DDV - Beitrags-Problem

  • Aber eigentlich scheissegal... Nicht Fehlersuche,nicht Schuldzuweisungen helfen hier.
    Sondern das alle LV'S sich selbst hinten anstellen und ihre gemeinsamen Kräfte für den ddv einsetzen. Und nix mit "mein Verband zuerst".
    Wenn das alle weiter so machen,sind wir bei meiner bisherigen Meinung.
    Der ddv braucht die LV'S, die LV'S nicht den ddv. Dann gibt halt keinen offiziellen deutschen Meister mehr und das andere alles. Das Hobby Dart stirbt dadurch nicht.

    :daumen: Der Verlust einiger wirklich hervorragender Events wäre die Folge, aber richtig der/das Hobby bliebe erhalten.

    Leider zeigen sich immer mehr die Zerwürfnisse innerhalb der LV-Vertreter, dies ist eines der größten Probleme.
    Es zeigt sich an den Ausführungen hier.
    Die teilweise persönlichen Ziele sind wichtiger, als die Solidargemeinschaft "DDV" wieder auf zwei gesunde Beine zu stellen.
    Keiner hat hier bis jetzt mal gesagt: Ich übernehme den Anstoß, und alle die Bereit sind, tragen ihren Teil dazu bei.

    Wen auch ein wenig Provokativ: Lasst wen bei euch nicht möglich, andere Personen an eure Schaltzentralen innerhalb der LVs die mehr an das Ganze denken, als an ihren eigenen Vorteil oder Status. Oder wacht auf.

    Danke Eisi

    Man lernt nie aus oder kriegt immer wieder einen mit :daumen: Und der Horizont ist Weit :lol:

  • siehst, und genau da liegt glaube ich das Problem: das ganze ist ein Ringelreihen und diesen Kreis zu durchbrechen dürfte die größte Schwierigkeit werden (abgesehen, von verletzten Egos, die gestreichelt werden wollen, von Versuchen, persönliche Schuld auf andere abzuwälzen, oder von schlichtem Unverständnis).
    Ich bin ja echt gespannt, wie das noch weitergeht, aber Optimismus verspüre ich da keinen mehr (und wollen und können sind leider immer noch zweierlei)

    • Offizieller Beitrag

    diesen Optimismus kann ich nicht teilen. Ich würde gerade eine erkleckliche Summe dagegen wetten. Das haut allenfalls dann hin, wenn ich mich selbst zitieren darf, wenn "die DDV-Kasse passt, der Verband eine ordentlich Führung hat und einiges an Altlasten aufgearbeitet wurde und einige Fragen, was denn mit Geldern des DDV in der Vergangenheit geschehen ist."

    Den Wunsch kann ich natürlich nachvollziehen.

    Hört sich aber an, als solle die Kuh seziert, statt untersucht werden.
    Schön, dass man danach sicher weiß, woran es gekrankt hat,
    aber das Ergebnis ist das gleiche, als wenn man nichts gemacht hätte - die Kuh ist tot.

  • ach komm Brummi, das ist doch Blödsinn: Die Sektion ist doch im Prinzip schon lange vorüber und das Wissen, woran es hakt ist doch zur Problemlösung unabdingbar. Die alles entscheidende Frage dürfte doch wohl lauten: was passiert mit "unserem" Geld? Soll einem -wie auch immer gearteten - DDV-Präsidium so viel Vertrauen entgegengebracht werden, dass sich an die aufgestellten Regeln gehalten wird, oder nicht? Leider wurden von seiten der gewählten Funktionäre die Regeln (und damit die Rechte der Landesverbände, die den Laden finanzieren) mit Füßen getreten. Niemand im ganzen DDV kann mir heute sagen, wofür im letzten Jahr wieviel Geld ausgegeben wurde. Es wurde Geld für Sachen ausgegeben, die so niemals vom HAS genehmigt wurden. Im Prinzip kommts so rüber, als ob die selbst gegebenen Regeln angewendet werden, wenn sie nützen und ausgehebelt oder umgangen werden, wenn sie nicht nützen. Und wenn man ertappt wird, wird auf Moral gepocht. Wenn ich das höre, krieg ich die Krise: die schönste Moral ist Schwachsinn, wenn ich sie nicht umsetzen kann, weil ich nicht darf: wenn zur Sitzung nicht frist-und formgerecht geladen wurde, ist es schlicht nicht möglich, moralisch noch so schöne Beschlüsse zu fassen (Beispiele hierzu aus anderen Bereichen gibt es zu Hauf; wie oft gibt es Freisprüche für Verbrechen, die eindeutig bewiesen sind auf Grund von Verfahrensfehlern?)
    Im Prinzip wird sich da aber ohne eine gemeinsame Groß-Anstrengung nichts ändern und ich fürchte, dass da ein Sitzungswochenende nicht ausreicht (eine Sitzungswoche könnte da vielleicht den Stein ins Rollen bringen).
    Eigentlich müssten alle Vertreter in einen Saal gesperrt werden und dürften erst wieder rauskommen, wenn weißer Rauch aufsteigt...

