Anfänger: mein Versuch besser zu werden (Tagebuch)

  • Grundlegend sieht das für den anfang ja gar nicht soo verkehrt aus. Viele anfänger meinen wenn sie nicht ihre felder treffen, das sie technisch meilenweit von gut entfernt sind. Das ist aber nur bedingt korrekt und sieht man in deinem Beispielvideo sehr gut.

    Was du selbst angesprochen hast ist die armbewegung. Der ellebogen darf bzw soll sogar im wurf nach unten gehen. Allerdings in der abwurfbewegung und nicht schon davor. Zu links rechts abweichenden darts kann man aus der Perspektive leider nichts sagen. Da bräuchte man ne frontansicht.

    Was mir aber hier auffällt ist dein Stand. Klar soll der für jeden so angenehm wie möglich sein und individuell. Da beugen sich einige pros auch mal etwas weiter nach vorne, was aber nicht immer zum Vorteil führt. Je weiter du dich nach vorne beugt, desto weiter verlagerst du den Schwerpunkt vor dein Standbein. Und das ist erstens auf Dauer unangenehm und wird bei einem Turnier oder längerem Match zu Problemen führen. Und zweitens bekommst du deinen Körper hingegen der selbst gefühlten Meinung nicht stabil. Das extrem in die andere Richtung ist joe cullen. Der steht quasi komplett gerade. Ähnlich aber nicht ganz soo aufrecht Peter wright. Nur um hier mal paar Beispiele angesprochen zu haben, die man sich via YouTube mal ansehen kann.

    Ein wenig nach vorne beugen um Gewicht auf das Standbein zu bringen und somit Stabilität in den Stand, ist gut. Den Schwerpunkt aber vor das Standbein zu verlagern aber vor allem für Anfänger eher kontra. Selbst Michael van gerwen hat damit bis heute seine Probleme. In langen matches wie bei der WM sieht man bei ihm allzuoft, das das trefferbild im Verlauf etwas nach unten wandert und er mit mehr fe (Schwung in der wurfbewegung) ausgleichen muss. Das geht dann aber auch nur eine Weile gut. Oftmals sieht man dann im Verlauf eines solchen matches wie er in so einer Situation den Stand ab nem bestimmten Punkt korrigiert und sich nicht mehr ganz so weit vor beugt.

    Wichtig am Ende ist es für jeden Anfänger den Fokus auf das trefferbild zu legen. Avr kommt von alleine. Wird das Trefferbild ganz am Anfang besser bzw enger, gehen die Punkte erstmal runter. Reine Mathematik. Während du zu Beginn noch Ausreißer in die 12 und 18 hattest beim anvisieren auf die 20, gehen da immer weniger bis gar keine mehr rein und dafür immer mehr in die 5 und 1. Ab hier geht es schon nur noch darum, die stellschrauben ein klein wenig zu bewegen.

    Mach dir Markierungen am Boden wenn du eine Aufnahme (3 darts) schön mittig in die 20 platziert hast. 4 Punkte. Jeweils die beiden fusspitzen und die beiden Fersen. Grade zu Beginn ist es extrem wichtig wie man steht. Und alleine das Standbein am oche immer an den gleichen Punkt zu bringen ist noch lange nicht genug. Wenn das hintere Bein mal mehr links, mal mehr rechts steht, musst du deine hüfte verdrehen, was so nicht sein soll, da du sonst nie raus finden wirst, welche Haltung für dich den größten Komfort bietet.

    Der Rest ist Training. Jeden Tag. Nicht zu lange, das bringt nichts. Lieber ein paar mehr trainingseinheiten pro Tag. 2-3 mal 20 bis 30 Minuten pro Tag zu Beginn und Länge dann langsam steigern. Wenns läuft, dann mal gerne nach paar Monaten noch eine weitere Einheit dazu nehmen.

