Beiträge von biopio26

    Ein leichterer Pfeil hat nämlich auch eine geringere Trägheit und wird deshalb während des Fluges stärker beeinflusst. Ein schwerer ist im Flug stabiler. Deshalb muss man einem leichteren Pfeil in der Regel eine höhere Geschwindigkeit verpassen, damit er nicht so lange in der Luft ist.

    Ich würde das zusätzlich mit der kinetischen Energie begründen. Von zwei unterschiedlich schweren Pfeilen mit gleicher Anfangsgeschwindigkeit hat der leichtere eine geringere Energie und wird daher auch schneller vom Luftwiderstand abgebremst.

    Ich finde aber auch immer folgendes Beispiel sehr anschaulich: Wenn man mit einem Golfball oder einem Tischtennisball wirft, mit welchem wird man wohl weiter werfen können? Beide sind ungefähr gleich groß aber deutlich unterschiedlich im Gewicht.

    "Brauchen" oder "nicht brauchen", sicherlich braucht Littler die PDC, wenn er weiterhin viel Geld verdienen will und streng genommen braucht die PDC Littler nicht, um weiter zu existieren.

    Aber... ich glaube Ihr unterschätzt etwas, was der Dartsport für einen Zuwachs an Zuschauerinteresse und damit Einnahmen durch Littler bekommen hat. Ein 16-Jähriger, der fast Weltmeister wird, ein 17-Jähriger, der Weltmeister wird, Auftritte im überregionalen Medien weitab der Nerd-Bubble etc., das hat vermutlich schon einiges an Geld in die Taschen der PDC gespült.

    OK Robin antwortet kurzsilbig, aber gleich abraten find ich schon ...... Aber so ist das, wenn man nie in die Verlegenheit kommt selber so ein Interview zu machen .

    Weiß nicht, ob man da gleich wieder ein Fass aufmachen muss. Wenn man pedantisch ist, kann man auch darauf hinweisen, dass ich nicht "abgeraten" habe, kommt halt schon ein bisschen darauf, welche Wörter man wãhlt, damit es als spassige Bemerkung gesehen wird, oder als was Beleidigendes. Für Dich habe ich offensichtlich nicht den richtigen Ton getroffen.

    Für mich sind solche Interviews schwer anzuhören, auch, weil man das Unbehagen des Interviewten mitfühlt.

    Bezüglich Deiner persönlichen Spitze gegen mich: Doch, in solchen Situationen war ich schon.

    Ich weiß nicht, wie weit Deine mathematischen Möglichkeiten sind, aber eine bessere Darstellung anstatt eines reinen Mittelwert der Averages wäre ein Box-Plot mit den Averages über einen gewissen Zeitraum (z.B. über einen Monat). Da sieht man nicht nur den Mittelwert, sondern auch die Extrema und wo sich die Daten hauptsächlich verteilen.

    (durch KI erzeugt)

    Ja, jetzt kannst Du natürlich sagen, dass Spieler A hier der potentiell Bessere ist, weil er auch regelmäßig hohe Averages spielt. Aber was nützt einem das Potential, wenn man es nicht dauerhaft ans Board bringt und daher auch regelmäßig Spiele verliert?

    Deine Argumentation ist ja: Wenn A seine Fehler abstellt, wird er besser werden. B kann nicht besser werden, weil er ja schon konstant ist.

    Aber: Vielleicht braucht Spieler B ja nur eine kleine Änderung im Wurf, einen etwas schwereren oder leichteren Dart, andere Flights, was auch immer, und schon trifft er immer die gewünschten Felder! Und dann wird seine Konstanz zur Stärke während Spieler A es vielleicht nie schafft, diese Konstanz zu erreichen.

    Ich denke, dass Du Dir damit in die Tasche lügst. :duw:

    Aber mal im Ernst: Wofür brauchst Du diese Zahlen? Für Dich selbst oder weil Du einen realistischen Vergleichswert zu anderen Spielern haben willst? Im zweiten Fall solltest Du den Average genauso berechnen, wie alle anderen ihn berechnen. Die 48er-Legs gehören halt dazu, Du kannst Sie ja nicht willentlich abstellen.