    • Offizieller Beitrag

    Niemand im ganzen DDV kann mir heute sagen, wofür im letzten Jahr wieviel Geld ausgegeben wurde. Es wurde Geld für Sachen ausgegeben, die so niemals vom HAS genehmigt wurden. Im Prinzip kommts so rüber, als ob die selbst gegebenen Regeln angewendet werden, wenn sie nützen und ausgehebelt oder umgangen werden, wenn sie nicht nützen.

    :blink: Äähh gibt es da keine Kontrollorgane, muß das Präsidium nicht von irgendjemand entlastet werden?
    Sprich was ist Kassenprüfung und Jahreshauptversammlung?

    Wenn ich mir das aktuell noch gültige Regelwerk so durchlese:
    Kassenprüfung macht quasi der Finanzausschuß (1 Stimme pro Verband + Schatzmeister 1 Stimme) wie oft? Sind es die selben Personen wie im HAS?
    Für die Entlastung des Präsidiums ist wohl der Verbandstag zuständig, :blink: alle drei Jahre :s?:
    Dies wäre natürlich eine lange Zeit.
    Habe ich das so richtig verstanden?

    Der Finanzausschuß zumindest müßte doch die Satzungsgemäße Verwendung von Geldern einschätzen können.
    Wer beantragt denn an der Verbandstagung die Entlastung des Präsidiums? Der Vorsitzende des Finanzausschusses, das wäre ja der Schatzmeister?

    Eigentlich müssten alle Vertreter in einen Saal gesperrt werden und dürften erst wieder rauskommen, wenn weißer Rauch aufsteigt...

    Die Vorstellung gefällt mir. ^^
    Einzige Verpflegung: Handkäs mit Musik und Wasser. :D


  • und jetzt kommen wir auch langsam zu des Pudels Kern: Es rennen immer noch irgendwo nicht entlastete (Ex)-Vertreter des DDV rum, mit der ganzen Zurücktreterei wirds irgendwann auch mal völlig unübersichtlich, wer, wann, was, wie entschieden hat, ausgegeben hat und, und, und,---Der Finanzausschuß hat nen Riesensaustall festgestellt und als Folge dessen wurde ein Nothaushalt verabschiedet. Warum wohl? Meinst das war aus Spass an der Freud? so a la "jetzt hauen wir die alle mal richtig in die Pfanne?". Wer hat mit welcher Genehmigung warum denn überhaupt Rücklagen angegriffen? Da gibts zig und zig Fragen. Klar gibts Kontrollorgane. Wenn aber nichts zum Kontrollieren da ist?
    Mal Klartext: Wenn bei einigen Fragen nicht ganz deutlich ganz klare Antworten kommen, die nachvollziehbar sind, dann würds mich nicht wundern, wenn aus der Summe der Landesverbände irgendeiner mal auf die Idee kommt, das alles mal von nem Staatsanwalt prüfen zu lassen. In dieser Liga Saustall spielen wir da nämlich leider schon. Und wennst dem einen oder anderen aus welchen Gründen auch immer nicht glauben kannst (weil er nachweislich den FAS anlügt!) oder irgendwer komplexe Sachverhalte nicht richtig durchblickt, dann willst halt einfach Dokumente sehen.
    und es Leute gibt, die behaupten, dass es unmoralisch oder verbandsschädigend ist, auf die Einhaltung geltenden Rechts (nicht bloß Satzungen und Ordnungen) sondern Zivil-und Strafrechtlicher Vorschriften zu pochen, dann sollte derjenige sein Konzept von richtig und falsch vielleicht nochmal überdenken.

