Beiträge von manicha

    Eieiei Das letzte Leg von Hopp gegen Herz im Halbfinale war ja eine Qual (29 Darts; davon die Hälfte beim Versuch aufs Doppel), aber auch wieder symptomatisch für Hopps Form derzeit. Er kommt in jedem Leg zuerst aufs Doppel und verliert mit 1-5 gegen Fabian Herz.

    Kurz nimmt den Kopf gegen Holtkamp nochmal aus der Schlinge und gewinnt im Decider. Er spielt nun gegen Fabian Herz im Finale. Das andere Finale Danny Tessmann gegen Luu Wenig.

    Niko Springer konnte sein Niveau in den letzten beiden Spielen dann nicht mehr ganz halten und verliert auch das Finale gegen Nico Kurz

    War aber auch eine starke Leistung von Nico Kurz im Finale, der mit einem 11 Darter (Dem Klassiker:140-140-180-41) den dritten 15 Darter von Niko verhindert und zum 3-3 breakt. Dann stellt er mit einem 15 Darter zum 4-3 und schafft dann auch den 18 Darter im Decider. Kurz belohnt sich für eine starke Turnierleistung, wo er im Durchschnitt über 90 Average spielt.:thumbup:

    Die von mir vorhergesagten Finals sind es dann auch geworden. Alle vier heute richtig gut unterwegs!:love:

    Niko wohl leichter Favorit gegen Nico.

    Liam und Lukas wohl 50-50, wobei ich auf Liam tippe.

    Die Finals bedeuten auch keine weiteren Kandidaten für die Super League, da ja alle vier in diesem Jahr Wiederholungstäter für eine ET-Quali wären.

    Walpen schlägt Bellmont im Duell der schweizer Top-Spieler und könnte jetzt für ein kleines Dilemma sorgen. Wenn er das Qualifinale für ET9 jetzt gewinnt, stünde er vor dem World Cup-Cut in der OoM, aber die SDC hat ein Qualiturnier für den zweiten World Cup-Startplatz neben Bellmont schon angekündigt und nimmt Anmeldungen an, also glaube ich kaum, dass sie das Turnier absagen und einfach Walpen mitnehmen.

    Zudem findet das Qualiturnier am Samstag von ET9 statt, also wenn Walpen seine erste Runde gewinnt, könnte er vermutlich gar nicht teilnehmen.

    Walpen und Kist qualifizieren sich für ET 9.

    ...und die PDC hat jetzt den Salat mit dem zweiten Schweizer WCoD-Teilnehmer! Der beste wäre definitiv Walpen!

    T 16: Springer ist echt beeindruckend: Gegen einen starken Erba, wo Springer die ersten beiden Legs verliert, gewinnt er dann in Weltklasse Manier fünf Legs in Folge in 14-14-13-15-15 Darts!:love::thumbup:

    Springer dreht ja völlig durch.8|:S:love: Wenn der sich heute weiter so steigert spielt er im Finale fünf 9 Darter!8)

    In T 32 lässt Hopp Wenig im Decider den Vortritt, wo beide um 85 Average ganz gut spielen, aber Nico Kurz:thumbup: ist mit um 90 bisher wohl am zweitbesten unterwegs.

    Edit: T 32 ist noch nicht fertig gespielt und es riecht nach folgenden Finals:

    obere Hälfte: Wenig - Mändl-Lawrance

    untere Hälfte: Springer - Kurz

    Das wären natürlich zwei Top-Begegnungen und mit Horvat sind das wohl die 5 besten deutschen Nicht-TC zur Zeit!

