Aktuelles Vorhaben - Nichts mehr ändern, einfach werfen :)

  • Ich hab mir jetzt folgendes geschworen. Ich ändere dieses Jahr mal nichts mehr.
    Die ganze Zeit ist man am testen von Pfeilen, Stand, Wurfstil usw.. Problem dabei ist. Man wird nicht besser wenn es immer was anderes ist.


    Für mich kann ich sagen. Weniger denken, mehr werfen, Bequem stehen, Pfeile dürfen nicht trudeln, Oberarm fest und so gut es geht einen follow through. Das wars.Noch wichtiger. Auch wenns mal nicht läuft versuchen ruhig zu bleiben und weiter machen. Thema: Dartspiel ist größtenteils Kopfsache :thumbup:
    Der Rest kommt hoffentlich durch regelmäßiges werfen und gleichzeitigen verbessern.
    Mitloggen werde ich nur sporadisch,. Wichtiger ist mir eine vernünftige Wurftechnik einzuarbeiten und die 3 Darts immer berühren zu lassen.

    Warum das Vorhaben?
    Man liest echt von vielen Mitgliedern hier, dass das permanente Schrauben am Stil eher Nachteile als Vorteile mit sich bringt.
    Anfängerfehler, zu viel denken.
    Deswegen will ich einfach mal testen, ob das konstante Werfen mit dem eigenen Stil nicht besser ist. :)

    Momentane Stats:
    2018 Januar:
    501DO: keine konkrete Auswertung Schnitt: ~45 Pkt. - DQ: unter 10%
    301SO - 64 Spiele - Schnitt: 46,16 Pkt. - First9: 55 Pkt. - best Leg 7

    Scoring 20 (500 Würfe): 65,60% Trefferquote - AVG 89 Pkt - best: 106 Pkt
    Game 420 - 9% Doppelquote - AVG: 300
    Bobs 27 - 27 Spiele - 11% Quoto - AVG: -6,33

    180er: 4

    ...

    8 Mal editiert, zuletzt von Bertso (29. Januar 2018 um 09:49)

  • Für dich persönlich ist es natürlich egal welchen Modus du spielst. Da erkennt man einen eventuellen Fortschritt so oder so, wenn man den selben Modus beibehält. Für solidere Vergleichszahlen mit Anderen – man möchte ja auch gerne mal wissen, wo man insgesamt so steht - fänd ich allerdings den klassischen Modus 501 DO sinnvoller.

    Ich habe es übrigens genau andersrum gemacht. Ich habe zuerst geworfen, geworfen, geworfen und arbeite nun an den Feinheiten.

  • Völlig richtig.
    301SO deswegen, da wir da nen kleines Turnier um Februar spielen werden.
    501DO spielen wir meist auf dem Löwen. Da hab ich keine Stats.
    Zu Hause hab ich dann Scoring und D's geworfen und per My Dart Training ausgewertet.
    Die letzten 501DO's waren auswärts waren um die 45Pkt im Schnitt und DQ unter 10%. Soweit ich das recht im Kopf habe.
    Also kann es nur besser werden.

    Ich musste anfangs wirklich umstellen.
    Nach ein paar Spielen tat mir das Knie weh. Also musste der Stand definitiv geändert werden.
    Dann hab ich endlich die passenden Darts, Shaftlängen gefunden. Die davor haben mir zu viel getrudelt und gefielen mir nicht. Das kann ich also auch abhaken.
    Unterarm, Oberarm, Schulter eine Flucht. Das war mir wichtig.
    Kreuzdominanz festgestellt und für mich entschieden einfach drauf zu scheißen. :D

    ...

    3 Mal editiert, zuletzt von Bertso (29. Januar 2018 um 09:34)

  • Hallo Bertso....

