H.D.V. - Gute Nacht, Freunde!

  • Disturbed war im Dart einfach zu gut, keiner traute sich mehr, gegen ihn zu spielen, darum ist er jetzt zu Handball, oder Basketball ? hach, ich habs vergessen, gewechselt. Und DISTURBED ist ein sehr guter, auch Fachwissen(Dart) Forumsuser!!!! :award: er postet halt nicht mehr so viel wie früher, aber mit dem Mann kann man reden. Hat halt den Luxenburg-Schmäh, und ich hab keine Probleme damit, weil ich ihn verstehe, obwohl- das versteh ich nicht, dass ich Disturbed verstehe. Disturbed, verstehst du das, das ich dich verstehe? Auweia, jetzt gibts gleich wieder Probleme, nein, ich wars nicht, ich hab doch nichts getan...

    Lieber Dartspieler- nimms locker, wirf locker :streichel:

    John Lowe is my Hero. Oh i am old. :cool:

  • Sind da nicht eher die "verbleibenden" ca. 100 Spieler gemeint, die ausgehend von 120 Teilnehmern nach dem potentiellen Wegfall der Top 16 noch übrig sind?? :s?:

    Genau die habe ich gemeint. Darüber hinaus bezweifle ich, dass tatsächlich die Mehrheit der Top 16 wegen des vermeintlich geringen Preisgeldes nicht mehr antreten wird.

    Gruß

    Hesse

    Lieblingspieler: Amit Gilitwala, Travis Birn

  • Hat halt den Luxenburg-Schmäh

    :offtopic: :daumen: ja ich versteh ja schon dass du mich verstehst, aber was um alles in der Welt ist dieser Luxemburg-Schmäh? :umwerf:
    On Topic: mir ist es immer noch ein Rätsel, wieso die Zahl der Ranglistenteilnehmer allgemein zurückgeht, obwohl ich im direkten Umfeld das Gefühl habe, dass immer mehr Leute mit dem Darten anfangen? Liegt es an der Tatsache, dass es soviele Menschen gibt, die monatelang zuhause erst üben bevor sie den Schritt nach draussen wagen? Oder liegt es tatsächlich, wie der HDV vermutet (nur so ist diese neue Preisverteilung zu verstehen), dass nicht ausreichend Spieler für ihr Antreten belohnt werden?

  • 50 Euronen für den ersten Platz bei einem RLT eines LV, das ist wirklich wenig.
    Nur damit der 32igste auch noch 5 Euronen bekommt?
    Das wird sicher ein lustiges Jahr wenn die Topspieler lieber E-Turniere fahren statt RLT´s

    100 Euronen pro Nase am Saisonende hört sich nach viel an, nur, was bleibt nach Abzug des Steckgeldes?

    Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.

    Winston Churchill

  • Zu Thread 71, hallo waldorf.
    genau das ist doch dann das problem, oder nicht?
    dann hast du als landesverband wirklich "gute" Einzelspieler, denn die haben sich ja über die ddv-rangliste qualifiziert!
    aber wie soll sich dann das team schlagen, welches dann eventuell aus "nonames" zusammen setzt? wacker?
    Das kanns ja dann wohl nicht sein, oder?
    jeder landesverband ist ja wohl darauf bedacht, ein "schlagkräftiges" Team zu stellen, und nicht vielleicht "zufallsprodukte" ins rennen zu schicken, und dann mal schauen was wird?
    Denn, diese haben dann in der regel überhaupt keine chance.
    Und wenn dann der landesverband auf die idee kommt, wir müssen die stärksten bringen und aus erfolgsdenken auf die "ddvler" zurückgreift, um überhaupt die aussicht auf gewissen erfolg zu haben, ja dann wirds kritisch!
    Gordon hat recht. punkt.
    wenn ein gewisser anreiz auf eventuell gutes preisgeld fehlt, dann ist bald ende im schacht.
    wenn das preisgeld nicht einmal die kosten für anfahrt ( ey bezin ist ganz schön teuer geworden und nicht immer ist das auto voll ), nahrung und genussmittel, so wie preisgeld, decken, dann ist spätestens nach dem 3. turnier auch hier sense.
    eines ist jedenfalls zu 100% sicher, mehr teilnehmer bekommt man dadurch nicht!
    oder will man auf den nächsten ausschreibungen expliziet darauf hinweisen, kommt zu hauf, die "großen" sind nicht da?
    das kanns doch wohl nicht sein!
    jetzt schon mal, herzlichen glückwunsch an die gewinner dieser ranglistenturniere, ich hoffe ihr könnt eure leistung richtig einschätzen!

