Gibt es dafür eine Quelle? Ist mir nämlich völlig unbekannt ...
Würde mich auch interessieren. Laut Wikipedia wurden bisher nur 114 offizielle Maximum Breaks erzielt. Ein Maximum Break ist also eine extrem hohe Leistung beim Snooker. Oder?
Gibt es dafür eine Quelle? Ist mir nämlich völlig unbekannt ...
Würde mich auch interessieren. Laut Wikipedia wurden bisher nur 114 offizielle Maximum Breaks erzielt. Ein Maximum Break ist also eine extrem hohe Leistung beim Snooker. Oder?
Würde mich auch interessieren. Laut Wikipedia wurden bisher nur 114 offizielle Maximum Breaks erzielt. Ein Maximum Break ist also eine extrem hohe Leistung beim Snooker. Oder?
15*Rot+Schwarz, sowie Gelb, Grün, Braun, Blau, Pink und nochmal Schwarz im Endspiel.
Macht 147. (das perfekte Spiel)
Würde mich auch interessieren. Laut Wikipedia wurden bisher nur 114 offizielle Maximum Breaks erzielt. Ein Maximum Break ist also eine extrem hohe Leistung beim Snooker. Oder?
Unter Turnierbedingungen bei den Profis kommen Maximums seltener vor als 9-Darter.
Habe jetzt in Erfahrung bringen können, dass Mardle wohl mal während einer Übertraugung gesagt haben soll, Anderson hätte zwei Maximums geschafft. Bevor er mit Darts angefangen hat, war er tatsächlich mal ein ordentlicher Snooker- und Poolbillardsspieler auf regionaler Ebene gewesen, ging dann aber pleite und wandte sich dem Dartsport zu, weil es für ihn günstiger war.
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Wer viel Arbeit investiert und weniger Talent hat ist m.M.n. Mensur Suljovic, Andy Hamilton und Andy Smith
Ich bin bei Suljovic anderer Meinung. Wer so wirft wie er und trotzdem trifft, der muss eine verdammt gute Augen-Hand-Koordination haben. Ich würde ihm auf jeden Fall Talent bescheinigen.
Ich würde ihm auf jeden Fall Talent bescheinigen.
Hier kann es doch eigentlich nur um die Frage gehen, welcher Profi mehr Talent hat und welcher weniger, oder nicht? Einem Dart-Profi das Talent an sich abzusprechen, halte ich für sehr gewagt. Oder gibt es talentlose Profis?
Stimmt, da war die eingehende Frage vielleicht unglücklich formuliert. Es gibt wie bei jedem anderen Sport die "Naturals", die es ohne große Übung einfach können. Und da würde ich Suljovic durchaus dazu zählen. Kein erkennbarer Wurfstil, kein fester Stand, statt dessen spielt er mit gesamten Körpereinsatz und sämtliche Arme und Beine fliegen durch die Luft. Und er trifft trotzdem.
Und es gibt diejenigen, die aus dem Sport eine Wissenschaft machen und nur mit sehr viel Übung und Fleiß an der Spitze mitmischen können. Da gehört meiner Meinung nach - wie schon öfter hier beobachtet - Phil Taylor dazu. Talent will ich ihm dabei natürlich nicht absprechen.
Ich würde allerdings trotzdem Taylor als einen der talentiertesten Spieler bezeichnen, denn nur aus (für Profiniveau) durchschnittlich viel Talent wird meiner Meinung nach selbst mit extrem viel harter Arbeit nicht der beste Spieler aller Zeiten. Das negiert ja nicht die Tatsache, dass es eben auch diese harte Arbeit gebraucht hat, um dorthin zu kommen.
Richtig. Nur harte Arbeit und viel Training bringt niemanden an die Spitze. Merkt man schon daran, dass es keine Frau gibt, die den Profis in der Order of Merit das Wasser reichen kann. Es braucht Talent (Vielleicht haben Männer was die Augen-Hand-Koordination betrifft, von Natur aus einen Vorteil) und sicher gehören auch gewissen physische Voraussetzungen dazu. Ich halte es jedenfalls für keinen Zufall, dass die meisten Dartspieler das ein oder andere Gramm zuviel auf Waage bringen. Natürlich ist Dart auch kein Sport, der die schlanke Linie fördert, aber es wird nicht nur daran liegen *vermut*.