  • (Disclaimer der Vollständigkeit halber: Ich spiele nicht und lese hier nur aus allgemeinem Interesse mit.)

    Ich hab' ja in der Vergangenheit gelegentlich angedeutet, dass mir die argumentative Herangehensweise der Herren Kokins und Eisgruber an diverse DDV-Diskussionen nicht so wirklich zusagt, aber was hier in ihre Richtungen von manchem an Geschütz aufgefahren wird...also wirklich. Hier wird ernsthaft den Vertretern zweier LVs vorgeworfen, sie hätten wider besseren Wissens für einen (für sie vorteilhaften) Antrag gestimmt, der zwangsläufig gegen die Wand gehen musste, obwohl sie ihre Bedenken angemeldet haben und dafür ratzfatz abgebügelt wurden - und die ca. 20 anderen Anwesenden, die entweder rundweg keinen Plan hatten oder sich von vorgenannten Bedenken nicht aus dem Konzept haben bringen lassen, die werden hier einfach mal implizit aus ihrer Verantwortung entlassen? In einem Beitrag vor ein paar Seiten ging das sogar soweit, dass behauptet wurde, die Vertreter dieser beiden LVs hätten es niemals so weit kommen lassen dürfen, dass der Antrag durch geht. Ja wie denn? DDV-Vorstand entmündigen und absetzen lassen? Knarre ziehen und die Abstimmung unterbinden? Mehr als Bedenken äußern geht nun mal nicht. Und dann werden auf Basis solch völlig irrealer Vorstellungen auch noch Ehre und Moral der betreffenden LV-Vertreter angezweifelt.

    Und zu guter Letzt wird noch mehrfach gefordert, diese LVs sollten trotz gegenteiliger Beschlusslage einfach weiter so wie bisher die Beiträge abführen. Dass auch deren Vorstände gegenüber anderen rechenschaftspflichtig sind, ist offenbar völlig egal, Hauptsache man kann sich über die ach so bösen DDV-Gefährder aus Niedersachsen und Bayern echauffieren. Mann, Mann, Mann. Ich persönlich finde die Gefährdung durch anscheinend ahnungslose Antragsabnicker deutlich größer, allein schon, weil zu befürchten steht, dass das in anderen Fällen in der Zukunft ähnlich ablaufen wird.


    Obwohl ich zu einem früheren Zeitpunkt eine andere Haltung eingenommen habe muss ich Zeye hier beipflichten.
    Erneuern möchte ich aber dafür meine frage was mit den anderen lv's ist die die gleichen Voraussetzungen mitbringen...
    Dann müsste man ja im umkehrschluss feststellen, das die betreffenden völlig unnötig Beiträge abführen...

    :gaga:


  • Hierzu habe ich ein ganz andere Ansicht :)
    Aber die Aussage, dass man das Deiner Meinung nach erwarten kann ist doch nicht gleichbedeutend mit einer konstituierten Beratungspflicht?


    Sehe ich auch so. Selbst unter der Annahme, dass die Bedenken nur allgemein ("habt ihr die LVs mit Regionalverbänden bedacht?") und nicht im Detail geäußert worden sein sollten - wie gesagt, ich finde es viel fataler, dass unter allen anderen Anwesenden offenbar nicht nur keiner clever genug war, von selbst darauf zu kommen, in welche Richtung dieser Einwand zielte, es hat sich wohl unter ihnen noch nicht mal jemand gefunden, der einfach nur nachgefragt hätte. Unter den Umständen ist doch jedes Wohlwollen der nicht ahnungsbefreiten LVs für die Katz.