    Je Einheit einen festen Plan (dient dem Rhythmus) 5min einwerfen 10min Training (je Einheit 2 Disziplinen. Z.b. ein bis zwei Runden doppel Training oder Bobs 27 und im Anschluss bullriding. In der nächsten Einheit dann round the clock und checkouts) und zum Schluss noch ne runde 301.

    Das mir bekannteste und beste Training für jeden Tag ist 121. Geht wie folgt. Du hast 3 Aufnahmen Zeit 121 Punkte inkl doppel zu checken. Schafst du das, geht's auf 122 Punkte. Nach belieben kann man sich alle 2,3 oder 5 Punkte nach oben einen safe einbauen, damit man nicht immer wieder auf 121 runter fällt, sollte ein Check mal nicht funktionieren. Checkt man die jeweilige Stufe mit einem high finish, ergo gleich mit der ersten Aufnahme, geht's zwei Zähler nach oben. Bei dieser Übung geht es so ziemlich um alles wichtige in einer Übung vereint. Tripple und doppelfelder treffen. Über die Single Felder zu stellen und nebenbei richtig rechnen lernen. Denn beim darten ist nicht immer der bequemste rechenweg auch der sinnvollste. Wann du welches tripple Feld anspielst hat viel mehr damit zu tun, was um dieses Feld an Risiken liegen.

    Triffst du das tripple nicht sondern in ein benachbartes feld und stellst dir damit eine ungerade Zahl ist das nicht sehr klug. So ist es bei den meissten ungeraden Zahlen beispielsweise sinnvoll auf t19 anzuvisieren, da um dieses Feld alles aus ungeraden Zahlen besteht und da ziemlich sicher eine gerade Zahl am Ende bei raus kommt.

    Egal. Selber ausprobieren und dir deine Wege erarbeiten.

    Ganz am Anfang empfiehlt es sich, das ganze mit 81 Punkten zu beginnen, um ein wenig erfolgserlebnisse rein zu bringen.

    Mein tip noch um das vermeiden von bogiezahlen zu trainieren, 350. Ab jener Zahl ist es möglich mit 6 darts das Match zu beenden. Eine 180 und eine 170. Sehr selten, aber zumindest rechnerisch möglich. Das sollten fortgeschrittene immer wieder mal trainieren. Dabei geht es darum, sich mit möglichst wenig darts ein mögliches finish zu stellen und sämtliche bogies zu vermeiden. Ziel der Übung ist, das Gehirn darauf zu trainieren in Stresssituationen weniger Fehler zu machen und automatisiert zu arbeiten. Denn wenn du am oche anfangen musst zu rechnen, wirst du mit Sicherheit dein gewünschtes tripple nicht treffen. Alles in allem, Good Darts und der Rest kommt von selbst.

    Aja, fast vergessen. Suche dir die richtige Situation um das Training zu beenden. Ich selbst trainiere ganz am Ende nochmal tripple Felder. Ergo nur die richtige wurfbewegung. Hat 2 Vorteile. 1. Du kannst dich kaltspielen was ebenso wichtig ist, wie das warmwerfen, da man dabei den Kopf weg von der ganzen rechnerei bringt. 2. Und meiner Meinung nach das wichtigste am ganzen Training ist die erfolgssituation. Die kannst du selbst bestimmen. Wenn du deine letzten Aufnahme spielst und ne 26 bei raus kommt ist das dein ding ob du noch paar Aufnahmen hinten dran setzt. Ich persönlich mache das so. Ich beende mein Training mittlerweile IMMER mit einer hohen Zahl und schön gruppiert. 100, 140, 180. Oder 95, 123, 171. Falls das nicht klappt als einzige Alternative noch 135 oder 123 auf t20, wobei der dart am missglückten tripple dann zumindest den Draht am richtigen berühren sollte. Sollte ich noch 2 min auf der Uhr haben für diese trainingseinheit, überlege ich es mir genau, ob ich noch paar Darts werfe oder nicht. Bzw ob ich es noch schaffe in der zeit nochmal so ein schönes bild zu werfen. Wenn ich der meinung bin, nein. Dann lege ich die darts auf die seite.

