Beiträge von Cloakmaster

    Ich finde das nicht gut. Die European Championship sollte als European Tour Finals ausschließlich die Ergebnisse der vorhergehenden European Tour zur Qualifikation heran ziehen - so, wie die PC Finals sich ausschließlich aus dem Ranking der PC Tour ergeben.

    Die European Tour selbst würde ich auf 64 Spieler anheben:

    1. Sieger des Vorjahres - wird auf #1 gesetzt, erst danach folgt das normale Ranking

    2. Top 16 des ET Ranking

    2. Top 15 des World Ranking

    3. 24 Tour Card Holder Qualifier - so sind nur 2 Siege im Qualifier nötig für das Hauptfeld.

    4. 4 Host Nation Qualifier

    5. 1 Nordic//Baltic

    6. 1 East Europe

    7. 1 South/Central Europe (alle, die nicht bei den ersten beiden sind)

    8. 1 "Local Hero" bzw. Last Entry : lokale Qualifikation unmittelbar vor Turnierbeginn. Jeder, der vor Ort ist (und nicht an einem der vorherigen Qualifier Teilgenommen hat!), bekommt seine Chance. (Teilnehmerbegrenzt First Come, First Serve)

    Jam, die athletischen Charakteristika sind nicht wirklich nachvollziehbar. Beim Basketball hat man Vorteile, wenn man besonders groß ist. Trotzdem gibt es auch da immer wieder mal Starts, oder sogar "Super-Stars", die nun nicht gerade wirklich groß sind. Und es gibt auch Leute, die sind zwar sehr groß, aber trotzdem nicht gut im Basketball.

    Gernell würde ich schon sagen, daß es eine Tendenz gibt, daß Männer bessere Dartspieler sind, als Frauen. Das zeigt einfach die Statistik. Insofern könnte Noah eben doch einen gewissen Vorteil gegenüber anderen Frauen haben - und das ist ja der springende Punkt. Ich persönlich hätte sie definitiv trotzdem weiter auch in der Women's Series spielen lassen.

    Ob man das nun anhand der "Athletik" oder anhand dessen, daß Frauen noch nicht so lange Darts spielen festmachen kann - naja, ich weiss nicht. Andererseits wird das ja immer ins Feld geführt, warum zB deutsche Spieler international nicht zur Spitze gehören, weil die Deutschen einfach noch nicht so lange Darts spielen.

    Wie genau funktioniert eigentlich das Nachrücken bei den Turnieten?

    Wenn Littler absagt, dann rückt die 17 des World Ranking zu den gesetzten auf, und die 17 der Pro Tour rückt ins Hauptfeld - gesetzt den Fall, daß die 17 des WR in den Top16 der Pro Tour ist.

    . Nun könnte diese sich aber auch schon über einen der Qualifier qualifiziert haben, also muss noch jemand nachrücken. Und wenn zwei, drei vier.. Spieler absagen, dann müssen ja entsprechend mehr Spieler in einer ganz bestimmten Rangfolge nachrücken....

    Naja, Taylor und Littler sind Männer. Darum spielen sie besser, als Frauen.

    Man geht mit der Entscheidung wie so oft den weg des geringsten Widerstand. Angenommen van Leuven wäre sogar besser, als Littler, und würde das gesamte Darts dominieren - man würde es als Bestätigung sehen daß sie ja "eigentlich ein Mann" sei, und im Frauendarts nichts zu suchen hätte.

    Und so kann man ihr eben vorwerfen, sie würde das nur machen, weil sie "zu schlecht fürs Männer-Darts" sei.

    Vorneweg: diese Entscheidung finde ich richtig.

    Grundsätzlich ergibt sich die Notwendigkeit für eine Unterscheidung nach Frauen und Männern ja nur, wenn eins der Geschlechter physisch/biologisch so im Nachteil ist, dass ein Wettbewerb untereinander keinen Sinn ergibt. Das ist bei allen athletischen Sportarten so. Beim Darts aber eigentlich nicht. Genausowenig beim Reiten, Snooker, Bowling etc. Hier nützt ein getrennter Wettbewerb nur dahingehend, die Popularität der Sportart beim quantitativ schwächeren Geschlecht zu steigern. Ich bin also völlig fein mit reinen Frauen Wettbewerben. Dann sollte aber für mich auch sichergestellt werden, dass nur die teilnehmen, die auch biologisch dafür Infrage kommen. Ein Mensch kann sich ja gerne fühlen, wie er oder sie es möchte. Biologisch bleibt aber XX Frau und XY Mann. Das ist die Regel. Für die Ausnahmen (z.B XXY) findet man dann Einzellösungen.

