• Das kenn ich auch, manchmal bleibe ich an meinem Kragen hängen, normalerweise passt das aber ohne Berührung...

    Ich hab nicht raus finden können, woran es liegt, is auch egal, kommt nicht so häufig vor...

    Kragen ist aber soweit ich es beurteilen kann gar nicht gut. Ich selbst Ziele ja vor dem Auge, je nachdem wie die ersten darts im board stecken auch mal paar mm drunter oder drüber. Kragen, deute ich jetzt mal so, ist ja schon außerhalb des Sichtfeldes. Und wie ich mich entsinnen kann (aus Workshops von Profis) ist das eher schlecht, da man vor allem seine handstellung vor dem Abwurf nicht sehen und somit kontrollieren kann. Oder hab ich da was falsch verstanden?

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • Kragen ist aber soweit ich es beurteilen kann gar nicht gut. Ich selbst Ziele ja vor dem Auge, je nachdem wie die ersten darts im board stecken auch mal paar mm drunter oder drüber. Kragen, deute ich jetzt mal so, ist ja schon außerhalb des Sichtfeldes. Und wie ich mich entsinnen kann (aus Workshops von Profis) ist das eher schlecht, da man vor allem seine handstellung vor dem Abwurf nicht sehen und somit kontrollieren kann. Oder hab ich da was falsch verstanden?

    Nein du hast alles richtig verstanden. Wenn man sich die Mehrheit anschaut gehen die Topspieler auch zum Auge. Jeder Wurf ist aber individuell und wer trifft hat recht. Je natürlicher du wirfst und es sich auch so entspannt anfühlt, desto besser ist es.

  • Nein du hast alles richtig verstanden. Wenn man sich die Mehrheit anschaut gehen die Topspieler auch zum Auge. Jeder Wurf ist aber individuell und wer trifft hat recht. Je natürlicher du wirfst und es sich auch so entspannt anfühlt, desto besser ist es.

    Ah, ok. Aber wie ist das dann mit dem fokussieren bzw Zielen? Ist das dann überhaupt noch möglich? Oder ist das dann intuitiv? Grade Stephen bunting hatte genau aus dem Grund in seiner letzten masterclass davon abgeraten, da ein weiterer Aspekt nicht sichtbar ist. Und zwar die handstellung. Und rein gefühlt muss ich ihm da recht geben. Ich hatte nämlich selbst früher meinen durchzugspunkt seitlich neben dem Kopf. Mit Brille gab das aber häufig doofe Situationen. Und ich hab da nie gesehen ob meine Hand im richtigen Winkel zur Scheibe steht. Ausreißer auf der horizontalen sind seither deutlich weniger geworden.

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  • Ah, ok. Aber wie ist das dann mit dem fokussieren bzw Zielen? Ist das dann überhaupt noch möglich? Oder ist das dann intuitiv? Grade Stephen bunting hatte genau aus dem Grund in seiner letzten masterclass davon abgeraten, da ein weiterer Aspekt nicht sichtbar ist. Und zwar die handstellung. Und rein gefühlt muss ich ihm da recht geben. Ich hatte nämlich selbst früher meinen durchzugspunkt seitlich neben dem Kopf. Mit Brille gab das aber häufig doofe Situationen. Und ich hab da nie gesehen ob meine Hand im richtigen Winkel zur Scheibe steht. Ausreißer auf der horizontalen sind seither deutlich weniger geworden.

    Du hattest ihn neben der Stirn und jetzt?

  • Du hattest ihn neben der Stirn und jetzt?

    Ich hatte den neben der wange bzw neben dem auge mkt dem flight 1uasi schon fast am rechten ohr. Nur kommt da eben die Frage auf, ob man dann auch sieht ob das handgelenk im 90grad winkel zur scheibe steht. Eben. Nein. Jetzt habe ich beim fokussieren den dart direkt vor dem rechten auge mit ca 20cm abstand zum kopf. Da gehen dann noch ca 10 cm für den throwback drauf. Somit komme ich meiner brille auch nicht mehr in die quere.

