Schwedische Musik(t)ruhe

  • Von Portugal.The Man hatten wir noch nichts in der Truhe, beschämend ist das..
    .....und gleich mal mit einem typischen "Portugal.The Man - Video". Die Jungs machen sehr gerne Videos und auch gerne mal 1,2,3 pro Lied.
    *2013 UKMVA Nominee for Best International Rock Video*



    hier nochmal ein braves......



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    Life's about saying "yes"!

  • Mehr als 2 Bilder einer Geschichte gibt es immer. Der Film hat keinen Oscar verdient......die Geschichte der Menschen schon. Wie auch immer......ich nehme wieder mal eine Auszeit und poste hier, wenn ich es wieder kann.



    Life's about saying "yes"!

    2 Mal editiert, zuletzt von schwede (10. Februar 2014 um 16:40)

  • Nachdem Südtirol finally im Schnee versinkt und ich zu faul war auf die schnelle Schneeketten zu besorgen, bleibe ich doch zu Hause...........dazu ein passendes Lied - einpacken-auspacken-einpacken-aus...... Grüße aus dem Land, in dem der Fön grade zusammenbricht.
    Die Spex schreibt:
    Vielschichtiger Pop mit Arthur Beatrice
    Debütalbum „Working Out“ erscheint im Januar
    Exklusive Show am 13. Februar in Berlin
    Erst die Zusammenführung von Gegensätzen ergibt ein perfektes Ganzes. Von dieser Auffassung ist die Londoner Band Arthur Beatrice überzeugt. Das schlägt sich nicht nur in ihrem Bandnamen nieder, der sich aus einem männlichen und weiblichen Vornamen zusammensetzt, sondern auch im Entstehungsprozess ihrer Musik, an dem alle vier intensiv beteiligt sind und unterschiedlichste Ideen und Konzepte einfließen lassen. Im Januar veröffentlichen sie endlich ihr Debütalbum „Working Out“. Am 13. Februar kann man das Quartett mit seinen neuen Songs im Gepäck bei einer exklusiven Deutschland-Show im Privatclub in Berlin erleben.

    „Wenn der eine in die eine Richtung strebt und der andere in die völlig entgegengesetzte, kann es passieren, dass man, ohne Kompromisse einzugehen, in der Mitte etwas weitaus Interessanteres entdeckt“, beschreibt Orlando Leopard (Gesang, Gitarre, Keyboard) die Strategie von Arthur Beatrice. So sind neben Leopard auch Elliot Barnes (Schlagzeug), sein Bruder Harnish Barnes (Gesang, Gitarre, Bass) und Ella Girardot (Gesang, Keyboard) am Songwriting beteiligt. Diese Grundidee des Konflikts als kreativem Motor zeichnet ihre Arbeitsweise aus.

    Ihre Lyrics bezeichnen sie als mehrdeutig. Die Songtitel scheinen keinen Bezug zu den Inhalten zu haben. Tatsächlich soll jeder einzelne Songtitel den Hörer ermuntern, den Text noch einmal zu überdenken. Auch die Gesangsaufteilung zwischen Ella Girardot und Orlando Leopard bricht mit gängigen Strukturen und Traditionen: So singt Ella beispielsweise Passagen, die eigentlich aus einer männlichen Perspektive erzählen. All das hat zum Ziel, die Pop-orientierten Songs auf weniger vertrautes Gelände zu führen. Arthur Beatrice fordern den Hörer heraus und lassen ganz bewusst die unterschiedlichsten Interpretationen ihrer Musik zu.

    Im Juli brachten die Londoner ihre erste EP „Carter“ heraus. Sie balancieren dabei zwischen poppigen Melodien und unkalkulierbaren Sounds, die sich in keine gängige Schublade stecken lassen. Die Wartezeit auf ihr für Januar angekündigtes Debütalbum „Working Out“ verkürzten sie mit ihrer zweiten, im September erschienenen EP „Grand Union“. Auch diese Platte zeichnet ihr ganz und gar eigener Sound aus, der schon so manchen Musikkritiker in den Wahnsinn getrieben hat: Entweder werden Arthur Beatrice als die neuen The XX oder Fleetwood Mac gefeiert, oder es werden weitere Referenzgrößen ins Spiel gebracht, was noch verwirrender und selten hilfreich ist.

