Beiträge von Jonny Kupferdächle

    Eines muss ich ja jetzt mal klarstellen: in diesem Forum werden Threads eröffnet wie „Alan Norris Frau tot“ usw., , die mit Darts an sich gar nix zu tun haben, jedoch wird bei diesen Themen normal geantwortet. Nur wenn eine Frage gestellt wird, die sich mit einem Vorfall während der Premier League 2015 zwischen Anderson und Wright ( hierbei geht es um Darts an sich!) beschäftigt, erhält man nur dumme Kommentare oder Anspielungen, dass da nix gewesen sei. Umsonst hätte Peter Wright den World Cup of Darts 2015 aus privaten Gründen wohl nicht abgesagt, oder ?

    Du erhälst dumme Kommentare, weil du diese bekommen möchtest(warum auch immer). Wenn es dich wirklich interessiert, würdest du nicht nach Aufmerksamkeit suchen indem du immer neue Threads eröffnest, sondern in alten Themen suchen oder du wärst von selbst zur Erkenntnis gekommen, dass "private Gründe" im gegensatz zu Gerüchten privat und nicht öffentlich sind.

    Ich denke auch das er mit seinem Verhalten nicht absichtlich Vorteile erreichen will, aber wenn er merkt das der Gegner darauf reagiert ist es schon offensichtlich wie er es mit einer "jetzt erst Recht- Haltung" durchzieht und nur noch mehr provoziert.
    Das Anderson dann Irgendwann die Sicherungen durchbrennen ist doch nur Menschlich, wegen dem Wegschieben von Price nun eine ähnliche Strafe zu fordern oder Ihn zum Täter machen wollen ist doch lächerlich.

    Doch, genau das wollte er und dafür wurde er von der DRA verurteilt. Er wurde nicht für seine Emotionen bestraft, sondern für die Unsportlichkeit diese gezielt als taktisches Mittel einzusetzen.

    Die Strafen für Price finde ich völlig übertrieben.
    Mal etwas polemisch hinterfragt:
    Wenn sein Jubel (der z.T. natürlich provozierend war) in GSOD Finale eine £ 12000 Strafe nach sich zieht.
    Ab wann beginnt denn nun der zu ahndende Regelverstoß? Etwas weniger provokativ £ 8000? Noch etwas weniger Jubel und Emotionen dann nur eine £ 2000?
    Straffrei ab jetzt nur bei Emotionslosigkeit?
    Dass Price Wiederholungstäter ist und es vor allem im GSOD Finale übertrieben hat, ist unbestritten.

    Wie du bereits sagst, ist Price ein Wiederholungstäter. Für sein Erstvergehen im Oktober 2017 hat er eine Strafe von £ 2000 bekommen. + "formal warning". Pipe hat für sein Husten bei der WM eine Strafe von £ 3000 + Verwarnung bekommen. Das sind also die milden Strafen für Unsportlichkeit. Da beide die Regeln also kennen müssen, weil sie schonmal verurteilt wurden, gibt es für sie keine milden Strafen mehr.
    Für 2 weitere Verstöße bei einem Turnier(vielleicht wurde er sogar schon vor dem Finale darüber informeirt, dass ermitelt wird) ist die Höhe der Strafe für mich in Ordnung.
    Da ist die Art der Behinderung des Gegners und ob es Price war oder ein anderer Wiederholungstäter objektiv gesehen egal.

    Also würde ich gar keine Diskussion darüber führen wer, wann und wo wie viel jubeln darf. Es geht bei der Regel nur darum, ob man seinen Gegner bewusst stören will oder nicht.

