Anfänger: mein Versuch besser zu werden (Tagebuch)

  • wie hoch wäre das am Board gemessen, unter T20, genau T20, drüber?

    Bin mal nach vorne zum board in der zielhaltung gelaufen, die hand ist von der höhe etwa zwischen bull und t20. Ich schaue ja leicht nach oben Richtung t20 weil mein auge eher auf höhe des bullseye ist. Also werfe ich auch etwas aufwärts.

    2 Mal editiert, zuletzt von dominik1346 (23. Februar 2025 um 00:48)

  • so hatte ich das auch gestern getestet. Ich bin minimal unter der T20 mit knapp 1,90m.

    Ich denke, dass du von der Höhe da recht gut bist.

    Kannst du mal die Übung mit der Küchenrolle nochmal machen , aber die D20 guten Centimeter tiefer einzeichnen?

    Love the Darts

  • Kann ich später machen. Ein Problem was ich habe ist das ich aufgrund der leichten aufwärtstendenz des wurfes oft hoch bin wenn ich fester werfe. Also muss ich eher dosiert werfen um in die t20 zu treffen.

    Wäre Es da sinnvoll zu versuchen in einem flacheren Winkel abzuwerfen? Vielleicht auch etwas höher ansetzen um den Winkel flacher zu gestalten?

    Einmal editiert, zuletzt von dominik1346 (23. Februar 2025 um 14:31)

  • Also was ich nicht machen würde, ist Kraft rauszunehmen. Manche haben ja einen härteren Wurf, andere einen schwächeren. Dosieren wird schwer und wahrscheinlich zu problembehaftet...wegen Arm durchziehen usw..

    Normal pendelt das sich ja ein, aber ich würde immer voll durchziehen.

    Love the Darts

  • Ich habe heute mal ein Experiment gemacht und mich im Stand etwas mehr nach oben gestreckt statt nach vorne zu lehnen und auch den setpoint minimal höher eher knapp über die t20 mit dem Ziel den abwurfpunkt von der höhe näher ans Ziel zu bringen so dass ich mehr direkt nach vorne statt aufwärts geworfen habe. Sonst habe ich alles im Wurf gleich gelassen.

    Gefühlt war es so deutlich entspannter ins big single 20 zu werfen und leichter misses oben drüber zu vermeiden. Ich gebe dir recht das es sich deutlich besser anfühlt wenn man durchziehen kann als wenn man das Tempo drosseln muss.

    Wobei mir der Fokus immer noch etwas zu hoch ist, es landen doch viele 2-3cm über der t20 und deutlich weniger darunter

    3 Mal editiert, zuletzt von dominik1346 (23. Februar 2025 um 19:33)

  • habe gestern mal eine Übung gemacht um tiefer im 20er segment zu treffen. Dabei habe ich versucht nicht tiefer zu Zielen, sondern genauso hoch wie vorher anzusetzen und das tiefere Ziel nur durch einen flacherern und Direkteren Wurf zu erreichen, also das oben "raussegeln" zu minimieren.

    Mir ist natürlich auch klar das das ein etwas riskanter move ist weil höher in die 20 treffen ja mehr trefferfläche bietet und es daher tendenziell eher sinnvoll ist ins big single statt zum small single zu tendenieren, aber da viele darts bei mir näher an der D20 als an der t20 sind (und ich eigentlich in jedem leg mindestens eine versehentliche D20 habe) hoffe ich so meine darts eher Richtung untere Hälfte des big singles zu Korrigieren indem ich das jetzt übertrieben korrigiere. Darf das natürlich auch nicht zu lange machen damit ich nicht langfristig das Gegenteilige Problem habe.

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  • Wie hast Du das gemacht?

    Habe im prinzip versucht direkter nacg vorne zu werfen, wahrscheinlich auch minimal späterer release point. Habe auch mal versucht ein paar Profis von der Seite zu finden.

    Das beste war das hier von Leonard Gates wo der höchste Punkt bei Ziel t20 knapp unterhalb top of the surround war. Wenn ich schätze das der surround 15cm Durchmesser hat müsste das knapp bei 210cm sein während der release und Ziel bei knapp 185 sind, also wäre der Höhepunkt des Bogens knapp 25cm über der direkten Ziellinie, vielleicht sogar etwas weniger.

