Ich habe mich beim letzten Ranglistenturnier mal mit einigen Dartsspielern und Spielerinnen über diese Thema unterhalten.
Sollen Transfrauen bei den Damen mitspielen oder nicht? war die Frage.
Das Spektrum der männlichen Antworten reichte von " mir egal" über " wo denn sonst?" bis "wenn die Frauen das akzeptieren".
Ein eindeutiges " Nein" war nicht dabei.
Die Frauen reagierten alle komplett anders, da kann man sagen dass die einhellige Antwort ein klares " Nein" war.
Die Gründe der Ablehnung seitens der Frauen waren auch ziemlich einheitlich. Alle monierten dass sie nicht gegen "Männer" antreten würden , auch wenn im Pass das Geschlecht als "Weiblich" angegeben wird.
Auch folgender Satz ( ich zitiere hier eine Frau) fiel: " Auch wenn es ein umoperierter Mann ist spielt er/sie/es immer noch wie ein Mann"
Auf die Frage was denn der Unterschied zwischen männlichem und weiblichen Dartsspiel ist und nach dem Warum wurde mir geantwortet: Männer spielen einfach besser weil sie Männer sind. Das Warum wurde von einer der Topspielerinnen meines Landes folgendermassen beschrieben: Die Männer mussten schon zu Urzeiten mit Speeren werfen um was Essbares zu jagen, die Frauen blieben in der Höhle. Daher stammt wohl der biologische Vorteil der Männer bei solchen Sportarten.
Was denn mit den Transmenschen geschehen sollte wurde auch klar mit: "Die sollen alle bei den Männern mitspielen oder eine eigene Liga kriegen" beantwortet.
Mein Fazit daraus lautet also: In Luxemburg sind Transmenschen, insbesondere Transfrauen den Männern herzlich egal, die Frauen dagegen lehnen sie zum grössten Teil einfach komplett ab.
Transgender im Sport
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Bin gerade über einen 5 Jahre alten Artikel über Frauen und Männer im Dart gestolpert, der witzigerweise nur wenige Stunden vor Sherrocks historischem WM-Sieg veröffentlicht wurde. https://www.zeit.de/sport/2019-12/…komplettansicht
Hab mir aus den vielen (teilweise ganz unterhaltsamen, auch mal von Nichtdarten und vermutlich von mehr Frauen als hier verfassten) Kommentaren, folgenden rausgepickt, der sich mir gar nicht mal so weit hergeholt anfühlt, obwohl natürlich von ganz ganz weit herkommend 😊
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[...] Das Warum wurde von einer der Topspielerinnen meines Landes folgendermassen beschrieben: Die Männer mussten schon zu Urzeiten mit Speeren werfen um was Essbares zu jagen, die Frauen blieben in der Höhle. Daher stammt wohl der biologische Vorteil der Männer bei solchen Sportarten. [...]
Ja, und weil die Frauen seit Urzeiten jeweils in der Höhle zurückbleiben, sind sie bis heute biologisch viel besser für sämtliche Tätigkeiten im Haushalt geeignet als Männer. Es ist daher nur effizient, wenn ich dies Arbeiten meiner Frau überlasse.

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Ja, und weil die Frauen seit Urzeiten jeweils in der Höhle zurückbleiben, sind sie bis heute biologisch viel besser für sämtliche Tätigkeiten im Haushalt geeignet als Männer. Es ist daher nur effizient, wenn ich dies Arbeiten meiner Frau überlasse.

Wenn ich das meiner Frau sagen würde dann hätte mein Verein einen Mitspieler weniger.

Und meine Lebenserwartung würde drastisch sinken, so in etwa in den Bereich weniger Sekunden
Also sage ich es ihr einfach nicht. Denken ist ja bekanntlich zollfrei
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Da mache ich ne ganze Menge falsch, nicht nur das Altern an sich. Besser zu darten wäre doch eventuell glatt auch für sonen faulen Sack wie mich nochmal ne kleine Motivation…
Falls ichs doch nicht schaffe freue ich mich halt auf den Nackenspoiler in 10 Jahren.
