Beiträge von Dartpijl

    Das ist dann aber ja sein eigener "Fehler" bzw. ein Vorteil, den sich Pietreczko erarbeitet hat.

    Und seine Eltern. Sie haben ihm etwa 8 Jahre vor Gian die Welt erblicken lassen. Aus dem einfaches Grund hatte Ricardo immer bessere Chancen eher eine TC zu verdienen (age rule). Aber egal, umgekehrt (wenn Gian deutsch wäre) hättest du ebenfalls unzufrieden gewesen.

    Soll er halt Dolan, Aspinall und ??? schlagen, wonach alles klar ist.

    Also die Niederländer werden sich alle ihre Startplätze verdient haben! Auch die, die wohl Deiner Meinung nach nicht viel Zuschauerinteresse erzeugen und es wäre doch auch schon fast zu wünschen, dass einer von den Nopperts & Co sich den WM-Titel holt, dann muss die PDC ihn zur PL

    Wenn's nach Märkte und Geld geht, sind die NLer über vertreten. Und DvD Weltmeister und PL fände ich gut. Bei Noppert schlafe ich manchmal ein, das wäre schlecht mit die späte PL Abenden.😆

    Ich vermute generell, dass die PDC irgendwann die Anzahl der Spieler bei der PDC noch etwas erhöht. ...

    ... die Anzahl der Spieler zu verringern, die erst zur zweiten Runde starten müssen, sollte nicht so schwierig sein. Aktuell sind es 32 - reduziert man es auf 24, kann man statt 96 104 Spieler antreten lassen.

    Dann gleich 16, und man hat 112 Startplätze.

    Aber mir reichen 96.

    In die schwächere Länder müssen sie dann halt mehr üben und bessere Leistungen bringen. Die Niederländer bekamen deren Plätze früher auch nicht geschenkt.

    Wobei Ilagan und Perez sich beim letzten WM ordentlich verkauft haben. Aber zb Toru Suzuki und Xicheng waren echt schwach. Da machte mir das zuschauen kein Spaß. Und Nebrida hätte Jansen schlagen müssen. Da wollten beiden gerne verlieren, wenn ich mich richtig erinnere.

    GermanDartsFan Gegenüber anderen die ebenfalls in '22 Qualligeld sammeln konnten nicht, gegenüber Spieler die nur '23 Geld für die Qualifikation angerechnet bekommen, hat er natürlich einen riesen Vorteil.

    Und Ricardo hatte im Durchschnitt eher normale Auslosungen. Gian hat leider die schlimmste Auslosungen aller TCH gehabt seit Januar. Das ist echt schade, weil es sein Fortschritt aus Ranking Sicht deutlich verlangsamt.

    Naja, da kann ich nur auf ein super Turnier für ihn hoffen...😏

    Endlich mal Losglück, ...

    Na, Ricardo bekommt die Grand Prix ja fast geschenkt. Der deutlich stärkere Gian hat selbstverständlich sein übliches Lospech und muss mindestens 2 starke Gegner, die eine sehr gute Saison spielen, schlagen, damit er überhaupt eine Chance hat. Ich befürchte dass er bis nächste Saison warten muss. Wenn nur das letzte PC-Wochenende November '22, wo er als Nachrücker antrat, für Gian zählen würde, wäre er längst qualifiziert. So werden ihm wohl wenige £ fehlen. Schade. Ich liebe Qualität...😒

    Irgenwo auf Dartn las ich über die Britisch Open & Classics, dass Littler wie erwartet alles abgeräumt hätte.

    Das stimmt so nicht ganz: die Mens Open und Mens Classic gewann er tatsächlich, aber bei der Youth Open schied er in der erste KO-Runde überraschend aus. Daniel Stephenson besiegte Luke mit 3-1, avg 90 gegen 85.

    Also zu den echten Legenden zählen für mich eigentlich nur Taylor, Bristow & Lowe bzw. (wenn man ihn schon dazunehmen will) von den aktuellen Spielern nur MvG!

    Auf alle Fälle ist Jocky Wilson eine echte Legende.

    Dann entweder Lowe weg, oder auch RvB noch dazu.

    Macht 4 oder 6 Legenden, das reicht!

    Ich glaube es ist eher massiv überschätzt. Belege habe ich keine, aber Hinweise genug. Kann mir nicht vorstellen, dass kleinere Firmen mehr als 500 € bis 3000 € pro Jahr für einen Button zahlen.

    Voll ist wirklich ein Risiko.

    http://www.richard-veenstra.com/sponsoring/

    Das teilt Richard uns mit zum Thema. Keine Ahnung wie voll sein Shirt ist, ich gucke wie er wirft. Demnächst zähle ich mal.

    Und arbeiten tut er noch. Bringt Struktur im Alltag und ausserhalb Top-32 sind die Einkünfte seinetwegen zu gering.

    https://dartsnews.de/pdc/veenstra-w…s-gibt-struktur. (Interview Ende Januar)

    Also wenn ich mir die Meldeliste für das British Open anschaue, dürfte da eine ganze Reihe Spieler nicht am Women Series Wochenende teilnehmen. Sortiert man nach WDF Rank, tauchen vorne neben Beau Greaves auf:

    Deta Hedman, Aletta Wajer, Anca Zijlstra, Suzanne Smith, Jo Clements, Paula Jacklin, Margret Sutton, Vicky Pruim, Sophie McKinlay, Roz Bulmer.

    Viele dieser Damen haben schon mehrere Wochenenden nicht mitgespielt. Nicht überraschend also.