    Elliot Barnes nimmt die Hilflosigkeit der Experten als Kompliment. „Wenn so viele Vergleiche auftauchen, zeigt das, dass wir etwas eigenes geschaffen haben – und genau das wollten wir doch“, erklärt er lachend.



    Grüße vom See.

    Life's about saying "yes"!

  • Danke für die 77...

    ... hatte das schon mal bei nem Kumpel vor ein paar Tagen gehört... konnte mir aber weder Titel noch Band merken! Jetzt bin ich wieder schlauer... wer den nachher gleich mal anklingeln ob er das Album zum tiefer reinhören hat....

    ps: an Alle: die Idee war hier nicht dass jeder seine musik postet.... da für gibts den hier!
    Nicht falsch verstehen... würde nur den schönen Thread etwas zerstören...

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

    2 Mal editiert, zuletzt von as_ATARI (7. Februar 2014 um 17:56)

  • Zwischen R&B und Electro läßt Khan seine Kettensäge an und rockt......böse, sexy und gut. Ich weiß absolut nichts über diesen Typen. Die Schweden von Jonkmusic wissen auch nicht viel mehr....egal: Alle Regler nach rechts und vorbei am Stau und allen anderen Hindernissen. Man, bin ich ein Trüffelsucher.....
    BY RILEY BEGGIN | Jonk Music
    Ben Khan is the dark horse of electronic R&B. Not even an EP has come out of this British-born Kashmir artist, but his mystique only adds to his allure — his three SoundCloud-released tracks are being consumed faster than Bruce Bogtrotter's chocolate cake, and for good reason.
    Khan's latest single, "Eden," is the perfect soundtrack to heady days of self-discovery; it reeks of sex, drugs, spiritual reflection, and the spoils of youth. Guitars warble over a hazy beat, synths throb along the base, and horns lick the groove with a snarl, pushing us forward in a greedy chase. Khan's vocals climb to the top of the heap, hailing a hedonistic — almost apocalyptic — disregard for caution.
    Like his peers Jai Paul and Jungle, Khan will soon be emerging from the shadows with a debut EP. It remains to be seen if his swampy and sensual sound will withstand the floodgates of the industry, but for now we're content finding pleasure in the darkness.



    Hier noch ein Interview auf DEUTSCH mit 2 anderen Songs von ihm.: http://noisey.vice.com/de/read/ben-kh…tiges-interview

    Life's about saying "yes"!

    2 Mal editiert, zuletzt von schwede (12. Februar 2014 um 15:27)

  • diese Musik so angenehm ist und doch überrascht

    Mit Levitation (dt.: Schweben ..die klugsch. Red. ) umschrieb ein Radiomoderator diese Musik und ich stimme ihm vorbehaltlos zu, auch wenn ich zunächst den Eindruck hatte, daß der Text sehr irdisch ist.

    Der nette Herr auf dem Bild ist übrigens stets gut gekleidet, tadellos frisiert und seine Stimmlage eher im Sopran Bariton Tenor Pieps? zu finden. Uuuund: der Text ist herrlich interpretierbar.


    ______________________________________

    Also Schallalawede --- alles, was es zum Fingerklemmen zwischen Dir und dem Deckel Deiner Truhe braucht... :thumbup:


    Der schwebende Holländer Bo Saris

    4 Mal editiert, zuletzt von Henry (22. Februar 2014 um 08:02)

  • ......und weil die Liebesbezeugungen im Forum mal wieder hohe Wellen schlagen, mal was besinnliches.....während ich auf neue Vorschläge von Henry warte. :thumbup:



    What would you do
    if it all came back to you?
    Each crest of each wave
    bright as lightning

    What would you say
    if you had to leave today?
    leave everything behind
    even though for once, you're shining