    [Blockierte Grafik: https://i.postimg.cc/tT8q4T9L/24fd320e7fde46ba8459d18721682c81.gif]


    https://postimg.cc/wyc8W9yV

    Habe daher auch mal eine Schnur auf der höhe befestigt und versucht abwechselnd drüber und drunter zu werfen um das Gefühl zu bekommen den Bogen zu kontrollieren.

  • Das mit flugkurve und releasepoint ist aber hoffentlich für dich nur reine theorie. An der Stelle würde ich deinerseits das zerdenken mal ein wenig zurück Schrauben. Denn worum ging es hier nochmal? Den Versuch besser zu werden.

    Und das ist zwar Ganz nett sich mal ne flugkurve von nem dart anzuschauen und zu analysieren. Aber weißt du denn sicher, was die Kurve unabhängig vom einschlagpunkt am Board flacher bzw steiler macht? Richtig, nein

    Dazu gehört nämlich deutlich mehr wie der releasepoint. Flightgröße wie Flightform, Schaftlänge sowie Gewicht vom setup. Schwerpunkt vom Barrel. Verhältnis zwischen schubpunkt und Schwerpunkt. Und viele, viele andere Punkte.

    Wie du darauf Einfluss nehmen kannst, hängt stark von deinem können ab. Als Beispiel phil Taylor. Er hat die steile Flugbahn gehasst und sich daher nach und nach an eine extrem flache Flugbahn ran gearbeitet. In seinen Anfängen als Profi hat er noch ziemlich lange straight barrels geworfen, was sich nach und nach zu seiner heutigen barrelform entwickelt hat. Ebenso wie die shaft flight Kombi.

    Letzten Endes steht aber die frage im raum: "mit was komme ich am besten zurecht?". Da ist flugbahnanalyse total egal. Grund hierfür ist ganz einfach. Dart ist eben und vor allem auch eine stark mental abhängige Sportart. Was passiert also beim Gedanken an sowass? Korrekt, ich werfe nicht nehr mit 100% Fokus. Und das ist das wichtigste. Das einzig analytische für den Werfer sollte sein: wie fühlt sich der dart in der Hand während des abwurfes an? Und dieses Gefühl immer wieder versuchen zu erzeugen. Spricht, wo ist der Daumen, wo der Zeigefinger usw. Spür ich da irgendwelche Rillen am Barrel oder was auch immer. Das Feingefühl in den fingern muss mehr und mehr wachsen. So weiß man dann nach geraumer Zeit (häufiger fall) wann der Zeigefinger falsch am Barrel liegt und beim releasepoint noch n ticken Druck aufs Barrel ausübt. Und zack s5. Ergo, weniger flugbahnanalyse von Profis, sondern mehr Fokus auf sein eigenes Feingefühl. Denn du änderst zu oft zu viel an deiner Technik, da du immer wieder irgendwas wie das Gates Video entdeckst.😉

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • Das mit der Analyse war ja nur ein ungefährer Anhaltspunkt für mich, danach habe ich das ja wieder auf eine gefühlsebene gebracht indem ich die Übung mit über und unter der Schnur ins Ziel zu werfen gemacht habe um mit verschiedenen flugkurven zu experimentieren in der Hoffnung das der Körper dann einen Mittelweg findet der am besten passt.

    Mit dem ganzen Setup Kram könntest du natürlich recht haben, sprich das das auch einen Einfluss auf die Kurve hat, hier habe ich leider noch wenig Ahnung von.

    Mit dem Gefühl hast du natürlich auch recht, aber ich hatte das Gefühl oft zu hoch zu verfehlen ohne in der Lage zu sein das wirklich gut korrigieren zu können, daher hatte ich das noch mal analysiert. Den grundsätzlichen Wurf will ich auch gar nicht mehr groß ändern, aber ich war da zu dem Schluss bekommen das ich oft ein wenig wie ein Fallschirm werfe und wenn ich fester werfe die darts zu hoch gehen weshalb ich mir vorgenommen habe direkter zu werfen.

