Was mich zum Bericht von Dr. Emma Hilton,auf dem die Entscheidung zu einem großen Teil beruht, interessierert, ist:
1. Bestehen Interessenskonflikte?
2. Was sagt der Rest der Entsprechenden Wissenschaftsbubble dazu? Ist das wissenschaftlich astrein oder gibt es andere Schlussfolgerungen/Interpretationsmöglichkeiten?
Ohne, dass man den Bericht kennt, wird man nichts Vernünftiges dazu sagen können.
Was Dr. Emma Hilton angeht:
- Sie ist Entwicklungsbiologin, forscht aber nicht "an Darts". Sie ist also keine Expertin auf diesem speziellen Feld, kann aber wohl die Forschung, die andere betreiben, verstehen und beurteilen.
- Sie hat eine ziemlich klare Meinung zur Teilnahme von "biologischen Männern" an Frauenwettbewerben. Auf Ihrem X Banner steht "Female sport exists to celebrate the achievements of extraordinary females, not those of ordinary males." Außerdem ist oder war sie Interimsvorsitzende des Kuratoriums "S.x matters". Möglicherweise ist sie nicht ganz unvoreingenommen....
- Im DRA-Statement wird sie wie folgt zitiert: "
Conclusion: This report has identified multiple physical differences that, in my opinion, contribute to superior scoring among male darts players"
Hier finde ich das "in my opionin" erwähnenswert. Ich hätte eher auf etwa wie "there is clear/overhealming evidence that..."
Wer den Thread hier etwas verfolgt hat, weiß, dass ich, aufgrund der bekannten Publikationen zu dem Thema auch der Meinung bin, dass Männer besser Dartspielen können, als Frauen. Aber das, was die DRA hier an Informationen herausgibt, ist wirklich dünn. Und ich bin wirklich gespannt, was in dem Bericht alles steht und worauf sich die Schlussfolgerungen stützen. Hoffentlich wird er veröffentlicht.