    Einmal editiert, zuletzt von Zeyes (15. Februar 2013 um 00:05)

    • Offizieller Beitrag

    Es rennen immer noch irgendwo nicht entlastete (Ex)-Vertreter des DDV rum, mit der ganzen Zurücktreterei wirds irgendwann auch mal völlig unübersichtlich,

    :sorry: :s?: :blink:
    Wenn eine Mitglied des Präsidiums zurück tritt, wird er doch vom Verbandstag neu gewählt?
    Vorher muß doch das alte Präsidium entlastet werden und dann sollte es doch erst Neuwahlen geben.
    Ich lasse mich doch nicht in den Vorstand eines Vereines oder in das Präsidium eines Verbandes wählen, welches vorher nicht entlastet worden ist.

    Klar gibts Kontrollorgane. Wenn aber nichts zum Kontrollieren da ist?

    Das verstehe ich jetzt auch wieder nicht, ohne Papiere keine Prüfung, ohne Prüfung kein Antrag auf Entlastung durch die Prüfer.

    irgendeiner mal auf die Idee kommt, das alles mal von nem Staatsanwalt prüfen zu lassen. In dieser Liga Saustall spielen wir da nämlich leider schon.

    Nochmals :sorry: dann sollte dies wohl endlich mal einer tun, dann wird von offizieller und unabhängiger Seite geprüft. Dann wären wenigstens die alten Geschichten abgeschloßen.

    und es Leute gibt, die behaupten, dass es unmoralisch oder verbandsschädigend ist, auf die Einhaltung geltenden Rechts (nicht bloß Satzungen und Ordnungen) sondern Zivil-und Strafrechtlicher Vorschriften zu pochen,

    :s?: :blink: dann bräuchte man auch keine Satzung zu verabschieden, auch ein Verband und seine Funktionäre haben sich geltendem Recht unter zu ordnen.

  • Bodo sagt, dieser Beschluss ist formuliert worden, um den Mindereinnahmen (bedingt durch weniger Beitragszahlungen eines LV) entgegenzuwirken. Das war wohl die Absicht des Beschlusses. Der NDV und der BDV wussten aber, nach eigenen Angaben, über die Konsquenzen, nämlich noch weniger Beitragszahlungen, sagen aber ständig, sie hätten auf diese Konsequenzen hingewiesen.


    :daumen:
    So ziemlich jeder wusste, dass der NDV in bereits in 2012 Passive meldete. Mögliche Konsequenzen waren somit seit März 2012 bekannt.
    Der damalige DDV-Vorstand akzeptierte unsere Meldungen der passiven und aktiven Sportler für die Quartale 1 bis 3 mit Mail vom 22 Oct 2012 18:24:04 ausdrücklich. Lediglich eine geringfügige Quartalsdifferenz zwischen dem 1. und dem 2. Quartal wurde moniert und ausgeglichen.
    Die von den jeweiligen Vorständen akzeptierten Meldungen des NDV wurden durch die Kassenprüfer in der Prüfung am 17. März 2012 nicht beanstandet. Deshalb verwundern die fortwährenden Seitenhiebe gegen den NDV durch einen dieser "Prüfer" schon ein wenig. Die Landesverbände NWDV, NDV, BWDV, SHDV und HDV hatten Vertreter zu dieser Finanzausschußsitzung entsendet. Am 18. März 2012 fand eine Hauptausschußsitzung statt, auf der die Ergebnisse der Prüfung erörtert wurden. Auch hier gab es keine Beanstandungen. Am danach stattfindenden Verbandstag wurde dem NDV eine um 8 Stimmen verringerte Anzahl Delegiertenstimmen zugeteilt, mit der unsere bis dato erfolgten Meldungen passiver Sportler "berücksichtigt" wurden. Auch im 1. Nachtragshaushalt des Jahres 2012 wurden geringere Einnahmen bei den Mitgliedsbeiträgen entsprechend berücksichtigt. Im Protokoll liest man: "Der Haushaltsplan wurde ausführlich erörtert". Danach wurde er einstimmig verabschiedet.Wie es im Hauptausschuß unter diesen, durch Protokolle und Mailverkehr belegbaren Informationen, zu solch einer Entscheidung kommen konnte, macht betroffen. Allerdings ist mir bekannt, dass in Friedberg die Nächte lang und die Sonntagsmüdigkeit groß sein können. :prost:


    nk

    Einmal editiert, zuletzt von Norbert Kokins (15. Februar 2013 um 01:04)

  • Genau genommen hast Du natürlich Recht - wir haben tatsächlich nur 6 Mitglieder - wären also ganze 15,60 Euro gewesen fürs 1. Quartal.

