Der DDV ist unterfinanziert / DDV 2.0 ?

  • So im Sinne von "Der alte Mann und das Board?" Klar, warum nicht.

    Deine Anspielungen auf einen Alkoholiker, der Stierkämpfe und Frauen liebte und seinem melodramatischen Leben mit Selbstmord ein Ende setzte, sind verwerflich :friend:
    Aber Hauptsache, du spielst mal wieder :!D

  • im Steeldart führt kein Weg mehr vorbei an den Spielmodus mit 4 Spielern = 16 Einzel + je nach Spielklasse Doppel, Bo3 bzw. Bo5 auch
    wieder je nach Spielklasse.

    Hallo,

    im Steeldart führt kein Weg mehr vorbei an den Spielmodus mit 4 Spielern = 16 Einzel + je nach Spielklasse Doppel, Bo3 bzw. Bo5 auch
    wieder je nach Spielklasse.

    250 km einfach und mehr bei einem Bayernliga Spieltag und das für 2 Einzel und 2 Doppel. :box:

    Hier müßte endlich mal einen Änderung kommen.

    Würde dir je gerne pauschal Zusstimmen, Aber so einfach wird es nicht sein.

    Denke da an meine letzten 3 Spiele in unserer wilden Liga wo ich nur für mein Spiel immer über 5 Legs ging und 45-55 min. je Spiel benötigte.
    Denke, dass dies auch in den unteren Klassen oftmals so ist. Von daher finde ich das "Modell Münster" interessant - bzw. ein sich steigerndes Modell je nach Spielklasse.

  • ...sondern weil die Russen sonst vor uns dort sind.

    ...und die Penner waren schon vor uns im Weltall, also meine Damen und Herren, lasst uns auf den Mond :lollol:

  • ...obwohl ich die taktikspielchen mag...wer wann an welcher position spielt, der nervenkitzel wie der gegnerische capitano sein team eingenordet hat.

    klar ist....umso öfter man am okay steht umso mehr practice und erfahrungen kannste sammeln

    die ligen würden sich etwa um etwa ein drittel vergrößern, da werden sich die teams etwa bei 6-8 spielern einpendeln(4er-modus halt)

    und doch find ich die großen 8ter teams interessant, weil man als großer verbund agieren kann, ich finde die stimmung einfach besser, als so ein kleiner verschworener haufen

    ...bin da in der meinung eben doch zwigespalten

    wird man aber die basis damit erreichen?

    bin mir da wieder nicht so sicher...denn viele sehen den dartabend doch auch als tratschmeeting und locker zwei spielchen spielen und zwischendurch mit freund und feind nen bierchen zischen

    am draht...lächeln...hintenanstellen.

  • Wie immer...

    ganz viele saugeile Ideen... bei einigen würde ich sofort mitspielen... ähm... mitmachen.
    Aber mal nur auf dir Sache mit dem Training und dem Nachwuchs:

    [...]
    Aber ein kleiner Denkanstoß: Ein kleiner Blick hinüber zu unseren Niederländischen Nachbarn zeigt, dass dort viel Jugendarbeit gemacht wird. Da gibt es viele kleine regionale Turniere (und auch massig Trainingsangebote), auch schon für die ganz kleinen, die die Darts noch nichtmal ohne Stuhl aus dem Board ziehen können. Ein richtiges, ernsthaftes, sinnvolles Jugendkonzept (nicht nur Turniere, sondern Unterstützung von Training, etc ...) sehe ich bisher nicht.

    Da fällt mir noch was ein: Wo wird denn hier schon richtig trainiert (auch bei den Erwachsenen)? Zu festen Trainigszeiten? Mit erfahrenen Spielern? Meist sieht es doch so aus, dass man sich im Vereinsheim trifft, dann gibts nen Competition oder man spielt so 501 oder im besten Fall 170 gegeneinander und das wars. Aber ein systematisches Training, das vor allem auch Technik und die mentale Seite beleuchtet, einfach das was dann auch Training ist, dürfte eher die Ausnahme sein.
    [...]