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  • Wenn ich mein Ziel fixiere, seh ich meine Hand gar nicht, egal wo sie ist Wenn ich meine Hand sehe, ist entweder mein Fokus nicht auf dem

    Ziel, oder noch schlimmer, meine Hand ist in der Sichtlinie und verdeckt das Ziel... :s?:

  • Ich denke man kann das mit einem Scheibenwischer im Auto vergleichen.

    Wenn es regnet und der Scheibenwischer läuft geht dieser durch das Sichtfeld, aber man fixiert trotzdem die Straße vor sich und nicht den Scheibenwischer. Man nimmt schon wahr das der Scheibenwischer da ist, aber es ist kein Fokus und lenkt nicht vom Verkehr ab.

    Viele Profis (zum Beispiel littler oder MVG) haben ja gar keinen richtigen "Set point" sondern Strecken den Arm deutlich unterhalb der sichtlinie nach vorne (waagerecht oder etwas nach unten zeigend) und nehmen dann die Hand durch beugen des Arms in einer flüssigen Bewegung zurück und der dart geht dabei leicht durch die sichtlinie.

    https://gifyu.com/image/bLSbZ

    Andere dagegen (zum Beispiel bunting oder van veen) haben eine Art Zielpunkt wo sie bereits mit etwa senkrechtem unterarm "zielen".

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    6 Mal editiert, zuletzt von dominik1346 (28. April 2025 um 11:05)

  • Ähnlich wie bei van Veen ist das auch bei mir. Klar gibt's auch extreme. Mir fällt Grad der Spieler nicht ein. Aber wer war das nochmal, der sein anvisieren immer mit der Hand weit über dem Kopf begonnen hat und dann bis ca zur Brust runter ist und da dann geworfen hat. Quasi knapp über dem heute erlaubten Minimum bei der PDC? Aber auch da hab ich, wenn ich möchte, die Sicht auf die Hand. Egal, solange man damit trifft ist ja alles gut. Nur wer eben beim anvisieren weder seine handstellung noch den dart selbst optisch kontrollieren kann, darf sich halt am Ende nicht darüber aufregen wenn der dart nicht da hin fliegt wo man ihn hin haben will.

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  • Ähnlich wie bei van Veen ist das auch bei mir. Klar gibt's auch extreme. Mir fällt Grad der Spieler nicht ein. Aber wer war das nochmal, der sein anvisieren immer mit der Hand weit über dem Kopf begonnen hat und dann bis ca zur Brust runter ist und da dann geworfen hat. Quasi knapp über dem heute erlaubten Minimum bei der PDC? Aber auch da hab ich, wenn ich möchte, die Sicht auf die Hand. Egal, solange man damit trifft ist ja alles gut. Nur wer eben beim anvisieren weder seine handstellung noch den dart selbst optisch kontrollieren kann, darf sich halt am Ende nicht darüber aufregen wenn der dart nicht da hin fliegt wo man ihn hin haben will.

    Also ich halte den Dart direkt vor meinem Auge, das Handgelenk ist somit fast jedes Mal in der selben Position, dann ziehe ich den Dart zurück und werfe. Während des gesamten Vorgangs schaue ich durch meine Hand bzw den Arm durch. Die Hand ist sozusagen in meinem Sichtfeld aber ich schaue hindurch aufs Ziel und sehe das Ziel völlig klar.

    Schau dir mal den Kanal an Besonders die Masterclass Playlist, dort kann man sehr viel lernen.

    https://youtube.com/@straightdarts?si=PbdJFhi5rOriuhow

  • [...] schaue ich durch meine Hand bzw den Arm durch. Die Hand ist sozusagen in meinem Sichtfeld aber ich schaue hindurch aufs Ziel und sehe das Ziel völlig klar.

    [...]

    Ganz genau! Entweder sehe ich meine Hand, oder ich sehe mein Ziel.

    Also kann ich beim Zielen nicht gleichzeitig meine Handstellung sehen und ggf. korrigieren.