    Finde mich in deinem Vorhaben zu 100% wieder. Was habe ich nicht alles ausprobiert...Stand so, Stand wieder anders. Körperhaltung so, dann wieder anders. Griff so, dann wieder anders. An allem möglichen "rumgeschraubt", so lange bis ich gefühlt völlig verkrampft da stand und nur noch "Rotze" geworfen habe, ohne jegliche erkennbare Konstanz und sehr vielen Zufallstreffern. Die von dir erwähnte Kreuzdominanz auch festgestellt und ewig daran rumgebastelt. Jetzt bin ich seit einiger Zeit wieder an dem Punkt, wo ich einfach nur darauf achte, eine bequeme Haltung zu haben und garnicht mehr viel über meinen Wurf nachdenke. Einfach hinstellen, anvisieren und werfen! Und damit fahre ich momentan sehr gut. Die Ergebnisse werden konstanter und besser, die Streuung wird weniger und ich treffe sogar weitestgehend was ich treffen möchte bzw komme in die Nähe dessen. Die Devise lautet nun trainieren, trainieren, trainieren, spielen, spielen, spielen....und weitestgehend den Kopf ausschalten...Kreuzdominanz interessiert mich auch nicht weiter, kann ich eh nichts dran machen ausser "umzuschulen" auf Rechtshänder (ja ich bin Linkshänder) das kommt aber nicht in Frage!!!

    Dazu noch ein Anekdötchen:
    Wenn einem Mitspieler Tips geben, dann nimmt man die ja evtl nicht so gerne an, vor allem wenn derjenige Spieler jetzt selber nicht so die "Granate" ist und eigtl selbst Tips nötig hat :)
    Ich habe das große Glück, dass in meinem Verein auch eine Mannschaft in der Bundesliga spielt. Beim letzten Training war einer der Bundesligaspieler anwesend. Er hat sich dann Zeit genommen und sich einige von uns genauer angesehen und dann ein paar Tips gegeben. Bei mir war es zB der Stand, den er korrigiert hat. Doch nicht nur das, er hat das auch sehr gut erklärt, warum wieso weshalb das besser ist. Tip zu Herzen genommen und sofort konnte ich eine Verbesserung feststellen, sowohl vom Ergebnis her, als auch von der "Bequemlichkeit". Dann hatte ich immer das "Problem" wenn zB der erste Pfeil in die 5 oder 1 ging (oder noch weiter weg von der 20), dann habe ich immer versucht dies beim 2. Wurf zu korrigieren. Mal mit der Handhaltung, mal durch leichtes drehen des Oberkörpers. Meistens wurde der 2. Wurf dann noch schlimmer als der erste. Auf meine Frage an ihn, wie man denn nun solch einen "Fehlwurf" korrigieren kann, sagte er mir "Lass es einfach! Wirf den 2. Pfeil einfach genauso wie den ersten. Ich wette dass er zu 90% treffen wird! Dein Gehirn korrigiert das schon automatisch - es hat ja schon registriert dass es weiter links oder rechts muss! Wenn du jetzt zusätzlich noch korrigierst, dann wird das automatisch nichts! Also einfach werfen...." Ich habe das dann ausprobiert und er hatte tatsächlich Recht. Ob die 90% jetzt stimmen weiss ich nicht, aber nach einem "Fehlwurf" kam der nächste tatsächlich überwiegend dorthin wo er hin sollte, ohne dass ich etwas an der Körperhaltung oder so geändert habe (Sorry wenn das jetzt etwas lang geworden ist)

    Ich werde es auf jeden Fall auch so halten in den nächten Wochen/Monaten und dann sehen ob es was gebracht hat oder nicht. Zusammen mit meinem neuen Trainingsplan sollte ich dann langsam wieder in die Spur kommen. In den letzten Monaten hat mein Training sehr gelitten, sprich es hat fast garnicht stattgefunden, weil ich mich um meine kranke Mutter kümmern musste, aber ich habe jetzt ein Ziel: Ich will langsam aber stetig besser werden und mein Team in den Ligaspielen nicht nur durch Anwesenheit unterstützen, sondern in naher Zukunft auch durch Punktgewinn!