    Ganz streng ausgelegt korrekt. Und konsequente Logik daraus ergäbe einen Jahesmitgliedsbeitrag beider genannten Verbände von 90,00 Euro. Aber wer will schon so wenig Beitrag.

    Entschuldigt,
    aber merkt Ihr nicht, dass Ihr Euch hier irgendwo widersprecht?

    Ihr müsst doch die Interessen Eurer Mitglieder und deren Spieler vertreten, wieso habt ihr zu viel Beiträge überwiesen? :unsch:

    Entschuldigt meine provokante Frage, aber wo zieht Ihr denn die Grenze?
    "Ein wenig" Beiträge sparen und dem DDV schaden ist absolut korrekt und nur im Sinne unserer Spieler, aber zu viel dann doch nicht?

    Mir fällt dazu bald echt nichts mehr ein.

    Meine Meinung.

    _________________________________________

    Ansonsten bin ich 100% Hamskis Meinung!

  • So ziemlich jeder wusste, dass der NDV in bereits in 2012 Passive meldete. Mögliche Konsequenzen waren somit seit März 2012 bekannt.

    Der damalige DDV-Vorstand akzeptierte unsere Meldungen der passiven und aktiven Sportler für die Quartale 1 bis 3 mit Mail vom 22 Oct 2012 18:24:04 ausdrücklich.

    Also diesen Begriff muss man "sich auf der Zunge zergehen lassen": PASSIVE SPORTLER

    Aber was sind denn passive Sportler?

    Aktive Sportler = aktive Dartspieler, also Leute die Darts in die Hand nehmen und auf die Scheibe werfen.

    Passive Sportler? Spielen selbst kein Dart, aber was machen sie dann? Klar, sie holen für die aktiven Sportler Getränke, tragen die Darts, reparieren Schäden am Dart und sonst noch? Also in anderen Sportarten bezeichnet man solche Leute nicht als passive Sportler sondern Betreuer, Zeugwart etc.

    Wird ja dann eine interessante GM2013 wenn der NDV dann dort aufläuft. Man tritt mit 2 oder 3 Teams aktiver Sportler an und bringt noch 4 oder 6 Teams passiver Sportler mit. Denn wenn man im LV schon passive Sportler hat, die ja kein Dart spielen, sondern nur für die "Versorgung" der aktiven Spieler da sind, dann werden die aktiven Sportler des NDV doch plötzlich in Kirchheim ihre Getränke nicht selbst holen oder ihre Darts selbst tragen. Auf 1 aktiven Sportler kommen ja mehr als 2 passive Sportler im NDV. So hofiert man seine guten Dartspieler natürlich besonders. Und diese passiven Sportler müssen dann im NDV noch den selben Beitrag zahlen, wie die aktiven Sportler.

    Richtig ist, dass der alte geschäftsführende Vorstand [Johann Peltzer und Sabine Köhler] diese Praxis der passiven Sportler aktzeptierte, obwohl dafür eine entsprechende Basis im DDV-Regelwerk fehlte. Man nutzte lediglich Regelwerksauslegungen und das Rundschreiben Nr. 9 entsprechend durch den NDV aus.

    Gegen diese Praxis wollte der aktuelle DDV-Präsident mit einer Änderung der Finanzordnung entgegen wirken, wie sich leider im Nachgang heraustellte bleibt den LVs bei der Neufassung der FO des DDV noch mehr Handlungsspielraum.

    Dadurch wird der DDV im I. und II. Quartal 2013 erhebliche Mindereinnahmen haben, denn eine Änderung der Finanzordnung kann nicht rückwirkend beschlossen werden. Frühestens ab dem III. Quartal 2013 kann hier eine Änderung eintreten. Diese Mindereinnahmen müssen kompensiert werden, da gibt es nicht viele Möglichkeiten: Einsparungen und/oder neue Einnahmequellen.