    Standing on higher ground
    when you hear the sounds
    you realize it's just the wind
    And you notice it matters
    who and what you let under your skin

    Put to the test
    would you step back from the line of fire?
    Hold everything back
    all emotions set aside it

    Convince yourself
    someone else
    and fight from the world
    your lack of confidence.
    What you choose to believe in
    takes you much too far
    takes you much too far

    No one else around you
    no one to understand you
    no one to hear your calls.
    Look through all your dark corners
    you're backed up against the wall
    step back from the line of fire

    What would you do
    if it all came back to you?
    each crest of each wave
    bright as the lightning
    do the same as you do
    do the same as you do
    do the same as you
    do the same as you

    I do the same as you,
    Do the same as you
    do the same as you do
    What you choose to believe in
    takes you much too far

    No one else around you
    no one to understand you
    no one to hear your calls.
    Look through all your dark corners
    you're backed up against the wall
    Step back from the line of fire
    Step back from the line of fire
    Step back from the line of fire
    Step back from the line of fire
    Step back from the line of fire
    Step back from the line of fire
    Step back from the line of fire
    Step back from the line of fire

    Step back
    Step back
    Step back

    Life's about saying "yes"!

    4 Mal editiert, zuletzt von schwede (4. Januar 2015 um 18:05) aus folgendem Grund: wg. layout wg funktionierendem Bildlink erneut wg. kaputtem link..... und wieder ein neuer bildlink

  • Das die Außenhülle um die Stimme herum so jung ist, hätte ich nie gedacht. Ezra kommt aus Bristol, ist viel in Budapest unterwegs.....bekanntermaßen, daß Paradies für alle Hipster...und schreibt knochentrockene Songs
    ohne Schnickschnack. In diesem Lied ist wohl jemand ziemlich sauer auf einen Anderen......tscha, wo die Liebe so hinfällt.
    Für mich die Entdeckung des Winters 13/14.....
    ...erstmal live....



    .....und das ganze nochmal als official videoclip, vielleicht ein ganz kleines bißchen überproduziert, aber trotzdem cool.



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    Life's about saying "yes"!

    2 Mal editiert, zuletzt von schwede (28. Februar 2014 um 17:45) aus folgendem Grund: schon wieder wg. Zeilenabständen.....tztztztzt

  • Play it loud!!!!!