  • Ist es überhaupt möglich den dart komplett aus dem Sichtfeld zu haben? Egal ob man einen Set point auf Augenhöhe hat, oder den Arm wie littler weit unter der sichtline auf brusthöhe ausstreckt und von dort aus den dart zum Auge führt oder wie Martin den dart auf Stirn Höhe hat, irgendwo im Sichtfeld ist der dart doch immer.

    Ob er die ganze Zeit im Sichtfeld bleiben muss ist natürlich noch mal eine andere Frage.

    Würde vermuten das das bei vielen eher nicht der Fall ist weil der dart beim zurückziehen ja auch am Ende etwas nach unten geht und damit deutlich unter der sichtline ist.

  • Google mal Peripheres sehen das verstehst du es :):thumbup:

    Dann werf ich gleich noch einen hinterher. Und zwar das stereoskopische sehen.

    In der periphere hat das einzelne Auge ein Sichtfeld von ca 167°. Nimmt man die Überdeckung beider Augen und ein wenig Abweichungen ins Plus sowie minus rein, hat das periphere Gesichtsfeld einen gesamtwinkel von ca 190° bis 210°. Ist bei jedem ein wenig unterschiedlich und nimmt natürlich im Alter ab.

    Richtigen Fokus sowie 3 dimensionelle Wahrnehmung, ergo auch das Gefühl für Entfernung, wird aber im stereoskopischen Feld erzeugt. (Ausnahmen sind hier Lebewesen, die auf einem Auge blind sind. Angebohren oder erworben, spielt hier nur eine untergeordnete Rolle)

    Sollte man jetzt aber nicht einseitig blind sein KANN es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Vorteil haben, innerhalb der Stereoskope anzuvisieren. Macht man auf der kirmis mit der luftpumpe über kimme und Korn ja auch. Also zumindest hab ich da noch niemanden gesehen, der sich das Gewähr ans Ohr legt und so zielt.

    Ausserhalb dieses Überschneidungsbereiches beider Augen, kommt es zu immer stärker werdenden Verzerrungen. Daher erschrickt man oftmals auch und geht in Deckung obwohl sich ein Objekt was an einem vorbei fliegt, ewig weit Weg ist. Wie man das nun bei sich selbst kontrolliert ob man innerhalb dieses Feldes fokussiert oder nicht, ist ganz einfach.

    Einmal fokussieren mit beiden Augen. Und einmal mit dem dominanten Auge zu (Ausnahme sind all jene die über Kreuz visieren. Bei denen eben das über Kreuz liegende Auge schließen).

    Wenn jetzt die Spitze vom dart (oder was auch immer zum visieren verwendet wird) an gleicher Stelle bleibt, liegt man innerhalb der Stereoskope. Befindet sich die Spitze aber an einer anderen Stelle wie mit beiden Augen offen, liegt man ausserhalb.

    Und jeder, der diesen Versatz mit hirnleistung Prozess sicher Weg kompensieren kann, verdient hier meinen vollsten Respekt. Ist machbar aber Höchstleistung. Ich persönlich kann das nicht.

  • Ganz genau! Entweder sehe ich meine Hand, oder ich sehe mein Ziel.

    Also kann ich beim Zielen nicht gleichzeitig meine Handstellung sehen und ggf. korrigieren.

    Also du hast recht ich nehme den Dart vors Auge, dann bringe ich ihn in die richtige position (während ich durch den Arm schaue und nur auf die Handgelenkshöhe achte) und dann schaue ich bewusst durch den Arm aufs Ziel.

    Aber ich sehe den Arm/Handgelenk NIE alleine, nicht einmal im gesamten Bewegungsablauf sehe ich den Arm im Vordergrund sondern ich schaue ständig hindurch und sehe auch immer von der 1 Sekunde an das Ziel, bloß lenke ich meine Aufmerksamkeit zu Beginn auf meinen Arm/die richtige Höhe und sobald ich sie habe schaue ich nur noch auf das Ziel aber ich schaue permanent durch, mein Ziel war die ganze Zeit Sichtbar. Also so ist es bei mir zumindest! Daher meinte ich Peripheres sehen :)

  • Hey Philipp,

    erstmal echt stark, was du in 1,5 Jahren aufgebaut hast – ein 13-Darter ist definitiv kein Zufall! Was du da beschreibst, klingt nach ner typischen „Muscle-Memory“-Sache. Heißt: Dein Körper hat sich so sehr an den Stirnkontakt gewöhnt, dass er sich wie ein fester Teil deines Wurfs anfühlt. Und ja, solange das so abgespeichert ist, fühlt sich alles ohne diesen Anker erstmal unsicher und komisch an – das ist total normal.

