Beiträge von röschu

    Zum Spielplan:

    Der erste Abend gefällt mir sehr gut mit dem Eröffnungsspiel, Menzies-Rusty, dem Wizard und dem Weltmeister!

    Interessant, dass die 6 Spieler, die momentan wohl die meisten Fans anziehen (Top 5 + Gary) allesamt an den ersten 6 Abenden und damit als einziger Gesetzter Spieler der Session antreten, während man an den Abenden danach durchaus Begegnungen hat, die ich nicht so ganz nachvollziehen kann.

    Cross, Chizzy, Wade, Cullen und Clayton im Nachmittag überrascht mich. Von denen hätte ich mindestens 2-3 am Abend erwartet.

    :s?:Der Spielplan ist doch vollkommen logisch und nachvollziehbar (Ausnahme evtl. das Clayton-Spiel).

    Die von dir genannten "grossen Namen" fungieren als Zuschauermagnet in den Sessions, wo ansonsten nur 1.Runden-Spiele stattfinden.

    Ist doch schon seit Jahren so...

    Für mich sollten bei einer WM die allerbesten dabei sein. Die sind ja auch dabei, aber es sollte so ziemlich jedes Land zumindest die theoretische Chance haben bei der WM vertreten zu sein. Daher gefällt mir das System sehr gut. Natürlich wäre das Feld viel besser wenn statt 32 Internationalen Vertretern 32 weitere Briten mitspielen würden. aber eine Weltmeisterschaft sollte für die Welt offen sein.

    Jede und jeder hat die Möglichkeit an der Q-School teilzunehmen. Wer sich dort durchsetzt, hat danach 1 Jahr Zeit unter die besten 32 der PT OoM zu kommen. Es mag hart klingen, aber: Wer diese Qualität nicht mitbringt, hat in meinen Augen dann halt auch nichts bei der WM zu suchen, wo das fetteste Preisgeld verteilt wird.

    Wenn man dann die Teilnahme der 32 ProTour berechtigten nimmt ergibt sich, dass es nur 17 seit 2019 ins Achtelfinale geschafft haben. Und das von 320 Spielern, die ja viel konkurrenzfähiger sein sollte. Also demnächst nur noch Top 32? Sind eh die, die zu 95% im Achtelfinale stehen.

    Deine "Rechnung" ist falsch bzw. vermischt Teilnahme "nur über PTOoM und Teilnahmen über PTOoM UND OoM.

    Qualifikanten über die ProTour OoM gibt es genau gleich viele wie International Qualifiers (32 pro Jahr, total in 5 Jahren also 160).

    Ein ungesetzter Spieler ist noch nie Weltmeister geworden, also müsste man die WM eigentlich auf 32 Spieler begrenzen, ach Quatsch, auf die Top 8 der Ein-Jahresrangliste, da sollten auch die niedriggesetzten Barneveld und Cross dabei gewesen sein.

    Der Sinn der internationalen Qualifikanten war es nie und wird es nie sein den Titelkampf spannend zu machen. Ich freue mich jedenfalls über jedes Spiel mehr WM.

    Sag ich doch. Sie sind lediglich dazu da ein grösseres Teilnehmerfeld und somit mehr Spiele zu generieren.

    PS. Wenn man mehr Menschen dazu bringen will sich mehr für Darts zu interessieren, ist diese Aufblähung der WM in meinen Augen kritisch zu sehen. Der unbedarfte TV-Zuschauer der zufällig in Spiele wie Hughes - Hendriks oder Barry - Sampson reinzappt, wird danach vermutlich nie wieder Darts schauen.

    Wenn man Spieler wie Stowe Buntz, Luke Littler oder Thibault Tricole als Kanonenfutter bezeichnet, dann hat man entweder lange hinter dem Mond gelebt oder ein anderes Problem. Bei der aktuellen Form wären eher einige Spieler aus den Top 64 (z.B. Meikle) Kanonenfutter... Wobei diese sich natürlich steigern könnten, sonst würden sie dort auch nicht stehen. Natürlich gibt es einige internationale Qualifier, die da nichts reißen werden, aber pauschal ist die Aussage Quatsch.

    Das aktuelle WM-Konzept mit 32 sogenannten International Qualifiers gibt es seit der WM 2019. In den 5 Jahren (WMs 2019, 2020, 2021, 2022 und 2023) nahmen also insgesamt 160 International Qualifiers teil. Davon schafften es 2 ins Achtelfinale (Devon Petersen 2019 und Raymond Smith 2022), weiter ging es für keinen. Alle 160 hatten also nicht das geringste mit dem Ausgang der WM zu tun und können in meinen Augen somit sehr wohl als Kanonenfutter bezeichnet werden, da ihre einzige Funktion die Aufblähung des Teilnehmerfelds ist.

