Wie zielt ihr aufs Doppelfeld?

  • In der Forumssuche hab ich dazu nichts konkret gefunden, deshalb frag ich in einem neuen Thema: Wie zielt ihr auf die Doppelfelder, vor allem bei "drei frischen" Darts?

    Zielt ihr mittig aufs Doppelfeld und nehmt bewusst in Kauf, ins Singlefeld zu treffen? Zielt ihr mittig und werft intuitiv stärker, schwächer oder mit Tendenz nach links/rechts, um Ausreißer lieber außen im Board zu haben? Oder zielt ihr mit den ersten Darts eher außen an und passt euch nach dem Resultat der ersten Darts an? Zielt ihr überhaupt so genau?


    Also im Prinzip einfach so mittig und zentral wie möglich, da ist schließlich die Chance am größten das er - auch trotz kleinerer Abweichung - passt. Aber zielen oder bewusstes anivisieren eines winzigen Punktes im Doppelfeld? Ne, definitiv nicht.
    Es mag in ganz wenigen, konkreten Situationen mal ganz bewusst einen Marker werfe - mir fallen aber intuitiv gerade nur tatsächliche Beispiele aus sehr knappen Spielen ein, wo ich nochmal drei Pfeile auf die Doppel 1 bekomme. Da knalle ich den ersten, auch recht bewusst, schonmal zwei Zentimeter drüber um einfach eine Orientierung für die beiden anderen zu haben. Aber das sind echt absolute Ausnahmen.

  • Hi, ich ziele mittig auf das Doppelfeld. Meine Besonderheit ist, dass ich meinen Stand beim Wurf auf die Doppel verändere. Ich dachte anfangs, dass das ein Vorteil sei, weil ich dann direkt vor dem Doppel stehe und quasi gerade aus wie auf das 20iger feld werfe, in der Praxis hat sich das leider als Irrtum erwiesen und ist jetzt nur schwer wieder abzutrainieren, meine Doppelquote ist meistens ziemlich schlecht.
    LG. Matz

  • Naja ich ziele irgendwie einfach drauf los und hoffe das es klappt :D
    Ich kann echt nicht sagen das ich in irgendeiner Form auf einen bestimmten Bereich ziele im Doppel.
    Grobe Richtung wird angepeilt und dann Feuer frei :thumbup:

    Lieblingsspieler: Simon Whitlock | Gary Anderson | Mensur Suljovic | Wayne Mardle

  • Ich peile bei jedem Wurf einen ganz konkreten Punkt an. Das kann ein Stück Sisal sein, dass ein bißchen hervorsteht oder eine Stelle in der Struktur oder ein Loch von einem Pfeil, der da vorher mal drin steckte. Wenn ich zunächst einen Marker setzen will, weil ich mich bei einem Doppel eines ungeraden Segments lieber von außen annähere, dann peile ich auch außerhalb entweder einen ganz konkreten Punkt an oder ich ziele auf den Außendraht, dass es ein recht knapper Marker wird, der eventuell sogar reinrutscht, aber eben mit etwas verminderter Gefahr ins Single zu gehen.

    Das ist zumindest immer mein Plan beim Werfen. Würde man die tatsächlichen Treffer dem Plan gegenüberstellen, so würde man den Plan oft gar nicht erkennen.

  • Ich habe mich erst vor kurzen auf nen Lieblingsdoppel festgelegt (D18), das Ziele ich immer ziemlich genau an, auch wenn ich gerne öfter treffen würde. :D
    Sollte ich bei drei Darts, den ersten in die Singel 18 spielen, spiele ich die D9 eher von außen an um mit den letzten Dart dann hoffentlich in die Doppel 9 zu treffen. :)

  • Ich muss sagen, ich ziele garnicht. Jedenfalls bewusst,
    sondern halte den Dart einfach drauf aufs Doppel und
    versuche dabei meinen Scoringrhythmus beizuhalten...
    Hat heute noch für eine 112er finish gereicht. Über die anderen Versuche

    schweige ich lieber :thumbup:

  • Bei mir ist das tatsächlich ganz unterschiedlich und situationsabhängig.

    Bei meinen ich nenn sie mal typischen Zahlen ist sind es schon automatisierte Abläufe. Da Ziele ich gar nicht mehr auf Doppel. Das ist dann so drin. Bei 90 z.B gehe ich eigentlich immer t18 d18. Passt der erste dann geh ich automatisch auf die doppel.

    Ansonsten versuche ich das Doppel mittig zu treffen. Auch bei ungeraden versuche ich das.

    Wobei ich mich letztens erwischt habe, dass ich auf d17 Rest im doppelfeld oben rechts gezielt habe. Mit der Begründung wenn ich die 2 erwischte dann noch d16 zu haben :D


    Gesendet von meinem SM-G950F mit Tapatalk

    Short Leg: 13 Darter (09.03.2020)
    180er : 117 (01.04.2020)
    177er: 0
    171er : 4 (13.09.2019)

    High finish: 164 = T20 - T18 - DB (12.11.2019)
    Stand: 01.04.2020

  • Da fällt mir ein, bei Zielübungen, also zum Beispiel around the clock, wo es egal ist, ob man links, rechts, oben, unten, innen, außen daneben wirft, da peile ich die Felder auch immer mittig an. Da will ich dann ja schließlich analysieren, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, nach innen oder außen zu verwerfen, um dann im Spiel das Risiko besser einschätzen zu können. Aber wie gesagt, ich denke mir sowas immer schön aus und die Umsetzung ist dann doch wieder sehr ernüchternd. Dann träumt man schon wieder und übt sogar diese Gesten mit kurz zur Kamera drehen beim Pfeile holen, nagelt aber einen gepflegten 46-Darter ins Brett.

  • Hi, ich ziele mittig auf das Doppelfeld. Meine Besonderheit ist, dass ich meinen Stand beim Wurf auf die Doppel verändere. Ich dachte anfangs, dass das ein Vorteil sei, weil ich dann direkt vor dem Doppel stehe und quasi gerade aus wie auf das 20iger feld werfe, in der Praxis hat sich das leider als Irrtum erwiesen und ist jetzt nur schwer wieder abzutrainieren, meine Doppelquote ist meistens ziemlich schlecht.
    LG. Matz


    Ich mache das teilweise immer noch.

    Bei der D6,D10, D13 gehe ich immer ein Stück rechts rüber und bei der D11 oder D14 entsprechend links rüber.
    Inzwischen probier ich aber auch öfters mittig stehen zu bleiben.
    Bei der D8 zum Beispiel. Wenn ich vorher auf die D16 gezielt habe und muss wegen S16 Treffer auf die D8 dann bleibe ich meist stehen.
    Bei D5,D20 oder D1 halte ich den Wurfarm höher als üblich.

    Favs Gary Anderson, Bully Boy, NoGo Price

  • Ich mache das abhängig von der Spielsituation, wie ich gerade so drauf bin und wie gerne ich das Doppelfeld mag.
    Also wenn ich 3 frische auf Tops habe, ziele ich genau Mittig (gibt ja selbst bei zwei Singles den dritten Versuch) außer ich habe Vorsprung, dann nähere ich mich immer entspannt von Außen an. Bei "ungeraden" Doppeln neige ich ich insgesamt zum Annähern von Außen - außer beim letzten Wurf. Bei 32, 16 und 8 ziele ich immer mittig, weil eh noch genügend Chancen bleiben.

    Das maximale Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität ihrer Produzenten.

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