    Genau das scheint das Problem zu sein.
    Wie kommen Kids zum Darten? Mehr oder weniger durch die berühmte "Mund-zu-Mund"-Propaganda - oder durchs Fernsehen.

    So geschehen zu Beginn des Jahres nach der PDC-WM... irgendwann steht in "meinem" Vereinsheim am Samstagnachmittag ein Vate mit seinem 9-jährigen Sohn, frei nach dem Motto: "wir haben im Finale Euren Schal gesehen, und der Kleine wollte/will das mal versuchen"...

    Der Junge nimmt also sein Beutelchen und lässt mal eben drei Sätze Darts auf den Tisch purzeln, schraubt seine "Phase 5 Golden" zusammen, und wirft am Stück scores von 60-140...
    und das eine Stunde mit Spaß und leuchtenden Augen. Will sagen, ein Riesentalent, aber nur durch Zufall gefunden.

    Und jetzt steh ich da, und versuche ihn zu fördern... wie gerne würde ich da eine gewisse "Ausbildung" haben, aber alles geht nur nach (eigener) Erfahrung - hier muss auch was passieren.

    Und ich denke, dass da "alte" erfahrene Spieler auch nicht der Weisheit letzter Schluss sind, aber deren Bereitschaft muss auch "motiviert" werden. Warum denn Nationalspieler nicht verpflichten, zwei Termine im Jahr zu solchen Jugendaktionen wahrzunehmen?

    Und warum die älteren nicht trainieren? Auch hier würde ich sagen: mangelnde Fachkompetenz, und sicher auch ein gutes Teil "Arroganz"... ich brauch kein Training, ich gewinn ja auch so.

    Naja, auch nur ein Brainstorming...

    Gruß,
    Martin

    ... lächle und sei froh, es hätte schlimmer kommen können...
    Also lächelte ich, war froh, aber dennoch kam es noch viel, viel schlimmer!

    Und nein - nicht die geringste Ironie!

  • Hab gestern bei uns mal wieder FTS gespielt.

    Hier sehe ich ein riesiges Verbesserungspotenzial, nicht, um neue Spieler an den Sport heran zu führen, aber um die noch frischeren Spieler zu motivieren und die alten Säcke bei Laune zu halten. Vorab, als ich zum ersten Mal ein FTS gespielt habe, war die Verwirrung groß. Wofür der Euro, was für Punkte, hä? Rangliste? Wo werde ich landen, wenn ich nur ein mal an einem FTS-Turnier teilnehme? Wer steckt dahinter?

    Mittlerweile habe ich das System ja verstanden. Wirklich attraktiv ist es aber nicht und: kaum jemand bringt es mit dem NWDV in Verbindung. Ist doch eher eine Sache des ausrichtenden Vereins. Ein nettes Turnier, bei dem man noch FTS-Punkte mitnehmen kann und eventuell am Ende sogar noch ein NWDV-Turnier mit finanziellen Anreizen bestreiten kann. Dies führt dann teilweise dazu, dass Leute 3 mal in der Woche FTS-Turniere spielen, damit sie genug Punkte für die Rangliste ergattern.

    Mein Gedanke: Der NWDV wird durch eine Turnierserie mehr in den Vordergrund gerückt. DIese die FTS-Serie nicht ersetzenden Turniere finden flächendeckend in NRW an identischen Tagen vielleicht ein oder 2 Mal im Monat statt. Sozusagen regional begrenzt. Zuvor werden vom NWDV die Spielorte ausgeschrieben. Der Ausrichter hat sich um einen problemlosen Ablauf vor Ort zu kümmern, freut sich aber bestimmt über die zusätzlichen Einnahmen. Die Örtlichkeit muss natürlich passen. Ich denke hier vornehmlich an die Vereinsheime beispielsweise Duisburg-Marxloh. Wenn man also für die Saison (vielleicht 8-9 Monate) feste Spielstätten hat, müssen sich die Spieler in der Region ihres Wohnorts anmelden. Die Meldung ist bindend. Pro Spieltag wird ein Startgeld fällig, vielleicht 4,-- €. Je nach Platzierung erhält man Punkte. Die meinetwegen 5 bestplatzierten Spieler am Ende der Saison aus jeder Region spielen eine Art Championsleague an einem Spieltag aus ( also bei vier Regionen 20 Spieler).