    Die Meldelisten für HNQ und AMQ für ET 09 sind da:):):

    HNQ ET 09: 96 Teilnehmer https://tv.dartconnect.com/event/pdc23et09hnq/entries Horvat, Hopp, Springer, Wenig, Eidams, Toonders, Mändl-Lawrance, Schlichting, Siepmann, Kurz, Hilling, Hausotter uvm. sind dabei:):):):):):):):):):):)

    AMQ ET 09: 56 Teilnehmer https://tv.dartconnect.com/event/pdc23et09amq/entries

    u.a. van Peer, Bellmont, Tricole, Boulton, Withehead, Teehan, Kist, Plaisier, Klaasen, Pilgrim, Scott Mitchell, Osborne, Neyens, Pausch, Walpen, Tringler8)

    So zurück vom Laufen :) Bin leider etwas naß geworden X/

    Dass sie die beste Spielerin ist klar, genauso dass sie über das letzte Jahr dominant aufgetreten ist. Nur für den Begriff Klassenunterschied muss dann schon schärfere Anforderung stellen, ansonsten ist er eben ein emotional angehauchter Steigerungsversuch von "dominant". Sprich man muss definieren, was man sich unter einer Klasse vorstellt. Und da es eine Klassentiefe von 20 noch nicht mal im Fußball gibt, würde ich sagen dass 10 Klassen eine gute Richtgröße sind, oder anders formuliert die angesprochenen 200 oder auch 250 Punkte eine vernünftige Orientierungsgröße sind, was auch zu der Entsprechung führt dass die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gegend von 75 bis 80% liegt.

    Setzt man die 250 Punkte in meinem Salat an (vermutlich einigermaßen entsprechend 170 im FDI), dann stellt man fest, dass sich hinter Michael van Gerwen immerhin 42 Dartler sich in dem Bereich tummeln. Bei den Damen sind es ganze 5. Das macht das Ganze sehr anfällig für selektive Wahrnehmung und ausgiebige Diskussionen.

    Letztlich spielt Beau Greaves aktuell im Schnitt einen Average von 87, das stagniert auch seit Oktober letzten Jahres. Versuche da nach oben auszubrechen gab es eben im Oktober und diesen Samstag, hatten aber Ernüchterungen zur Folge. Davor ist er stetig angestiegen, bei der Lakeside WM lag er zum Beispiel noch bei 85,5 (92 war das Finale), bei den anderen Turnieren um die Zeit eher eine Spur weniger. Fallon Sherrock liegt zu Zeit so bei 85,5, in guten Phasen geht es mal in Richtung 90, in schlechten in Richtung 80. Lisa Ashton ist spürbar zurückgefallen in den Averages, aktuell so 81, war aber auch schon mal in der Gegend von 88. Suzuki schneidet da ähnlich ab, dafür mit klar aufsteigender Tendenz. Rhian O'Sullivan dann knapp unter 80.


    Wer die Argumentation mit Bewertungssystemen nicht so mag, kann sich auch die Averages vorknöpfen, ich nähere das Ganze an mit 1 Punkt Averageunterschied entsprechen 26 Punkten Wertungsdifferenz. Wer es einfach mag, der überschlägt mit: Klassenunterschied sind 10 Punkte im Average besser/schlechter. Und natürlich liegt das Gros der Spielerinnen der Tour da drunter (Average also kleiner 78), aber so ganz abgehängt hat sie die genannten Spielerinnnen eben nicht und speziell bei Fallon würde ich sagen, dass sie sowohl gemäß Average als auch gemäß Wertungszahl nach wie vor in Schlagdistanz ist. Auch wenn Fallon Gefahr läuft, im Gegensatz zu Beau die WM-Quali zu versäumen.

    Ich bin heute auch nass geworden beim Laufen. Wer denn nicht bei dem Wetter heute? Ich teile also jenes Schicksal und auch Deine Meinung, wie Du das mit dem Klassenunterschied ausmachst. Du hast es sehr nachvollziehbar und super auch mit Zahlen unterlegt. Die ersten ca. 5 bis 6 Damen sind in Schlagdistanz und spielen nicht eine oder mehrere Klassen schlechter, die nach ca. Platz 30 sind dagegen schon soweit weg, dass sie nur im Ausnahmeausnahmefall (sprich nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit) Beau schlagen könnten, aber diese Damen sehen auch gegen Fallon oder Mikuru und Lisa kein Land! bzw. vermasseln es dann spätestens regelmäßig im Decider.

    manicha Welche WM meinst Du? Wenn Lakeside 2022, dort hat Beau alles in Grund und Boden gespielt. Fallon war gar nicht dabei und während Mikuru im Achtelfinale mit einem 70er Average ausgeschieden ist, hat Beau im Finale einen 92er Average gespielt.

