Vorraussetzung um Dart-Profi zu werden?

  • Stimmt damit hast du voll echt. Wenn einer groß ist fängt VIELLEICHT eine Firma an zu Sponsoren und dann sieht die andere das und steigt auch ein und das sehen dann wieder andere......

    Das Wichtigste :respekt: | :ironie: könnte im obigen Beitrag dabei sein

  • Eigentlich wollte ich ja nicht mehr, aber bei dem was man hier teilweise liest, kann man nur mit dem Kopf schütteln.

    Zwischen den PDC-Qualifikationsturnieren jeweils ein Kneipenturnier pro Wochenende in der näheren Umgebung spielen, das Preisgeld bis zum nächsten Qualifikationsturnier sammeln, den Qualifier davon bezahlen und das alles dann wieder von vorne und wenn man es nicht schafft, bei einem Kneipenturnier regelmäßig ins Preisgeld zu kommen, dann braucht man sich auch keinen Kopf um eine erfolgreiche Teilnahme an einem Qualifier und eine Profikarriere zu machen.

  • Wer hat das bitte geschrieben?
    Auf so eine Idee würde ich nicht mal im TRAUM kommen. Mir glaubt doch (hoffentlich) auch jeder das das was ich schreib meine Meinung ist. Und ich bin erst12! Diesem jemand der das behauptet der spinnt wirklich!

    Das Wichtigste :respekt: | :ironie: könnte im obigen Beitrag dabei sein

  • Eigentlich wollte ich ja nicht mehr, aber bei dem was man hier teilweise liest, kann man nur mit dem Kopf schütteln.

    Zwischen den PDC-Qualifikationsturnieren jeweils ein Kneipenturnier pro Wochenende in der näheren Umgebung spielen, das Preisgeld bis zum nächsten Qualifikationsturnier sammeln, den Qualifier davon bezahlen und das alles dann wieder von vorne und wenn man es nicht schafft, bei einem Kneipenturnier regelmäßig ins Preisgeld zu kommen, dann braucht man sich auch keinen Kopf um eine erfolgreiche Teilnahme an einem Qualifier und eine Profikarriere zu machen.

    Ich weiß ja nicht was für Kneipenturniere bei dir sind, aber die bei uns sind stets gut besetzt und das Preisgeld ist nicht besonders hoch. Außerdem ist das mit dem Qualifier ein Witz. Wenn jeder, der ab und an ein Kneipenturnier gewinnt, dann auch am Qualifier teilnimmt, sollten wir ja regelmäßg neue Gesichter bei den ET- Events sehen. Ich persönlich sehe immer nur die gleichen Namen.
    Und Lesender, du musst dich nicht immer angesprochen fühlen oder dich rechtfertigen.

    Einmal editiert, zuletzt von SandySam (28. Juni 2016 um 16:56)

  • Den Weg zum Profi kann man aktuell bei René Eidams sehen. Bis vor nicht allzu langer Zeit noch Amateur, bezeichnet er sich mittlerweile auf seiner FB-Seite als profesioneller Dartspieler. Er konnte sich letztes Jahr über die Bulls Super League für die WM qualifizieren, was ihm durch seinen Erfolg ein schönes Preisgeld und mediale Aufmerksamkeit brachte. Dieses Jahr spielt er die ET-Qualifier und war auch schon mehrmals in England, um Q-School (hat leider nicht geklappt), UK Open-Qualifier (das lief gut) und Challenge Tour zu spielen. Dennoch sieht man an ihm, wie schwer es ist (vor allem ohne Tourcard) an Preisgelder zu kommen, die hoch genug sind um erstmal in Richtung Top 64 zu kommen und an eine WM-Qualifikation außerhalb von Quotenplätzen zu denken. Er bringt eben noch nicht von jedem Turnier gleich auch ein Preisgeld mit.