    Aber klar, irgendwann muss es auch mal gut sein mit den Anpassungen.

  • mal n tip. Mach ich eigentlich nicht, da ich weder Trainer bin noch sonst irgendwas in die richtung, aber aus reiner Selbsteinschätzung.

    Probier mal das Barrel weiter vorne bzw weiter hinten zu greifen.

    Das hat nen deutlichen und direkt spürbaren Einfluss auf die Flugbahn.

    Denke das da das Problem drin liegen könnte. Ich hab für mich die Erfahrung gesammelt, das es am einfachsten und genauesten ist, wenn der dart inkl setup am Schwerpunkt gegriffen wird. Daher ja auch die unzähligen Möglichkeiten mit setups was zu machen.

    Der Punkt sollte dann auf alle Bereiche auf dem Board ähnliche Ergebnisse erzielen. Heisst, überall ziemlich gleich nah ans anvisierte tripple. Und möglichst alle in selber Richtung daneben. So kontrolliere ich meinen Griff immer wieder mal mit der wurfkombi t20,t19,t18. Oder auch gerne mal t20,t19,DB. Wenn nun dart 1 deutlich über der t 20 gelandet ist, sollte bei gleichem Griff, dart 2 ebenso weit drüber treffen usw. So sollte schnell rauszufinden sein, ob das am Griff oder dem releasepoint liegt. Liegt das tatsächlich am releasepoint, sollte zumindest auf der t19 der dart eher zu tief landen, wie zu hoch.

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • mal n tip. Mach ich eigentlich nicht, da ich weder Trainer bin noch sonst irgendwas in die richtung, aber aus reiner Selbsteinschätzung.

    Probier mal das Barrel weiter vorne bzw weiter hinten zu greifen.

    Das hat nen deutlichen und direkt spürbaren Einfluss auf die Flugbahn.

    Denke das da das Problem drin liegen könnte. Ich hab für mich die Erfahrung gesammelt, das es am einfachsten und genauesten ist, wenn der dart inkl setup am Schwerpunkt gegriffen wird. Daher ja auch die unzähligen Möglichkeiten mit setups was zu machen.

    Der Punkt sollte dann auf alle Bereiche auf dem Board ähnliche Ergebnisse erzielen. Heisst, überall ziemlich gleich nah ans anvisierte tripple. Und möglichst alle in selber Richtung daneben. So kontrolliere ich meinen Griff immer wieder mal mit der wurfkombi t20,t19,t18. Oder auch gerne mal t20,t19,DB. Wenn nun dart 1 deutlich über der t 20 gelandet ist, sollte bei gleichem Griff, dart 2 ebenso weit drüber treffen usw. So sollte schnell rauszufinden sein, ob das am Griff oder dem releasepoint liegt. Liegt das tatsächlich am releasepoint, sollte zumindest auf der t19 der dart eher zu tief landen, wie zu hoch.

    Ich habe auch 1 Jahr rumprobiert um dann zu merken, dass es am immer unterschiedlichen Griffpunkt liegt, dass da so viele 26er kommen... habe jetzt Darts mit Griffmulde leicht vorne statt mittig oder hinten und Spitzen mit Grip... und das hilft mir, den Dart so gut wie immer gleich zu fassen... hat mir sofort nen Schub von fast 10 Punkten im AVG gebracht.

  • Ich greife relativ weit vorne und habe damit gefühlt mehr Kontrolle. Mir ist allerdings aufgefallen das sehr viele Profis eher hinten greifen, zum Beispiel auch littler und noch extremer humphries der fast am schaft greift.

    Gibt es objektive Gründe für vorne oder hinten greifen, oder ist das einfach ne Gefühlsfrage?

  • Ich greife relativ weit vorne und habe damit gefühlt mehr Kontrolle. Mir ist allerdings aufgefallen das sehr viele Profis eher hinten greifen, zum Beispiel auch littler und noch extremer humphries der fast am schaft greift.