    Aber im Endeffekt musst Du selber für Dich definieren, was Du erreichen möchtest und wie Du das messen möchtest. Natürlich ist es OK, wenn Du für Dich sagst, "ich spiele in (fast) jedem Spiel ein Leg 70+".

    Vorsicht: Es ist kein Gutachten und eine wissenschaftliche Studie auch nicht, sondern ein Bericht ;) der als Grundlage für die DRA Regelanpassung genommen wurde. Wenn man dann noch den persönlichen Hintergrund der "Expertin" dazu nimmt, wird's durchaus spannend ;).

    Das habe ich ja selbst schon vor einigen Tagen geschrieben (und da der "Bericht" mit einer "Schlussfolgerung" endet, kann man es wohl auch als Gutachten bezeichnen).

    Mir geht es hier um das Narrativ, dass die "PDC es sich einfach macht und die Regeln des IOC übernimmt". Zum einen ist es nicht die PDC, sondern die DRA, zum anderen gibt es eine Ursache, nämlich den Bericht, der spezifisch für die DRA angefertigt wurde.

    Sonst kann ich mich nur wiederholen: Solange wir den Bericht nicht kennen, kann man wenig zu seiner Qualität sagen.

    xoomxoom  vizilo Was meint Ihr mit "die PDC hält sich an die IOC-Regeln? Tatsächlich hat die DRA (nicht die PDC, aber die PDC stellt sich den Regeln der DRA) ein Gutachten von einer Expertin eingeholt und diese Expertin hat gesagt, dass (ihrer Meinung nach) Männer Vorteile beim Darts haben, also Darts ein "vom Geschlecht beinflusster Sport" ist. Konsequenz: An Frauenwettbewerben dürfen nur biologische Frauen teilnehmen.

    Man kann die Meinung der Expertin anzweifeln (dazu müsste man genauer wissen, was in ihrem Bericht steht), aber wenn man ihre Schlussfolgerung akzeptiert, was für andere Regeln sollte es dann geben? Noa-Lynn hat eine männliche Pubertät durchlaufen, viele ihrer physiologischen Eigenschaften sind die eines Mannes. Auch die Hormongabe bewirkt nicht, dass alle diese Unterschiede rückgängig gemacht werden.

    Ob man das nun anhand der "Athletik" oder anhand dessen, daß Frauen noch nicht so lange Darts spielen festmachen kann - naja, ich weiss nicht. Andererseits wird das ja immer ins Feld geführt, warum zB deutsche Spieler international nicht zur Spitze gehören, weil die Deutschen einfach noch nicht so lange Darts spielen.

    Das sind ja hoffentlich die Fragen, die in dem besagten Bericht geklärt bzw. berücksichtigt wurden. Leider wissen wir das bisher nicht.

    Was mich zum Bericht von Dr. Emma Hilton,auf dem die Entscheidung zu einem großen Teil beruht, interessierert, ist:

    1. Bestehen Interessenskonflikte?

    2. Was sagt der Rest der Entsprechenden Wissenschaftsbubble dazu? Ist das wissenschaftlich astrein oder gibt es andere Schlussfolgerungen/Interpretationsmöglichkeiten?

    Ohne, dass man den Bericht kennt, wird man nichts Vernünftiges dazu sagen können.

    Was Dr. Emma Hilton angeht:

    - Sie ist Entwicklungsbiologin, forscht aber nicht "an Darts". Sie ist also keine Expertin auf diesem speziellen Feld, kann aber wohl die Forschung, die andere betreiben, verstehen und beurteilen.