  • Schöne Zeilen weazle. Vor allem dein Anekdötchen + der Geschichte mit dem Korrigieren nach dem ersten Fehlwurf.
    Das nehm ich auf jeden Fall mit, weil es total Sinn macht und mir das Korrigieren immer ein eher schlechteres als ein besseres Ergebnis gebracht hat.

    Vor allem 2 Darts ganz links im T20 Feld. Denkt man so. Den rechten nur ein bisschen weiter rechts. Ist ja genug Platz. Ergebnis: S18 :D

    Langsam und stetig ist die bessere Vorgehensweise. Hab ich für mich auch festgestellt.

    Das kuriose ist ja, dass man denkt, dass das Dartspielen viel einfacher zu lernen sein müsste. Vielleicht auch, weil es von vielen "unsportlichen" Spielern sehr gut gespielt wird.
    Nen Marathon würde ich auch nicht in nem halben Jahr laufen können, obwohl es ja "nur" laufen ist.
    Gut zu darten kann schnell jeder, denken viele. Ich nicht mehr. ;)

    btw. Gute Besserung deiner Mutter. Es gibt Dinge, die sind einfach wichtiger als Dart. :thumbup:

    ...

    2 Mal editiert, zuletzt von Bertso (29. Januar 2018 um 10:35)

  • Danke Bertso!!

    Ja, das denkt man wirklich! "Da muss man doch schnell besser werden!" Ja wird man ja auch, das ist nicht das Problem...man wird halt aber "nur" besser und nicht auf einen Schlag vom Noob zum Weltmeister, auch wenn manche das gern glauben. Unser BL-Spieler sagte noch zu mir, als auch die ein oder andere 26 oder 41 rauskam "Das ist nicht schlimm! Passiert halt. Würde es nicht passieren, wären wir alle nicht hier sondern Profis in der PDC! Und selbst die hauen mal eine 26 raus!" Recht hat er damit! Klar wäre es schön immer nur 100+ zu werfen, aber total unrealistisch für mich! Schöner und erfolgreicher finde ich im Moment, wenn meine Würfe nicht mehr so weit streuen und quer im Board verteilt sind sondern schön nah beieinander sind. Da "freue" ich mich auch mal über eine 15, weil alle 3 Pfeile "geradeaus" geflogen sind (natürlich freue ich mich nur im Traininng darüber, im Spiel ist es schon ärgerlich).

    Mein kleines, neues Programm passend zu meinem neuen Trainingsplan ist jetzt fertig, inkl Statistikauswertung und das werde ich in den nächsten Tagen/Wochen/Monaten mit Daten füttern und dann werde ich sehen, ob ich besser bzw konstanter geworden bin und somit auf einem guten Weg, oder ob irgendetwas noch verändert bzw verbessert werden muss. Auf jeden Fall hab ich wieder richtig Bock auf Darts!!

  • Ein bewusstes Korrigieren ist nicht notwendig, da die Wurfbewegung im Unterbewusstsein abgespeichert ist.
    Wenn nun das Bewusste Denken meint etwas anders machen zu müssen, fängt der Motor zu stottern an und läuft unrund.
    Die Kontrolle des bewussten Denkens ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Spiel. Erfolgreich im Sinne von wohlfühlen beim Werfen.

  • "Auf jeden Fall hab ich wieder richtig Bock auf Darts"

    Bock und Spaß muss man haben.
    Das sagen auch die Pros immer wieder, wenn man die nach Tipps befragt. Verliert man den Spaß am Spiel wird alles eher schlechter. Egal wie gut die Technik und Ausrüstung ist.

    Das fließt auch in mein Vorhaben ein.
    Ich versuche mich auf lange Sicht nicht mehr zu ärgern und zu akzeptieren, dass es beim Darten genauso ist wie in anderen Sportarten. Es braucht Zeit und Geduld.