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Ich habe mich beim letzten Ranglistenturnier mal mit einigen Dartsspielern und Spielerinnen über diese Thema unterhalten.
Sollen Transfrauen bei den Damen mitspielen oder nicht? war die Frage.
Das Spektrum der männlichen Antworten reichte von " mir egal" über " wo denn sonst?" bis "wenn die Frauen das akzeptieren".
Ein eindeutiges " Nein" war nicht dabei.
Die Frauen reagierten alle komplett anders, da kann man sagen dass die einhellige Antwort ein klares " Nein" war.
Die Gründe der Ablehnung seitens der Frauen waren auch ziemlich einheitlich. Alle monierten dass sie nicht gegen "Männer" antreten würden , auch wenn im Pass das Geschlecht als "Weiblich" angegeben wird.
Auch folgender Satz ( ich zitiere hier eine Frau) fiel: " Auch wenn es ein umoperierter Mann ist spielt er/sie/es immer noch wie ein Mann"
Auf die Frage was denn der Unterschied zwischen männlichem und weiblichen Dartsspiel ist und nach dem Warum wurde mir geantwortet: Männer spielen einfach besser weil sie Männer sind. Das Warum wurde von einer der Topspielerinnen meines Landes folgendermassen beschrieben: Die Männer mussten schon zu Urzeiten mit Speeren werfen um was Essbares zu jagen, die Frauen blieben in der Höhle. Daher stammt wohl der biologische Vorteil der Männer bei solchen Sportarten.
Was denn mit den Transmenschen geschehen sollte wurde auch klar mit: "Die sollen alle bei den Männern mitspielen oder eine eigene Liga kriegen" beantwortet.
Mein Fazit daraus lautet also: In Luxemburg sind Transmenschen, insbesondere Transfrauen den Männern herzlich egal, die Frauen dagegen lehnen sie zum grössten Teil einfach komplett ab.Bei Lichte betrachtet eigentlich auch ziemlich sexistisch von den (befragten) Damen.
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Bei Lichte betrachtet eigentlich auch ziemlich sexistisch von den (befragten) Damen.
Voll und ganz zu unterschreiben. Gerade beim Dart ist ein Geschlecht meines Erachtens nach komplett irrelevant. Die Dominanz der Männer in diesem Sport ist definitiv nicht biologisch begründet, sondern einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass es
a) insgesamt weniger weibliche Spielerinnen gibt und
b) diese vermutlich aufgrund des fehlenden Talentes und fehlenden Trainingsehrgeizes
nicht in die Weltspitze vordringen. Frag mal, wie es bei den deutschen Männern vor 25 Jahren in der Darts-Szene bzw. der Weltspitze aussah: Genauso mau wie jetzt bei den Frauen. Warum? Weil Dart einfach zu wenige gespielt haben und sich echte Talente vielleicht entweder nie entwickelt haben oder einfach nie auf eine Scheibe geworfen haben.
Meine Theorie lautet: Würden genauso viele Damen wie Herren Darts spielen und würden diese genauso hart und lang trainineren wie die Männer, würde es ganz anders aussehen.
Das ist selbstverständlich nur meine Meinuing und bezieht sich nur auf den Dartsport. In anderen Sportarten (kann) ist dies anders (aussehen), im Dart aber nicht! -
Die Dominanz der Männer in diesem Sport ist definitiv nicht biologisch begründet, sondern einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass es
a) insgesamt weniger weibliche Spielerinnen gibt undb) diese vermutlich aufgrund des fehlenden Talentes und fehlenden Trainingsehrgeizes
nicht in die Weltspitze vordringen.Wow, hattest Du nicht gerade was bzgl. sexistisch "unterschrieben"? Du meinst, es spielen nur die Frauen Darts, die es nicht können und kein Bock drauf haben?