    - Sie hat eine ziemlich klare Meinung zur Teilnahme von "biologischen Männern" an Frauenwettbewerben. Auf Ihrem X Banner steht "Female sport exists to celebrate the achievements of extraordinary females, not those of ordinary males." Außerdem ist oder war sie Interimsvorsitzende des Kuratoriums "S.x matters". Möglicherweise ist sie nicht ganz unvoreingenommen....

    - Im DRA-Statement wird sie wie folgt zitiert: "

    Conclusion: This report has identified multiple physical differences that, in my opinion, contribute to superior scoring among male darts players"
    Hier finde ich das "in my opionin" erwähnenswert. Ich hätte eher auf etwa wie "there is clear/overhealming evidence that..."

    Wer den Thread hier etwas verfolgt hat, weiß, dass ich, aufgrund der bekannten Publikationen zu dem Thema auch der Meinung bin, dass Männer besser Dartspielen können, als Frauen. Aber das, was die DRA hier an Informationen herausgibt, ist wirklich dünn. Und ich bin wirklich gespannt, was in dem Bericht alles steht und worauf sich die Schlussfolgerungen stützen. Hoffentlich wird er veröffentlicht.

    Ich habe ja so eine zweiphasige Wurfbewegung, ich halte den Dart erst vor dem Gesicht, Dart halbwegs waagerecht, Unterarm ca. senkrecht zum Boden. Wenn ich dann werfe, ziehe ich den Unterarm aber weiter nach hinten, bevor ich dann nach vorne werfe. Vom Bewegungsablauf ähnlich wie Peter Wright. Als ich angefangen habe, Dart zu spielen, hatte ich zu Beginn der Wurfphase den Arm lang ausgestreckt (wie Searle bei seinem ersten Dart), hatte mir das aber abgewöhnt, unter anderem weil dartblog davon abrät.

    Sollte ich dann nicht auch konsequenterweise versuchen, den Dart von vorneherein in der "maximalen" Endposition zu halten, sodass ich beim Wurf nur die Vorwärtsbewegung ausführe? Ich probiere das immer wieder, aber irgendwie fühlt sich das komisch an und ich habe den Eindruck, weniger Kontrolle über den Dart zu haben und auch mehr Kraft für den Wurf zu benötigen.

    Ich frage mich auch, was denn die Konsequenz sein sollte, wenn diese Felder überflüssig wären? Sie entfernen?

    Außerdem ist mir persönlich die Frage auch wieder zu "501 DO" zentriert. Es gibt auch viele andere Spiele, die man auf einem Dartboard spielen kann. Ja, bei X01-Spielen kannst Du T6 durch S18 ersetzen. Bei Round-the-Clock geht das nicht.

    Ich habe 2020 begonnen, da war ich 53. Bisher habe ich sage und schreibe 2x eine 180 geworfen, und das noch auf der 3-Loch-Scheibe aus dem Supermarkt (für Steeldarter: Da sind die Doppel- und Trippelfelder 1/3 mal größer als bei den Automatenscheiben). Nein, Talent habe ich wohl keins.

    Ich spiele nur zu Hause und spiele auch fast nur, für strukturiertes Training habe ich keine Zeit und auch nicht wirklich Lust. Mein Average kratzt immer noch an der 40 (von unten). Ich schaffe es nur selten, 3 Darts im selben Feld zu platzieren, i.d.R. gibt es mindestens einen Ausreißer, und der ist auch nicht selten 2 Felder daneben.

    Aber trotzdem: Es macht mir Spaß. Und weil es mir auch so Spaß macht und ich entweder einen Bot finde, der mein Niveau spielt, oder ich meine Frau oder meinen Sohn mal überreden kann, 2-3 Legs mit mir zu spielen, habe ich auch keinen gesteigerten Ehrgeiz, einen Average x zu erreichen. Natürlich freue ich mich, wenn mal 2 Darts in das Trippel gehen oder ich innerhalb einer Aufnahme das Doppel auch treffe. Aber tatsächlich finde ich es mal ganz angenehm, keinen Leistungsdruck zu haben.