    Dass das nicht von heute auf morgen geht ist mir durchaus bewusst. Dazu bin ich "leider" zu ehrgeizig.

    edit:
    @Ritsch
    Der Kauf deines Buches steht auch oben auf meiner Liste. Genau wegen dieser ganzen Kopfgeschichte.
    Ich hoffe das bringt einem auch auf der mentalen Ebene weiter. :thumbup:

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von Bertso (29. Januar 2018 um 11:07)

  • Hatte heute spasseshalber mal meinen Wurf gefilmt.
    Ich war mir sicher nen 100%igen Follow Through zu machen.
    Dem ist nun leider nicht so.

    Soll ich trotzdem einfach weiter mein Vorhaben durchziehen oder wenigstens den vollständigen Follow through noch mit "einbauen"?

    Bei Interesse hier das Video und Video2

    edit:
    Ich geb mir die Antwort selbst: Ich scheiß drauf.
    Genauso auf die Kreuzdominanz und auch auf den vielleicht nicht ganz so ruhigen Ablauf.

    Alles andere fühlt sich für mich unnatürlich an und wenn ich jetzt wieder anfange mich an iwas umzugewöhnen vergeht mir die Lust.

    Also, werfen, werfen, werfen. Der Rest kommt von ganz alleine.

    ...

    2 Mal editiert, zuletzt von Bertso (31. Januar 2018 um 08:12)

  • Wichtig ist doch, dass man Spaß hat. Mit schlechter Laune Darts ins Board zu pfeffern bringt niemandem etwas. Wenn du deinen Spaß dadurch findest, dass du dir keine Gedanken mehr über Korrekturen, neues Material oder neuen Wurfstil machen möchtest, dann ist das 100% legitim. Wer sich selbst in diesem Teufelskreis wiederfindet ("treffe nicht mehr, verliere Lust am Spielen, muss was Neues probieren, treffe nicht mehr, verliere Lust am Spielen, ..."), der ist gut beraten, sich deinem Rat anzuschließen :)

    Mir macht ein Sport z.B. dann Spaß, wenn ich viel ausprobiere und immer weiter lerne. Ich werde bis zu meinem Tod keine perfekte Wurfbewegung finden. Wahrscheinlich wäre ich in 10 Jahren besser, wenn ich es wie du handhaben und einfach einen bestehenden Wurfstil über Übung für MICH perfektionieren würde. Aber cooler finde ich es, immer wieder mal etwas zu verändern. In anderen Sportarten ist das bei mir anders, aber im Darts wo man ja eh ständig das gleiche macht ("Duk, duk, duk...zähl...rechne...darts hol....duk, duk, duk") ist mir die Abwechslung nicht ganz unwichtig.
    In jeder anderen Sportart würde ich dir übrigens widersprechen, denn man kann zwar mit einer falschen Technik gut werden, aber ab einem gewissen Punkt hat man keine Möglichkeit mehr besser zu werden und ist dann womöglich frustriert, dass man es nicht von Klein auf richtig gemacht hat. Aber im Darts, wo es keine 100%ig richtige oder falsche Technik gibt, hat man das Problem nicht.

  • Das hab ich allerdings tatsächlich auch schon gemacht, mit schlechter Laune (nach einer ärgerlichen Auseinandersetzung mit einem ärgerlichen Mitmenschen) einige Darts auf´s Board geknallt. Und hab sogar ganz gut getroffen und mich langsam beruhigt :rolleyes: )... Es kann also (bei mir) auch eine solche Wirkung haben.
    Und sonst habe ich auch nicht sehr viel Lust, mir über Techniken und Equipment groß Gedanken zu machen, es kommt für mich nur drauf an, in den Flow zu kommen, wie es so schön heißt, und das geht nur, wenn ich einigermaßen ausgeschlafen bin und mich von störenden Gedanken nicht stören lasse.
    Ist so einfach und doch manchmal so schwer... ;)