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

    Einmal editiert, zuletzt von Bazi83 (17. Januar 2025 um 09:08)

  • Danke, sehr guter Post. Mit dem nach vorne beugen könntest du recht haben, vielleicht wäre es sinnvoll das ein wenig zu reduzieren um die Balance zu verbessern.

    Das mit dem Training ist auch ein guter Rat. Werde jetzt allerdings noch mindestens 1-2 Wochen nur auf das Tuch am Trefferbild und Wurf zu arbeiten.

    Hier möchte ich das die Technik vor allem funktionell entwickelt wird, sprich das ich alle Änderungen nur mache wenn es einen funktionellen Grund dafür gibt und ich nicht einfach nur rumexperimentiere weil es heute mal nicht läuft. Also quasi ein "strip down" der Technik auf das funktionelle minimum so das ich es schaffe die Pfeile gerade und kontrolliert zu werfen.

    Momentan bin ich noch nicht so zufrieden mit der Technik, bzw dem output das ich schon wieder auf Felder werfen will.

    Das mit den Bogey Nummern ist natürlich ein guter Tipp, auch wenn man derzeitiges level eher ist einfach irgendwie über das 20er oder 19er Feld bis etwa 60 runterzugehen um dann man einem single Feld ein finish zu stellen weil ich halt triple Felder nichtmal zu 10% treffe, 3 dart Finishes also reiner Zufall sind.

    Trotzdem macht es natürlich Sinn es richtig zu lernen damit wenigstens das rechnen automatisiert ist.

  • Genau das ist der Ansatz. Gleich von Beginn an die richtigen Wege trainieren, dann spart man sich später Haufen Zeit und Mühen. In nem best of 3 mach ich momentan all meine Arbeitskollegen Trotz schlechterer avr platt. Nur aufgrund der Wege. In den Aufnahmen die Richtung finish gehen oder gar dran sind, brauch ich nicht mehr überlegen wohin ich werfen muss. Das bringt ca 10% mehr Treffsicherheit da man den wurf Rhythmus nicht zum nachrechnen unterbrechen muss. Und Gewicht am Standbein soll drauf sein. Versuche mal eine senkrechte Linie zwischen Kopf und Standbein hin zu bekommen und das hintere Bein zur Stabilität ein wenig aus dem ballen zu strecken um standsicherheit zu bieten. Und vorne auf dem ganzen Fuß stehen. Auf dem ballen mit eventuell sogar angehobener Ferse ist kontra. Du wirst es nie schaffen da immer den gleichen Druck drauf zu bekommen, was aber wichtig ist. Wirst sehen, die Abweichungen in der vertikalen werden geringer. Und dann kannst du dich drauf konzentrieren wie du den dart halten musst und wie du anvisierst. Macht ja jeder Unterschiedlich. Über unter oder neben dem Kopf. Wichtig dabei ist das Zielen über beide Augen. Dominanz vom Auge spielt erst ne Rolle wenn du mal 70,75+ in der avr spielst, oder 10 Aufnahmen 45 Punkte über t5 hintereinander spielst. Dann solltest du dir Gedanken drüber machen ob du falsch stehst, greifst oder zielst. Der wurf selbst passt dann ja schon schonmal. 😉

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • habe jetzt mal angefangen abwechselnd links rechts und oben unten zu werfen. Dabei versuche ich nur die Höhe bzw seitliche Ausrichtung des oberarms zu ändern und bei möglichst konstantem ober- zu unterarm (ellbogengelenk) Winkel abzuwerfen.

    Hoffe so die Kontrolle über die Richtung zu verbessern.

    Einmal editiert, zuletzt von dominik1346 (18. Januar 2025 um 11:36)

  • sieht gar nicht so schlecht aus. Vor allem die Gruppe unten im Süden auf dem ersten Bild. Aber lass das mit dem Tuch. Hab dazu mal ne frage. "Auf was zielst du, wenn da ein Lappen vor der Scheibe hängt? Denn das sollte man ja ebenso üben." 😉

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • Warum soll er das mit dem Tuch lassen?