Richie Burnett. Null Talent. Ein Wunder dass der überhaupt das Board trifft. Was vielleicht doch wieder für Talent spricht. Ein Teufelskreis.
Ich glaube die Profis die am längsten zum werfen der drei Darts brauchen,haben am wenigsten Talent.
z.B Taylor,Pipe,Suljovic oder Hamilton.
Gibt es dafür eine Quelle? Ist mir nämlich völlig unbekannt ...
Das haben die letzten bei irgend einem Turnier mal beim englischen Kommentar losgelassen... Fragt mich JETZT bitte nicht mehr WER und WANN, ich werde Gary auf jeden Fall das nächste Mal wenn ich ihn treffe mal nach dem Wahrheitsgehalt dieser Aussage fragen...
Hatte mich auch ein wenig gewundert, aber nun gut!
Grüße Echse
Das haben die letzten bei irgend einem Turnier mal beim englischen Kommentar losgelassen... Fragt mich JETZT bitte nicht mehr WER und WANN, ich werde Gary auf jeden Fall das nächste Mal wenn ich ihn treffe mal nach dem Wahrheitsgehalt dieser Aussage fragen...
Hatte mich auch ein wenig gewundert, aber nun gut!
Grüße Echse
Kein Problem.
Wenn ich das richtig in Erfahrung bringen konnte, war es wohl Wayne Mardle, der es während einer Übertragung erwähnt hat (sogar 2 Maximums; andere Quelle spricht gar von 3!), und es würde auch Sinn machen. In mehreren Spielerprofilen findet man nämlich, dass Gary in seiner Jugend Snookerspieler war, bis er sich dann mit Mitte zwanzig dem Darts zugewandt hat.
Century Breaks könnten es nicht gewesen sein? Jemand, der mehrere Century Breaks schafft, ist doch auch schon recht gut, oder? Ich mein, nix gegen Wayne Mardle, aber erstens geht oft Information verloren, wenn A B etwas mitteilt und B das, woran sich B nach Monaten zu erinnern glaubt, weitergibt. Zweitens merkt sich jemand, der sich in der Materie auskennt, "unwichtige" Details wie den Unterschied zwischen Maximum und Century besser. Also wie gut kennt sich Wayne Mardle mit Snooker aus? Nicht, dass ich das mit den Maximum Breaks anzweifele. Eine gute Hand-Augen-Koordination ist ja nicht nur beim Dart von Vorteil. Ich würde es nur lieber aus erster Hand hören.
Also Maximum Breaks und 180er mit den ersten Würfen im Leben, so langsam wird Gary ja zum Wundertalent in sämtlichen Sportarten. Wenn der jetzt noch seinen ersten 100m Lauf unter 10 Sekunden schafft bin ich überzeugt. ![]()
Mal im Ernst, ich hab nichts gegen Gary aber manches halte ich schon für ein bisschen geflunkert. Dürfte marketingtechnisch auch eher positive als negative Effekte haben...
aber manches halte ich schon für ein bisschen geflunkert.
Beim Snooker scheint allerdings ein ziemlich strenger Ehrenkodex zu gelten. Da geht es gesittet zu. Da darf man nicht mal dran denken zu flunkern, sonst stehen einem die Snooker-Feldjäger auf der Matte. Die Fliege falsch an den Hals getackert und es gibt 100 Liegestützen. Ganz im Gegensatz zu, äh Dart. Nicht in Bezug auf das Flunkern, aber in Bezug auf Sittlichkeit. Andererseits hat Dingens, äh Gary Anderson ja seine Snooker-Karriere aufgegeben. Nix Genaues weiß man nich … ![]()
Einer muss ja querschießen, also mach ich mal.
Nach welchen Kriterien bewertet ihr eigentlich Talent?