    Der NWDV bekommt von dem Startgeld einen Euro, 25 % (1 €) geht in einen Topf, der am Spieltag ausgeschüttet wird, 25 % (1 €) am Saisonende und 25 % (1 €) gehen in die Championsleague. Hintergedanke ist, dass die Spieler am Spieltag eine höhere Motivation haben sollen. Jemand, der nicht genau weiß, ob er jemals ein weiteres FTS-Turnier spielen wird und aufgrund dessen mit den Punkten nicht soviel anfangen kann, hat eine andere Moivation als der Spieler, der die Chance hat, Geld zu gewinnen. Die Verteilung müsste man vielleicht sehr weit runterbrechen, je nach Teilnehmerzahl.

    Die Regionalität soll kurze Wege ermöglichen. Es müssen sich natürlich genügend Austragungsorte finden. Allein hier in Duisburg sind aber drei oder vier mögliche Orte vorhanden, wobei ja wohl mindestens einer einmal im Monat für ein Turnier zur Verfügung stehen dürfte.

    Die Bindung an die Region dient dazu, dass nicht auf einmal ein Verdrängungskampf stattfindet. Spieler A findet, bei ihm sind nur starke Spieler, deshalb spielt er nicht mehr in x sondern fährt, günstig gelegen, bisschen weiter nach y. In y fragt sich Spieler B, warum er neuerdings vom starken Spieler A immer auf die Nase bekommt und fährt deshalb schon bisschen weiter nach z, wo er gewinnt. Dort wundert sich Spieler C......

    Der feste identsiche Spieltag dient ebenfalls dazu, doppelte Turnierteilnahmen zu vermeiden und der Regelmäßigkeit.

    Die Motivation für die Neulinge besteht darin, durch kurzfristige Erfolge die Möglichkeit zu haben, Geld zu gewinnen. Die alten Hasen haben die Möglichkeit, durch langfristige Erfolge noch mehr Geld zu gewinnen. Durch die Regionalität und die Bindung an den Wohnort haben die besseren Spieler aber nicht mehr die Möglichkeit, an Orte abzuwandern, an denen vermeintlich Schwächere spielen.

    Dass Ganze noch ein wenig durch den NWDV vermarktet, schon hat man eine attraktive Turnierserie, die sowohl kurzfristig als auch langfristig die Motivation aufrechterhalten kann.

    Was haltet Ihr davon?

    Uli

  • Schöne Geschichte, die das Problem sehr schön zeigt. In Deutschland ist doch immer noch keine Akzeptanz dafür da, dass systematisches Training notwendig ist und nicht einfach nur ein paar Darts ins Board knallen das perfekte Training ist. Wir brauchen Trainer, Trainingspläne, feste Trainingszeiten, evtl. sogar Trainingscamps, etc ...

    Hierzu ist wieder das know-how der Cracks gefragt die auch fähig sind ihren Sport zu reflektieren. KAAII wo bist Du? Das wäre doch was für Dich!

  • In Deutschland ist doch immer noch keine Akzeptanz dafür da, dass systematisches Training notwendig ist und nicht einfach nur ein paar Darts ins Board knallen das perfekte Training ist. Wir brauchen Trainer, Trainingspläne, feste Trainingszeiten, evtl. sogar Trainingscamps, etc ...
    Hierzu ist wieder das know-how der Cracks gefragt die auch fähig sind ihren Sport zu reflektieren. KAAII wo bist Du? Das wäre doch was für Dich!

    Ick bin all dür. Und, was soll ich jetzt machen? :s?:
    Ich "predige" so etwas ja seit Jahren um nicht zu sagen Jahrzehnten. Ca. 1995 war ich mal so eine Art "Gast-Dozent" für den NWDV-Trainerlehrgang. Es gab damals glaube ich eine Art Finanzierung über den Landessportbund. Ich weiß nicht genau, was daraus geworden ist, aber ich vermute, dieser Einstieg in den Aufbau einer Trainerbasis ist dann später im Sande verlaufen?! (Vielleicht weiß ja einer der Foristen aus NRW etwas darüber?)