    Gibt es objektive Gründe für vorne oder hinten greifen, oder ist das einfach ne Gefühlsfrage?

    naja. Grundsätzlich zwar ne Sache von Komfortzone. Aber wenn man schaut wie z.b. Luke littler greift, sieht man das er den dart am handballen aufliegen hat und mit Mittel und Ringfinger den dart seitlich stabilisieren. Und da littler ja ein langes straightes Barrel spielt, kommt ihm das entgegen. Mit ein wenig Gewöhnung ist das stabilisieren mit Mittelfinger oder mehr, am dart etwas genauer wie an der Spitze. Denn nur dann kann man mit dem stabi-finger am Barrel auch mal weiter vor oder zurück wandern. An der Spitze kommt da irgendwann die barrelnose und dann läuft man wieder Gefahr, das Barrel vornerum zu verdrücken. Bei rechtshändern meisst dann nach links in die 5.

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • naja. Grundsätzlich zwar ne Sache von Komfortzone. Aber wenn man schaut wie z.b. Luke littler greift, sieht man das er den dart am handballen aufliegen hat und mit Mittel und Ringfinger den dart seitlich stabilisieren. Und da littler ja ein langes straightes Barrel spielt, kommt ihm das entgegen. Mit ein wenig Gewöhnung ist das stabilisieren mit Mittelfinger oder mehr, am dart etwas genauer wie an der Spitze. Denn nur dann kann man mit dem stabi-finger am Barrel auch mal weiter vor oder zurück wandern. An der Spitze kommt da irgendwann die barrelnose und dann läuft man wieder Gefahr, das Barrel vornerum zu verdrücken. Bei rechtshändern meisst dann nach links in die 5.

    Soll das jetzt die Antwort auf seine Frage sein? Denn der Grund, warum der eine eher hinten greift und manche lieber weiter vorne, ist damit ja nicht beantwortet.

  • Soll das jetzt die Antwort auf seine Frage sein? Denn der Grund, warum der eine eher hinten greift und manche lieber weiter vorne, ist damit ja nicht beantwortet.

    Naja, hatte ich ja anfangs erwähnt. Komfort vor allem. Jeder hat natürlich eine bevorzugte Position am Barrel zum greifen. So hat beispielsweise das Barrel von Connor scutt eine griffmulde, bei der ich lange der Meinung war, klar da gehört der dart gegriffen. Bis ich Connor dann mal spielen sehen hab. Und chizzy greift extrem weit vorne. Es gibt da also keinen speziellen Grund. Einzig vielleicht ob man den dart schiebt oder zieht. Beim schieben empfiehlt es (sollte man mit so einem barrel spielen) das Barrel auch da zu greifen wo das Barrel einen schubpunkt hat. Florian Hempel beispielsweise schiebt das Barrel mit dem Daumen unter dem Barrel. Der schubpunkt ist an der Stelle an der das Barrel dicker wird. Dennoch ist das aber so, daß Florian damit klar kommt. Ob das bei jedem anderen auch so ist stelle ich in Frage. Hat ja nicht jeder anatomisch die Hand von Florian.

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • Was ist mit schieben gemeint? Im physikalischen Sinne, sprich das die Kraft hinter dem Schwerpunkt einwirkt, oder eher die Form der Bewegung, sprich eine eher geradlinige stoßbewegung die aus Schulter, ellbogen und Handgelenk durchgeführt wird anstatt mit ruhigem ellbogen nur den unterarm und die Hand zu nutzen?

  • Mit schieben ist da eher die daumenstellung gemeint. Ist der Daumen nach hinten gelegt (wie beispielsweise bei littler) ziehst du das Barrel. Florian Hempel knickt den Daumen unter dem dart so ab das er eher nach vorne zeigt. Peter wright hingegen legt den dart eher wie in ein v zwischen Daumen und Zeigefinger, macht dann aber eher diese geradlinige Bewegung wie du sie angesprochen hast. Und für all diese Griffe und wurftechniken gibt es eben barrels die sich mehr oder eben weniger für eignen. Ein Florian Hempel mit einem richtig straighten barrel könnte Probleme bekommen. Steht der Daumen so weit nach vorne und schiebt das Barrel vor sich her, ist es von Vorteil, wenn es da nen Punkt gibt in dem der Daumen quasi einhaken kann.

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

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