    Offenbar stört sich der Eine oder Andere an dem Begriff Klassenunterschied. Ich wusste auch nicht dass es dafür eine wissenschaftliche Definition gibt. :) Belassen wir es dabei dass Beau bereits mit 19(!) Jahren die beste Dartsspielerin auf diesem Planeten ist und wenn sie mental stabiler wird wir noch sehr viel Freude an ihrem Spiel haben werden.

    Die letzte PDC WM. Da waren Greaves; Sherrock und Ashton dabei. Alle haben ihr Match verloren. Alle haben meiner Erinnerung nach ca. 88 Average gespielt, also recht gut, jedoch war meiner Erinnerung nach Fallon am nächsten am Matchgewinn dran. Alle ca. gleich gut = kein Klassenunterschied! Und Fallon hat eben auch bei der diesjährigen Q-School und der diesjährigen CT echt stark mit den Männern mitgespielt und Ashton zu ihrer TC Zeit und bei der letzten WM, da hat Beau noch nichts vergleichbares gezeigt. Deshalb ist da für mich der Klassenunterschied nicht in der Form erkennbar, auch wenn ich sie derzeit als stärkste Dame einschätze.

    Habe gerade nochmal mir die Ergebnisse der WM angeschaut der drei Damen: https://de.wikipedia.org/wiki/PDC_World…ampionship_2023

    Spiel 10: Beau verliert 4-9 Legs mit 88,34 Average

    Spiel 17: Lisa Ashton verliert 9-13 Legs mit 84,04 Average

    Spiel 39: Fallon verliert 9-10 Legs mit 89,71 Average

    Mal zum Vergleich Spiel 24 anschauen, was der Doppelweltmeister Adrian Lewis bei der letzten WM zustande gebracht hat. Das zeigt, dass die drei Damen ganz gut dabei waren!

    Ich frage mich wirklich, wie Du auf die Idee kommst, dass Beaus Niveau das von der Siegesserie letztes Jahr bei der Womenserie ist und nicht das von diesem Wochenende oder von der WM, wo es absolut keinen Klassenunterschied zu Fallon ober Mikuru gab/ gibt. Im Gegenteil Sherrock und Suzuki (und auch Ashton) spielen schon länger auf einem relativ hohen Niveau als Beau. Denke einfach mal an das Beispiel Fabian Schmutzler, wie schnell sich bei jungen Dartswunderkindern (van Tergow ist auch so ein Name, der nicht mehr an frühere Leistungen anknüpfen kann) das plötzlich wieder ändern kann. Wenn sie über 3 oder 4 Jahre auf dem Niveau spielt, wie die Siegesserie, dann ist das letzte Wochenende ein irrelevanter Ausrutscher, ansonsten ist es Teil ihres Niveaus!

    Letztlich ist der Existenzgrund für Systeme wie FDI und Zahlensalat, dass man solche Eindrücke gerne durch unemotionale Algorithmen untermauert, relativiert, oder widerlegt hat. Oder auch zusammengemischt, wenn sie denn widersprüchlich sind. Allerdings sind so Gewinnstrecken wie die angesprochene eine ziemliche Herausforderung für jedes System, auch weil Beau in den Turnieren zwischen der Women's Tour ebenfalls gut performt hat, wenn auch nicht so "kratzerlos" wie auf der Women's Tour.

    Prinzipiell gibt es bei elobasierten Systemen tatsächlich eine Art Definition von Klassenunterschied, die selbigen bei ungefähr 200 Punkten (fdi müsste man umrechnen, vermutlich 133) ansiedelt. Das deckt sich m.E. aber auch mit dem was man intuitiv annimmt. Letztlich geht es darum die Welt aller Betreiber einer Sportart in 5-10 Klassen zu unterteilen [und der Klassenunterschied ist eben die Distanz von einer zur nächsten] und die Gesamtspannweite würde ich bei 2000 Punkten ansiedeln auch wenn mein System wie vermutlich auch fdi den unteren Bereich nicht (oder nicht wirklich) abdeckt.