    Irgendwie schon krass, dass Adrian Lewis die Tourcard behält (so er denn will), obwohl er seit über einem halben Jahr gar nicht mehr spielte und davor (angeblich) in einer Megakrise steckte. Das heisst doch, dass er trotz allem in den letzten 2 Jahren mehr Geld eingespielt hat, als einige, die sich die Seele aus dem Leib spielten und alle Turniere mitgenommen haben...

    Ich ziehe die Antwort mal in den geeigneten Thread rüber.

    Bhav Patel hat auf jeden Fall noch keinen Anruf von der PDC erhalten. Die PDC wird sich mMn noch bis einschließlich Montag äussern müssen. Sie können es sich eigentlich nicht leisten, dass ein suspendierter (verdächtigter) Wettbetrüger im Draw ihres wichtigsten Turniers auftaucht. Das würde doch zu sehr die Medientrommel rühren.

    Unschuldsvermutung?

    Das wird generell wohl auch der bestbesetzte PDPA-Qualifier in den letzten Jahren werden, und das nicht nur was die Namen angeht.

    Da tummeln sich ja dann auch noch Leute wie Krcmar (hatte bei dem PDPA Qualifier vor 2 Jahren glaube ich mal seinen persönlichen Rekordaverage von über 120 gespielt), Kuivenhoven (ist zuletzt wieder echt gut in Form gekommen), Rafferty (sehr guten Grand Slam gespielt und zuletzt auch wieder mit aufsteigender Tendenz), Killington (gefühlt mit seiner besten Saison bei der PDC, belegt sicherlich auch sein Jahresaverage) oder auch Gawlas (UK-Open Halbfinalist in diesem Jahr) um nur mal ein paar zu nennen.

    Naja. Wären die genannten Spieler wirklich so top, wie von dir hier beschrieben, müssten sie vermutlich gar nicht am "Qualifier der allerletzten Hoffnung" teilnehmen.

    Sie haben ihn ja parallel zum "Botschafter" der PDC gemacht- er begleitet also weiter. Ich gehe davon aus, dass er auch u.a. weiter in Asien unterwegs sein wird.

    Es geht darum, dass er offenbar eben auch als Schiedsrichter weiter macht, nicht "nur" als Botschafter.

    Sein letztes Spiel als Schiedsrichter wird dann eben NICHT das WM-Finale sein, sondern irgend ein unbedeutendes Spiel in einem Show-Turnier. Das finde ich schade.

    damit ist er die zweite Legende, die seinen Abschied mit dem WM-Finale gibt. Die Bilder von Bruce Spendleys Abschied 2013 bringen mir immer Gänsehaut

    hier und hier :)

    Nur, dass es bei Russ Bray offenbar gar kein endgültiger Abschied ist.

    Info-Text der PDC beim von fightersmurf verlinkten YouTube-Video:

    "Russ will take up a new role as PDC Ambassador in 2024, and will continue to referee on the World Series stage."


    Mutet irgendwie seltsam an, dass man nun ein grosses Trara um Russ' letztes Spiel als Referee beim WM-Finale macht und er dann aber evtl. bereits einige Tage später bei den World Series-Events in Bahrain und den Niederlanden doch wieder auftauchen könnte.

    Generell sollten viel mehr Turniere im Set-Modus ausgetragen werden. Dieser erzeugt spannendere und somit für die Zuschauer interessantere Spiele.

    Beim Leg-Modus hast du das Problem, dass (zu) oft die zweite Hälfte einer Partie völlig belanglos ist, weil ein Spieler ganz zu Beginn mit 5-6 Legs davonzieht.

    Wenn wir hier schon am "rumspinnen" sind, hätte ich auch noch einen Modus-Vorschlag:

    Die Premier League sollte in meinen Augen endlich wieder mehr Liga und weniger KO-Turnier sein:

    - 16 Spieler (alle Major-Sieger des Vorjahres, danach wird über die OoM "aufgefüllt")

    - 1. bis 15. Abend: 15 Spieltage jeder einmal gegen jeden; somit 8 Matches Best of 12 pro Abend

    - 16. Abend: Beste 8 der Liga spielen 4 Viertelfinals (1-8, 2-7, 3-6 und 4-5), 4 Matches Best of 19

    - 17. Abend: 2 Halbfinals Best of 19 + Finale Best of 21

    - In der Ligaphase sind auch Unentschieden möglich.

    - Geld gibt es pro erspieltem Punkt, damit jedes Spiel einen Anreiz für die Spieler bietet.

    Die andere Frage wäre wie viele Topspieler überhaupt antreten würden. X Runden, ohne nennenswertes Preisgeld, mit kurzen und sensationsfördernden Distanzen und demnach nicht unerheblicher Gefahr einer Blamage klingen jetzt nicht übermäßig verlockend.

    Naja, das trifft alles auch auf die News of the World-Championships zu. Und ein Sieg dort war dennoch äusserst begehrt.

    Taylor nach seinem Sieg 1997: "I've won five world titles – but this one means everything"