Beiträge von röschu

    Da ist halt die Frage ob und wie das durchführbar ist und ab wann die Profis mitspielen.

    Aber von der Idee her top.

    Ab Runde 1 sollen die Profis mitspielen. Der Reiz liegt doch darin, dass du dich als "Normalo" für das Turnier anmelden kannst und dann direkt auf MvG, Price oder Wright treffen kannst. OHNE zuvor mehrere Quali-Runden gegen andere "Normalos" bestreiten zu müssen.

    Ausserdem fände ich es auch sehr spannend zu sehen, welche Profis dann wirklich in den entscheidenden Runden noch dabei wären.

    Sagen wir mal wie es ist, bei der aktuellen Auslosung bzw. dem Draw wäre Van Gerwen der große Gewinner, da sehe ich bei Smith, Wright und Humphries ab der 3.Runde schon deutlich größere Gefahr als bei Van Gerwen, der selbst wenn er aktuell nicht wirklich überzeugt, wohl kaum gegen Huybrechts oder Van den Bergh/Gilding stolpern würde, und auch mit Deutscher Fanbrille wäre Noppert, Van Duijvenboide, Schindler oder Clemens im Viertelfinale noch relativ dankbar,

    Ich hoffe das sich da noch was tut und gerade das Viertel von Van Gerwen noch etwas anders aussehen wird, denn aktuell ist das Viertel von MVG für mich das mit abstand schwächste, wenn ich das mal mit dem Draw der anderen Top 3 Spieler vergleiche.

    Unterschätze niemals Kim Huybrechts auf der WM-Bühne. 2022 zwang er Price ins Sudden Death-Leg, 2023 schaltete er Wright souverän mit 4:1 aus.

    Und jedes Mal hiess es bei den Experten vorher: Huybrechts ist nicht mehr so gut wie früher, da haben die Favoriten ein einfaches Los erwischt...

    Kommt halt auf den Teilnehmer und die Auslosung an! Kumar hatte vor ein paar Jahren sehr solide gespielt und ist da glaub ich gegen einen gut aufgelegten Dolan ausgeschieden. Gegen einen anderen Gegner wäre da ein Sieg bestimmt drin gewesen!

    Warum diese Respektlosigkeit?

    Es handelt sich nicht um eine Respektlosigkeit, sondern um eine aus Erfahrung gewonnene, realistische Einschätzung des Leistungsvermögens.

    Aber: Da ihr es offenbar anders seht: um welchen Betrag wollen wir wetten? Oder hört beim Geld euer Vertrauen zur Leistung des indischen Qualifier dann doch plötzlich auf?

    Das wird nach dem Regelwerk auf keinen Fall passieren. Ist Jiwa im Draw und kann nicht antreten, wird über die Reserveliste des PDPA Qualifiers aufgefüllt.

    Funfact: Der von dir so benannte Quoten Inder hat dieses Jahr schon einmal Max Hopp auf der CT geschlagen. Max spielte ein Average von 92.19.

    Trotzdem wird der Inder sein Auftakt-Spiel an der WM auch dieses Jahr wieder verlieren, wetten?

    Nach dem Wortlaut kann man wohl ausschließen, dass Jiwa bei der WM spielen darf. Dann kommt die Frage auf Bhav Patel oder ein fünfter PDPA Qualifier. Da wir uns noch vor der Auslosung befinden würde ich tatsächlich auf Patel tippen. Leider ist dieser Fall nicht im Regelwerk festgelegt. Am nächsten kommt diese Regel:

    Sportlich ist es doch völlig egal, wer dieses Jahr den Quoten-Inder geben darf. -> Auslosung durchführen und dann dem glücklichen Gegner des Inders ein Freilos in Runde 1 gewähren und gut ist.

    Momentan würde ich sagen, er ist Favorit und wenn er so weiter macht klarer Favorit und läuft auf eine Dominanzphase wie einst van Gerwen zu. Vielleicht mit dem Unterschied dass mit Gerwyn Price noch einer da ist, der halbwegs folgen kann, der nur die ein oder andere Null zu viel einbaut.

    Diesen einen, der halbwegs folgen kann, gab es auch in den dominantesten MvG-Jahren 2015+2016. Anderson wurde damals 2x Weltmeister und gewann auch die Premier League 2015.