    Bitte nicht falsch verstehen, jeder sieger ist ein verdienter sieger, nur sollte man dann auch bedenken, wie und gegen wen ist dieser sieg zustande gekommen!
    Frei nach dem motto, selbst schuld, wer nicht da war! aber hilft dieses dem verband? Dem einzelspieler auf jeden fall!

  • aber wie soll sich dann das team schlagen, welches dann eventuell aus "nonames" zusammen setzt? wacker?
    Das kanns ja dann wohl nicht sein, oder?
    jeder landesverband ist ja wohl darauf bedacht, ein "schlagkräftiges" Team zu stellen, und nicht vielleicht "zufallsprodukte" ins rennen zu schicken, und dann mal schauen was wird?

    ...ich finde, man sollte nicht die "zweite" Reihe hinter den jeweiligen aktuellen Topspielern ständig schlecht reden....da ist der ein oder andere immer dabei, der auch gut spielen kann...

    ...aber wenn aufgrund des neuen Preisgeldschlüssels von den Top Ten sagen wir mal 5 nicht mehr kommen, dann is das zumindest fürs HDV 1 nicht ganz so angenehm...

    ...

  • Wir haben ja schon gehört dass man sich in Hessen wohl nicht über DDV-Rangliste für die Teams qualifizieren kann, aber welche Kriterien kann denn ein LDV-Teammanager heranziehen um eine gute Truppe ins Rennen zu schicken.

    Natürlich sollen die Leistungen in den jeweiligen Teams und bei Verbandsturnieren ein Rolle spielen. Und dafür stehen m.E. genug Quellen zur Verfügung. Neben den RLT's gibt es ja noch die FTS-Rangliste (ob es die in jedem LV gibt weiß ich nicht). Hier erkennt man wer Fleiß zeigt und viel spielt und trainiert. Und darüberhinaus, weil es grade um Team-Leistungen geht, kann man doch wohl annehmen, das Spieler die in den Einzelranglisten der BuLi und der 1-2 Spielklasse des LV's sich auch für die Teamnominierung eignen oder?

    Sportlich findet man so schon die besten für die Masters, aber ob das nach Satzungen und Ordnungen möglich ist entscheidet jeder LV basisdemokratisch!


    Ich habe mehr über Darts vergessen, als Elmar Paulke jemals wissen wird!
    (Zitat: Gordon Shumway 29.12.2016 via Facebook)

    Ich habe tatsächlich Angst davor, dass die Wortschöpfungen und Floskeln immer schlimmere Formen annehmen!

    (Zitat: Gordon Shumway 22.12.2020 via Facebook

    Ein gut gemeinter Rat an alle Dartneulinge.....wenn Ihr zum ersten Mal einen Dartclub zum Training besucht..... streicht euren Sport1Dartswortschatz aus dem Gedächtnis.....den benutzt kein echter Dartspieler.


  • On Topic: mir ist es immer noch ein Rätsel, wieso die Zahl der Ranglistenteilnehmer allgemein zurückgeht, obwohl ich im direkten Umfeld das Gefühl habe, dass immer mehr Leute mit dem Darten anfangen? Liegt es an der Tatsache, dass es soviele Menschen gibt, die monatelang zuhause erst üben bevor sie den Schritt nach draussen wagen? Oder liegt es tatsächlich, wie der HDV vermutet (nur so ist diese neue Preisverteilung zu verstehen), dass nicht ausreichend Spieler für ihr Antreten belohnt werden?


    Ja das versteh ich auch nicht!
    Jedoch hab eich das Gefühl nach vielen Gesprächen, dass die Leute anfangen zu Hause zu spielen. Dann mit ihren Kumpels. Und dann sich zu Hause mit einem Programm einschließen und trainieren und trainieren und dann mit einem guten Gefühl und tollen Zahlen (vom Programm) ins Turnier starten und dort dann mit den Nerven, Umgebung, usw nicht sofort wie zuhause klarkommen und dann leider sehr häufig erst mal auf die Fresse bekommen und dann sich denken: Wofür hab ich mich jetzt so geschunden? Da such ich mir doch eher was anderes?
    Irgendwie fehlt vielen der Biss sich durchzubeißen!