    Oder stehe ich auf dem Ironieschlauch?

    Da hat wohl jeder seine Meinung dazu. Ich persönlich finde das ja mal ganz nett um gruppieren zu trainieren. Vor allem am anfang. Den Fokus auf einen Punkt zu bringen (beispielsweise ein tripple oder doppelfeld, meinetwegen zu Beginn auch mal ein Single, ist doch aber ebenso wichtig. Und woran erkenne ich an nem Tuch ob ich da in die richtige Richtung werfe. Vor allem beim korrigieren. Bin ich zu hoch, zu tief, zu weit links oder rechts? Keine Ahnung. Für mich bringt das FAST nur Nachteile. Alles ne Sache von Fokus trainieren. Bin jetzt kein Profi, aber wenn dann später ohne Tuch wieder ne Menge an sinnesreizungen dazu kommt, mit denen man nicht von anfang an gearbeitet hat, hätte ich angst davor, meinen optischen Fokus auf einen punkt zu verlieren. Wenn das bestimmte Vorteile bringt, die jene Nachteile überwiegen, bitte klär mich auf.

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • Ich versuche da möglichst gleichmäßige Abstände zu werfen wenn ich Linien werfe oder halt auf den marker bei Gruppen.

    Zusätzlich habe ich mir noch so eine kleine Zielscheibe mit 1, 3,5, 7 und 10cm kreisen die ich in verschiedenen Bereichen der Scheibe aufhänge.

    Da habe ich mich auch schon deutlich verbessert, ich gebe mit da von innen nach außen 10, 5, 2 und einen Punkt und bin da bei 30 Pfeilen von anfangs im Schnitt 40-50 und in der Spitze 70 Punkten und jetzt 70-80 in der Spitze knapp über 100.

  • Für mich ist das Tuch ein wichtiger Teil um einfach die Einflüsse zu minimieren:

    Das Board

    Der Fokus auf ein Triple /Doppel

    Die Wertigkeit der Felder

    Und die Rückmeldung ist für mich:

    Ich habe einen Punkt/Dart (bei mir der erste) an den ich eng hin gruppieren will.

    Oder eben eine Linie/Punkt an den ich hin werden möchte - und die Abweichung zum Ziel sagt mir wie gut es war

    Aber ich würde damit nicht das komplette Training absolvieren.

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Den Tip mit dem Tuch hatte ich auch von einem Freund bekommen. Ein Tuch über die ganze Scheibe hängen, den ersten Dart ohne großes Ziel werfen und die anderen beiden dicht an den ersten Pfeil werfen. Hat mir wirklich geholfen die Pfeile enger zusammen zu bringen.

    Das ist natürlich nur ein Teil des Trainings, aber man ist nicht abgelenkt weil der erste Pfeil in die 5 gegangen ist und konzentriert sich wirklich rein auf das Gruppieren.

  • Den Tip mit dem Tuch hatte ich auch von einem Freund bekommen. Ein Tuch über die ganze Scheibe hängen, den ersten Dart ohne großes Ziel werfen und die anderen beiden dicht an den ersten Pfeil werfen. Hat mir wirklich geholfen die Pfeile enger zusammen zu bringen.

    Das ist natürlich nur ein Teil des Trainings, aber man ist nicht abgelenkt weil der erste Pfeil in die 5 gegangen ist und konzentriert sich wirklich rein auf das Gruppieren.

    Super!

    So finde ich das perfekt!