    Garu spielt aber in Bielefeld. Weiß allerdings nicht welchen Pass er hat. :)

    Dartconnect hat ihn mit der Flagge von Sri Lanka aufgelistet. Avdija allerdings mit der Flagge von Serbien und niemanden mit der von Mazedonien. Bleibt also unklar, wen die PDC damit meint.
    https://tv.dartconnect.com/eventplayers/pdceuqs19

    Edit: hab ihn gefunden. Vladimir Angelov ist der Mazedonier. Er ist nur in der Liste beim 3. QS-Tag. https://tv.dartconnect.com/eventplayers/pdceuqs19e3

    1 Andy Boulton
    2 Richie Burnett
    3 Stephen Burton
    4 Matthew Dennant
    5 Glen Durrant
    6 Ritchie Edhouse
    7 David Evans
    8 Andrew Gilding
    9 Jamie Hughes
    10 Darren Johnson
    11 Mark McGeeney
    12 Kyle McKinstry
    13 Cameron Menzies
    14 Kevin Painter
    15 David Pallett
    16 Nathan Rafferty
    17 Paul Rowley
    18 Scott Waites
    19 Jim Williams

    Dann müsste man die Anzahl der Boards aufstocken. Das System würde mit 32 Boards insgesamt 23 Boardrunden pro Tag benötigen. Beim aktuellen Q-School-System sind es 15.

    Ja, Anzahl der Boards erhöhen, früher anfangen oder ein noch restriktiveres Teilnehmerfeld(128) wären Lösungen für dieses Problem.

    Außerdem sind Double(oder in deinem Fall Triple)-Elimination-Turniere fast genau so ungeeignet Platzierungen jenseits von Position 2-3 abzustufen wie das jetzige KO-System. Profitieren würden herausragend starke Spieler, die wahrscheinlicher in die TopX kommen. Ab dem frühen Mittelfeld ist der Aussagenwert aber wieder sehr auslosungsabhängig.

    Es ist nun mal eine mathematisch "schwierige" Aufgabe, effizient aus vielen Spielen möglichst schnell die x besten zu ermitteln. Das Turniersystem darf dann auch kompliziert sein, solange es für die Teilnehmer einfach anzuwenden ist. Das Schweizer System erfüllt das und wurde speziell entwickelt, um nicht nur Sieger, sondern auch Platzierungen zu ermitteln. Man muss nur seine Auslosung spielen und die Anzahl seiner Siege und Niederlage kennen, um seinen aktuellen Stand zu wissen. Das System kapieren muss man nicht.

    Die Auslosungsabhängigkeit kann man noch weiter reduzieren indem man bei jeder Runde, die neu ausgelost wird die Spieler mit gleicher Siegesbilanz nach dem Average in gesetzt und ungesetzt teilt. Da man mit dartconnct jetzt alles statistisch erfasst, kann man diese Daten auch einbeziehen.

    Wenn man nach der mathematisch besten Lösung geht, gebe ich dir natürlich recht. Da die Leistung beim Darts oft von der Tagesform abhängig ist, ist es aber wichtig, dass die QS aus mehreren unabhängigen Tagen besteht. Man muss nach einem sehr schlechten Tag nicht direkt nach Hause fahren und man kann sogar nach 3 eher schlechten Tagen am letzten noch eine direkte TC gewinnen. Dieses Prinzip sollte auf jeden Fall erhalten bleiben, auch wenn es nicht beste oder fairste Variante ist.

    Ich würde für die vier Tage die Boards mehr ausreizen und die Gesamtanzahl der Spiele erhöhen, gleichzeitig jeden Tag Spieler aussortieren. An Tag 1 z.B. 5 Runden im Schweizer System, Top 128 (alle mit 3-0, 3-1, 3-2) erreichen Tag 2. Tag 2 und Tag 3 jeweils 7 Runden im Schweizer System. Top 64 bzw. 32 erreichen mit 4-0, 4-1, 4-2 oder 4-3 den nächsten Tag, Rest scheidet aus. Am letzten Tag mit 32 Spielern kann man dann theoretisch über 10 Runden im Schweizer System spielen, ein paar weniger reichen aber auch. Tiebreaker dann nach Feinwertung.

    Ist deutlich aufwändiger in der Verwaltung, dafür viel zuverlässiger in der Ermittlung der ~10-20 stärksten Spieler aus der großen Masse in kurzer Zeit.