    Einmal editiert, zuletzt von Bodo Wermke (15. Februar 2013 um 09:04)

  • Mal Klartext: Wenn bei einigen Fragen nicht ganz deutlich ganz klare Antworten kommen, die nachvollziehbar sind, dann würds mich nicht wundern, wenn aus der Summe der Landesverbände irgendeiner mal auf die Idee kommt, das alles mal von nem Staatsanwalt prüfen zu lassen. In dieser Liga Saustall spielen wir da nämlich leider schon. Und wennst dem einen oder anderen aus welchen Gründen auch immer nicht glauben kannst (weil er nachweislich den FAS anlügt!) oder irgendwer komplexe Sachverhalte nicht richtig durchblickt, dann willst halt einfach Dokumente sehen.
    und es Leute gibt, die behaupten, dass es unmoralisch oder verbandsschädigend ist, auf die Einhaltung geltenden Rechts (nicht bloß Satzungen und Ordnungen) sondern Zivil-und Strafrechtlicher Vorschriften zu pochen, dann sollte derjenige sein Konzept von richtig und falsch vielleicht nochmal überdenken.

    @OMS
    Ich kann mich ja täuschen. Aber wenn ich hier lese was Du schreibst, ist der Gedanke nicht fern. Das könnte ein Mitglied aus dem BDV Präsidium sein. Viel zu viel Insiderwissen.

    Und, warum kommst Du nicht auf die Idee zur Statsanwaltschaft zu gehen.
    Ein Schelm der böses dabei denkt.

    Angriff ist die beste Verteidigung

  • Ich denke, dieses Thema kann noch endlos diskutiert werden. Als einigermaßen positiv werte ich mal mein Telefonat mit Bodo.
    Vielleicht ist es aber auch an der Zeit, die Struktur des DDVs mal zu überdenken und zwar ernsthaft. In den letzten beiden Jahren
    ist viel schief gelaufen. Funktionäre kamen und gingen. Inzwischen stehen wir vor der Frage: "Wer solls denn nun machen?" Vielleicht
    ist es an der Zeit, eine Geschäftsstelle einzurichten. Der Vorteil: die Arbeiten würden gemacht - unabhängig, ob ein Amt gerade besetzt
    ist oder nicht. Die Abhängigkeit wäre entsprechend reduziert. Es würde nur noch eine sekundäre Rolle spielen, ob sich die gewählten
    Vertreter bis ins letzte Teil auskennen oder nicht. Man könnte eventuell auch das eine oder andere Amt oder den einen oder anderen
    Ausschuss einsparen, womit es leichter werden sollte, eine entsprechende Anzahl an Ehrenamtlichen zu finden.
    Der Nachteil: Das muss natürlich finanziert werden.
    Letztendlich kommt es - m.E. - darauf an, wie die einzelnen LVs zum Bundesverband stehen - insbesondere die, die sich aus allen
    Diskussionen heraushalten, keine Antwort auf Anfragen geben und auch sonst keine Beiträge zur Verbandsarbeit leisten.
    Natürlich kommen wir nicht darum herum, die angehäuften Probleme in unserem Kreis zu lösen, denn ich denke wir alle sind uns in
    einem Punkt einig: Wir brauchen einen Bundesverband um den Dartsport in Deutschland vorwärts zu bringen. Doch so, wie es derzeit
    läuft erreichen wir alles - nur nicht das!
    Dies an dieser Stelle abschließend von mir und als Denkanstoß gemeint
    Gruß
    Sonja

  • Bayern macht sich Gedanken und telefoniert; Nordrhein-Westfalen will mit Niedersachsen den Schatzmeister für den DDV spielen; und ansonsten kämpfen gefährliches Halbwissen und hinterhältige Neugier um die besten Anschuldigungen gegen die Meldungen/Zahlungen laut Regelwerk.

