Dart Tagebuch + Tipps/Tricks zur Weiterentwicklung

  • Mal wieder ein kleines Update.

    Läuft aktuell wirklich sehr stabil - habe hoffentlich meine Technik endlich nach wirklich intensiver Findungsphase gefunden.

    Seit ca. 6-7 Wochen automatisiere und verinnerliche ich (ohne weitere Änderungen) den Bewegungsablauf und fühlt sich alles sehr gut und gewohnt an.

    Sonst wollte ich alle 2-3 Tage direkt wieder was ändern, wenn mal eine schlechte Phase da war - das konnte ich allerdings diesmal überbrücken :) bzw. gab es auch wirklich wenig Gelegenheit das in Frage zu stellen, weil sich alles wirklich fast durchgängig sauber angefühlt hat und die Darts auch fast immer gut gruppiert waren.


    Durch die Verankerung kann der Hauptpunkt jetzt wirklich auf den Fokus gelegt werden und vor dem Wurf muss nicht mehr der ganze Bewegungsablauf ins Detail kleingedacht werden. Ich merke wirklich die schrittweise Besserung und komme viel öfter in den "Flow"

    Wirklich nur noch die Basics, Ellebogen fix auf gleichbleibender Höhe, Dart auf Releasepunkt und geradegestellt, Fokus voll aufs Ziel und mit visueller Wurflinie ab dafür - der Rest ist voll verankert und sollte wenig bis keine Rolle mehr spielen.

    Fortschritt liest sich auch aus den Stats:

    Average (72.7)

    First9 (82.2)

    Auch die 180er und HighFinishes kommen wie am Fließband :)

    Mein aktuelles Ziel ist es bis Ende 2026 auf einen 80er Average zu kommen.

    Und 2027/2028 kann ich dann ja mit einem 90er Average zur Q-School :D (Spaß - auch wenn man sich ehrgeizige Ziele setzen muss)

    Die nächsten Punkte die ich irgendwann anpacken muss sind ein konstanter Wurfrythmus mit einem sauberen Startmerkmal/Trigger für die Routine und die mentale Komponente.

    6 Mal editiert, zuletzt von houdini_180 (28. August 2025 um 08:33)

  • Danke für die Blumen.

    Wenn ich eine Stunde Zeit habe dann sieht es meistens eigentlich so aus:

    10 Minuten Einwerfen, meist auf die T20 - hier noch auf Bewegungsablauf achten und ein Gefühl für den Wurf bekommen (dass ich nach diesen 10 Minuten eigentlich immer die gleichen Voraussetzungen habe und am Vortag ansetzen kann)

    15 Minuten Around the Clock

    35 Minuten Spiel 501 DO (entweder gg Onlinegegner, Average dann meist um die 70 - weil hier doch mal ein Leg dabei ist wo das Checkout gar nicht gelingen will und die Gegnerhilfe dann doch eher selten kommt. Oder eben gg einen starken Bot, wo sich mein Average dann meist bei 75+ bewegt)

    Gruß

  • Update:

    Average stabilisiert sich an die 75


    Vom Wurfablauf gibt es weiterhin nur noch Feinjustierungen. Technik sitzt und Fokus liegt aktuell nur noch auf dem Ziel. Wiederhole mich glaub ich ein bisschen - was aber wohl ein gutes Zeichen ist :D

    Hauptpunkte sind der feste Ellebogen, das "Geradestellen" des Darts bei festem Handgelenk, der gleichbleibende Releasepunkt und der geradlinige Wurf.

    Die Rückziehbewegung hab ich ziemlich aus dem Kopf bekommen, wie ich zum Releasepunkt komme ist egal - hauptsache am Ende identisch.

    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von houdini_180 (13. Oktober 2025 um 13:39)

  • Sehr spannender Beitrag!

    Ich denke du machst mit der intensiven Beschäftigung mit dem Thema Wurftechnik und der eigenen Videoanalyse viel richtig.

    Einige deiner "Ahas" im Technikbereich hatte ich unabhängig von dir auch und kann das gut nachvollziehen, da ich mich durch meinen Trainerschein für Dart und ab Januar der Ausbildung zum Sportmentaltrainer selbst viel mit dem Thema auseinandersetze und die unterschiedlichen Methoden natürlich auch selbst teste.

