Beiträge von Zeyes

    Cameron Crabtree verliert in R64 3-5 gegen Daniel Day und ist damit der dritte der vier bisherigen Turniersieger, der das Wochenende unter 3000 £ abschließen wird, also abgesehen vom Turniersieg weniger als 500 £ in den anderen vier Turnieren eingespielt hat. Aber so was passiert natürlich nur den deutschen Spielern, oder so ähnlich.

    Boulton kann der erste sein, der die Marke knackt, wenn er in der nächsten Runde Adam Hunt besiegt. Schon jetzt steht auf jeden Fall fest, dass Boulton mindestens die Nr. 2 der Rangliste sein wird, je nachdem, wer am Ende das heutige Turnier gewinnt.

    Hurrell ist an diesem Wochenende aber auch wirklich gut unterwegs.

    Unter den Spielern, die viermal ins Geld gekommen sind, haben nur vier dabei jedes Mal mindestens R32 (= 200 £) erreicht:

    James Hurrell (500 / 750 / 0 / 300 / 200+)

    Owen Bates (200 / 0 / 300 / 1000 / 200+)

    Berry van Peer (300 / 200 / 500 / 0 / 200+)

    Jelle Klaasen (200 / 200 / 500 / 200 / 0)

    Ums noch nachzutragen, im Vergleich zu den 307 gemeldeten Spielern von Turnier 4 fehlen bei den heutigen 289 die folgenden 20 Namen:

    Scott Artiss (nur Samstag gespielt)

    Lee Barrow

    Dave Bayton

    Reece Colley

    Marcel Erba

    Derek Grazier

    Patrick Heitmüller

    Lee Hunter

    Gareth Johnston (nur Samstag gespielt)

    Andrew Leigh

    Jesus Noguera

    Bhav Patel

    Ricardo Perez

    Martin Price (nur Samstag gespielt)

    David Wawrzewski

    Steve Wells

    Brandon Western

    Mason Whitlock

    Robert Whybrew

    Darren Williams

    Dafür sind nach dem Auslassen des Samstags wieder dabei:

    Charlie Martin

    Joshua Richardson

    David Taylor wieder dabei in Turnier 4, sonst unverändert.

    306 Spieler heute am Start.

    5 raus und 13 rein im Vergleich zu den 298 vom zweiten Turnier gestern.

    raus:

    Ben Adams

    Charlie Martin

    Ryan O'Connor

    Joshua Richardson

    David Taylor

    neu:

    Scott Artiss

    Scott Baker

    Grant Brown

    John Burgess

    Gareth Johnston

    Kevin Lowe

    Matt Padgett

    Martin Plant

    Martin Price

    Ross Rimmer

    Martin Thomas

    Daniel Todd

    Jim Walker

    Christian Kist gewinnt seinen zweiten Titel auf der Challenge Tour nach einem sehr stabilen Turnier (Averages von 85 / 86 / 89 / 88 / 87 / 89 / 92 / 92). Allerdings wohl auch zweimal unterwegs Matchdarts überstanden, gegen Bastiaansen in der zweiten Runde und gegen Klaasen in der vierten.

    Irgendwie ist das aber schon eine faszinierende Wandlung. Früher war die Kritik an Hopp ja eher, dass er ziemlich konstant im hohen 80er bis niedrigen 90er Bereich unterwegs ist, und dass das für den ganz großen Wurf auf der Pro Tour nicht ausreicht. Mittlerweile stattdessen eine einzige Achterbahnfahrt von Spiel zu Spiel, teilweise sogar von Leg zu Leg. Man schaut sich die Ergebnisse an und ist geneigt zu sagen, eigentlich muss Max "nur" diese unregelmäßig eingestreuten 22+ Darts-Legs loswerden (bzw. Legs, die so enden würden, wenn der Gegner nicht vorher den Deckel drauf macht), und es wäre sofort wieder Pro-Tour-Niveau...

    Gegen Scott Mitchell wird er sich Aussetzer jetzt gleich vermutlich nicht leisten können.

    Andererseits haben sich ja wahrscheinlich PC1/2 für Wenig et al. sowieso erledigt.

