Trainieren mit verschiedenen Pfeilen

  • Hallo zusammen

    als erstes ich bin neu in diesem forum und möchte mich bereits jetzt entschuldigen falls es dieses thema bereits gibt.

    ich bin aus der schweiz und spiele seit anfang jahr in einer c-liga e-dart mannschaft.

    meine frage: ich spiele mit meinen target carrera darts die ein gewicht von 18g haben.

    nun habe ich mir für zu hause ein e-dartboard gekauft und trainiere täglich ein paar minuten.
    das problem ist das meine scheibe die 18g darts schlecht verträgt und sie sehr streng zu entfernen sind.
    da ich deshalb meistens mit den leichten mitgelieferten darts 15g spiele, habe ich angst das dies eine schlechte auswirkung auf meinen wurf mit den 18g darts hatt.

    habt ihr vielleicht erfahrungen damit ob ich problemlos so weitermachen kann oder sollte ich immer mit den gleichen darts spielen?

    danke jetzt schon und allen good darts :vic:

  • Hmm.

    Ich würde da lieber ein Steeldart Dartboard nehmen und bei deinen 18g andere Spitzen.
    Von 18g auf 15g runter ist schon eine Hausnummer.

    Aber das ist wie immer eine Ansichtssache.

  • Also ich habe hier 16g Darts rumliegen, spiele selbst 18g, zum Board waren 22g dazu und in der Garage liegen welche, die scheinen mir noch leichter als die 16 g zu sein. Ich habe mal spaßeshalber abwechselnd geworfen und abgesehen davon, dass man eine kleine Eingewöhnung braucht, sehe ich keine großen Unterschiede im Treffverhalten. Mir liegen die 18g einfach nur am angenehmsten in der Hand. Ich hätte aber keine Bedenken, dass ich mir den Wurf versauen könnte, wenn ich aus irgendwelchen Gründen eine Weile mit schwereren oder leichteren Darts spielen müßte. In deiner Situation würde ich aber vielleicht darüber nachdenken, mir ein Board zu kaufen, dass meine üblichen Darts verträgt.


    Unabhängig von der eigentlichen Fragestellung so allgemein: Da hätte ich andersrum eher Angst, wenn ich zu sehr auf einen bestimmten Dart fixiert bin, der beim Wettkampf durchbricht und ich dann wegen der reinen Kopfsache mit dem Ersatzdart nicht klarkomme. Das heißt ja nicht, dass man nicht trotzdem einen Favoriten haben kann.

  • danke für die schnellen antworten.

    ich denke dann wird es halb so schlimm sein und ich spiele weiter mit den leichten pfeilen zu hause.

    klar könnte man sich ein besseres board kaufen.... allerdings habe ich bereits auf verschiedenen gespielt und finde die qualität lässt irgendwie bei allen zu wünschen übrig.

    die einzige alternative ist einen automaten zu kaufen..... aber das braucht viel bearbeitungszeit bei meiner frau. 2000.-CHFsind nicht geradewenig. :huh:

  • Unabhängig von der eigentlichen Fragestellung so allgemein: Da hätte ich andersrum eher Angst, wenn ich zu sehr auf einen bestimmten Dart fixiert bin, der beim Wettkampf durchbricht und ich dann wegen der reinen Kopfsache mit dem Ersatzdart nicht klarkomme. Das heißt ja nicht, dass man nicht trotzdem einen Favoriten haben kann.Vor 56 Jahren


    Vor 5-6 Jahren wäre ich wohl sofort nach Hause gefahren wenn mir eine Dart abhanden gekommen wäre.
    Jetzt ist mir das ziemlich egal mit welchen Dart ich werfe, natürlich habe ich einen, der für mich eine optimale Lösung darstellt, aber generelle spiele oder trainiere ich mit unterschiedlichen Sets.
    Horst ist aber auch einer der wenigen Darter, die das Problem von der anderen Seite angehen. Möglichst viele Sets spielen um variabel zu sein. Andere machen das eher um ihre Fehler damit abzustellen, was oftmals nicht am Dart liegt.
    Daher war ich auch jahrelang auf der Suche nach dem richtigen Dart, der immer geradeaus fliegt. Wenn man erkennt das es andere Faktoren sind, die die Konstanz herbeiführen, kann man das Thema etwas lockerer angehen.

  • Unabhängig von der eigentlichen Fragestellung so allgemein: Da hätte ich andersrum eher Angst, wenn ich zu sehr auf einen bestimmten Dart fixiert bin, der beim Wettkampf durchbricht und ich dann wegen der reinen Kopfsache mit dem Ersatzdart nicht klarkomme. Das heißt ja nicht, dass man nicht trotzdem einen Favoriten haben kann.

    Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Dart abbricht? :)


    Daher war ich auch jahrelang auf der Suche nach dem richtigen Dart, der immer geradeaus fliegt. Wenn man erkennt das es andere Faktoren sind, die die Konstanz herbeiführen, kann man das Thema etwas lockerer angehen.

    So siehts aus. Hab den Tag nen Profisurfer gesehen, der auf ner Tür gesurft hat.
    Sicherlich spielt die Hardware eine Rolle, aber der diese benutzt meist noch eine viel größere.

    ...

    2 Mal editiert, zuletzt von Bertso (21. Juni 2018 um 09:42)

  • Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Dart abbricht? :)

    Ich spiele seit ca. 2001 und habe schon 3 Brüche gehabt (2 x Spitze, 1 x Barrel) , 1 Satz wurde geklaut, ein Dart ist in einen Heizungsschacht gefallen und ich habe den nicht mehr rausbekommen und ein Satz ist auf einem Nachbargrundstück in den Teich geflogen, da waren aber noch 2 Spiele zu absolvieren.


  • Ich spiele seit ca. 2001 und habe schon 3 Brüche gehabt (2 x Spitze, 1 x Barrel) , 1 Satz wurde geklaut, ein Dart ist in einen Heizungsschacht gefallen und ich habe den nicht mehr rausbekommen und ein Satz ist auf einem Nachbargrundstück in den Teich geflogen, da waren aber noch 2 Spiele zu absolvieren.

    :lollol: :lollol: :lollol:
    Herrlich was es so alles gibt.

    Also am besten immer 2 Sätze mitnehmen und einen davon im Auto lassen.

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von Bertso (21. Juni 2018 um 09:44)

  • Ich kann mich hier nur den Vorrednern anschließen. Grundsätzlich habe ich mittlerweile auch ein Setup was ich favorisiert spiele (Winmau Sniper 21 Gramm). Hab aber gestern mal wieder gemerkt, dass die Darts nicht immer ausschlaggebend sind. Ich habe gestern mal wieder 9 Darts direkt hintereinander geworfen, 2 Sets des Snipers und die Red Dragen Mamba 2, also sehr unterschiedliche Darts (zumindets die letzteren). Im Trefferbild gab es aber keinen Unterschied. Von jedem Set jeweils eine Tripple 20, der Rest ist in der Single 20 oder in der 5 direkt am Draht gelandet.
    Also wieder einmal gemerkt das die Barrelform und das Gewicht nicht wirklich ausschlaggebend sind.

    Von daher sehe ich das Trainieren mit unterschiedlihen Darts eher enstpannt.

    Gruß Alex

    Verein: TuRa Niederhöchstadt

    Liga: Saison 24/25 - Bezirksliga 4 beim RDV-F/HDV

    Ambitionen: Mittlerer Tabellenplatz - nach oben schauend

    Momentaner Tabellenplatz: siehe Tabelle BZ4 rdv-f

    Weitere Ligen: Scolia online

    Nickname: The Wire

    Lieblingsspieler: Keine Ahnung...mir sind gute Spiele lieber, egal wer gerade seine Pfeile werfen tut

    Bestleistungen: Hab noch nie verstanden warum ich die zählen sollte?! Aber jetzt zählt ja Scolia für mich ;)


  • Horst ist aber auch einer der wenigen Darter, die das Problem von der anderen Seite angehen. Möglichst viele Sets spielen um variabel zu sein. Andere machen das eher um ihre Fehler damit abzustellen, was oftmals nicht am Dart liegt.

    Nee eigentlich nicht. Ich habe nur 2 Spiel-Sets. Zwei 18g Winmau Vendetta. Einmal als Steel- und einmal als Softversion, wobei ich die Softversion aktuell mit Conversion-Points auch für Steel verwende.

    Ich habe aber noch eine alte E-Dartscheibe, wo leichte Darts dazu waren, dann habe ich schwerere Darts, die zu der Sisalscheibe dazu waren und am Anfang habe ich mir mal ein billiges Set gekauft, mit Darts die dazwischen liegen, zum probieren. Als ich nach dem Probieren dann wußte was ich will, habe ich mir die Vendetta gekauft und spiele auch nur die. Ich probiere nur mal unterschiedliche Shafts und/oder Flights an den Darts. Da ich aber die anderen Sets noch rumliegen habe, mache ich mit denen aus Spaß ab und zu mal ein paar Würfe. Aber ich habe dabei gemerkt, dass ich nach kurzer Umgewöhnung tatsächlich recht flexibel bin. So habe ich zwar meinen absoluten Lieblingsdart bin aber spieltechnisch trotzdem nicht zu doll auf den fixiert. Da bin ich recht froh drüber, aber ich glaube ich beobachte die mentale Seite ernster als Andere oder vielleicht auch zu ernst für manche.