    Und Beau bleibt sowieso auf eins OoM, und Deta spielt immer das gleiche als Betreuer.

    ... und auch dass sich die Spielerinnen (Greaves) bei der WM entscheiden müssen, gefällt mir nicht. Bei den Herren macht es dagegen schon Sinn. Aber es ist jetzt trotzdem nicht so, dass das den Sport in irgendeiner Art und Weise kaputt machen würde. Eine bessere Zusammenarbeit zwischen WDF und PDC (zB beim Grand Slam etc) würde ich mir zwar wünschen, aber ist offensichtlich nicht gewollt.

    Alles durchaus gute Argumente, aber ich sehe lieber Anpassungen als brav akzeptieren wie es (hauptsächlich) die PDC sich wünscht.

    Das ein TCH (Profi) nicht WDF (Amateure) WM spielen kann, ist logisch. Aber wenn umgekehrt ein Amateur schon die Möglichkeit hat, sich für die Profi-WM zu qualifizieren, finde ich es abwegig ihm nun die Amateur-WM zu verwehren, wenn ihm die Quali gelingt.

    Greaves muss sich entscheiden zwischen Damen und offen, der PDC organisiert nichtmal einen Damen-WM.

    Ältere Spieler haben das Problem Senior-WM versus TCH. Dadurch bleibt diese Senior-WM natürlich ein Lachnummer. Die beste Senioren sind nicht mal am Start. Und damit sendetaugliche Qualität teilnimmt, ist man mit 50+ schon Senior. Mit allen am Start, und dann 55+, wäre das eine schöne Veranstaltung, nun werde ich nicht wirklich warm damit.

    Und der MSS zeigt, dass halt eine Gruppe Spieler (Spitzenamateure/teilzeitprofis) zwischen den Stühlen gelandet sind, und bieten für denen nun eine Alternative. Aber, wenn WDF und PDC sauber gegliedert alle Bereiche vernünftig abdecken, wäre eine MSS überflüssig und nicht lebensfähig.

    Bei einer Sportart, bei der das Live-Event davon lebt, dass möglichst viele einen Anlass finden seeeeeeehr viel zu trinken, wirkt die Annahme eines "nüchtern demokratisch agierenden" Verbandes auch etwas arg optimistisch.

    Da hast du wohl recht.

    An der Basis wird das auch noch länger ein Problem bleiben, obwohl mancherorts mittlerweile Darts für jung, alt, m/v/sonstwas, angeboten wird und versucht wird das Trinken einzuschränken. Wenn das flächendeckend bundesweit gelingt, ist mir das 100x wichtiger, als was irgendwelche Profis für eine Eventfirma anstellen. Nur wirkt diese starke Fokus auf das Profigeschäft sich negativ aus auf das aufbauen von Strukturen an der Basis.

    Die PDC weckt durch deren Angebote zwar das Interesse, was an sich sehr positiv ist, lässt dann allerdings neben sich kaum/kein Raum für andere Initiativen dieses Interesse Struktur und Nachhaltigkeit zu verleihen. Problematisch ist, dass "Ehrenamt" und "non-profit" zur Zeit ziemlich unbeliebt sind. An allem soll irgenwie irgendwas verdient werden.

    Fazit: Darts wird wohl noch lange eine chaotisch organisierte Nischen Sportarten bleiben. Find ich schade.

    Du schreibst ziemlich wirres Zeug. Abgesehen davon kannst du selbst als PDC-Tourcardler an so ziemlich jeder Dart-Veranstaltung teilnehmen, an der du willst. Sie darf halt nicht gestreamt werden.

    Und zeig mir mal eine andere Sportart, in der ich in einer Saison für verschiedene Verbände/Vereine spielen darf.

    Das nicht streamen ist halt manchmal nicht möglich.

    Es entstehen halt wirre Situationen, wenn eine x-beliebigen Firma mit einem Sportart umgeht, wie es der PDC macht.

    Beim Schach kann ich für verschiedene Vereine in verschiedene nationalen Ligen spielen. International muss ich mich selbstverständlich für einen Verein entschieden, das sollte klar sein. ( sonst trete ich evtl gegen mich selbst an)

    Beim Leichtathletik habe ich nie gehört, dass ein Marathon Veranstalter deren Teilnehmer untersagt bei einen anderen Marathon in Stream oder Fernsehen sichtbar zu sein. Weil es das nicht gibt. Alle diese Veranstalter sind private Firmen, die unter dem Dach der IAAF (Atletik Weltverband) mit bestimmte Rechten und Pflichten deren Wettkampf organisieren dürfen.

    Beim Boxen wird bei einem WM-kampf regelmäßig für mehrere Verbände gleichzeitig geboxt. Wobei die Organisation der Boxwelt nicht die Richtung ist, wo die Dartsport hin soll. Dort ist Chaos Programm.

    Genau richtig, sie sind Selbstständige, also können sie doch frei entscheiden, welchen Weg sie gehen wollen. Keiner wird gezwungen PDC-Events zu spielen und sich als TCH auf die Tour zu begeben. Entscheide ich mich dafür, muss ich halt mit den Konsequenzen leben, die sind transparent und allseits bekannt

    Sie werden von der PDC gezwungen Scheinselbständige zu sein. Ich kenne die britischen Gesetze nicht, aber in Deutschland ist dass nicht zulässig. Und das sie dieses unzulässige Angebot auch ablehnen können, ändert nichts daran.