    Dieses Forum ist natürlich keines des Bundesverbandes. Denn dieser ist anscheinend tot – nur noch nicht begraben. Reintheoretisch – oder vielleicht doch nicht?.
    Niemand von den Schreiberlingen aus den Landesverbänden schaut über seinen eigenen Tellerrand hinaus und nimmt die Fäden in die Hand. Reden, schreiben, telefonieren oder sich aus der Diskussion heraus halten – wie soll das denn bitte weitergehen?

    • Wo ist die form- und fristgerechte Ladung zum Verbandstag? Wer zu diesem extrem wichtigen Termin, welcher schnellstmöglich stattfinden sollte, etwas Anderes vorhat, zeigt sein Interesse am DDV.
    • Wer hat den Mut, ein schlagkräftiges Team für die Führung unseres Dachverbandes auf die Beine zu stellen? Man muss nur gründlich und sorgsam zwischen den Zeilen in diesem Board lesen, da gibt es genug Bewerbungen.
    • Hat eigentlich noch jemand den Überblick über Beschlüsse und deren Umsetzung?
    • Das Regelwerk wurde länger nicht überarbeitet und angepasst.
    • Die Homepage ist ein Trümmerhaufen und, und, und.


    Ach ja, und wie sehen die Finanzen wirklich aus?

    Wenn schon zwei Finanzminister aus den Landesverbänden die Buchungen übernehmen – wer prüft denn dann, ob das alles seine Richtigkeit hat? Bodo und Marc sind weder gewählte noch – nach meinem Kenntnisstand – beauftragte „Schatzmeister“ des DDV. Über die Konsequenzen/Folgen dieser Aktion möchte ich nach den Beiträgen des Herrn Wermke in diesem Forum lieber nicht nachdenken.

    • Was passiert, wenn die Kasse in Ordnung ist und die ganze Notfallhaushaltsplan-Geschichte nach hinten losgeht?
    • Noch wichtiger: was sind die Folgen, wenn die Ängste/Bedenken richtig waren und die Kasse ist quasi leer? Absage aller Veranstaltungen wie Jugend-Europa-Cup, World Cup und German Masters?
    • Und was geschieht, wenn die Unterlagen am nächsten Wochenende nicht zur Verfügung stehen?

    Es gibt so viel zu tun, stattdessen wird nur geredet/geschrieben/telefoniert. Die eigenen Interessen stehen immer noch vor denen des Bundesverbandes. Der Solidargedanke – wir alle sind der DDV – ist gänzlich in der Versenkung verschwunden.

    Wenn das nicht so maßlos traurig wäre …

    LG

  • Hallo Elke,

    dann auf ein paar Fragen von Dir, auch Antworten.

    Wenn schon zwei Finanzminister aus den Landesverbänden die Buchungen übernehmen – wer prüft denn dann, ob das alles seine Richtigkeit hat? Bodo und Marc sind weder gewählte noch – nach meinem
    Kenntnisstand – beauftragte „Schatzmeister“ des DDV.


    Der nächste Finanzauschuss wird die Buchhaltung kontrollieren und prüfen. Ist ja seine Aufgabe, nur um dies machen zu können, müssen die Buchhaltung und der Jahreabschluss erst einmal erledigt werden.

    Was passiert, wenn die Kasse in Ordnung ist und die ganze Notfallhaushaltsplan-Geschichte nach hinten losgeht?


    Wenn die Kasse in Ordnung ist, dann müsste ja der vom HAS in 03/2012 für 2012 bewilligte Haushaltsplan in allen Punkten eingehalten worden sein und genau dies hat sich bereits beim letzten FAS in 11/2012 gezeigt ist nicht der Fall.

    Einen Notfallhaushaltsplan hat es nie gegeben, der HAS hat für 2013 einen Haushaltsplan verabschiedet.

    Noch wichtiger: was sind die Folgen, wenn die Ängste/Bedenken richtig waren und die Kasse ist quasi leer? Absage aller Veranstaltungen wie Jugend-Europa-Cup, World Cup und German Masters?


    Darüber muss der nächste Hauptausschuss entscheiden. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten als Absagen.

    Und was geschieht, wenn die Unterlagen am nächsten Wochenende nicht zur Verfügung stehen?


    damit sollte man nicht rechnen.