    10.-12. Februar (Fr-So), Hildesheim

    zwei Tage HNQ & AMQ für ET1-4 (alle in Deutschland), letzter Tag AMQ für ET5 Graz

    (parallel zum ersten PC-Block in Barnsley...wahrscheinlich verkraftbar für die Associates, weil eh wenige Tourcardler fehlen werden)

    Mal schauen, wie die britischen Associates sich dabei jeweils entscheiden.

    Die sechs Nachrückerplätze wurden letztes Jahr von den Top 6 der CT eingenommen.

    Zumal kurzfristiges Nachrücken nach sehr späten Absagen rein logistisch meist nur für britische Associates möglich ist, und Leute wie Wenig sich damit eigentlich nur auf die direkt zum Meldeschluss bekannten freien Plätze verlassen können.

    Kleiner historischer Exkurs; links die Preisgelder von Players Championships vor 15 Jahren, rechts die aktuellen Preisgelder der Challenge Tour:

    R64 £75 / £75

    R32 £150 / £200

    AF £300 / £300

    VF £600 / £500

    HF £1250 / £750

    F £2500 / £1000

    S £5000 / £2500

    Summe £19600 / £15000

    Startgeld £65 / £55

    In der Spitze flacher, aber in der Breite gibt es mittlerweile für Spieler außerhalb der Top 128 ähnlich viel zu holen wie damals für die Teilnehmer der "großen" Tour.

    Ja klar ist ja nicht nur ein langer Tag für die Spielern, sondern auch für die Offiziellen.

    Aber vielleicht sollte man mal drüber nachdenken auf 64 oder 48 Boards spielen, wenn Platz da ist.

    Sie haben auf jeden Fall wieder wie schon in der Q School mehrere Extraboards bespielt. Es gab ja heute 40 Prelimspiele, also 8 Boards mit mehr als einem, und in 7 Fällen wurden da die beiden Spiele parallel durchgeführt. Sie werfen also wohl schon alles rein, was da ist.

    Aber ist doch schön zu sehen, dass es so ein großes Teilnehmerfeld gibt.

    Dann darf es auch mal etwas länger dauern, aber viel mehr dürfen es auch nicht werden, dann schafft irgendwann keine 2 Turniere mehr an einen Tag.

    Es ist aber halt auch so schon ziemlich grenzwertig, und vermutlich ist der einzige Grund, warum die PDC es seit Jahren so laufen lässt, dass es eigentlich immer nur das erste Wochenende war, welches so extrem voll wurde. (Letztes Jahr die Zahlen jeweils vom ersten Samstagsturnier: 280 in UK / 198 in D / 158 in D / 172 in UK / 137 in UK.) Falls sich das irgendwann mal ändert und es mehrfach im Jahr 250+ sind, werden sie es wahrscheinlich nicht mehr so prickelnd finden.

    Letztes Jahr haben sie das erste Turnier etwa ne Viertelstunde früher angefangen als diesmal und das Finale war um 16:50 Uhr deutscher Zeit durch. Also nicht unüblich bei diesem großen Teilnehmerfeld.

    Weiß nicht. Bei der Fußball-WM werden nach dem Finale auch erstmal alle möglichen anderen Ehrungen vorgenommen, MVP, bester Torschütze, bester Jugendspieler und washastdunichtgesehen. Ich nehme die Bekanntgabe der PL-Teilnehmer als etwas ganz Ähnliches wahr und finde schon, dass das in das zeremonielle Protokoll einer Siegerehrung der WM durchaus passt.

    Ja, genau, andersrum. Erst der Extrakram und dann die Überreichung des WM-Pokals. Bei der PDC war dagegen üblicherweise die Bekanntgabe der PL-Teilnehmer das letzte, was gemacht wurde, wodurch es zum eigentlichen Höhepunkt des Abends geadelt wurde. Auf so eine Idee würde nicht mal die FIFA kommen.

    Ich gehöre ja sonst nicht zu denen, die bei jedem denkbaren Anlass "das macht die PDC doch nur aus Kommerzgründen" schreien, aber da war es genau so. PL-Promotion > neuen Weltmeister ehren. Ich bin jedenfalls sehr dankbar dafür, dass diese Zeiten vorbei sind.