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • So ist es für mich grundlegend verständlich. Vor allem mit einem aufgemalten punk oder einer Linie auf dem Tuch. Da ich mit dem gruppieren eher weniger Probleme habe, bin ich wohl über diesen Punkt hinaus. Trotzdem würde ich das wenn überhaupt, nur ne kurze Zeit machen. Letzten Endes wollen wir alle ja bestimmte Punkte auf der Scheibe zu treffen.😉

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • So ist es für mich grundlegend verständlich. Vor allem mit einem aufgemalten punk oder einer Linie auf dem Tuch. Da ich mit dem gruppieren eher weniger Probleme habe, bin ich wohl über diesen Punkt hinaus. Trotzdem würde ich das wenn überhaupt, nur ne kurze Zeit machen. Letzten Endes wollen wir alle ja bestimmte Punkte auf der Scheibe zu treffen.😉

    Als Anfänger geht es doch in erster Linie erst ein Mal darum, die Bewegung zu verinnerlichen und ein Gefühl dafür aufzubauen. Daher benutzt man das abgedeckte Board - ohne Punkte. Du wirst hier schneller zu einem Bewegungsablauf finden und zudem viel befreiter werfen können.

    Die üblichen "Störungen" im Bewegungsablauf, die jeder Anfänger hat, werden durch das Werfen auf kleine Bereiche, wie ein Tripple, noch mehr verstärkt. Zudem wirst du Anfangs Probleme mit dem Korrigieren haben, was den Stresslevel noch um einiges hoher setzt. Das willst du aber nicht. Daher kann man mit dem abgedeckten zum Aufwärmen und für den Technikteil sehr gut arbeiten, da man sich individuell "Grenzen" setzen kann, die über kleine Punkte usw. hinausgehen. Du kannst ohne Zielvorgabe arbeiten, also komplett frei, oder mit Zielbereichen, die es gilt zu treffen. Diese kannst du selbst organisieren und deinem Leistungsniveau anpassen. Anders als das, was du auf dem normalen Board vorgesetzt bekommst.

    Klar spielt man dann auch auf dem Standardboard, aber hier gilt wie so oft, die Variabilität der Anforderung auf das aktuelle Leistungsniveau anzupassen.

    Es bringt wenig, wenn man tausend Dart stumpf auf die T20 wirft, aber nur ständig am Korrigieren ist, weil man wie eine Schrotflinte wirft.

  • [...] Letzten Endes wollen wir alle ja bestimmte Punkte auf der Scheibe zu treffen.😉

    Das ist wohl so. Aber wenn mein Dart nur 1mm neben meinen Ziel steckt, ist die Freude auf dem abgedeckt Board größer/ ungetrübter, als wenn er auf der falschen Seite vom Draht in der S1 steckt...

  • habe heute und gestern mal zur Abwechslung ein paar legs gegen den Computer gespielt und ich hatte das Gefühl das es langsam besser wird. Ist aber natürlich noch nicht konstant und geht hoch und runter.

    Werde die nächste woche wieder weiter an der Technik arbeiten ohne zu spielen damit ich mich nur auf den Wurf fokussiere.

    Einmal editiert, zuletzt von dominik1346 (19. Januar 2025 um 19:13)

  • Ich habe noch eine kleine Anpassung des wurfes gemacht die mir imo in den letzten Tagen einen Fortschritt gebracht hat.

    Ich habe bemerkt das meine darts einen starken Impuls hatten zu hoch zu gehen wenn ich etwas zu früh losgelassen habe, außer das timing war sehr gut. Ich musste mich daher enorm konzentrieren was mir nicht gefallen hat, es gab wenn ich etwas weniger konzentriert geworfen habe oft Ausreißer in die D20 oder sogar knapp drüber.

    Ich habe mal meinen Wurf genau angeschaut und festgestellt das ich mein Handgelenk maximal nach hinten gebogen hatte (fast 90 Grad zum unterarm). Dadurch ging der wrist snap zunächst nach oben bevor er nach vorne ging.

    Ich habe daraufhin mein Handgelenk mal etwas entspannter nach hinten gespannt (eher so 130 grad). Dadurch sind die Finger zu Beginn des Handgelenkeinsatz bereits höher und dieser geht direkter nach vorne.