  • Also.... Gestern Training gehabt und in der ersten Hälfte habe ich völlig verkrampft versucht ordentliche Scores zu erreichen! Habe mich dadurch völlig ablenken lassen und war nur wie verrückt darauf versteift "JETZT musst du aber einen hohen Score werfen!" Ihr könnt euch denken, dass das schief gelaufen ist. Irgendwann dann hab ich angefangen ganz locker und easy zu werfen. Einfach werfen ....bäm bäm bäm....und siehe da, von da an lief es zwar nicht richtig rund, aber auf jeden Fall vieeeeeel besser! Und auch meine Laune verbesserte sich sofort. Selbst unser TC, der vorher immer zu mir gesagt hat "Du musst dir mehr Zeit lassen beim werfen!", sagte "Du wirfst viel besser, wenn du dir nicht so viel Zeit nimmst. Aber wirf nicht zuuuuu locker und zu schnell, das ist auch nicht gut!" :)

  • Du wirst feststellen das die Hauptschwierigkeit beim Dart darin liegt diesen Zustand zu erreichen in dem Du einfach wirfst und fokussiert bist. Wenn Du das schaffst ist meistens schon alles gut. Dann entfällt nämlich normalerweise der Leistungsabfall den die meisten Spieler zwischen Training und Spiel haben und alles geht viel leichter. Zum einen hast Du eine bessere Leistung, zum anderen bist Du zufriedenen mit Dir selbst wenn Du weißt das Du so gut warst wie du eben kannst. Wenn Du es schaffst das im Spiel / Turnier zu erreichen bist Du auf einem sehr guten weg.

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • Bei mir kam der Knackpunkt, als ich meinen Wurf mal gefilmt habe mit Slow Mo usw.
    Das habe ich aber erst nachdem ich bereits Jahre gespielt habe getan. Auf den Bildern konnte ich dann erkennen, wie gut mein Wurf (technisch gesehen) eigentlich schon ist. Follow through, identische Körperhaltung, Kopf bleibt still etc. Alles das passt.
    Seitdem habe ich auf gehört großartig an meinem Wurf rum zubasteln. Dann kam die Entspannung und dieser Zustand von dem Stefan sprach: dieser lockere Wurf bei großer Fokusierung.

    Aber es ist wirklich schwer (und da erzähl ich ja nichts neues) immer wieder dieses „Vertrauen“ in den eigenen intuitiven Wurf aufrecht zu erhalten. Wenn es mal einen Tag null läuft muss man sich da wirklich auch zwingen mal anzuerkennen: heute läuft es eben nicht und es liegt nicht an deiner Technik.
    Aktuell etwa habe ich riesige Problem auf die Doppel während das Scoring mir nie leichter von der Hand ging wie aktuell. Auch da liegt wieder der Gedanke nahe, an Material und Technik zu drehen.

    Apropos Material: für mich ist das Rum Probieren was das angeht ein großer Bestandteil am Spaß am darts. Ich bin kein Profi, für mich ist es nicht lebensnotwendig zu gewinnen. Also spiele ich auch einfach mal nen 5gramm schwereren dart wenn ich Lust dazu habe. Es ist bei mir einfach ein Hobby und das ausprobieren von Setup über Gewicht hin zu Barrel Form gehört für mich einfach dazu.
    Werden viele anders sehen gerade wenn es einen um Konstanz geht ich weiß. Aber ich habe für mich diese Erkenntnis gewonnen. :)

  • Hallo,

    ich bin zwar neu hier, erlaube mir aber trotzdem mal eine Antwort, besonders da du ja Videos angehängt hast. Es ist zwar löblich, dass du dein Spiel finden willst und dadurch die Motivation oben halten willst, ich finde aber dass es keine bessere Motivation als Erfolgserlebnisse gibt ;).
    Training ist unfassbar wichtig.
    Die Basics sind: Ein guter Ellbogen und der Follow through. Dein Ellbogen sieht schon richtig gut aus, schön hoch und schön gerade, auch beim Werfen. Dann beschwerst du dich bei manchen Pfeilen dass sie drüber gehen, bei einer Aufnahme sogar alle drei. Das liegt einzig und allein am Follow Through, der nicht stattfindet. Man muss nicht gleich übertreiben wie ein MvG, der keine Knochen im Handgelenk zu haben scheint, aber ein gesunder Follow through ist wichtig, den Ellbogen so weit es geht strecken und das Handgelenk locker nach vorne fallen lassen.