    Thema Rhythmus schreibt meine ich auch der Jansenberger in seiner Arbeit, dass bei Profis die Zeit zwischen 1-2 und 2-3 Dart auffallend konstant sind im vergleich zum Amateur. Ich baue das immer mal wieder ein und trainiere mit Metronom (ist bspw. auch beim Golf sehr weit verbreitet, das Pros gerade das Putten mit Metronom trainieren).

    Bei mir hat es sich bis in den Sommer mit einem Mix aus Technik und Mentaltraining ähnlich von Januar 62 auf stabile 70 im Juli entwickelt. Im Anschluss ist die Statistik im Scolia wieder etwas gefallen in den Bereich um die 66-67, was ich mal auf viel Arbeit und wenig Zeit für Training schiebe, denn aktuell mit weniger Arbeit geht es auch auf Turnieren wieder nach oben.

    Gerade was Mentaltraining angeht ist meiner Erfahrung nach genauso regelmäßiges Training notwendig wie das vorm Board. Ich merke immer wieder, wie die Leistung auf Turnieren einbricht wenn die Methoden nicht kontinuierlich ins Training eingebaut werden und ich an der Stelle faul werde.

    Hast du da schon Methoden gefunden die bei dir gut funktionieren?

    Ich setzte selbst auf einen Mix aus positiven Selbstgesprächen, Atemtechnik und einen "Körper-Trigger" den ich mir angewöhnt habe für mehr Fokus. Ab und an auch Visualisierung vor wichtigen Aufnahmen bspw. Triple-Doppel Kombinationen. Sehr häufig fliegt der erste dann ins Triple was sicher an erhöhten Fokus liegt.

  • Hallo zusammen,

    auch mal wieder was von mir.

    Ich bin weiter fleißig am trainieren und mein Average pendelt sich ziemlich genau bei 75 ein.

    Vom Entwicklungsprozess passt das noch super ins Bild und ist wieder eine Stabiliserungsphase, bevor ich irgendwann vielleicht nochmal einen letzten Schritt auf die gewünschten >80 machen kann.

    Im Jahresvergleich, sieht das wie folgt aus:

    Nun zum aktuellen Technik- und Trainingsstand.

    Die Technik sitzt eigentlich (wie im Verlauf des Threads schon mehrfach beschrieben). Hier finden wenn dann nur noch minimale Anpassungen statt.

    Das wichtigste ist hier eigentlich auch die mentale Komponente.

    Ich weiß, dass ich hier sehr viel getüftelt habe und für mich ein ziemlich passendes Setting gefunden habe, welches funktioniert.

    Dadurch fällt es mir mittlerweile leichter auch mal schlechtere Tage und Ergebnisse wegzustecken, ohne wieder alles in Frage zu stellen.

    Auch während einzelner Aufnahme, habe ich mir abgewöhnt mich über einzelne Darts oder Ausreißer aufzuregen.

    Auch bei einer 41, 45 oder sonstiges gibt es kein Kopfschütteln, keine innere Unzufriedenheit oder sonstiges - weil ich genau weiß dass die nächste 100 oder 140 bald kommt. Und das hilft wirklich extrem! Ist zwar nicht ganz einfach an diesen Punkt zu kommen, aber der Kopf spielt extrem mit!

    Beim Training hab ich mir nun angewöhnt einzelne Tage nicht auf Average und Statistiken zu schauen, sondern meinen Wurf weiter stabilisierend voranzubringen.

    Hier pick ich mir z.b. ein einzelnes Detail raus, was ich dann für 2-3 Tage voranbringen will und konzentriere mich nur darauf.

    Hier spreche ich z.b. von der Releaseposition. Hier liegt meine aktive Konzentration, dann wirklich nur auf den Releasepunkt dass dieser immer identisch ist. Der Rest intressiert mich erstmal nicht.

    In der nächsten Woche gilt das gleiche dann z.b. für den Release an sich, dass dieser immer geradlinig und aus einem festen Ellebogen/Scharnier stattfindet.