    Das Mitglied des Ifoghas-Stammes der Tuareg vermischt traditionelle Musik seiner Heimat mit Rock und Blues-Elementen. Der Sand der Sahara durchweht die raue und unverfälschte Musik des Sängers und Gitarristen.
    Der muslimisch erzogene Bombino kommt am 1. Januar unter dem Namen Omara Moctar in Tidéne, heute Dabaga, in Niger als Sohn eines Automechanikers und einer Hausfrau zur Welt.
    Anfang der 1990er muss die Familie für drei Jahre auf Grund der Tuareg-Rebellion zu Verwandten ins algerische Tamanrasset fliehen. Nach den ersten demokratischen Wahlen in Niger kehrt sie aber wieder in ihre Heimat zurück.
    Noch im Exil verschlingt der junge Omara mit seinen Freunden Videos von Jimi Hendrix und Mark Knopfler. Als sein Onkel von der Rebellions-Front kommt, leiht er dem Jungen für einige Monate seine Gitarre. Bombino beginnt Ishoumar-Songs zu spielen, nimmt gegen den Willen seines Vaters Unterricht. Dieser möchte Omara lieber zuerst im Schulunterricht sehen. Doch dieser widmet sich lieber seiner neuen Liebe, der Musik.
    Um dem Druck seines Vater zu entfliehen, reist Omara nach Algerien und Libyen. In den langen Stunden, die er als Hirte in der Wüste verbringt, verfeinert er sein Gitarrespiel.
    Zurück von der Reise fragt ihn die ansässige Gitarren-Legende Haja Bebe, ob er nicht in seiner Band mitspielen möchte. Als Nesthäkchen erhältt Omara von seinen Mitmusikern den Spitznamen Bombino (der kleine Junge), den er fortan trägt.
    2004 veröffentlicht der Songwriter aus der Sahara sein erstes Album "Agamgam", das er regional auf Kassette anbietet. Als Mitglied der Gruppe Tidawt gibt er 2007 Konzerte in Kalifornien. Diese verhelfen ihm überraschend, an den Aufnahmen von Tim Ries "Stones World: The Rolling Stones Project, Vol. 2" teilzunehmen. An der Seite von Keith Richards und Charlie Watts spielt er den Stones-Klassiker "Hey Negrita" neu ein.
    Ein weiterer Auftritt in Agadez aus dem selben Jahr schneidet ein Mitarbeiter von Sublime Frequencies mit. Die Veröffentlichung von "Guitars From Agadez, Vol. 2" zögert sich jedoch bis 2009 hinaus.
    Neue Unruhen der Tuareg erschüttern 2007 Niger. Dies zieht harte und wahllose Gegenmaßnahmen der Regierung nach sich. Zuerst schlägt sich Bombino auf die Seite der Rebellen. Nach dem Tot zweier Mitmusikern zieht er sich ins Exil nach Burkina Faso zurück.
    Nachdem der Filmproduzent Ron Wyman auf einer Tour durch Agadez ein Tape von Bombino hört, macht er sich auf die langwierige und beschwerliche Suche nach dem Musiker. Kaum hat er ihn gefunden, nimmt er ihn in seinem Dokumetarfilm "Agadez, The Music And The Rebellion" auf. Dieser Auftritt macht den Gitarristen und Sänger endgültig über die Grenzen seiner Heimat bekannt und ermöglicht ihm die Arbeit an seinem weltweit beachtetem Album "Agadez" in den Vereinigten Staaten.
    Um das Ende des Konflikts und die Rückkehr in seine Heimat im Jahr 2010 zu feiern, organisiert er mit Segen des Sultans ein Konzert vor der großen Moschee in Agadez. Bombino spielt mit seiner Band vor tausenden von Menschen. Gemeinsam tanzen sie, feiern das Ende der blutigen Fehde.
    Zwischenzeitig, im weit entfernten Amerika, empfiehlt ein guter Freund dem Black Keys-Gitarristen und Sänger Dan Auerbach die Aufnahmen von Bombino. Sofort Feuer und Flamme, nimmt Auerbach den Nigrer unter seine Fittiche. Als Produzent zeigt er sich für die Aufnahmen von "Nomad" im Jahr 2013 verantwortlich, führt den afrikanischen Musiker zum amerikanischen Record-Label Nonesuch Records.
    Bombinos Stil bricht mit der Vergangenheit, hinterlässt aber keine brennenden Brücken. "Ich habe großen Respekt vor den älteren Generationen", stellt der Sänger fest. "Ich bin ein großer Fan von Ibrahim Ag Alhabib der Band Tinariwien und baue all meine Stücke auf alten Tuareg-Rythmen auf. Dem Puls der Wüste. Aber wir können nicht immer weiter so tun, als hätten wir 1963, das Jahr des ersten Tuareg-Aufstands. Auch 1990 liegt weit zurück. Meine Musik trägt ebenso den Sound der Stadt in sich. Aber darunter findet sich immer die offene Wüste wieder. Wenn man seine Anfänge vergisst, wird man zu einem Baum ohne Wurzeln. Instabil." LAUT.DE-BIOGRAPHIE



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    Einmal editiert, zuletzt von schwede (15. April 2014 um 14:37) aus folgendem Grund: wg. fotolink

  • Seinerzeit ging es doch mal um Meersalz ääääh, um mehr Salz, wenn ich mich recht erinnere?