    Ich will natürlich mit der Technik nicht zu viel rumdoktorn sondern eine Sache etablieren, aber ich denke diese Sache muss ich ändern um konstanter zu werden, ich habe so das Gefühl ein längeres Zeitfenster für den Release zu haben ohne enorme Änderungen in der Höhe zu haben.


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    Hier noch das Handgelenk alleine um den Punkt zu zeigen.

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    Mal sehen wie sich das so bewährt.

  • bis auf Anschlag irgendwas beim darten zu machen ist nie gut. Allerdings darf sich der Winkel vom Handgelenk schon etwas unterscheiden. Je nachdem ob man den dart schiebt oder zieht. Zieht man ihn darf das Handgelenk auch mal weiter hinten stehen. Siehe z. B. Luke littler. Oder auch die ganzen Japaner. Ticken Technik ist schon wichtig. Soll sich aber am Ende auch angenehm anfühlen.

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • bis auf Anschlag irgendwas beim darten zu machen ist nie gut. Allerdings darf sich der Winkel vom Handgelenk schon etwas unterscheiden. Je nachdem ob man den dart schiebt oder zieht. Zieht man ihn darf das Handgelenk auch mal weiter hinten stehen. Siehe z. B. Luke littler. Oder auch die ganzen Japaner. Ticken Technik ist schon wichtig. Soll sich aber am Ende auch angenehm anfühlen.

    Das stimmt, littler hat einen eher späten release und zieht den dart eher mit Spitzem Winkel im handgelenk, sage auch nicht das es auch anders geht.

    Aber littler ja auch mit 2-3 Jahren schon fast perfekt geworfen wenn man die Videos sieht:)

  • Das stimmt, littler hat einen eher späten release und zieht den dart eher mit Spitzem Winkel im handgelenk, sage auch nicht das es auch anders geht.

    Aber littler ja auch mit 2-3 Jahren schon fast perfekt geworfen wenn man die Videos sieht:)

    Naja. Perfekt... Promo video... Ja, der Kerl ist definitiv ein Talent. Vielleicht sogar ein Jahrhundert Talent. Das wird sich zeigen. Aber auch er hat bis dahin massiv viel Zeit seiner Jugend am board verbracht. Und vom eigenen Vater so in eine Sportart hinein gepusht zu werden war für ihn sicherlich auch nicht immer schön. Vor allem in Zeiten wo es mal nicht so lief. Hab da mal zu Ohren bekommen das er wohl oft am Boden zerstört war und immer wieder an der Grenze zur Depression stand. Keine Ahnung ob das heute noch so ist, ganz Weg ist es sicher nicht. Sieht man auch wenn man seine Eigenheiten auf der Bühne mal genauer betrachtet. Sucht immer wieder orientierungspunkte. Bei hohen Aufnahmen der Blick ins Publikum zu seinen verwandten. Beim check der Blick nach oben. Und bei einer Aufnahme ohne tripple Blick zum Boden. Und das ist nicht nur Fokus oder Programm. Da spürt man beim genauen Hinsehen der Schmerz durch die Bild Röhre. Aber egal. Geht ja hier um Technik. Und die hat er sich genauso hart erarbeitet wie zB ein Peter Wright oder Phil Taylor. Niemand von denen hat sich zum ersten Mal im Leben an die Scheibe gestellt und 100+ avr gespielt. Also. Dran bleiben, jeden Tag einen kleinen Schritt nach vorne. Und nicht verzweifeln wenns zwei drei mal im Monat auch nen Schritt zurück geht. Das gehört mit dazu

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • Neben den allgemeinen Technik Übungen habe ich jetzt noch ein paar Differentielle Übungen für das wurfgefühl angefangen.

    Habe da zum Beispiel in einem älteren Video von dartblog gesehen abwechselnd von hoch von der Stirn wie Martin schindler und mit tiefem Arm wie dieser Paul Meyer Typ auf Youtube zu werfen. Außerdem von einem Bein werfen und von nem halben Meter weiter hinten zum einen leicht aus der hocke und zum anderen von den Zehenspitzen zu werfen.

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