    Gruß

    Bodo

  • Candy

    Es ist immer leicht der Fragensteller zu sein und andere die Arbeit machen zu lassen. Du bietest auch keine Lösungen an!

    Was soll jetzt daran schlimm sein erst mal zu reden/telefonieren um dann eine Arbeitsgruppe zu bilden?

    Wie schlecht es dem DDV geht, wurde ja zur genüge schwadroniert.

  • Ich habe mir nicht alle Beiträge der 18 Seiten hier durchgelesen, doch möchte ich auch hierzu etwas schreiben.

    Die Diskussion ob Aktiv oder Passiv wird sich bis 2014 erledigt haben. Ich habe nach der Sitzung des DOSB im Dezember 2012 die Landesverbände über eine beschlossene Regelung informiert, die m.E. nicht unbedingt an ihre Mitglieder weitergeleitet wurden.

    Schom in 2010 hat der DOSB beschlossen, das die Bestandserhebung im organisierten deutschen Sport bundesweit eine einheitliche Regelung zur Zuordnung zu Fachverbänden im DOSB erfolgen muss. Dies muss dann bis 2014 umgesetzt werden. Und hier einige Eckpunkte:

    1. Jeder Verein wird von den Landessportbünden aufgefordert bzw. bei direkter Mitgliedschaft satzungsgemäß verpflichtet, Mitglied in mindestens einem Landesfachverband zu sein.

    3. In den Bestandserhebungen der Landessportbünde (A-Zahlen) sind alle Vereinsmitglieder - nach Geschlechtern getrennt - jahrgangsweise zu erfassen. Eine Unterscheidung in "aktive" und "passive" Mitglieder bzw. zeitlich befristete Midgliedschaften erfolgt nicht.

    6. Sanktionsmöglichkeiten für Falschmeldungen seitens der Vereine sind - wo möglich - in die Satzungen der Landessportbünde und Landesfachverbände aufzunehmen.

    Die entworfenen Punkte basieren auf folgende festgelegten Grundsätze:

    - Die gemeinsamen Beschlüsse der Mitgliederorganisationen des DOSB sind Grundlage für die einheitliche Bestandserhebung über alle Strukturen des organisierten Sports.

    - Die Umsetzung der Beschlüsse ist die Basis für eine solidarisch aufgebautes Finanzierungssystem des organisierten deutschen Sports sowie verpflichtung zur fairen, transparenten und korrekten Erfassung und Zuordnung aller Mitglieder. Eine Unterscheidung in "aktive" und "passive" Mitglieder bzw. zeitlich befristete Mitgliedschaften erfolgt nicht.

    - Die verbindliche Bestandserhebung in den Vereinen wird jeweils beim regional zuständigen LSB koordiniert.

    - DOSB, LSB und Spitzenverbände sorgen in ihren Zuständigkeitsbereich für eine Umsetzung dieser Regelungen.

    (Wer das komplette Papier haben möchte kann dies bei mir anfordern. Email findet ihr auf der DDV Seite)

    Wie nun zu lesen ist, diskutieren wir in Zukunft nicht mehr über aktive oder passive, alle sind Mitglieder und müssen gemeldet werden. In einem Gespräch mit dem Arbeitskreisleiter für die Umsetzung der Mitgliedermeldung, hat man mir gesagt, dass dementsprechend alle Landesverbände demnach in die LSB's aufgenommen werden müssten. Aber, die LSB haben ihr eigenes Regelwerk und da hindert immer noch die Vorgabe der Mitgliederzahlen ob man aufgenommen wird oder nicht. Hier empfehle ich die Landesverbände, die noch nicht in ihren LSB's Mitglied sind, aufgrund der Vorgabe des DOSB ein Gespräch zu suchen, ob es doch keine Möglichkeit gibt, Mitglied zu werden.

    Wir vom DDV sind nun auch gefordert, die Maßnahmen so umzusetzen, wie es beim DOSB beschlossen wurde.

    Gruß

    Johann Peltzer

  • Johann, könntest Du freundlicherweise mitteilen, seit wann die von Dir geschilderte Entwicklung dem DDV-Präsidium bekannt ist.
    nk

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