qualifier-Plätze mehr, aber eben 20+4 Super League-Plätze. Bei den Frauen blieb es nicht nur beim angekündigten und vermutlich eher nicht so sinnvollen Q-School-Platz, sondern es kamen noch jeweils ein Women's Series-Wochenende für die Top 4 Frauen dazu.

    Und die Super League wird nicht mehr so intransparent gelost, sondern die 6 Lostöpfe sind jetzt streng nach Next Gen-Rangliste eingeteilt.

    Wo soll der 128. Spieler am Sonntag herkommen?

    Dafür müsste ja ein Nachrücker von Mittwoch bis Sonntag in Kalkar übernachten und 4 Hotelnächte bezahlen nur um Sonntag dann ein Turnier spielen zu dürfen. Das kann ein in Norddeutschland oder auf der anderen Seite der Grenze lebender Spieler zwar tun. Dieser eine Spieler hätte dann aber auch nur über den Tagessieg die Chance auf den Tourcardgewinn. Und nach dem Final-Stage Cut-Off stehen ja auch Spieler aus anderen Ländern, sogar anderen Kontinenten.

    Ich behaupte solch ein Nachrücksystem würde den Wettbewerb auch nicht fairer machen. Und zusätzlich würde man diese Nachrücker vielleicht gar nicht finden.

    Was man machen könnte, wäre, dass man mehrere potenzielle Nachrücker dabehält und diese jeden Tag vor Turnierbeginn eine Quali in sehr verkürztem Format für die freien Plätze spielen lässt, sodass jeder Spieler jeden Tag etwas zu spielen und die Chance hat, reinzukommen und niemand auf Tag 4 oder sogar vergeblich warten muss. Damit es an Tag 1 schon einen Platz gibt, könnte man einfach 127 (oder noch weniger?) statt 128 feste Spieler nehmen. Ich denke, solche potenziellen Nachrücker würden sich bestimmt finden lassen, nur dann hat man das Problem, wie viele es genau sein sollen, denn das Fiasko wäre ja, wenn man die 128 trotzdem nicht voll bekommt, wie es letztes Jahr an Tag 4 wahrscheinlich gewesen wäre, als es 23 Freilose gab. Mit der neuen Regel dieses Jahr dürfte es aber bei weitem nicht mehr so viele vorzeitige Abreisen geben.

    Wenn Toonders nicht Final Stage spielen will und sich verkalkuliert hat oder die Regel nicht kannte, wäre es ja besser, heute zu spielen und die Legdifferenz zu verschlechtern. :D