  • Ich weiß ja nicht was für Kneipenturniere bei dir sind, aber die bei uns sind stets gut besetzt und das Preisgeld ist nicht besonders hoch. Außerdem ist das mit dem Qualifier ein Witz. Wenn jeder, der ab und an ein Kneipenturnier gewinnt, dann auch am Qualifier teilnimmt, sollten wir ja regelmäßg neue Gesichter bei den ET- Events sehen. Ich persönlich sehe immer nur die gleichen Namen.
    Und Lesender, du musst dich nicht immer angesprochen fühlen oder dich rechtfertigen.


    Wer lesen kann ist klar im Vorteil

    Wo habe ich geschrieben das jeder der ab und zu ein Kneipenturnier gewinnt, einen Qualifier spielen soll?

    Ich habe geschrieben, das wenn jemand nicht in der Lage ist, bei einem Kneipenturnier ins Preisgeld zu kommen, das derjenige sich auch keine Gedanken um einen Qualifier oder um eine Profikarriere machen brauch.

    Ist jemand aber in der Lage, bei den Kneipenturnieren immer ins Preisgeld zu kommen, könnte derjenige das Preisgeld dazu verwenden, um einen Qualifier zu spielen.

  • Man sollte auch nicht aus den Augen verlieren, dass selbst, wenn es im Darts vielleicht derzeit nur ca. 50 Vollprofis gibt, das für eine Randsportart schon verdammt viel ist. Im Tennis werden jedes Jahr über 300 Millionen Dollar an Preisgeld ausgeschüttet und trotzdem gibt's laut Erhebungen des Weltverbandes gerade mal ca. 300 Herren und 200 Damen, die allein mit den erzielten Preisgeldern ihre Kosten decken können. Wohlgemerkt nur die reinen Kosten des Profidaseins (Reisen, Startgebühren, Training, Equipment usw.), der normale Lebensunterhalt ist da noch gar nicht berücksichtigt. Nicht umsonst gibt es auch im Tennis schon unterhalb der Top-100-Marke genügend Spieler, die noch außerhalb des internationalen Tennis-Circuits ranmüssen, z.B. gegen Gage zusätzlich in nationalen Tennisligen spielen, privat zwischen den Turnieren als Tennislehrer oder Personal Coach jobben, etc.

    Und einträgliche Sponsoren zu finden ist selbst in einer Riesensportart wie Tennis verdammt schwer, wenn deine Ranglistenposition dreistellig ist und du kaum mal im Fernsehen oder anderen Medien präsent bist.

    Einmal editiert, zuletzt von Zeyes (28. Juni 2016 um 20:20)

  • Man sollte auch nicht aus den Augen verlieren, dass selbst, wenn es im Darts vielleicht derzeit nur ca. 50 Vollprofis gibt, das für eine Randsportart schon verdammt viel ist. Im Tennis werden jedes Jahr über 300 Millionen Dollar an Preisgeld ausgeschüttet und trotzdem gibt's laut Erhebungen des Weltverbandes gerade mal ca. 300 Herren und 200 Damen, die allein mit den erzielten Preisgeldern ihre Kosten decken können. Wohlgemerkt nur die reinen Kosten des Profidaseins (Reisen, Startgebühren, Training, Equipment usw.), der normale Lebensunterhalt ist da noch gar nicht berücksichtigt. Nicht umsonst gibt es auch im Tennis schon unterhalb der Top-100-Marke genügend Spieler, die noch außerhalb des internationalen Tennis-Circuits ranmüssen, z.B. gegen Gage zusätzlich in nationalen Tennisligen spielen, privat zwischen den Turnieren als Tennislehrer oder Personal Coach jobben, etc.

    Und einträgliche Sponsoren zu finden ist selbst in einer Riesensportart wie Tennis verdammt schwer, wenn deine Ranglistenposition dreistellig ist und du kaum mal im Fernsehen oder anderen Medien präsent bist.


    Heute war eine Spielerin in Wimbledon am Start die aufgund fehlender Gelder für Reise und Unterkunft die Tour für ein 3/4tel Jahr unterbrechen mußte.
    Und das bei einer Weltranglistenposition 58.