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • In Steeldart-Deutschland zeichnet sich eindeutig ein gewisser Trend ab. Die Leute kaufen lieber für €20,00 ein Zuschauerticket und besuchen z.B. die PDC-Europameisterschaft in Düsseldorf, als selbst die Darts in die Hand nehmen zu wollen. Des Weiteren gibt es immer mehr Spieler die lieber mit ein paar Freunden bei ein paar Bierchen im heimischen Wohnzimmer spielen, als einem Dartverein beizutreten.

    Man muss überlegen, wie man genau dieser Zielgruppe den Einstieg in den organisierten Dartsport schmackhaft machen kann. Dies geht in meinen Augen gerade in Deutschland nur, wenn man die Spieler nach ihrer Spielstärke klassifiziert. In England ist das überhaupt kein Problem, da messen sich vermeindlich Schwächere gerne mit den Top-Spielern. Meiner Meinung nach ist das in Deutschland nicht mehr möglich. Mir scheint, als ob in unserem Land der Wille durch Niederlagen gegen starke Spieler lernen zu wollen gänzlich fehlt. "Der Kunde hat ein Recht auf Unterhaltung!", so sehe ich es. Dann muss man dem Spieler das geben, was er verlangt und die Turniere dahingehend anpassen. Schon immer wurden die Preisgelder von guten Spielern eingestrichen. Dies sollte sich bitte auch zukünftig nicht ändern. Wir dürfen uns nicht beschweren, dass Deutschland keinen "Dart-Star" hervorbringt, wenn wir unsere Talente mit Streichung von Preisgeldern verprellen. Von diesen Damen und Herren spielt keiner mehr, weil er Pokale sammelt. Das macht man am Anfang einer Karriere, aber nicht, wenn man ein gewisses spielerisches Niveau erreicht hat. Diesen Spielern ist es wichtiger, was sich unter dem Deckel des Pokals befindet.

    Im HDV zahlen wir pro aktivem Spieler für eine Saison €26,00 wobei davon €10,00 an den DDV abgeführt werden. Wo kann man heute noch für monatlich €2,16 seinem Hobby nachgehen? Sicherlich kommen noch die Mitgliedsbeiträge in den einzelenen Vereinen dazu, aber der Steeldartsport ist nach wie vor ein günstiges Hobby! Was erwarten die Spieler und Vereinsmitglieder unseres Landes für €2,16 monatlich? Die Anhebung der Startgebühr auf €10,00 bei RLT's halte ich für absolut notwendig, die Preisgeldreduktion sehe ich jedoch als das falsche Signal.

    Warum muss der HDV €10,00 pro Mitglied an den DDV abführen, wenn dieses Mitglied evtl. niemals ein DDV-Turnier besuchen wird? Man sollte überlegen, ob man nicht reine Landesverbandsmitgliedschaften ins Leben ruft! Die Landesverbände hätten mehr Geld in den Kassen um ihren Spielern etwas bieten zu können und auf der anderen Seite wäre der DDV gezwungen endlich aktiv zu werden. Wenn der DDV für die Bundesliga, die German Masters oder die Nationalmannschaft Sponsoren finden würde, dann hätten mehr Spieler ein Interesse die Ranglistenturniere des DDV zu besuchen und sich darüber für eines der oben genannten Events oder Teams zu qualifizieren. Vor Jahren habe ich gesagt, dass die Spieler überlegen sollten, was sie für ihren Verband tun können, heute sage ich, dass der Verband seinen Mitgliedern etwas bieten muss. Ich muss mir um Dinge wie den DOSB und Dopingkontrollen keine Gedanken machen, wenn am Ende des Tages keiner mehr Turniere besucht!