    Ich fand gerade Welches, das jemand im Blues hat liegenlassen. Es war sogar ein Zettelchen daran mit der Aufschrift: Bitte nach Schweden nachsenden

    Habe ich dann auch gleich gemacht :sorry:

    Falls der Bildlink von der Shice-GemaSony gekillt wurde, hier ein anderer: http://www.youtube.com/watch?v=xdOykEJSXIg :thumbup:

    3 Mal editiert, zuletzt von Henry (10. Mai 2014 um 00:15) aus folgendem Grund: Der Schwede hat immer was zu meckern. Ed.: Das Salz schmeckt ihm...aber der Streuer gefällt ihm nicht. Sowas aber auch...

  • Das geht aber auch ordentlicher: No.82 Interpret.....Titel.........Bild mittig.tztztztzt well done, Henry

    Edit: Geht doch.....zwar sind die Pünktchen an der falschen Stelle, aber insgesamt schon ein schönes Erscheinungsbild.... :unsch:

    Life's about saying "yes"!

    Einmal editiert, zuletzt von schwede (28. April 2014 um 10:06) aus folgendem Grund: Lob für Henry

  • Mal was nachdenkliches, oder trauriges.....eigentlich beides und zu dem Video fällt mir g<r nix ein........extrem und schräg

    LAUT.DE-BIOGRAPHIE
    Bowerbirds
    Sympathisch ungeschliffener, naturverbundener Neo-Folk.
    Review von Martin Leute
    Dass der Singer/Songwriter John Darnielle die Bowerbirds zu seiner Lieblingsband der letzten Jahre erklärt hat, liefert insofern einen ersten Anhaltspunkt, da dieses amerikanische Trio mit dem Mountain Goats-Mastermind seine Vorliebe für tiefgründige Songs zwischen Folk/Neo-Folk und Americana teilt.
    Ein ökologisches Bewusstsein und Naturverbundenheit prägen die Bandmitglieder, die seit geraumer Zeit am Rande der Zivilisation zuerst in einem Wohnwagen gelebt und sich nun eigenhändig eine Blockhütte errichtet haben. Diesem Ambiente entsprechend liegen Umschreibungen wie Lagerfeuermusik oder Lo Fi-Folk durchaus auf der Hand.
    Der Gitarrist und Lead Vocalist Phil Moore, Beth Tacular (Akkordeon, Percussion) und Mark Paulson (Piano, Violine, Percussion) tragen mit reduzierter, akustischer Instrumentierung und verflochtenen Gesangsharmonien eine Unmittelbarkeit und sympathische Ungeschliffenheit in ihre Kompositionen.
    Zur oft gezupften Akustischen stimmt Moore im Opener "Hooves" mit einnehmend weichem Gesang ein zärtliches Loblied auf seine Mutter an, einsetzend mit "Back to when I was born on a full moon/ i nearly split my mama in two", umschmeichelt von sanftem Akkordeonspiel und dreistimmigem Ah Ah-Gesang zwischen den Strophen.
    Neben den immer wieder mehrstimmig vorgetragenen Textpassagen und behutsam, aber effektvoll gesetzten Akkordeon- und Violinenlinien erweist sich die eigenwillige Rhythmisierung der Songs als weiteres markantes Merkmal. Eine Basstrommel, diverse Schlagtechniken und hier und da eine Tamburin genügen, um Stücken wie "In Our Talons" einen dynamischen Rhythmus zu verleihen. Der dumpfe Klang und die Unruhe dieses unkonventionell eingesetzten Schlagwerks untermalen hervorragend die häufig thematisierte Zerstörung der Natur durch den Menschen.
    Auch wenn Textzeilen wie "It takes a lot of nerves to destroy this wondrous earth" ("Our Talons") oder "There is hate in the grip of our human hands" ("Human Hands") fatalistische Züge tragen, lyrisch und musikalisch setzt das Ensemble solchen Zustandsbeschreibungen immer sonnige Arrangements entgegen. Noch lässt die Nachdenklichkeit und Sorge der Lebensfreude genug Raum.
    Melancholischere Momente finden sich bei introvertierten Stücken wie "The Marbled Godwit", in dem die Violine das Gitarrenspiel dramatisch untermalt oder den ruhelosen "The Ticonderoga" oder "Matchstick Maker", das mit einem Finale aus Gitarre, Akkordeon und Klavier eindringlich ausklingt.
    Mit wunderbaren Melodiebögen und absolut liebenswerten Arrangements bewegen sich die Bowerbirds mit diesem harmonischem Debüt stilistisch zwischen dem Kammerfolk von The Miserable Rich, dem Freakfolk eines Devendra Banhart und der Unaufgeregtheit der letzten Mountain Goats-Alben. Wahrlich ein schöner Ort, um lange zu verweilen.