    Festzuhalten bleibt, wenn nicht einmal die Nationalmannschaft trainiert wird (wobei ich nur zu 99,9% sicher bin, dass dies nicht passiert), braucht es nicht zu wundern, wenn das in den Leistungsklassen darunter - und das sind dann alle - auch nicht gemacht wird.


    Bei meiner Arbeit als Projektleiter für "Computer-Projekte" lernt man so einiges über Menschen und Organisation. Z.B.:
    "Nichts organisiert sich von allein", manche hoffen das zwar, aber es passiert nicht, nie.

    "Menschen lieben ein strukturiertes Vorgehensmodell", zuviel davon ist schädlich, aber sehr wenig davon ist noch viel schlimmer, weil sich alle extrem unwohl und im Grunde überfordert fühlen, Folge, Alibi-Aktivitäten und Angststarre, merke, Projekte in einer Krise werden fleißig.

    Vielleicht noch ein paar Sätze zum Management von Veränderungen (sog. Change-Management). Die wichtigsten drei Hauptsätze dazu lauten:

    1. Menschen hassen Veränderungen
    2. Menschen hassen Veränderungen
    3. Menschen hassen Veränderungen wirklich sehr

    Daraus leiten sich die vier wichtigsten Aktivitätsfelder ab: Wenn trotz 1 -3 die Veränderungen erfolgreich eingeführt werden sollen, dann müssen die betroffenen Menschen die Veränderungen KENNEN, KÖNNEN, WOLLEN und SOLLEN.
    KENNEN = es gibt keine Geheimnisse oder unklare Themen
    KÖNNEN = jeder kann die neuen Dinge "bedienen" bzw. damit umgehen
    WOLLEN= jedem ist klar, welche Vorteile er davon hat, bzw. welche Nachteile er NICHT mehr hat
    SOLLEN = die Führungsebene macht offiziell klar, das sie hinter den Veränderungen steht

    Tja, und was bedeutet das jetzt für "DDV 2.0"?

    Hmmm, ich schweife ab, aber vielleicht frage ich mal beim BDV nach, ob ich in dem Thema a bissi aushelfen kann/soll...

    2 Mal editiert, zuletzt von madHouse (14. September 2010 um 20:28)

  • Mannmannmann... so viele absolut durchdachten und kompetenten Meinungen, Vorschläge...
    Das liest sich fast wie Bewerbungsunterlagen für ein neues Präsidium! Und das meine ich durchaus positiv!
    Genau DAS wären einmal Vorhaben, wie ich Sie mir von der bisherigen Führungsspitze gewünscht hätte. :daumen: :daumen: :daumen:

    Ich möchte hiermit diejenigen, welche sich hier so kreativ einbringen, bitten, sich einmal in einer ruhigen Stunde hinzusetzen und für sich zu überlegen, ob sie es nicht mit sich (auch den Zeitfaktor berücksichtigend) vereinbaren könnten, sich evtl. für die in naher Zukunft wohl (hoffentlich) frei werdenden Ämter im DDV-Präsidium zur Verfügung zu stellen. Und falls das nicht möglich ist, dann vielleicht sich mehr über die LVs einbringen um so weiter den Druck von unten nach oben zu erhöhen, damit sich in unserem Sport etwas in Richtung Zukunft bewegt. Denn ansonsten sehe ich, wie viele andere hier auch, nur den Stillstand in alten Konventionen und aufgrund sinkenden Interesses ein allmähliches Zerbröseln der bestehenden Strukturen.
    Ich bin als Präsident eines kleinen, unbedeutenden Vereins auch gerne bereit, meinen Teil dazu beizutragen, sofern mir irgendwelche Mittel dafür zur Verfügung stehen - und sei es nur das aktive Teilnehmen an Delegiertenversammlungen des LV.