    Usw (Rückführbewegung, Rythmus, Fokus) ......

    Am Ende merke ich, wie alles mehr zu Gewohnheit übergeht und ich im Spiel wirklich nur den Zielfokus herstellen, alles andere ausblenden kann und ich mich auf die einzelnen Ankerpunkte verlassen kann.

    Gruß,

  • Hey,

    wie oben beschrieben, lege ich im Training aktuell den Fokus auf eizelne Punkte - aktuell den Release + Flugbahn.

    Da ich mit dem Release und vorallem mit der Flugbahn (im Video ersichtlich, dass Darts sehr unruhig im Flug), sowie Steckwinkel der Darts unzufrieden war, habe ich doch mal wieder getüftelt.

    Zur Ausgangslage: ich werfe seit Beginn (Ende 2023) meine ersten Darts. Zwischendurch hab ich natürlich auch mal andere Sets probiert und Probe geworfen bzw. habe auch zwei weitere zuhause, aber bin immer an den für mich funktionierenden Unicorn Swytch hängengeblieben.

    Diese hatte ich damals zum Start gekauft, weil ich mit diesen vom Gewicht her am Maximum für das im EDart erlaubten war, sowie sehr einfach zwischen Steel (zuhause Training) und EDart (Liga) wechseln kann.

    Die Krux war, dass ich hier das Barrell gedreht habe und die Gewichtsverteilung des Darts somit sehr hecklastig ist.

    Gegriffen hab ich den Dart in der vorhandenen Griffmulde, dann auch sehr weit hinten.

    Das ist soweit auch OK und funktioniert für mich ordentlich und hat sich halt über die 2.5 Jahre auch ziemlich eingebrannt.

    Allerdings hat sich auch mein Wurf in der Zeit extrem entwickelt und ist nicht mit dem vom Beginn vergleichbar.

    Aus Testzwecken hab ich das Barrell wieder auf seinen Ursprung gedreht und somit wieder das Gewicht nach vorne versschoben, dass es sich um eher frontlastige Darts handelt. Diese greife ich auch weiter vorne, was mir akuell ein gutes Gefühl beschert.

    Und siehe da - die Darts fliegen wesentlich ruhiger und die ständigen Bouncer sind erstmal ade. Auch der Steckwinkel hat sich zum positiven entwickelt. Die Darts stecken nun ziemlich gerade im Board. Vorher haben Sie sehr nach unten gehangen (das konnte ich so bei keinem Profi erkennen - am ehesten noch bei van Veen... aber meine neigen sich wirklich extrem nach unten)

    Zusammenfassend:

    Ich hatte schon immer einen Wurf mit einer flachen Flugbahn.

    Ich habe einen sehr direkten Wurf mit Gefühl aus den Fingern/Hand.

    Seit Umstellung der Gewichtsverteilung + Frontgrip:

    Ruhigere Flugbahn

    Stabiler Einschlag + gerade Steckwinkel

    Keine Bouncer mehr

    Eigentlich wollte ich keine großen Änderungen mehr durchführen, aber das fühlt sich aktuell wesentlich stabiler und besser an.

    Allein die Technik- und Flugdetails geben dem auch recht.

    Ich habe das jetzt seit 3 Tage umgesetzt und werde es erstmal beibehalten und beobachten.

    Die 3 Tage (je 1.5h - 2h Training) habe ich >80Avg und knapp 40 180er geworfen :D

    Fühlt sich aktuell wie der brutale Gamechanger an - aber meiner Erfahrung zufolge verpufft in 2-3 Tagen eh wieder alles ...

    3 Mal editiert, zuletzt von houdini_180 (17. März 2026 um 09:27)

  • Die Krux war, dass ich hier das Barrell gedreht habe und die Gewichtsverteilung des Darts somit sehr hecklastig ist.
    (...)

    Aus Testzwecken hab ich das Barrell wieder auf seinen Ursprung gedreht...

    (...)

    Und siehe da - die Darts fliegen wesentlich ruhiger und die ständigen Bouncer sind erstmal ade. Auch der Steckwinkel hat sich zum positiven entwickelt.