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Nein, ich sage, dass Frauen und Männer biologisch gesehen die gleichen Voraussetzungen (im Dartsport) haben. Was dann daraus gemacht wird, führt entweder zum Erfolg bzw. Misserfolg. Das ist weder sexistisch noch irgend etwas anderes. Die handvoll Frauen, die "oben" mitspielen sind halt einfach nicht gut genug (um zum Beispiel PDC Champion zu werden). Genauso wie der Großteil der Männer auch nicht gut genug ist.
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Wow, hattest Du nicht gerade was bzgl. sexistisch "unterschrieben"? Du meinst, es spielen nur die Frauen Darts, die es nicht können und kein Bock drauf haben?
Du verstehst ganz offensichtlich die Aussage von ScYcS nicht.
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Vielleicht wird es klarer, wenn du folgende Fragen beantwortest.
- Es gibt derzeit keinen männlichen Dartsspieler aus Ägypten, der auch nur annähernd Profi-Niveau hat. Liegt das am biologischen Unterschied zwischen ägyptischen und englischen Männern? Oder doch eher daran, dass das Interesse an Darts in Ägypten sehr viel kleiner ist als in England und deshalb halt auch sehr viel weniger Ägypter überhaupt mit Darts beginnen?
- Wann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass bei den Frauen ein Mega-Darts-Talent entdeckt wird? Wenn 100 Frauen mit Darts anfangen oder wenn 10'000 Frauen dies tun?
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Du verstehst ganz offensichtlich die Aussage von ScYcS nicht.
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Vielleicht wird es klarer, wenn du folgende Fragen beantwortest.
- Es gibt derzeit keinen männlichen Dartsspieler aus Ägypten, der auch nur annähernd Profi-Niveau hat. Liegt das am biologischen Unterschied zwischen ägyptischen und englischen Männern? Oder doch eher daran, dass das Interesse an Darts in Ägypten sehr viel kleiner ist als in England und deshalb halt auch sehr viel weniger Ägypter überhaupt mit Darts beginnen?
- Wann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass bei den Frauen ein Mega-Darts-Talent entdeckt wird? Wenn 100 Frauen mit Darts anfangen oder wenn 10'000 Frauen dies tun?
Äpfel und Birnen.
Bislang ist es doch nur ein Baugefühl, was ihr hier von euch gebt. Solange keine Beweise vorliegen, ist es nur eine Vermutung, dass Männer keinen Vorteil gegenüber Frauen haben.
Das wird auch nicht besser, weil man ein sehr intensives Bauchgefühl hat. -
röschu Na, ja, ist eine Sache zu sagen, es gibt weniger Frauen, die Darts spielen, oder zu sagen, dass die wenigen, die es aktuell gibt, "vermutlich kein Talent haben und keinen Trainingsfleiß". Egal.
Vielleicht lest ihr meine Beiträge nicht, wenn sie eine gewisse Länge überschreiten, aber ich hatte schon erwähnt (und auch wissenschaftliche Arbeiten dazu genannt), dass Du auch Unterschiede in der Treffergenauigkeit zwischen Mann und Frau findest, wenn Du Leute Darts werfen lässt, die noch nie oder nur sehr selten Dart spielen. Und das Vorhandensein dieser Unterschiede wird in der Sportwissenschaft überhaupt nicht angezweifelt.
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Äpfel und Birnen.
Bislang ist es doch nur ein Baugefühl, was ihr hier von euch gebt. Solange keine Beweise vorliegen, ist es nur eine Vermutung, dass Männer keinen Vorteil gegenüber Frauen haben.
Das wird auch nicht besser, weil man ein sehr intensives Bauchgefühl hat.Die von eurer Seite vertretene Meinung "Studien legen nahe, dass aus biologischen Gründen Männer besser Darts spielen als Frauen, aber weshalb das so ist, wissen wir auch nicht so genau" ist halt auch nicht so der Weisheit (bzw. Wissenschaft) letzter Schluss. Gib mir genügend Studien und ich "beweise" dir (fast) alles...
