Der Ruf des Messing-Darts

  • Hi!

    Mir ist persönlich aufgefallen, dass viele möglichst schnell mit Tungsten Darts anfangen, selbst Anfänger, die wirklich gerade erst angefangen haben oder auch Gelegenheitsspieler.
    Nach 1 Jahr Dartspielen kommt mir das so vor, dass, wenn man mit Messing Darts ankommt, sofort wirklich als Anfänger oder schlechter Dartspieler wahrgenommen wird.
    Und wenn ein Anfänger seine schönen teuren Tungsten Darts zeigt, dann gehört man so zu sagen quasi sofort dazu, weil alle sich für die Barrels interessieren. Messing Darts werden behandelt wie: "achja, schonmal gesehen, nichts besonderes..".

    Ich spiele weiterhin mit Messing Barrels, weil ich mit meinen grad n ganz gutes Gefühl habe und ich eh noch nicht so treffe, dass ich mit Tungsten Barrels irgendein Vorteil hätte.

    Wie ist eure Meinung dazu? :)

    Lieblingsdarter: Yukie Sakaguchi, Michael Smith
    180er: 5 (letzte: 20.12.20) HF: 120 (16.12.19)

    Einmal editiert, zuletzt von dartenmarten (3. Februar 2018 um 17:31)

  • Tungsten macht eigentlich nur Sinn, wenn man möglichst dünne Barrels mit möglichst hohem Gewicht will, wenn man z.B. fette Barrels wie Taylor spielt, aber einem 20 Gramm genug sind, reichen auch Messingdarts.

    Informatiker, Auto- und Technikbegeistert und dazu noch Hobbydarter :thumbup:

    2 Mal editiert, zuletzt von Adribau (3. Februar 2018 um 17:56)

  • Die Beliebtheit von tungsten und der automatische Schritt im Laufe der Leistungsentwicklung dort hin weg vom brass dart, hat keine „ideologischen“ Gründe á la „brass ist uncool“. Die wahren (und bereits überall nach lesbaren) Gründe liegen doch auf der Hand.
    Mit Wolfram bekommst du das gleiche Gewicht teilweise ein sogar noch größeres wie beim brass nur mit einer wesentlich kleineren Größe.
    Die Vorteile dessen sollten klar sein.

    Zudem ist das Taylor dart Argument meist schlicht falsch. Taylors darts sind nicht so gigantomanisch riesig wie das so oft dargestellt wird.
    Wer den mal in der Hand hatte (zB welche der target Range) der weiß das brass darts wesentlich größer sind.

    3 Mal editiert, zuletzt von gooner (3. Februar 2018 um 18:04)

  • Finde aber dickere barrels sollten für einen Einsteiger auch eher besser sein. Bei Tungsten wären die dann aber auch gleich dementsprechend schwer, von daher versteh ich dass hier Einsteigern immer gleich Tungsten-Darts empfohlen werden auch nich wirklich. denke für einen Einsteiger sind die erstma gut geeignet und nen paar Euros kann man dabei ja auch sparen. Das einzige was sein kann dass die Spitzen auch minderwerwertig sind und dementsprechend schnell verschleißen, aber sonst?!

    Ich wäre wirklich ein erstklassiger Dartspieler der es mit jedem auf der Welt aufnehmen könnte!
    Wenn nur dieses blöde Pfeile schmeißen nich so kompliziert bzw. die Felder nich so furchtbar klein wären...

  • Ich hab mit Nickel Silver Darts angefangen, bevor ich ein paar Tungsten erworben habe, wobei ich mit dem knurled grip nicht klar kam, und letztes Jahr habe ich deswegen bei einer Exhibition mit den Nickel Silver Darts noch gegen J. Artut gespielt. - weil ich mich damit gut fühlte... OK, jetzt sinds auch Target Tungsten (Carrera C9), aber zum Anfang haben die anderen definitiv gereicht! Und wenn man damit gut spielt, warum nicht...

    Im übrigen finde ich dickere Barrels auch deutlich angenehmer und bin vor den Targets auf McCoys mit „dickem“ Barrel umgestiegen.

    Signatur? Was‘n das?

    2 Mal editiert, zuletzt von burki (3. Februar 2018 um 18:50)

  • Ist wirklich eigentlich egal...mit Tungsten trifft man auch nicht besser.
    Nur habe ich bei den Messingdarts das Problem, dass sich am Barrel kleine Beulen bilden und sich die Darts dann unangenehm halten lassen.

    Jelle Klaasen 1.D

  • Also mir ist noch nicht aufgefallen – nichtmal ansatzweise, dass irgendjemand danach beurteilt wird, mit welchen Darts er spielt. Wenn ein Anfänger mit Messingdarts spielt, dann liegt das nicht daran, dass Messingdarts für Anfänger sind, sondern nur daran, dass der sich ein Komplett-Set kauft und da dann meist günstigere Messing-Darts beiliegen. Das es in der Gruppe natürlich mal einen doofen Spruch gibt, wenn einer mit auffällig dicken, dünnen, langen oder kurzen Darts spielt finde ich allerdings auch normal. Am Ende entscheidet aber immer, was man trifft.

  • Ich hab damals mit 20 Gramm Messingdarts angefangen und die ewig gespielt. Lange Zeit hab ich mir wirklich überhaupt keine Gedanken über irgendwas Anderes gemacht. Die Spitzen sind übrigens ganz normale Steeldartspitzen, und die sind immer noch dran und haben gut gehalten.
    Inzwischen spiele ich aber seit einer Weile diverse (auch wesentlich teurere) Tungstendarts, da konnte ich dann doch nichts mehr gegen machen :) ... Geblieben ist die Vorliebe für leichtere Pfeile bis eben 20 Gramm. Mit viel Schwereren komm ich einfach nicht gut zurecht.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!