• Hallo zusammen,

    Versuch aktuell an meinem Durchzug zu arbeiten indem ich mich beim Abwurf eigentlich nur auf die Zieldeutung mit dem Zeigefinger konzentriere. Mit dem daraufdeuten öffnet sich ja automatisch die Hand und bei korrekter Ausführung ist eine Durchstreckung auch gegeben.

    Würde gerne diesbezüglich ein paar Meinungen bzw Tips annehmen.

    Wenn ich das ganze mit dem Handgelenk abklappen versuche entstehen bei mir eigentlich zwei Bewegungen und keine Wurfbewung im Fluss sozusagen 🤷‍♂️

    Grüße

  • Ja, eine saubere Technik und ein schöner follow through sind schön und wichtig. Aber, und das sage ich aus eigener Erfahrung, bringt Dich das in deinem Spiel nicht weiter, wenn Du dich beim Wurf nicht mehr komfortabel fühlst. Dein Wurf sollte immer intuitiv sein und kein Zwang. Wenn Du dich zu sehr auf die Bewegung konzentrieren musst, wird wahrscheinlich Dein Trefferbild darunter leiden. Die Erfahrung habe ich zumindest gemacht.

    Ist es nur eine kleine Optimierung des vorhandenen Wurfs, kann das mit Konzentration und vielen, vielen Wiederholungen klappen. Bedeutet es aber eine vollständige Umstellung wird es sehr schwierig.

    Grüße Alex

    Verein: TuRa Niederhöchstadt

    Liga: Saison 24/25 - Bezirksliga 4 beim RDV-F/HDV

    Ambitionen: Mittlerer Tabellenplatz - nach oben schauend

    Momentaner Tabellenplatz: siehe Tabelle BZ4 rdv-f

    Weitere Ligen: Scolia online

    Nickname: The Wire

    Lieblingsspieler: Keine Ahnung...mir sind gute Spiele lieber, egal wer gerade seine Pfeile werfen tut

    Bestleistungen: Hab noch nie verstanden warum ich die zählen sollte?! Aber jetzt zählt ja Scolia für mich ;)


  • Wenn ich das ganze mit dem Handgelenk abklappen versuche entstehen bei mir eigentlich zwei Bewegungen und keine Wurfbewung im Fluss sozusagen 🤷‍♂️

    Grüße

    Kann es ein, dass du schon seit 2015 daran arbeitest? So entnehme ich es deinem ersten Post in diesem Forum.

    Zu der Feststellung, zwei Bewegungen auszuführen: Ich glaube, dass du dich zu sehr auf deine Bewegung fokussierst oder deine Aufmerksamkeit auf einzelne Bewegungsabschnitte lenkst. Das mag für einen Anfänger normal sein, und jeder hat mal Situationen, in denen er sich bewusst auf seine Wurftechnik konzentriert. Man sollte jedoch nach kurzer Zeit wieder in der Lage sein, sich davon zu lösen und die Bewegungen einfach kommen zu lassen.


    Letztendlich sind Änderungen der Wurfbewegungen mit dem nötigen Training und den richtigen Übungen leichter umzusetzen, als wenn man ständig darüber nachdenkt, ob man die Übung oder Bewegung richtig ausführt und immer wieder Korrekturen vornimmt. Übungen könnten beispielsweise sein, sich losgelöst von der inneren Auslenkung auf den Ablauf, den Bewegungsablauf bildlich vorzustellen. Stell dir zum Beispiel vor, wie dein Zeigefinger wie ein Laserpointer einen Punkt auf einem bestimmten Bereich des Boards markiert oder als ob du versuchst, deine Hand in Richtung des Boards zu werfen. Jeder hat seinen eigenen Ansatz.

    Im Krafttraining gibt es zum Beispiel die Anweisung, sich vorzustellen, dass man mit den Schulterblättern einen Keks zerdrücken soll, um die Schultern nach hinten zu nehmen. Solche bildlichen Vorstellungen sind einfacher umzusetzen. Bevor du dich die ganze Zeit mit etwas beschäftigst, von dem du nicht weißt, ob es zielführend ist oder deinem Bewegungsempfinden und deinen Bewegungsmöglichkeiten entspricht, solltest du dir Gedanken darüber machen, ob es vielleicht andere Ansätze zur Verbesserung deiner Leistung gibt.

    Ich glaube nicht, dass es der richtige Weg ist, ständig an deine Wurfbewegung zu denken, besonders wenn du das jetzt schon seit neun Jahren tust, wie ich aus dem Forum entnehme.

    Aber den Tipp mit den leichten Darts teile ich natürlich auch.

  • Erst mal danke für die ausführliche Antwort 🙏

    Vom Prinzip her denke ich schon das schon so lange an meinem Wurf arbeite , inzwischen schon sehr viele Grips sowie Darts ins Land gehen lassen. Auch Wurfansatz , Grundstellung vom Arm schon einiges getestet auf der Suche nach meiner eigenen Lösung. Man kann aber nicht sagen das ich dauerhaft verbissen dran geblieben sonst hätte ich glaub ich den Spaß an der Sache verloren.

    Ich weiß das ich einen ganz guten Dart spielen kann aber auch leider zu jeder Zeit wieder streuen kann ohne Ende und das nicht in den Griff bekomme was sich natürlich auch immer wieder aufs Selbstbewusstsein am Board auswirkt. Der Ehrgeiz für den nächsten Schritt zu gehen war und ist immer da . ob dies natürlich immer der Richtige Weg ist kann mir ja auch keiner genau sagen , das muss ich ja schon selbst rausfinden. Hab auch schon Wurfaufnahmen bzw Analysen machen lassen, da wurde mir gesagt das meine Handführung vorm Abwurf nur minimal wäre.

    Was mir regelmäßig auffällt, das ist auch wenn ich daheim an meiner Wurfbewegung Abänderungen mache, stellt sich oft ein sehr gutes Gefühl ein , wo ich denke jawoll ich hab was entdeckt was mich weiterbringt. Am nächsten Tag ist das oftmals wieder verpufft , wars wohl doch nicht. Genauso fällt es mir schwer die kleinen Abänderungen mit außer Haus zu nehmen. Kann aber immer wieder zu meinem Grundwurf zurückkehren zum Glück.

    Zu meinem Spielstand aktuell, Average zu Hause immer gegen Windart Computer liegt wenn ich nicht grad einen total schlechten Tag habe bei 55 . Den kann ich bei First to five halten. Wenn ich gut drauf bin 60-65.

    in der Liga ( A-Liga , letzen drei Saisons eigentlich immer so 65 - 68 % gewonnene Spiele.)

    Ich hoffe ich finde noch meine eigene Lösung , versuche aber auch über verbesserte Stellwege und Rechenwege weiter zu kommen um da auch ein Stück weit mehr Sicherheit rauszuholen.

    Die leichten Darts hab ich mir aber auch mal bestellt, mal sehen was dabei rauskommt 🤷‍♂️🫣🙏

    So bis dahin erstmal genug 😂🥴👊

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