    Bei Unicorn Hessen sehe ich es tagtäglich. Man organisiert ein Turnier mit einem enormen Preisgeld, muss dieses aber aufgrund mangelnder Anmeldezahlen beerdigen. Wenn ich aber verlauten lasse, dass z.B. Simon Whitlock im "House of Darts" eine Cola trinkt, dann platzt der Laden aus allen Nähten und die Leute reissen sich an diesem Abend um den Thekendienst! Wenn z.B. Roland Scholten für einen Trainingsabend zu Besuch kommt, dann hängen die Leute an seinen Lippen, schauen ihm zu und genießen einen tollen Abend. Der "Kunde" will unterhalten werden! Der Landesverbände müssen sich schleunigst überlegen, was sie ihren Spielern zukünftig bieten wollen, bzw. aufgrund der finanziellen Möglichkeiten bieten können.

    Ich stehe zu meiner Aussage, dass der HDV sich überlegen sollte, ob es Sinn macht überhaupt Mitglied im DDV zu sein! Für einmal "German Masters" im Jahr halte ich den Kosten-Nutzen-Faktor einfach für zu gering. Die Spieler fahren nicht nach Pyritz an der Knatter um in einer Turnhalle ein aufgeweichtes Käsebrötchen zu essen! Es macht keinen Sinn die Nationalmannschaft nach Moldawien zu schicken, um dort in der ersten Runde gegen Italien 3 ein Unentschieden zu holen, weil unsere Top-Spieler lieber Geld beim E-Dart verdienen. Die Top-Spieler/innen unseres Landes müssen gefördert werden, die Angebote und Möglichkeiten müssen stark verbessert werden, ansonsten kaufen die Leute weiterhin lieber Zuschauertickets! Der HDV sollte sich schleunigst überlegen, ob eine Mitgliedschaft im DDV sinnvoll, rentabel vor allen Dingen aber zeitgemäß ist. Ein deutscher Top-Spieler kann jederzeit bei der PDC Europe sein Glück versuchen, aber die Entdeckung eines Jahrhunderttalents über die Nationalmannchaft sehe ich leider überhaupt nicht. Des Weiteren wird die Mitgliedschaft im DOSB den DDV über kurz oder lang mehr Geld kosten, als er in den nächsten 15 Jahren erhalten wird. Raus aus dem DDV, Geld sparen und den Mitgliedern etwas bieten und dadurch neue Spieler anlocken! Oder der DDV fängt langsam an sich auf die Dinge zu konzentrieren, die wirklich sinnvoll sind. Dies wäre der sofortige Rückzug aus dem DOSB...

    Durch ihre Mitgliedschaft bei Unicorn Hessen sind derzeit z.B. Raymond van Barneveld und Simon Whitlock automatisch Mitglieder des DDV. Da kommt aber keiner auf die Idee diese Spieler mal für ein Event zu buchen, geschweigedenn auf die Idee mal anzufragen, ob die Herren sich mal blicken lassen würden. Taylor führen wir momentan nur als "Promi-Mitlglied" da er jetzt schon zweimal für die "German Masters" abgesagt hat! Ha ha ha...

    Just my 216 cents...

    Gruß Gordon

    Gordon Shumway - "Game On..."

  • Warum muss der HDV €10,00 pro Mitglied an den DDV abführen, wenn dieses Mitglied evtl. niemals ein DDV-Turnier besuchen wird?

    Wieso zahl' ich in die Krankenkasse ein wenn ich vermutlich nie krank sein werde? Das nennt man wohl Solidarität, damit diejenigen, die noch DDV-Ranglisten spielen, ein Minimum angeboten kriegen. Natürlich braucht der HDV nicht unbedingt den DDV um weiterhin bestehen zu bleiben, aber das ist eine andere Diskussion...

  • Das nennt man wohl Solidarität, damit diejenigen, die noch DDV-Ranglisten spielen, ein Minimum angeboten kriegen


    Also wen du mich fragst,das ist eine erzwungene Solidarität.Die meisten Spieler aus der breiten Masse würden das nicht freiwillig zahlen.Wer von den ankreuzen könnte,neben LV Beiträgen die DDV Gebühr wegfallen zu lassen,würde es wohl machen.Die breite Masse scheint in D leider kein Interesse zu haben, Topspieler zu unterstützen,selbst du als 5maliger 9dartkiller und ehemaliger fast Superstar hast sicher kaum Unterstüzung bekommen.
    Ansonsten muss ich Gordon zustimmen.

    Größter Erfolg: Den gegner getroffen.