    Schwierig und ehrlich gesagt unangemessen finde ich diese Änderung allerdings in der laufenden Saison. Dann ändert es halt für nach der nächsten WM

    Es gibt Menschen, sie sehen aus, wie Männer. Bartwuchs, Penis, Hoden etc. Und sind genetisch XX, also 100% Frauen. Die dürfen bei dir dann in Frauen-Wettbewerben starten?

    So blöd es klingt, es ist gar nicht so einfach, eine allgemeingültige Definition für "Mann", bzw. für "Frau" zu finden. Ich finde auch den Weg, den die WDF geht, ganz gut: die WDF definiert, welcher Personenkreis bei den "Damen", bzw. bei den "Mädchen" antreten darf, und alle anderen treten eben im Berecih "Offen", bzw. "Offen Jugend" an. Das sollte auch in anderen Sportbereichen Schule machen.

    Da kann man dann immer noch darüber diskutieren, ob man die gesetzte Trennlinie zwischen den "Frauen" und "allen anderen" gut findet, oder nicht, aber es herrscht wenigstens Klarheit. Und die Männerwelt sollte es überleben, wenn es dann eben keine Wettbewerbe dediziert nur für "Männer" mehr gibt

    Ich gehe mit dir konform, am meisten stört mich der Zeitpunkt. Auch wenn es im Prinzip nur eine Person betrifft, eine solche Änderung sollte man nur zu einer neuen Saison einführen - und nach Möglichkeit auch, mit etwas Vorlauf. Also Allerspätestens im Oktober/November ankündigen, daß dies für alle Wettbewerbe gilt, die im neuen Jahr beginnen werden.

    . Die bestplatzierte Dame erhält einen Startplatz für die Q-School 2027 und die Top 4 erhalten je eine freie Teilnahme bei einem Womens Series Turnier 2027. Ansonsten hat diese Rangliste soweit ich weiß keine weitere Bewandtnis.

    Das war doch schon letztes Jahr so - nur gab es keine offizielle Frauen-Rangliste.

    Ich hätte jetzt eher ein Argument von zB Paul Lim erwartet, da dieser sehr gut zeigt, daß Beständigkeit auch ohne große Turniersiege eine gewisse Aufmerksamkeit, und einen Erinnerungswert erreichen kann.

    Sie zeigt aber eben auch, daß all diese Dinge schwerlich zu vergleichen sind. Wie sollte man die Lebensleistung von Paul Lim mit dem ersten WM-Erfolg des 17-jährigen Luke Littler vergleichen, und sagen, welches von beiden ist die "höhere Leistung"?

    Was willst du damit überhaupt sagen?

    Natürlich ist ein Titel zu gewinnen der größere Erfolg als 10 mal in die 2. oder 3. Runde zu kommen, sogar deutlich.

    Und natürlich redet man da völlig zu Recht mehr drüber.

    Das ist auch in jeder anderen Sportart und selbst außerhalb vom Sport so.

    Ich will damit aufzeigen, daß solche Texte

    Ist halt auch die Frage, was man persönlich als beeindruckender ansieht.

    Ich als Beispiel finde es beeindruckender, wenn jemand z.b bei allen PC turnieren einen AVG von 90 spielt als jemand der bei 2 turnieren 95 spielt und diese gewinnt und bei den anderen 32 turnieren einen Avg 85.

    Gerade im Darts finde ich konstanz beeindruckender (und als deutlich schwieriger erreichbar) als einzelne Topleistungen...

    zwar nobel gemeint sind, aber unterm Strich eben wenig wert. Wirklich beeindruckend, so eine konstante Leistung. So beeindruckend, daß man sich daran nicht einmal erinnern kann, ganz egal wie schwierig diese ach so beeindruckende Leistung zu erreichen war.