  • Eben, Sponsoren zu finden ist nur für die Topspieler easy, schon wenn man nicht ständig im Fernsehen ist kann das trotz guter Ranglistenposition schwer bis unmöglich werden. Und in einer Randsportart wie es Dart nunmal ist erst recht. Deswegen finde ich es prinzipiell schon mal sehr mutig wenn jemand den Schritt wagt. Kann man eigentlich nur wenn man keine Verpflichtungen hat und nichts was man zu Hause aufgibt.

    Jemandem der eine ordentliche Ausbildung und einen guten Job hat kann man kaum raten den Versuch zu starten.

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • Jemandem der eine ordentliche Ausbildung und einen guten Job hat kann man kaum raten den Versuch zu starten.

    Muss ich wohl vollkommen zu stimmen!

    Man kanns vielleicht versuchen wenn man mit dem Studium fertig ist oder wenn man grad seinen Job wechseln will.
    Aber bei jeder Firma in Deutschland wird man blöd angeschaut wenn man im Lebenslauf ne Lücke von mehreren Jahren hat und das wegen Dart spielen.
    Die meisten wollen einfach Arbeiter die Berfus Erfahrung haben.
    Das ist leider sehr traurig.

    Und ich glaube man kann auch nur diesen Schritt wagen wenn man einen guten Plan B hat.
    Sowas wie man kommt in der Firma der Familie unter.
    Oder man weiß, dass man einen Arbeitsplatz sicher hat wenn man ihn braucht.

    Sonst ist das ganze schon sehr riskant

  • So ist es bei Eidams. Er hat einen Arbeitsplatz in der kleinen Firma seiner Familie. Ob er jetzt noch arbeitet oder ausschließlich Darts spielt, weiß ich nicht.

    Man darf auch nicht vergessen: Viele der Profis, die im Bereich Top 32 spielen, können aktuell davon leben (Reisen, Unterkünfte, Lebenshaltungskosten). Aber was ist danach? Sie brauchen auch genug finanzielles Polster, um im Anschluss über die Runden zu kommen, wenn sie nicht mehr in ihrem eigentlichen Beruf Fuß fassen können. Wirklich nachhaltig abgesichert sind nur die absoluten Topleute.

  • Man kanns vielleicht versuchen wenn man mit dem Studium fertig ist oder wenn man grad seinen Job wechseln will.
    Aber bei jeder Firma in Deutschland wird man blöd angeschaut wenn man im Lebenslauf ne Lücke von mehreren Jahren hat und das wegen Dart spielen.
    Die meisten wollen einfach Arbeiter die Berfus Erfahrung haben.
    Das ist leider sehr traurig.

    Wenn Du studiert hast und einen brauchbaren Job findest verdienst Du schon mal locker mehr als alle die sagen wir mal unterhalb der Top 50 (aktuell 50k€ für 2 Jahre) stehen. Wenn da also welche dabei sind die tatsächlich Vollzeit Dart spielen müssen die sich eigentlich überlegen ob es nicht schlauer ist "normal" arbeiten zu gehen.

    Bei der Top 100 der Welt (PDC OoM!) liegen wir in 2 Jahren bei Preisgeldern von sagenhaften 6073€... Und ehrlich, auch die Top 100 musst Du erst mal erreichen.

    Klar, in der absoluten Weltspitze wird richtig Geld verdient. Aber für 100.000 im Jahr muss man schon Top 20 sein. Da bekommt man dann langsam wohl auch nennenswerte Sponsorenverträge und kann auch bei Exibitions etc gut verdienen. Klar ist das ein Traum, aber der Weg ist zumindest steinig. Und wer es nicht ganz nach oben schafft hat wohl keine Möglichkeit da Geld zurück zu legen, die angesprochene Absicherung für das Alter wird mit Dartspielen kaum jemand erreichen können. Bei all den Preisgeldern darf man den Aufwand für Startgelder, Reisen etc nicht vergessen, das summiert sich ganz schön.