    Warum sollte ein Kleermaker, Lewis oder R. Huybrechts den jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von £550 zahlen, wenn sie nicht vorhaben an Turnieren teilzunehmen?

    Weil man die Tourcard hat, da man entweder in den Top 64 zum Jahresende steht und daher schon weit mehr als diese £550 verdient hat, oder da man sie sich erst kürzlich an der Q-School erspielt hat, wofür man ebenfalls bereits Geld investierte.

    Den Aussagen von Tourcardlern, die angeben rein überhaupt gar nichts spielen zu wollen, ist mMn nicht zu trauen. Niemand, noch nicht mal sie selbst, können mit Sicherheit Wissen, dass es sie nicht plötzlich doch noch in den Fingern juckt.

    Das ist zwar noch ein weiter Weg, aber Stowe Buntz sagt, dass obwohl er noch kein Interesse daran hat, die volle Tour zu spielen, er eine Top 64-Tourcard sinnvollerweise nicht ausschlagen würde, allein schon um die UK Open zu spielen:

    Es gibt meiner Meinung nach sowieso keinen einzigen vernünftigen Grund, weshalb jemand eine Tourcard ablehnen oder gar zurückgeben sollte.

    Die Tatsache dass man immer noch Gruppenpaarungen im Viertelfinale hat stört mich massiv. Dieses Jahr sind es schon mindestens 2.

    Es wird Zeit dass man es endlich überarbeitet. Da kämpft sich Gary gegen den starken Price weiter und bekommt als Belohnung gleich wieder Humphries vor die Nase gesetzt.

    Vorweg: Ich bin auch kein Freund dieser Wiederholung von Gruppenspielen im Viertelfinale. Wie ich in meinem Vorgänger-Kommentar beschrieben habe, könnte dies auch relativ einfach verhindert werden.

    Dennoch möchte ich das Problem mit den beiden folgenden Punkten etwas relativieren.

    1) Es kann auch positive, gerecht anmutende Auswirkungen haben: Bunting und Buntz werden nun dafür belohnt, dass sie den Gesetzten ihrer Gruppe (Peter Wright) eliminiert haben und dürfen im Viertelfinale nochmals gegeneinander ran anstatt z.B. gegen Humphries spielen zu müssen.

    2) Die Anderson-Humphries-Price Situation gibt es nur, weil in diesem Jahr nicht die Nrn. 1 und 2 am stärksten auftreten, sondern die Nrn. 4 und 5. Zudem wurde dann mit Anderson blöderweise auch noch der Beste aller Ungesetzte in eine dieser Gruppen gelost.

    PS. Was mich am Modus noch mehr stört, ist, dass in den letzten Gruppenspielen "gemauschelt" werden kann. Humphries hätte beispielsweise den starken Anderson rauskegeln können, wenn er - rein zufällig natürlich8o - gegen van Dujivenbode verloren hätte.

    Ja, das Problem ist die Gruppensetzung. Wenn sich Platz 1 und 2 einer Gruppe in ihren Achtelfinals durchsetzen, was bei starken Gruppen nicht unwahrscheinlich ist, gibt es immer das Rematch im Viertelfinale.

    Es verhindert das OOM Platz 1 und 2 vor dem Finale aufeinandertreffen, hat aber den großen Nachteil der frühen Rematches.

    Dieses Problem könnte aber relativ leicht gelöst werden.

    Beispiel für die obere Hälfte (Gruppen A bis D, mit Gesetzten 1, 4, 5 und 8):

    Gruppeneinteilung:

    - aktuelle: A1, B8, C4, D5

    - NEU: A1, B4, C8, D5

    Achtelfinale wie gehabt 1. A - 2. B, 1. B - 2. A, 1. C - 2. D und 1. D - 2. C

    NEU: im Viertelfinale spielt der Sieger von Achtelfinale 1 gegen den Sieger von Achtelfinale 3 und Sieger von Achtelfinale 2 gegen den Sieger von Achtelfinale 4.

    Problem gelöst und es treffen - wenn beide ihre Gruppen gewinnen - nach wie vor im Viertelfinale der Gesetzte 1 auf den Gesetzten 8 usw.


    Als Gegner jeglicher Setzlisten, Einteilungen und somit unfreien Auslosungen würde ich noch eine Alternative vorschlagen:

    Nach der Gruppenphase wird ein komplett neuer Turnierbaum ausgelost. (allenfalls so, dass in den Achtelfinals jeweils ein Gruppen-1. gegen einen Gruppen-2. spielt (die aber nicht aus der gleichen Gruppe stammen können)).