Also wie gut kennt sich Wayne Mardle mit Snooker aus?
Mir ist schon öfter aufgefallen, dass Mardle während Übertragungen Sachen vom Snooker zitiert (z.B. "he has darted himself" wenn einer sich das Doppel verbaut hat, in Anlehnung an "den Gegner snookern"). Denke schon, er kann ein Century von einem Maximum unterscheiden. Von einem Engländer erwarte ich das jedenfalls ![]()
Also Maximum Breaks und 180er mit den ersten Würfen im Leben, so langsam wird Gary ja zum Wundertalent in sämtlichen Sportarten. Wenn der jetzt noch seinen ersten 100m Lauf unter 10 Sekunden schafft bin ich überzeugt.
Mal im Ernst, ich hab nichts gegen Gary aber manches halte ich schon für ein bisschen geflunkert. Dürfte marketingtechnisch auch eher positive als negative Effekte haben...
Ich halte das schon für realistisch, dass Gary, wenn er denn tatsächlich mal sehr ordentlich mit Queue und Kugeln umgehen konnte, im Training ein oder zwei Maximums gespielt hat. Man müsste da dann aber auch unterscheiden, ob es eine spezielle Trainingsübung war, bei der die Kugeln in einem bestimmten Muster aufgebaut wurden und gezielt trainiert wurde, diese Übung mit dem Ziel 147 abzuräumen, oder es sich auf dem Spiel heraus ergeben hat (letzteres wäre natürlich viel bemerkenswerter). Ähnlich kann man ja auch am Practice Board einen 9-Darter werfen, indem man einfach nur 180er versucht, und sobald man zwei hintereinander geschafft hat (unabhängig von Legs), einmal die 141 auscheckt.
Habe zu der Sache noch einen Tweet von Gary gefunden. Lässt Spekulationen in beide Richtugen offen ... ![]()
Zugegebenermaßen kenne ich mich nicht im Amateursnooker aus und weiß nicht wie da das Niveau ist. Vom Gefühl her hätte ich gesagt, absolute Top-Spieler spielen im Laufe der Karriere vielleicht hunderte Maximum Breaks im Training, ähnlich wie Leute wie Taylor 9 Darter werfen, aber für den guten Hobby-Spieler ist ein Maximum Break kaum zu erreichen. Kann aber auch gut sein, dass ich mich da irre, vielleicht hat da jemand mehr Ahnung? Unter welchen Bedingungen das ganze dann letztendlich entstanden sein soll, ob es ein "echter" Frame war oder nicht, bleibt auch nur Spekulation.
Um etwas zum eigentlichen Thema beizutragen: Wie wäre es mit John Part? Seit dem er ja wie es heißt kaum noch trainiert sind seine Leistungen im Vergleich zu besseren Tagen teilweise unterirdisch. Könnte ein Indiz dafür sein, dass es bei ihm eher am Training als am Talent gelegen hat, aber eigentlich will ich gar keinem der Profis mangelndes Talent unterstellen, erst Recht nicht einem Weltmeister...
Nach welchen Kriterien bewertet ihr eigentlich Talent?
Talent ist für Außenstehende tatsächlich nicht so leicht vom Ergebnis harter Arbeit zu unterscheiden, glaube ich. Insbesondere dann nicht, wenn das Talent bereits viele Jahre lang gefördert wurde. Disziplin und ein starker Wille ließen sich übrigens auch als Talent deuten. Beides ist die Voraussetzung dafür, über den Spaß hinaus seine Fähigkeiten auf einem Gebiet zu verbessern. Ohne den Lebenslauf und den Verlauf der Karriere einer Person zu kennen, bin ich jedenfalls vorsichtig damit, das Talent der Person einzuschätzen zu versuchen, geschweige denn es zu bewerten. Letztlich finde ich es auch nicht so wichtig. Nehmen wir z. B. Musik. Da interessiert mich nicht, ob die Qualität der Musik auf das große Talent des Musikers oder auf harte Arbeit zurückzuführen ist. Das zu wissen, ändert ja nichts an der Qualität der Musik.
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