    Aus anderen Threads kam ein Tipp aus einer KH Zöchling Trainings-Kolumne:
    "Hier eine Übung, die ich für die Gelegenheiten entwickelt habe, bei denen ich aus irgendwelchen Gründen wenig Zeit zum Aufwärmen habe. Ich werfe am Anfang meine Darts auf die Doppel 20 oder über die Doppel 20. Das mache ich deshalb, weil die hohen Darts einen guten "Follow-Through" erfordern." (Der, sehr gute, Artikel dazu)

    Paul Nicholson hat einen sehr guten Follow Through (In dem Video darf man auch P. Wrights Haarpracht aus dem Jahr 2011 bestaunen!)


    Anderer Tipp aus oben erwähntem Thread:

    Andi M: "(der Tip ist von Kai Pfeiffer) : schau beim Werfen auf die 11/14 und schmeiß "auf Gefühl" auf die 20 (und achte dabei v.a. auf Deine Wurfbewegung !) und sieh auch immer danach hin - NICHT aufs Ergebnis, sondern wie Deine Darts gruppiert sind und wie sie stecken."


    Zu guter Letzt ein Video , das ich persönlich ziemlich cool finde, da es die verschiedenen Follow Throughs der Profis zeigt. Man beachte: Jeder hat seine eigene Art, aber das Durchziehen und nicht konträre "in der Luft anhalten", hat jeder!
    Der F.T. ist wirklich wichtig und wert, trainiert zu werden.
    :vic:

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    2 Mal editiert, zuletzt von FliFla180 (12. März 2018 um 10:56)

  • Dann beschwerst du dich bei manchen Pfeilen dass sie drüber gehen, bei einer Aufnahme sogar alle drei.

    Ja, über T20, nicht über die 20 drüber. ;)
    Habs mal versucht mich auf den FT zu konzentrieren. Macht mir echt keinen Spaß. Das lenkt mich pers. völlig ab.

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von Bertso (15. März 2018 um 16:07)


  • …
    Habs mal versucht mich auf den FT zu konzentrieren. Macht mir echt keinen Spaß. Das lenkt mich pers. völlig ab.

    Ich hab das noch nichtmal ganz verstanden, wie das überhaupt gemeint ist. Als ich mich darauf konzentriert habe, was die Hand direkt nach dem Loslassen macht, habe ich nach 10 Minuten angefangen, den Pfeilen hinterher zu winken.

  • Ich denke auch, dass das von Spieler zu Spieler unterschiedlich ist. Manchen tut es gut, an ihrer Wurfbewegung zu feilen, da sie dadurch selbstsicher werden und das Gefühl haben, besser vorbereitet zu sein. Andere brauchen da vielleicht eher diese Lockerheit, dass sich der Wurf für einen selbst gut anfühlt, egal wie dieser von der breiten Mehrheit bewertet wird. Wayne Mardle ist ja beispielsweise ein Verfechter von exzessivem Techniktraining, bei dem auf kleinste Details geachtet wird. Für mich wäre das nichts, da ich meinen Wurf dadurch zu sehr verstellen müsste und sich die Wurfbewegung für mich nicht natürlich anfühlen würde. Ich denke, dass auch bei den Profis nur die Wenigsten einen 100 % sauberen Wurf besitzen, aber die haben eben gelernt, mit diesen kleinen Unsauberkeiten zu leben.

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