  • Da muss ich dir recht geben (nur mit dem fast Superstar bin ich nicht deiner Meinung :lollol: ).
    Die meisten kaufen sich ein Zuschauerticket, weil sie nicht bereit sind 125£ zu zahlen um Phil Taylor's Preisgeld zu sponsor'n (oder um mächtig was auf die Fresse zu kriegen, so wie ich...). Deswegen setzen die sich lieber dahin, trinken Bier und schauen denen zu, die's drauf haben. Aber soviel Entertainment kann man von einem HDV oder DDV doch nicht erwarten, nicht bei den Beiträgen. Und wenn die 10€ für den DDV wegfallen würden, dann würde noch längst keine PDC-ähnliche Show bei HDV-Ranglisten entstehen.

  • Aber soviel Entertainment kann man von einem HDV oder DDV doch nicht erwarten, nicht bei den Beiträgen. Und wenn die 10€ für den DDV wegfallen würden, dann würde noch längst keine PDC-ähnliche Show bei HDV-Ranglisten entstehen.

    Um Gottes Willen, das verlangt ja keiner! Aber ich kann keinem Neuling erklären, warum er €10,00 an den DDV abführen soll, wenn er noch nicht einmal ein eigenes Set Darts sein Eigen nennen kann! Es müsste eine reine Mitgliedschaft im Landesverband geben!

    Gruß Gordon

    Gordon Shumway - "Game On..."

  • Es müsste eine reine Mitgliedschaft im Landesverband geben!

    Dagegen hab' ich nichts einzuwenden. Ich glaube wir reden aneinander vorbei :friend:
    Aber dann wird der DDV meines Erachtens nicht mehr lange bestehen, denn nur ein Bruchteil der Gemeldeten in Landesverbänden spielen auch tatsächlich DDV-Ranglisten oder qualifizieren sich für die German Masters.

  • Was dann aber unweigerlich dazu führt das der DDV nicht mehr finanzierbar ist.

    Wenn nur noch die Spieler, die wirklich an den Turnieren teilnehmen, Mitgliedsbeiträge an den DDV abführen kann der so kostspielige Sachen wie ein Nationalteam oder Jugendarbeit im aktuellen Umfang keinesfalls mehr finanzieren.

    Edith: OK, zu langsam...

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • Also was der HDV damit versucht zu bezwecken ist mir auch nicht ganz so klar.
    Ich möchte mal einen kleinen Vergleich zum BWDV aufstellen, da sich die beidne Verbände sowohl leistungsmäßig, wie auch größenmäßig (Fläche, Anzahl Mitgleider etc.) wohl sehr ähnlich sind.
    Auch wir hatten zeitweise einige Probleme mit Teilnehmerschwünden usw. Haben viel mit der Punktevergabe, Preisgeld etc. ausporbiert. Den Spielmodus haben wir auch öfter verändert u.ä. Das einzige, was konstant bleib war der Doppel-KO Modus.

    In BW zahlen wir 10 € Startgeld. Im Schnitt hatten wir letzte Saison 90 Herren, 25 Damen und 15 Jugendliche. Diese Zahlen sind ziemlich konstant in den letzten Jahren und meiner Meinung nach für einen Bundesland mit so großer Fläche und weit verteilten Dartregionen (Die größte Entfernung zwischen zwei RLT, liegt kommende Saison bei 250 km, die größte Entfernung zwischen 2 Vereinen dürfte noch um einige km größer sein) ganz in Ordnung (vor einigen Jahren hatten wir auch schon deutlich weniger).
    Insgesamt macht das 1150 € Startgeld pro Turnier.

    Wir haben dazu einen festen Preisgeld-Schlüssel:

    Herren/Damen
    1. 300€/130€
    2. 200€/90€
    3. 150€/50€
    4. 100€/30€
    5.+6. je 50€/---
    7.+8. je 25€/---

    Insgesamt schütten wir also 1200 € an Preisgeld an jedem Turnier aus. Auf Pokale verzichten wir (die will ja sowieso keiner;)). Lediglich bei der Jugend gibt es Pokale. Zusätzlich zu den Pokalen gibt es für die Jugend auch noch Gutscheine, die für Kosten bei anderen Turnieren (BWDV, DDV) eingelöst werden können.

    Der Modus bei den Herren ist Doppel-KO, b.o.5 legs, ab den letzten 8 Herren und 4 Damen auf der Gewinnerseite wird b.o.3 sets und b.o.3 legs per set.