    Noch mal der Link zum Artikel von Krispy, wurde zwar oben schon gepostet, sollte man aber wirklich mal gelesen haben:

    http://pdc-darts.co.uk/2016-pdc-qualifying-school-entries/

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • Naja man schaut sich mal die Aktuelle Liste an:

    30Hamilton, Andy£99,000


    Das bedeutet mit Platz 30 hat man noch 100 000 in 2 Jahren.
    Ich sag mal Hamilton kann sich durch seine Nebengeschichten, wie Sponsoring oder marketing oder Exhibitions seine Nebenkosten wie Reisekosten etc decken.

    Dann bleiben ihm 50 000 im Jahr zum leben. Das ist ja eig ganz ok.
    Jedoch muss man hier auch wirklich sagen, dass man damit nicht fürs Alter vorsorgen kann!

    20Pas, Benito van de£190,000


    Platz 20 verdient hier jedoch schon dopplet so viel.
    Wenn man jetzt nicht unbedingt jedes Jahr nen neues Auto will und prolo leben will,
    kann man sich mit Platz 20 der OoM schon so viel Geld verdienen um auch fürs Alter vorzusorgen.

    Ich will damit auf keine Fall sagen, dass es leicht ist auf Platz 20 zu kommen

    Ich will damit nur sagen, dass man nicht unter die Top 5 kommen muss um seine Existenz zu sichern

  • 50k€ im Jahr ist ja schon ordentlich - je nachdem was man eben als Alternative hat. Wer Frisör oder Altenpfleger ist hat da natürlich einen anderen Blickwinkel als jemand der Jura oder Medizin studiert hat.

    Die Top 5 müssen es sicher nicht sein, aber Top30 auf Dauer muss es wohl schon sein, wenn was übrigbleiben soll.

    Wobei man da halt auch mal sehen muss wie sich die Preisgelder entwickeln - sowohl total, als auch von der Verteilung her.

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • 50k€ im Jahr ist ja schon ordentlich - je nachdem was man eben als Alternative hat. Wer Frisör oder Altenpfleger ist hat da natürlich einen anderen Blickwinkel als jemand der Jura oder Medizin studiert hat.

    Ja das stimmt natürlich auch je nachdem was man für Ansprüche hat.
    Urlaub, Haus, Auto
    und evtl auch ob man einen Partner hat, der auch viel/wenig Geld verdient

    Die Top 5 müssen es sicher nicht sein, aber Top30 auf Dauer muss es wohl schon sein, wenn was übrigbleiben soll.

    Genau auf das wollte ich raus :thumbup:

    Wobei man da halt auch mal sehen muss wie sich die Preisgelder entwickeln - sowohl total, als auch von der Verteilung her.

    Ja das ist auch wieder so ne Sache die Preisgelder steigen ja von Jahr zu Jahr evtl muss man in 10 Jahren nur noch unter den Top 50 sein.

    Einmal editiert, zuletzt von igustl (29. Juni 2016 um 17:42)

  • Die meisten PDC-Spieler im Mittelfeld der OOM spielen ja auch nicht nur auf dem Circuit, sondern nehmen auch noch die lokalen und regionalen Open-Turniere mit, von denen man als Fan praktisch kaum was mitbekommt. Reich wird damit natürlich keiner, aber ich wäre nicht überrascht, wenn Spieler auf dem Niveau von z.B. Darren Webster oder Joe Cullen da auch noch einen mittleren vierstelligen Betrag pro Jahr einspielen. Ist natürlich von Vorteil dafür, wenn man Brite oder Niederländer ist, da dort eine entsprechende Dichte an Turnierangeboten existiert.

  • Natürlich ist der Weg net einfach zum Profi, aber wenn man sich dafür entscheidet u Talent hat,... an sich glaubt, ist aus meiner Sicht alles möglich! Im Pokern oder Billard haben es schon viele deutsche an die Weltspitze geschafft,... die davon heute schon sehr gut Leben können!

    Was man haben muss ist sehr viel Geduld (siehe Mensur o Max ) u man muss sich och weiter entwickeln ,was ick bei Arthur net so sehe fg* ;)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!