    :danke: für Eure Zeit und Mühen! :daumen:


    Gruß

    Andi

  • Bei uns in der BDL wird im 4 er Team gespielt. Das schöne dabei ist,daß in der Bezirksliga bereits in zwei Bezirke eingeteilt werden konnte.Hier wurde tatsächlich vorrausschauend gedacht,denn die Fahrtstrecken haben sich deutlich reduziert.Auch besteht hier eine große Chance,genau aus diesem Grund, weitere Teams zu finden.
    Man könnte sogar einen Schritt weiter gehen und bei der E-Fraktion abschauen welche Länderübergreifend spielen lassen.Hier wird tatsächlich nicht auf den Landesverband geschaut,sondern auf Kilometerbegrenzung.Bsp..? Bei uns spielt ein Team aus Mannheim gegen ein Team aus Ludwigshafen.( Einmal B-W,einmal R-P) sind halt mal nur fünf Kilometer.
    Zurück zum Bristle...
    Einziges Manko...der Aufsteiger der Oberliga ( 4 er Team ) muß in der BW Liga ein 8 er Team stellen.....nicht gerade einfach für kleine Clubs.Auch der BW Pokal wird im 8 er Team gespielt,wegen des möglichen erreichens der Endrunde.
    Hier sollte einheitlich gespielt werden und das 4 er Team hat deutliche Vorteile,wie schon öfters beschreiben.

    Nächstes Thema
    Wie bekomme ich mehr Bristle Kneipen.Nun ja,eröffnen wir ein Bistro,so wird zur Finanzierung meißt mit Aufstellern zusammen gearbeitet.Tja,die haben auch mal E-Kisten im Angebot und mit wenig Geschick steht diese Kiste auch schon drin.Dem Wirt sind die Folgen ( VFS Mitgliedschaft,halbe Ligagebühr ) nicht bekannt.Nur wer soll da hinfahren und Aufklärung leisten.
    Also nicht falsch verstehen,die Aufsteller möchten auch verdienen,aber dem Wirt sollten Vor und Nachteile bekannt sein.

    Zum Thema Attraktivität und Kosten.

    Endrunde Deutsche...... Acht Teams im Schnitt mit 10 bis 12 Spielern,zzgl Ausrichterpersonal und Funktionäre.... ein Paar treue Fans macht insgesamt mit viel Optimismus 200 Personen.
    Bei der E- Fraktion hast du alleine ca 600 Teams !!!!!!!!!!
    Für die Vielleser mag ich Wiederholungsschreiber sein,doch finde ich es toll,daß verschiedene Klassen ihre Meister küren dürfen.
    Möglicher Weise ist eine Veranstaltung dieser Größenordnung auch für Sponsoren attraktiever.Auch für Zubehör Händler.Ich kann mir nur schwer vorstellen,daß bei der Deutschen im Bristle einer ohne genügend Flights oder Shaften kommt und sich ausgerechnet dort eindeckt.
    Ein toller Renner sind auch die Pfennig äh Cent Artikel,die die Trikots schmücken.DLMM 200x...ich war dabei.

    Zur Beitragserhöhung
    Die Veranstaltung DLMM kostet zur Zeit 33 €( weniger als10 € pro Nase )Dies wäre doch Umgerechnet die etwaige Erhöhung von ca 1 € im Jahr( es ist weniger ) und zwar nur für die,welche dieses Event,also an einer riesen Attraktion teilnehmen wollen.
    Zum Veranstalter
    Die Kosten für die Halle wäre mehr als gedeckt,und mit Sicherheit wären attraktive Preise noch mitfinanzierbar.

    LG Rasti

  • Nachdem das Thema DDV 2.0 ja nun offensichtlich doch noch nicht vorzeitig beerdigt werden muss, habe ich mir mal kurz die Mühe gemacht und meine (wie ich eingestehen muss aus Frust) gelöschten Posts wiederhergestellt.

    Darüber hinaus würde ich folgenden Gedanken, gerne in die Debatte werfen:

    Für eine erfolgreiche Entwicklung des Darts in Deutschland, scheint mir die zukünftigen Beziehungen des DDV mit dem DSAB (E-Dartern) und vor allem der PDC-Europe, von großer Bedeutsamkeit.