    And the warbler sings
    (deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet!)
    And the sparrow sings
    (deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet!)
    Through the wheels
    Through the wheels on the interstate
    And hears no refrain

    And the beetle creeps
    (deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet!)
    On the crippled trees
    (deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet!)
    And he looks down to where the soil must have been
    Wonderin'

    And no, you're not alone
    No, my cousins, you're not alone
    You're in our talons now and we're never letting go

    And the branches bend
    (deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet!)
    To the growing sea
    (deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet-deet!)
    And they ask
    And they ask us to spread their seeds
    For they know they're drowning

    And no, you're not alone
    No, my cousins, you're not alone
    You're in our talons now and we're never letting go
    You're in our headlights frozen and, no, we're not stopping
    You may not believe, but even we were scared at first
    It takes a lot of nerve to destroy this wondrous earth
    We're only human
    This at least we've learned


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    Life's about saying "yes"!

    Einmal editiert, zuletzt von schwede (1. Mai 2014 um 19:50) aus folgendem Grund: ..zu doof um Namen richtig abzuschreiben......

  • :danke: an Henry unnd natürlich an den Schweden für die tollen Songs!

    als kleinen Danke: hier mal meine Entdeckung des Wochenendes - Jazz/Funk/.. aus Island...

    Afrómars: [Blockierte Grafik: http://www.muzykaislandzka.pl/web/wp-content/uploads/2014/02/1185432_10151841912532287_1299240879_n.jpg]

    oder hier:

    Felafal: [Blockierte Grafik: http://www.muzykaislandzka.pl/web/wp-content/uploads/2014/02/samuel_jon_samuelsson_big_band_549_237.jpg]

    Hoffe es gefällt Euch!

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • .......unverschämte Versuche, hier Songs mit Lebensfreude reinzubringen.....das ist doch keine Ruhe mehr....tztztztz....Also 27:06min. KONTRA!!!

    Orgone......bei KEXP
    einer der besten Sender auf dieser Erde

    Vorsicht, Henry....nicht nur auf das Bild gucken, sondern draufklicken....für Dich gehts ab der 8:30igsten Minute los


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    Life's about saying "yes"!

    Einmal editiert, zuletzt von schwede (3. Mai 2014 um 17:50)


  • Erica Matlin 01/29/2014
    With the exception of film scores and few classical pieces, I rarely enjoy a song that has little to no lyrics. The Neighbourhood can now be added to that list with “Unfair,” where the vocals are sparse but the melody is so powerful that it fills the void usually left by vocal-less songs. This goes to show how talented these guys are, because it was lead singer Jesse Rutherford who helped to make 2013′s I Love You unforgettable.
    “Unfair” is an interesting piece of music, appearing simultaneously rough and sophisticated. This is attributed to guitarists Jeremy Freedman and Zach Abels, bassist Mikey Margott, and drummer Bryan Sammis. The edgy, atmospheric feel that each musician has contributed to “Unfair” is one of the reasons The Neighbourhood is slowly broadening the scope of rock-electronica blended music, as well as the California indie scene. There is a bit of an R&B feel to their music, and I’m not sure if it is the deep beats or the passion that echoes in their melodies — but whatever it is, it definitely adds a subtle depth to their sound which ties together the many styles encompassed in their music. “Unfair” is a track that will stay in 2014 from beginning to end.



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    Life's about saying "yes"!

    Einmal editiert, zuletzt von schwede (23. Juni 2014 um 11:07) aus folgendem Grund: Neuer Fotolink

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