    Meine Erfahrung aus den letzten Jahren zeigt, dass es viel wichtiger ist, anstelle von tiefen Preisgeldstrukturen, vielen Spielen mit langen Distanzendie o.ä., die Turniere für die Spieler und Besucher "angenehm" zu gestalten. Soll heißen, Startgeld nicht zu hoch (10€ ist denke ich die Grenze, die nicht unbedingt überschritten werden sollte), vernünftige Getränke- und Essenspreise, angenehme Atmosphäre (nicht immer nur in öden Sporthallen, sondern auch mal in netten Veranstaltungshallen oder falls möglich in Vereinsheimen spielen) etc. Dazu gehört auch ein einigermaßen faires Preisgeld für die Erstplazierten. Schließlich ziehen Leute, wie ein Marko Puls in BW, ein Michael Rosenauer in Hessen oder wie sie alle heißen mögen (nichts für ungut;)) auch weitere Spieler und evtl. Zuschauer an.

    Meiner Meinung nach ist es auch wichtig, dass die Spieler sehen, dass es ihnen etwas bringt, die Turniere mitzuspielen. Also keine willkürliche Nominierung für die German Masters sondern eine Regelung, die sich nahe an der Rangliste orientiert und auch eingehalten wird. Dann nämlich haben die Spieler auch die Motivation, die Turniere, die weiter weg sind zu spielen, auch wenn sie vielleicht nicht in den Preisgeldrang kommen, aber dafür wissen, dass sie, wenn sie den entsprechenden Platz in der Rangliste erreichen, für die German Masters nominiert werden.

    Natürlich ist unser System nicht beliebig auf andere Landesverbände kopierbar und mit Sicherheit nicht perfekt, aber ich glaube mit einem "hessichen System" würden unsere Turniere deutlich weniger Teilnehmer haben.

    Viele Grüße

    Micha


    P.S. Anscheinend ist unser Preisgeld im Vergleich zu anderen LVs ziemlich hoch. Sollten also jetzt Spieler aus Hessen (oder natürlich auch aus anderen LV) Lust bekommen haben bei uns zu spielen, die Turniere sind so weit ich weiß nicht offen, allerdings nehmen unserer Vereine gerne neue Mitglieder auf und Walldorf ist ja auch nicht so weit von Hessen entfernt;).

    Nicht alles zu ernst nehmen ;)

  • Was dann aber unweigerlich dazu führt das der DDV nicht mehr finanzierbar ist. Wenn nur noch die Spieler, die wirklich an den Turnieren teilnehmen, Mitgliedsbeiträge an den DDV abführen kann der so kostspielige Sachen wie ein Nationalteam oder Jugendarbeit im aktuellen Umfang keinesfalls mehr finanzieren.

    Wie bereits erwähnt, dann müsste sich der DDV endlich mal bewegen und selbst etwas auf die Beine stellen und sich nicht seit Jahrzehnten auf solchen Mitlgiedsbeiträgen ausruhen und hoffen, dass es immer so weiter geht! Ich brauche keine achtklassige Nationalmannschaft, wenn ein Großteil der echten Spitzenspieler das Interesse längst verloren hat! Diese ganzen unnötigen Dinge wie z.B. den "Lorna Croft Cup", der eine Menge an Geld verschlingt und absolut nichts bringt! Der lustige "Spring Cup", ist das nicht das Event, an dem die besten Nationen nicht teilnehmen dürfen, damit der Rest auch mal etwas gewinnt?

    Die derzeitige Situation bei der BDO spricht doch Bände! Das gleiche Bild gibt doch der DDV seit Jahren auch ab. Da bewegt sich nichts und Stillstand ist bekanntlich der Tod aller "Unternehmen". Vor fünf Jahren hat doch keiner geglaubt, dass 1.700 Menschen vier Tage lang Karten für eine Dart-Veranstaltung kaufen. Es wurde einfach weitergepennt und sich damit beschäftigt, wie man die Gegenseite möglichst schlecht machen kann. Und beim HDV hofft man seit Jahren, dass hoffentlich nicht so viele Mitgleider austreten, anstatt sich Gedanken zu machen, wie man neue Menschen für den Dartsport begeistern könnte.

    Gruß Gordon

    Gordon Shumway - "Game On..."

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