    Beide Konkurrenz- oder doch eher Schwesterverbände, stellen jede einen gewaltigen Hebel oder Multiplikator dar, den der DDV m.E. durch passende Kooperationen nutzen sollte, um das Darten insgesamt nach vorne zu bringen. Im E-Dart sind glaube ich ca. 80.000 Dartspieler in D organisiert (stimmt das ungefähr?) und die PDCE hat m.E. die mit Abstand beste Position, wenn es um Fernsehen, Marketing und Sponsoren geht. Beides sind attraktive Felder, auf denen der DDV nach der Devise "If U can't beat them, join them" wie ich finde, Kooperationen anstreben sollte.

    Das muss natürlich sehr kontrolliert erfolgen, schließlich möchte man nicht einfach wie von den Borg "assimiliert" werden (auch wenn Seven of Nine das mit mir gerne machen dürfte ^^ ) und es dürfte ggf. auch Stress mit Olly Croft und der WDF-BDO geben. ABER, eine Bündelung der verschiedenen Stärken kann für alle ein Gewinn sein.

    Immerhin hat der DDV ja z.B. mit der Bundesliga gegenüber der PDCE durchaus ein attraktives Element im Köcher, von den Top 20 Spielern der Rangliste einmal gar nicht zu reden. Irgendwie glaube ich, wenn man konstruktiv, ergebnisoffen und kontrolliert in solche Kooperationsgespräche eintreten würde, könnte das in der Tat einen deutlichen Schub bringen. Ich hoffe doch sehr, dass das neue DDV Präsidium diese Möglichkeiten ernsthaft auslotet und nicht von vornherein die kalte Schulter zeigt.

    Was meint das Forum dazu und auf welche Art könnte man z.B. mit E-Dartern und der PDCE kooperieren?

  • Klasse!
    Da sind die Ideen wieder! Hab davor leider nicht alles mitbekommen und hab nun die Chance es noch mal durchzulesen!

    Die Idee mit den Kooperationen finde ich nicht nur gewünscht sondern eigentlich fast unersetzlich! Denn die meisten (wenn nicht ALLLE) Darter wollen einfach Dart spielen und SPaß haben! Jeder definiert für sich Spaß anders und daher gibts verschiedenen Angebote! Der DDV hat bestimmt sehr interessante Angebote! Die kann er in die Waagschale werfen und wenn er sich öffnet werden auch die von mehr Leuten angenommen!

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Im E-Dart sind glaube ich ca. 80.000 Dartspieler in D organisier


    Lt. meinen Erinnerungen sind das die Zahlen vom DSAB. Es gibt aber noch genug wilde Ligen (Ok. siele Spieler sind doppelt gemeldet) müssten also mehr als 80.000 sein.

    auf welche Art könnte man z.B. mit E-Dartern und der PDCE kooperieren?

    Gar nicht.
    - Die PDC will nur die Topspieler
    - hat schon mit den Steeldart-Automaten nicht geklappt
    - kann also nichts kooperieren


  • Für eine erfolgreiche Entwicklung des Darts in Deutschland, scheint mir die zukünftigen Beziehungen des DDV mit dem DSAB (E-Dartern) und vor allem der PDC-Europe, von großer Bedeutsamkeit.


    Hmmmmm! Ob das im "Interesse" der PDC-E. liegt???

    Da könnte man doch prima mal den "Gordon" dazu befragen! Besser als aus ERSTER HAND geht es doch nicht!

  • Ich sehe das alles nicht ganz so negativ wie User "8-Darter". Um die Möglichkeiten einer etwaigen Zusammenarbeit erörtern zu können, sollte man einmal über den Tellerrand schauen und ein gemeinsames Gespräch führen. Außer ein wenig Arbeitszeit kostet es ja nichts! Alles was der posititven Entwicklung des deutschen Dartsports in irgendeiner Form von Nutzen ist, sollte generell diskutiert werden!

    Ich bin mir sicher, dass die PDC Europe immer für Gespräche zur Verfügung steht.

    Gruß Gordon

    Gordon Shumway - "Game On..."

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