    Trotzdem ist klar: Wenn du dadurch Schmerzen bekommst (und sogar nen kleinen Bluterguss), ist das langfristig keine gute Lösung. Du willst ja nicht gut spielen trotz Schmerzen, sondern am besten ohne.

    Vielleicht helfen dir ein paar Sachen, die mir in ähnlichen Phasen weitergeholfen haben:

    Videoanalyse: Klingt erstmal nerdig, hilft aber echt. Man sieht oft Dinge, die man im Gefühl gar nicht wahrnimmt. Gerade wenn du neue Varianten testest, gibt’s dir ne objektive Einschätzung.

    Neuer Fixpunkt: Wenn die Stirn als Orientierung rausfällt, brauchst du was Neues. Vielleicht der Ellbogen, die Höhe der Hand oder sogar ein fixer Punkt im Raum, den du immer anvisierst. Irgendwas, woran du dich gewöhnen kannst.

    Nicht alles auf einmal ändern: Es muss nicht gleich ein komplett neuer Wurf sein. Vielleicht erstmal versuchen, den Dart nur leicht vor der Stirn zu stoppen – quasi ein paar Millimeter Luft lassen. Und dann Stück für Stück weiter weg.

    Kopf umstellen (im wahrsten Sinne): Die Unsicherheit am Anfang gehört dazu – heißt aber nicht, dass du plötzlich schlechter bist. Du bist halt grad mitten in nem Umbauprozess. Und das braucht Wiederholungen, Geduld und ein bisschen Frusttoleranz.

  • So, nach ein paar selbstanalysen per video spring ich hier auch nochmal auf den Gaul auf. Im Bezug auf den fokuspoint hatte ich selbst bei mir gemerkt, damit nicht ganz 100% glücklich zu sein, da mir auf einmal die attack im Wurf gefehlt hat.

    Probleme bei der ganzen Sache haben sich dann sohingehend entwickelt, das ich begonnen habe im Wurf den Ellenbogen arg weit hoch zu drücken um wieder an Höhe zu gewinnen und damit den fehlenden Schwung zu kompensieren.

    Eine Kleinigkeit hat mir dann dabei geholfen. Anvisieren vor dem Auge, aber ober wie Unterarm im rechten Winkel. Somit ist der dart noch weit genug vom Kopf Weg, das in der Bewegung keine Berührung statt findet. Nun ziehe ich den dart mit den flights zum Kinn, bzw sogar einen ticken drunter. Allerdings nur mit dem Unterarm (Gott ist das anstrengend den Oberarm da zu fixieren. Aber wird immer leichter). Auf jeden Fall kann ich so deutlich mehr Schwung generieren ohne eben in der Wurfbewegung den Ellenbogen stark nach oben drücken zu müssen.

    Kleiner Nachteil:

    Da durch das weiter runter ziehen vom dart der Winkel vim Unterarm nicht mehr ganz gepasst hat, hab ich gefühlt die ersten 100 Würfe nur 9darter produziert. 3xt1🤪

    Vorher waren es eher die 45 über die t5 die Probleme gemacht haben.

    Aber ist eben wie überall. Sich selbst zu verbessern Bedarf eben ner Menge Disziplin und gaaaanz viel Training. Trotzdem ist das umstellen von Kleinigkeiten (wenn man schon ne ganze Weile ne halbwegs gute performance abgeliefert hat) deutlich konstanter und effektiver spürbar wie ohne jegliche Grundform.

    Weiterhin good darts und vor allem Spass dabei. Auch wenns nicht bei jedem hier zur Quali für die Premier League langen wird. 🎯🎯🎯

    180: 100+

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