  • orst ist aber auch einer der wenigen Darter, die das Problem von der anderen Seite angehen. Möglichst viele Sets spielen um variabel zu sein. Andere machen das eher um ihre Fehler damit abzustellen, was oftmals nicht am Dart liegt.
    Daher war ich auch jahrelang auf der Suche nach dem richtigen Dart, der immer geradeaus fliegt. Wenn man erkennt das es andere Faktoren sind, die die Konstanz herbeiführen, kann man das Thema etwas lockerer angehen.

    Ich finde das ist ein ganz interessanter Aspekt. Ich bin auch einer derjenigen, die im Laufe der Jahre viele z.T. sehr unterschiedliche Darts erworben und gößtenteils wieder in Umlauf gebracht haben, mit dem utopischen Ziel den ultimativen Dart zu finden. (ok, ich hab ihn für mich ganz subjektiv; DPC Optimum)

    Ich habe mich oft darüber geärgert, dass ich meine Wurf verändern musste, damit der ein oder andere Dart vernünftig fliegt bzw. landet...aber als sozusagen Nebeneffekt, ahbe ich dabei viel über die Bewegungsabläufe und meinen Wurf gelernt, eher unbewusst und komme nun eigentl. mit fast allen Darts ganz gut zurecht. Barrel um die 55mm und darüber erfordern zwar immernoch Konzentration, aber es klappt auch damit.
    Gleiches gilt für die Bastelei am optimalen Setup. Durch das viele Rumdoktern weiß ich schon vorher wie der Dart mit dem jeweiligen Setup höchstwahrscheinlich auf meinem Wurf reagiert.

    Pew

  • Hab da ein Beispiel von meinem Dad.
    Vor Jahren hat er sich seine Darts vom Wohnzimmertisch geschnappt und ist 130Km nach Bochum zu einem Turnier gefahren.
    Dort angekommen, zahlte er das Startgeld um dann festzustellen, das er zwei 22g Steeldarts und einen 18g E-Dart gegriffen hatte.
    Er überlegte kurz, ob er das Turnier sausen lässt und dann fiel ihm ein, das er noch einen 26g Steeldart als Anreißnadel in seinem Werkzeugkoffer im Auto hatte.
    Er spielte das Turnier also mit 22,22 und 26g.......Jetzt ratet mal wer das Turnier mit 64 Teilnehmern gewonnen hat.

  • Ich finde das ist ein ganz interessanter Aspekt. Ich bin auch einer derjenigen, die im Laufe der Jahre viele z.T. sehr unterschiedliche Darts erworben und gößtenteils wieder in Umlauf gebracht haben, mit dem utopischen Ziel den ultimativen Dart zu finden. (ok, ich hab ihn für mich ganz subjektiv; DPC Optimum)

    Ich habe mich oft darüber geärgert, dass ich meine Wurf verändern musste, damit der ein oder andere Dart vernünftig fliegt bzw. landet...aber als sozusagen Nebeneffekt, ahbe ich dabei viel über die Bewegungsabläufe und meinen Wurf gelernt, eher unbewusst und komme nun eigentl. mit fast allen Darts ganz gut zurecht. Barrel um die 55mm und darüber erfordern zwar immernoch Konzentration, aber es klappt auch damit.
    Gleiches gilt für die Bastelei am optimalen Setup. Durch das viele Rumdoktern weiß ich schon vorher wie der Dart mit dem jeweiligen Setup höchstwahrscheinlich auf meinem Wurf reagiert.

    Deine Aussagen kann ich so unterschreiben. Ist bei mir ähnlich.

    Verein: TuRa Niederhöchstadt

    Liga: Saison 24/25 - Bezirksliga 4 beim RDV-F/HDV

    Ambitionen: Mittlerer Tabellenplatz - nach oben schauend

    Momentaner Tabellenplatz: siehe Tabelle BZ4 rdv-f

    Weitere Ligen: Scolia online

    Nickname: The Wire

    Lieblingsspieler: Keine Ahnung...mir sind gute Spiele lieber, egal wer gerade seine Pfeile werfen tut

    Bestleistungen: Hab noch nie verstanden warum ich die zählen sollte?! Aber jetzt zählt ja Scolia für mich ;)

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