    Bei Beau Greaves hat man das prinzipielle Problem, dass eine losgelöste Betrachtung der Winning-Streak nur eine Seite der Medaille beleuchtet. Dass die andere existiert war klar, denn vor der Gewinnstrecke war Dartitis tatsächlich ein Problem, das heißt die nervliche Seite muss mitbeachtet werden.

    Letztlich hat sie -bewusst oder unterbewusst- voll nach vorne geschaltet ohne viel Rücksicht auf "nervliche Spätfolgen" und dabei hat sie a) Fallon Sherrock auf dem falschen Fuss erwischt, die erstmal die deutschen Turniere ausgelassen hat, b) Lisa Ashton in den Partien "alt" aussehen lassen, was vermutlich dann ihrerseits eine Formschwäche ausgelöst hat c) die weitere Konkurrenz mit dem Tempo überfordert und erstmal eingeschüchtert und d) durch den Erfolg den eigenen Erfolg weiter genährt und ihre Schwächen verdrängt. a) bis c) relativieren sich gerade, insbesondere muss man anmerken, dass in der zweiten und dritten Reihe doch einige bemerkenswerte Fortschritte gemacht werden (Fajardo, Byrne, O'Sullivan, Kirkwood, Viinikainen) und damit kommt Beau nicht umhin sich ihren Schwächen zu stellen. Und ich vermute mal, da wird es kein weiss oder schwarz geben, sondern eben wechselhafte Resultate. Beeindruckende Erfolge neben unerklärlichen Einbrüchen.

    Das spiegelt genau meine subjektiven Eindrücke/ Beobachtungen im letzten Jahr im Top-Damendartsport wieder. Es gibt eine zweite und dritte Reihe, die wenn sie die Top-Damen auf dem falschen Fuß erwischen jederzeit schlagen können, immer voraus gesetzt, sie spielen selbst ein gutes/ sehr gutes Spiel, was die Damen der zweiten und dritten Reihe eben weniger konstant tuen (da sind eben viele 65 Averages dabei haben) als Sherrock, Greaves, Suzuki, O' Sullivan, Ashton. Byrne.

    Dein System in allen Ehren aber wenn Jemand, egal ob Mann oder Frau, 12 von 13 Turnieren gewinnt, dann kann man schon von Dominanz sprechen. Ob man das Klassenunterschied nennt oder nicht ist wohl Definitionssache. Mental ist sie allerdings wirklich nicht die Stärkste. Ich hoffe, sie bekommt das wieder auf die Reihe.

    Sorry, aber ich brauche kein System um zu erkennen, dass Beau vielleicht derzeit die beste Frau im Dartspielen der Welt ist, aber einen Klassenunterschied zu Sherrock oder Suzuki sehe ich nicht! Sondern eher, wie Zahlenmonster, dass Beau von drei Spielen durchschnittlich zwei gegen die beiden gewinnt.

    Beau hat die letzten beiden Turniere gegen Spielerinnen verloren, die nicht einmal einen 75 Average benötigten. Da fällt mir bei Sherrock nur ihr Debüt bei den PCs ein, wo man sie mit so einem Average hätte schlagen können. Ansonsten verliert sie meistens gegen sehr gute Leistungen und nicht weil sie so schwach spielt, wie es aber Beau in den letzten beiden Turnieren getan hat. Ich sehe es wie Zahlenmonster Beau muss den nächsten Schritt gehen und sich gegen bessere Spieler versuchen zu behaupten und das geht nur auf der DT oder CT, sonst wird sie bei Spielen gegen fast gleichwertige Gegner zu wenig Übung bekommen und um da immer wenigstens ihr B-Game anbringen zu können und nicht so schwach, wie gestern spielen!

    Silke Lowe :GER: erreicht die Runde der letzten 32.:) Und da muss noch nicht Schluss sein. Die Gegnerin in T 32 ist sehr machbar!

    In T 32 wird es heute schon wieder zum Mutter-Tochter-Duell der Ashtons kommen. Mal schauen, ob dieses mal die Tochter die Nase vorne haben wird.

    Lisa Ashton gewinnt im Decider und übersteht mindestens 6 Matchdarts.

    Bei Silke sieht es gut aus. Sie gewinnt 4-1. Somit hat sie 200 Pfund sicher und befindet sich jetzt in den Top 32 der OoM!:)