    Und die beständig an sämtlichen48 Events teilgenommen haben. Es geht ja hier um die Beständigkeit, die als das Nonplusultra eines Spieler geadelt werden soll Und keiner deiner genannten Namen erfüllt dieses Kriterium.

    Quod erat demonstrandum.

    Aber ich garantiere dir, dass fast jeder hier im Forum einige Spieler aufzählen kann die "beständig an sämtlichen Events der Pro Tour und der European Tour teilgenommen" haben.

    Auswendig, ohne in der Datenbank nachzusehen? Komisch,, daß du selbst ja auch keinen Namen als Beispiel genannt hast.

    Es ändert nichts an den Tatsachen: Mag sein, daß beständig im oder meinetwegen sogar leicht über dem Durchschnitt mitspielen die höhere Leistung ist, aber am Ende erinnert sich kaum jemand an einen, der regelmäßig Vierter wurde. Einen Sieger vergisst man aber nicht so schnell, teilweise sogar erst recht dann, wenn es sich dabei um eine Art "One Hit Wonder" handelt.

    Das kann man so sehen, oder auch anders. Fakt ist, das beständige Erreichen der letzten 32 keine einzige Meldung wert war, ein einzelner Sieg dagegen aber schon - was durchaus natürlich ist, aber eben im Widerspruch dazu steht, daß man "Beständigkeit" höher bewerten möchte, als einen einzelnen Sieg.

    Wir können ja mal ein kleines Experiment wagen: Wie viele Leute können einen - irgend einen - Tagessieger auf der letzten ProTour/European Tour nennen?

    Ich denke, gerade hier im Forum ziemlich viele.

    Wie viele Leute können auswendig ohne Nachsehen jene Spieler aufzählen, die beständig an sämtlichen Events der Pro Tour und der European Tour teilgenommen haben?

    Das werden wohl nicht so viele sein.

    Ist halt auch die Frage, was man persönlich als beeindruckender ansieht.

    Ich als Beispiel finde es beeindruckender, wenn jemand z.b bei allen PC turnieren einen AVG von 90 spielt als jemand der bei 2 turnieren 95 spielt und diese gewinnt und bei den anderen 32 turnieren einen Avg 85.

    Gerade im Darts finde ich konstanz beeindruckender (und als deutlich schwieriger erreichbar) als einzelne Topleistungen...

    -Ja, grundsätzlich sagen das immer alle. Bestndigkeiist bewundernswerter als eine einzelne Topleistung.

    Pietreczko kam letztes Jahr in jedem Eurpean Tour Eveat 8Ausnahme EGP mindestens unter die letzten 32. Nico Springer ist dagegen bei vielen Turnieren gar nicht ins Feld gekommen, und/Oder schon in der ersten Runde raus. Aber er hat eben in Ungarn gewonnen, und kann sich nun European Tour Sieger nennen, was die Medien auch entsprechend gefeiert haben.

    Die Beständige Leistung des anderen wurde dagegen kaum wahrgenommen.

    Ich muss sagen, ich kann so langsam das neue System dahinter verstehen. Auch bei den Darts-Turnieren kommt es stärker darauf an, seine Leistung auf dem Punkt abzuliefern, als so lala über die Zeit mit zu mischen. Es ist mehr zu erreichen, einmal ein einziges Turnier zu gewinnen, als in jedem Turnier dabei zu sein, dann aber immer nach ein oder zwei gewonnenen Spielen geschlagen zu werden. Und die Q-School bietet dafür schon einen gewissen Vorgeschmack.

    Ich weiß nicht, inwieweit dir die Info weiterhilft, da mein Dartsverein sportlich meilenweit von der Bundesliga entfernt ist. In unseren Gefilden zahlst du als Spieler durch Mitgliedsbeiträge und ggf. Kosten für oft gar nicht mal so kurze An- und Abreisen zu Spieltagen schlicht und einfach drauf, um im Vereinsumfeld Darts spielen zu können. Natürlich kommen Mitgliedsbeiträge in irgendeiner Form auch dem Einzelnen zugute, aber eine Sieg- oder Einsatzprämie oder dergleichen gibt es bei uns nicht. Ebenso keine Einnahmen durch Sponsoring. Hin und wieder mal zusätzliche Beträge durch Spenden. Und ich vermute einfach mal, dass auch der normale Bundesligaspieler keinen echten Dazuverdienst verzeichnen kann, wenn schon Tourspieler der unteren OoM quasi eher Geld dafür ausgeben als einnehmen.