    Du bist also mit dem Auto die ganze Zeit rückwärts gefahren und stellst jetzt fest, dass es vorwärts viel besser ist. ^^:S

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Keane Barry ist einer mit extremem Steckwinkel nach unten, Vorteil ist halt, das Feld oberhalb der Darts ist frei.

    Wie ist denn dein Dartsetup? kannst du da mal Fotos von posten ? (Länge Barrel, Länge shaft, flightform) Vielleicht in beiden ausprägungen, e-dart und Steel.

    ciao

    Ralf

    "Nothing left to lose" j.j. and k.k.
    Good Darts :)

  • Du bist also mit dem Auto die ganze Zeit rückwärts gefahren und stellst jetzt fest, dass es vorwärts viel besser ist. ^^:S

    Überspitzt ausgedrückt, aber scheinbar (hoffentlich) ja! Damals hat sich das einfach richtig angefühlt und so festgebrannt. Da ich trotzdem eine sehr erfolgreiche Entwickung genommen habe, wurde dies von mir auch nie wirklich in Frage gestellt. Ich hab das einfach hingenommen, dass ich auf Steel sehr viele Bouncer und einen extremen Steckwinkel habe. Diese wurde mit der Zeit aber immer extremer...


    Wie gesagt, hat sich mein Wurf seitdem auch sehr verändert und entwickelt.

    Rein technisch (anhand der ganzen aufgezeigten Merkmale) scheint die Frontlastigkeit meinen aktuellen Wurfstil aber wohl sehr entgegenzukommen.

    Ich geb in 1-2 Wochen nochmal ein Update hierzu...

    Der Vergleich mit Keane Barry passt ganz gut!

    Auf das Setup kann ich später gerne auch nochmal genauer eingehen und vielleicht auch nochmal Fotos/Vergleich der beiden Versionen und Steckbild in der Scheibe geben.

    Einmal editiert, zuletzt von houdini_180 (17. März 2026 um 12:44)

  • Wie wartet ist es dann doch ein bisschen verpufft :D (ist wohl auf den erhöhten Fokus zurückzuführen, jeder kennt wohl auch den Anfangseffekt bei neuen Darts)

    Habe mich wieder bei meinem 70-75 im Average eingependelt - allerdings fühlt sich der Wurf besser an und die Darts stecken wie beschrieben wesentlich schöner.

    Deswegen bleibe ich bei diesem Setup.

    Was ich aber noch gerne ansprechen würde (weil bei mir wohl eher außergewöhnlich) ist das dominante Auge.

    Was ist euer dominantes Auge und wie ist euer Zielvorgang?

    Ich habe z.b. eine Wechseldominanz und kein festes dominantes Auge.

    Deswegen erziele ich das beste Ergebnis, wenn ich ziemlich mittig visiere. Also den Dart auf die Kopfmitte (z.b. Nasenspitze) zurückführe.

    So passt auch die visuelle Ziellinie zur Realität und ich konnte die seitlichen Ausreißer minimieren.

    Um dies zu realisieren habe ich allerdings auch einige Zeit gebraucht...

  • Was ich aber noch gerne ansprechen würde (weil bei mir wohl eher außergewöhnlich) ist das dominante Auge.

    Was ist euer dominantes Auge und wie ist euer Zielvorgang?

    Ich bin kreuzdominant, kann aber den Dart gar nicht in die Nähe des dominanten Auges bringen (Anatomisches Handicap, Wurfstil) und werfe deshalb rechts neben dem Kopf. Ich "ziiele" also gar nicht über den Dart. Der ist bei mir nur im peripheren Sichtfeld. Funktioniert aber auch. Hat sogar den Vorteil, dass der Fokus nicht vom Board abgelenkt wird.

    Ich weiß aber auch, das viele mit dieser Art von Wurf nicht so gut klarkommen und den Dart nahe des Auges brauchen.

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

    Einmal editiert, zuletzt von Fish&Chips (1. April 2026 um 09:42)

  • Ich bin "kreuzdominant" und werfe mit links aber für meinen wurf spielt das keine rolle. Ich halte den dart relativ mittig bis leicht zum nicht dominanten auge hin und ziehe mittig bzw leicht links der mitte (etwa zum linken kinn knochen) zurück. Schaue auch mit beiden augen das ziel an.