    Das verhindert das Aufeinandertreffen der Gruppen-Gegner im Viertelfinale zwar nicht komplett, reduziert aber die Wahrscheinlichkeit massiv.

    Wird echt schwer für jeden Luke in der Form zu stoppen...

    Anderson könnte es meiner Meinung nach schaffen. Aber nur wenn es ihm - wie im Spiel gegen Price - gelingt den Gegner von Anfang an immer unter Druck zu setzen.

    Sollte sich Humphries hingegen gleich zu Beginn mit 3-4 Legs absetzen können, wird er vermutlich nicht mehr aufzuhalten sein.

    Zu Pietreczko:

    Ich verstehe die Aufregung hier im Forum nicht. Pietreczko schadet sich doch nur selbst und er hat es auch nur selbst in der Hand sein Verhalten anzupassen, wenn er denn will.

    Schafft er es seine Dünnhäutigkeit abzulegen, dann bin ich überzeugt, dass er seinen Weg bei der PDC erfolgreich gehen kann und wird, denn Talent genug besitzt er wohl allemal.

    Wenn er sich aber auch in Zukunft mit dem Publikum anlegen will (bzw. ein Zeichen gegen das Verhalten des Publikums setzen will, wie er es selbst ausgedrückt hat...), dann bin ich überzeugt, dass er in 3-4 Jahren als "der Deutsche mit dem seltsamen Nachnamen, der einmal ganz gut auf der ET spielte" in die PDC-Geschichte eingehen wird.

    Kein Spieler kann auf Dauer den Kampf gegen das Publikum gewinnen. Price noch am ehesten und selbst ihm wurde es irgendwann zu viel.

    Ich finde ihre Leistungen werden aus bekannten Gründen ein wenig zu sehr glorifiziert. Die Averages waren 88-95-90. Das ist zweifellos gut und konkurrenzfähig, aber meiner Meinung nach auf dieser hohen Ebene nichts besonderes. Für eine Frau ist das derzeit noch besonders, weil es das einfach bisher nur bei einer Spielerin gab. Spielerisch ist sie eine von vielen guten, jungen Spielern, hebt sich aber vor allem dadurch ab das sie eine Frau ist und ihre Erfolge deswegen höher bewertet werden. Schade das sie keine Development Tour spielt, das hätte ich gern gesehen.

    Also meiner Meinung nach hat Greaves in diesem Turnier weit mehr überzeugt und war auch deutlich näher dran die Gruppenphase zu überstehen, als die jungen männlichen Teilnehmer wie Girvan, Van Veen oder Van Peer, welche ja teilweise auch massiv gehypt werden.

    Eigentlich spannend, dass alle gedacht haben, dass bei Bullyboy der Knoten geplatzt sei mit dem WM-Titel. Nun hat er aber dieses Jahr bis jetzt schlechter gespielt als vor dem WM-Titel.

    Ich denke, dass Smith den Rummel und die Verpflichtungen unterschätzt hat, welche mit dem Weltmeister-Titel einhergehen. Wenn alle permanent irgendetwas von dir wollen, kann das mental sehr anstrengend sein, was im Mental-Sport Darts natürlich schlechte Voraussetzungen sind.

    Zudem hat er sich vermutlich - wie schon so viele andere Spieler vor ihm - mit dem Wechsel seiner Darts keinen Gefallen getan.

    Jetzt sehen wir mal wieder das Problem mit diesem Gruppen-Modus, wenn die letzten beiden Partien nacheinander stattfinden. Humphries darf nun im Grunde entscheiden, ob er den formstarken Anderson oder den kriselnden van Duijvenbode mit ins Achtelfinale nimmt...

    Zum Glück zeigt sich Humphires als fairer Sportler.

    (Allerdings wäre es auch echt schwer gewesen in diesem Spiel van Duijvenbode unauffälig den Sieg zu überlassen, da dieser selbst richtig schwach spielte.)

    Jetzt sehen wir mal wieder das Problem mit diesem Gruppen-Modus, wenn die letzten beiden Partien nacheinander stattfinden. Humphries darf nun im Grunde entscheiden, ob er den formstarken Anderson oder den kriselnden van Duijvenbode mit ins Achtelfinale nimmt...