    Ja, so stelle ich mir das auch vor. In vielen Sportarten, die kein Fußball sind, kann man selbst in der Landesliga schon froh sein, wenn ein lokaler Unternehmer die Herstellkosten für die Trikots übernimmt, und dafür dessen Logo mit drauf kommt, aber das war es dann schon.

    Ich hatte wenigstens die Hoffnung, daß es zumindest in der Top-Liga etwas besser aussieht, und gerade als WM-Teilnehmer hätte ich schon gehofft, daß ein gewisser, wenn auch nicht all zu großer Werbe-Wert damit einher geht.

    Wie sieht es denn eigentlich finanziell aus im Dart-Sport außerhalb der Tour? Verdient man in der Darts-Bundesliga Geld,oder zahlt man, zB wegen der Reisekosten da eher noch drauf? Und wie viel ist durch Sponsoring zu erreichen? Ein Littler oder MVG kann ja allein schon durch Werbeverträge Millionen einstreichen, aber dahinter fällt es meist deutlich ab. Trotzdem hat ja auch zB ein Lu Wenig einen Werbe-Aufnäher auf seinem Shirt, und ganz gratis wird der auch nicht dort hin gekommen sein.

    Ja, jetzt wird's so richtig absurd. Wundert mich aber auch nicht nach deinen anderen Beiträgen weiter vorn im Thread, die ich so beim Nachlesen "genießen" durfte.

    Ja, einfache, klare und übersichtliche Lösungen sind nicht für jedermann, ich weiß. Jetzt hat man eine Tabelle, und muss in eiener Fußnote unten anmerken, das diese und jene Spieler, welche die Tabelle eigentlich anführen würden, wegen zu guter Leistungen aus der Tabelle gestrichen wurden.

    Dann die Frage zum anderen Ende der Tabelle: Was sollen die 21 Punkte für Spieler, die danach gar nicht mehr weiterspielen würden?

    Besser als 21 Punkte sind 100 Punkte. Dann kann man die Tagessieger in der Tabelle drin lassen, und sind nicht mehr von den obersten Plätzen der Tabelle zu verdrängen.

    Gab's früher schon mal (1 / 2 / 3 / 5 / 9) und wurde zugunsten der heutigen Regelung abgeschafft. Hat, denke ich, seitdem keiner wirklich vermisst.


    (Warum willst du einen Punkt schon für die reine Teilnahme an der ersten Runde verteilen?)

    Ok, und warum wurde es abgeschafft?

    Gemeint war natürlich jeweils ein Sieg in dieser Runde, von da her kann man den Eintrag für T4 auch streichen.

    Oder anderes: Sieg in T4 gibt 100 Punkte. Dann braucht es nur noch eine Tabelle, und die Top 16 der Tabelle bekommen die Tourkarte.

    Das Ziel ist aber das Finale. Nicht irgendeine Punktzahl, die auf Twitter als Cut ausgerechnet wurde.

    Das Ziel ist der Erhalt einer Tourkarte, sonst gar nichts. Ob man die über die Punkte holt, oder als Tagessieger/finalist, ist unerheblich.

    Doch, die Regel wurde letztes Jahr eingeführt, deswegen musste auch Brooks alle tage spielen obwohl er rechnerisch schon vorher durch war.

    Auch Sparidaans hätte heute und morgen noch spielen müssen, wenn er das Finale gestern verloren hätte, obwohl er unmöglich einzuholen gewesen wäre.

    Warum es die Regel trotz der neu eingeführten Nachrücker noch gibt kann ich dir aber nicht sagen.

    Ok, das ist an mir vorbei gegangen. Macht - gerade mit dne Nachrückern für mich absolut keinen Sinn. Wer durch das Ziel ist, hat es geschafft, und jut is.

    Warum so jemanden zwingen, weiter zu spielen? Dann könnte man auch gleich sagen, daß die Tagessieger (bzw. jetzt eben die Finalisten) auch alle vier Tage spielen müssen, um ggfs. den einen oder anderen Qualifikaten auf dessen Weg raus zu werfen.