Vielleicht lest ihr meine Beiträge nicht, wenn sie eine gewisse Länge überschreiten, aber ich hatte schon erwähnt (und auch wissenschaftliche Arbeiten dazu genannt), dass Du auch Unterschiede in der Treffergenauigkeit zwischen Mann und Frau findest, wenn Du Leute Darts werfen lässt, die noch nie oder nur sehr selten Dart spielen. Und das Vorhandensein dieser Unterschiede wird in der Sportwissenschaft überhaupt nicht angezweifelt.
Die Frage ist, ob diese Unterschiede angeboren oder anerzogen sind. Das lässt sich nicht beweisen, indem man erwachsene Frauen und Männer vergleicht.
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Äpfel und Birnen.
Bislang ist es doch nur ein Baugefühl, was ihr hier von euch gebt. Solange keine Beweise vorliegen, ist es nur eine Vermutung, dass Männer keinen Vorteil gegenüber Frauen haben.
Das wird auch nicht besser, weil man ein sehr intensives Bauchgefühl hat.Naja, die Gegenansicht ist aber halt auch nicht mehr als eine Vermutung.
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röschu Na, ja, ist eine Sache zu sagen, es gibt weniger Frauen, die Darts spielen, oder zu sagen, dass die wenigen, die es aktuell gibt, "vermutlich kein Talent haben und keinen Trainingsfleiß". Egal.
Vielleicht lest ihr meine Beiträge nicht, wenn sie eine gewisse Länge überschreiten, aber ich hatte schon erwähnt (und auch wissenschaftliche Arbeiten dazu genannt), dass Du auch Unterschiede in der Treffergenauigkeit zwischen Mann und Frau findest, wenn Du Leute Darts werfen lässt, die noch nie oder nur sehr selten Dart spielen. Und das Vorhandensein dieser Unterschiede wird in der Sportwissenschaft überhaupt nicht angezweifelt.
Nichts was du verlinkt oder geschrieben hast, belegt deine These. Es ist und bleibt eben genau das: Eine These. Und es steht jedem frei, dieser zu folgen oder eine andere These zu vertreten.
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Bei Lichte betrachtet eigentlich auch ziemlich sexistisch von den (befragten) Damen.
Nee komm, das geht mir zu weit. Sie lehnen ja aufgrund ihrer Aussagen auch nicht Transfrauen per se ab, sondern empfinden nur, dass ihnen (auch einstige) Männer per se aus irgendeinem Grund überlegen sind und wünschen sich daher einen Wettbewerb ohne sie in Luxemburg. Das sollten sie äußern dürfen ohne Sexismusvorwurf, finde ich.
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Und mal generell zum Diskurs: Lasset uns doch alles einfließen lassen von Bauchgefühl bis Wissenschaft (und was es noch so gibt), hat doch alles seinen Wert und dient der Näherung an die Beantwortung der Frage(n), die natürlich kein einzelner klar beantworten kann höchstvermutlich. Dankbar dafür sein und voneinander lernen wäre meine Idee
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Und mal generell zum Diskurs: Lasset uns doch alles einfließen lassen von Bauchgefühl bis Wissenschaft (und was es noch so gibt), hat doch alles seinen Wert und dient der Näherung an die Beantwortung der Frage(n), die natürlich kein einzelner klar beantworten kann höchstvermutlich. Dankbar dafür sein und voneinander lernen wäre meine Idee
Absolut. Ich finde, dass ist hier eine interessante Diskussion und eine solche lebt ja von unterschiedlichen Meinungen und Ansätzen.
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Absolut. Ich finde, dass ist hier eine interessante Diskussion und eine solche lebt ja von unterschiedlichen Meinungen und Ansätzen.
Vielleicht wäre es eine gute Idee, die verschiedenen Gedankenansätze einmal übersichtlich aufzulisten. Eine strukturierte Gegenüberstellung von "Für und Wider" könnte dabei helfen, Klarheit in die Diskussion zu bringen und das Ganze objektiver zu betrachten.
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Keine schlechte Idee! Müsste sich nur ein Freiwilliger finden, für diese Fleißaufgabe

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