    Spiele allerdings auch nur knapp an die 50 im average

  • Ich habe mal gleich mehrere Fragen und will auch auf deine eingehen. Du spielst also seit 2023 mit deinen Darts und diese stecken seitdem in einem negativ Winkel im Board und so bist du zum 70-75er Average gekommen? Trudeln die Darts bzw ,,eiern"? Meiner Meinung nach ist ein negativer Winkel wenn er nicht absichtlich herbeigeführt wird immer schlecht weil der Dart sich aufrichtet bzw das probiert. Wenn du mit den selben Setup 1m weiter hinten wirfst wird er aufrecht stecken und somit ist dann meiner Meinung nach das Setup suboptimal von Anfang an.


    Das war also keine bewusste Entscheidung oder? Gian Van Veen wollte einen negativ Winkel und spielt deshalb sogar 50mm spitzen und greift mit Absicht weit vorne, das war also eine bewusste Entscheidung, er hat sogar extra seinen Griff dafür angepasst nicht nur das Setup.


    An deiner Stelle würde ich aufpassen mit Tipps aus'm Forum hier dein Weg scheint offensichtlich zu funktionieren 75 konstant zu spielen ist ein extrem hohes Niveau.


    Da du aber gefragt hast (Achtung Spiele nur 60 und erst 1 Jahr im absoluten Sinne also immer mit Pausen nie länger als 3-4 Monate jedoch über 2 Jahre mit dem Thema vertraut): Dominantes Auge rechts, den Dart führe ich exakt der Sichtlinie entlang. Ich hab angefangen wie Gary Anderson zu werfen also die Wurfbewegung zu Kopieren, Dart direkt vor meinem dominanten Auge ohne bewusste Rückholbewegung und dann ist der automatisch auf einer Linie mit meinem Sichtfeld.


    Mit der Zeit kam intuitiv bzw unbewusst eine richtige Rückholbewegung dazu, dennoch das Prinzip ist gleich der Dart ist exakt auf einer Linie mit meinem rechten dominanten Auge. Dadurch fliegt der Dart fast immer dahin wo ich möchte. Der Unterschied zwischen einem 50er und 80er Average sind oftmals nur die Höhe. Natürlich musste sich das einpendeln besonders die Höhe ist noch immer ein Problem bei mir aber seit dem Tag der Umstellung damals konnte ich den Dart gerade werfen. Ich denke um den Dart gerade zu werfen und kontinuierlich die 20 zu treffen Bedarf es nur das Prinzip der Sichtlinie eigentlich schon unerlässlich (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Höhe scheint eher Muscle Memory zu sein und kommt durch viel Training und ist nicht mechanisch einfach ,,anzupassen".


    Ich weiß das Phil Taylor kreuzdominant ist und den Dart auch mittig gehalten hat also zwischen beiden Augen sozusagen. Es ist unmöglich vorstellbar für mich wie ich damals ohne die Sichtlinie geworfen habe. Nach 3 Monaten spielen war ich bei 35 im Average nach der Umstellung Monat 3-10 bei 59,78. Wenn du eine visuelle Ziellinie hast wo auch immer würde ich immer da entlang werfen und so den Wurf ausrichten.


    Bei Stephen Bunting sieht es aus als würde er neben dem Kopf werfen, er selbst sagt aber er schaut durch die Sichtlinie durch bzw dominantes Auge. Wenn durch deine Wechsel Dominanz bedingt die Sichtlinie in der Mitte vom Gesicht ist würde ich e

    s einfach so belassen.

  • Nein, das war keine bewusste Entscheidung.

    Das die Darts mit negativen Winkel im Bord stecken hat sich mit der Zeit und Entwicklung meines Wurfstils auch erst mit der Zeit immer mehr ergeben.

    Es gibt jetzt auch keinen extrem unruhigen Flug - allerdings lässt sich nach dem Ändern des Schwerpunktes des Darts hier bezüglich definitiv eine Besserung feststellen. Auch das Feeling an sich ist einfach wesentlich sauberer.

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