    Das Schweizer System ist natürlich immer fairer als ein k.o.-System. Ich würde es aber nicht so kompliziert machen. Jeden Tag das gleiche Format ist fast schon ein Muss.

    z.B. Begrenzt auf 256 Spieler(gefüllt nach Kriterien wie bei Zeyes und Prelim-QS):
    - Nach 8 Runden bekommt der Tagessieger mit 8-0 eine direkte Tourcard. Man darf sich jeden Tag 2 Niederlagen erlauben und ist erst bei der dritten für den Tag draußen.
    - Punkte für die OoM : 7-1 -> 6 Punkte, 6-2 -> 5 Punkte, ... , 2-3 -> 1 Punkt, 1-3 und 0-3 -> 0 Punkte (um den Effekt von möglichen Freilosen rauszunehmen).
    - Die nächsten Tiebreaker wie aktuell nach gewonnenen Spielen, legs usw.

    Pero Ljubic (AUT)
    [...]
    Natürlich ohne Gewähr! Verbesserungen gerne gesehen

    Pero Ljubic wird auf dartsdatabase als Österreicher geführt, hat aber 2017-2018 Eastern Europe Qualifier für die ET gespielt. Sollte also weiterhin für Kroatien spielen.
    Ansonsten stört mich ein wenig die Mischung aus deutschen und englischen Länderkürzeln.

    Was hat das mit den Änderungen bei der European Tour zu tun? Für solche Spieler hat die Card dann auch vorher schon keinen Sinn gemacht.

    Ja, aber man hat die Tourcard früher trotzdem mitgenommen, auch wenn man sie nicht richtig nutzen wollte und nur ET gespielt hat. Jetzt muss man als TC-Besitzer nach England Reisen um die ET spielen zu können. Also ist es jetzt nach der Änderung für solche Spieler sinnvoller bei der QS keine Tourcard zu gewinnen, unabhängig davon welcher Qualifier schwerer ist.

    Das wurde ja schon zusammengefasst. Nicht-Deutsche Associates haben 3 Wochenenden in Hildesheim. Da wird alles gespielt.
    Bei 2 Wochenenden sind die Deutschen mit dabei.

    Also 3x reisen, aber natürlich jedes Mal 4 Tage vor Ort sein.

    Diese wurden am 5. Dezember aus dem vorläufigen Kalender gestrichen.

    "UPDATE (Dec 5): European Tour Qualifying events in Europe TBC."

    Wahrscheinlich wegen der heutigen Ankündigung.

    Muß ja nicht mit 3 Darts auf der Hand sein. Mal doof gedacht, ich stehe bei 130 und treffe T20, bin dann bei 70 und der Versuch auf T18 für Rest 16 geht in die T1. (passiert ja durchaus mal) Dann stehe ich doch bei 67 und könnte versuchen, mir mit T9 wenigstens noch Tops mit dem letzten Dart zu stellen. Gibts da wesentlich bessere Wege oder wäre das nicht ein realistisches Szenario? Also für die Wahrscheinlichkeit gesehen, als Profi irgendwie in eine Situation zu kommen, wo T9 sinnvoll ist.

    Naja, wäre realistischer mit dem letzten dart dann auf T17 zu wechseln, um doch noch auf 16 zu kommen. Spieler, die sich gerne Tops stellen würden erst garnicht auf T18 gehen sondern T10 D20 oder den sicheren T20 D5 weg nehmen.

    Zitat

    If a player qualifies through his own nation or region’s World Championship or World Youth Championship qualifying Event as well as his position on an Order of Merit, he will be deemed to have qualified through that route and not through the relevant Order of Merit and so the next unqualified player on the relevant Order of Merit will be invited to participate. This does not apply to players who qualify through the Development Tour Order of Merit.

    Wenn man sich über einen regionalen Qualifer oder über die Youth WM qualifiziert + über die normalen Ranglisten, dann wird man zu einem der "32 International Qualifiers" und es gibt einen Nachrücker über die relevante Order of Merit.
    Das gilt nicht für die 2 Plätze über die Development Tour. Ob diese jetzt im PDPA Qualifier landen oder es Nachrücker über die DT OoM gibt, bleibt offen.