Gibt es objektive faktoren beim dart Gewicht?

  • Gibt es Objektive faktoren 14

    1. Ja, es gibt objektive Faktoren (5) 36%
    2. Nein, ist einfach persönliches gefühl (4) 29%
    3. Weiß nicht (5) 36%

    Wie seht ihr das?

    Ist dart Gewicht nur Präferenz oder gibt es objektive faktoren? Es gibt ja die Theorie harter/Schwungvoller Wurf leichter dart, weicher bogenförmiger Wurf lieber Schwerer dart. Ist da was dran? Oder ist das eher ein Mythos?

    Was sind Vorteile leichter darts (sagen wir <=21g) oder schwerer darts (>=25g)?

    Oder ist das alles nur gefühl und persönliche Präferenz?

  • Ein leichter Dart wird sich schneller korrigieren und steckt dadurch steiler im Board. Jedoch verreist man den schnell mal 1-2 Felder weiter. Das passiert bei einem 25g Dart nicht so schnell. Bei einem schlechten Release ist ein leichter Dart besser geeignet. Das ist meiner Meinung nach Objektiv.

    Meine subjektive Erfahrung ist das ich mit einem schweren Dart einen viel höheren First9 Average Spiele, aber es auf den Doppeln ein bisschen schwieriger habe. Man kann aber niemals nur das Gewicht betrachten und vergleichen weil die Barrel Länge, das gesamte Setup und auch die Balance einen riesen großen Einfluss haben. Man kann mit einem 18g Dart viel weniger ausreißer haben als mit einem 23g Dart.

    Ich hab einen sehr direkten harten Wurf und spiele am liebsten und besten mit 25g Darts. Glaube Wessel Nijman spielt 23g und hämmert die richtig rein.

  • Warum?

    Wenn du einen 18g Dart einen mitgibst ausversehen mit dem Finger schafft der Dart durch die geringe Masse es schneller sich neu auszurichten und ohne trudeln am Board in einem stabilen Winkel anzukommen. Ein 26g Dart braucht viel viel länger für die Korrektur wegen der Masse und wird mit der Spitze zur Seite ankommen. Der Dart wird die meiste Zeit trudeln und hin und her gerissen.

    Wenn man einen 26g Dart optimal loslässt wird dieser natürlich stabiler fliegen als der 18g Dart wegen der Masse. Wenn man einem 26g nur minimal wirklich kaum spürbar einen mitgibt weicht dieser natürlich nicht so stark zur Seite und verzeiht diesen Fehler dann eher als ein 18g Dart.

  • Wenn du einen 18g Dart einen mitgibst ausversehen mit dem Finger schafft der Dart durch die geringe Masse es schneller sich neu auszurichten und ohne trudeln am Board in einem stabilen Winkel anzukommen. Ein 26g Dart braucht viel viel länger für die Korrektur wegen der Masse und wird mit der Spitze zur Seite ankommen. Der Dart wird die meiste Zeit trudeln und hin und her gerissen.

    Auf der anderen Seite kann man natürlich auch argumentieren, dass ein schwerer Dart bei einem falschen Impuls weniger beeinträchtigt wird als ein leichter Dart...

    Ich denke die einzelnen Wurfverhalten und -einflussgrößen sind so unterschiedlich, dass es schwierig ist, allgemeine Regeln abzuleiten, man muss es für sich sich ausprobieren (das ist eigentlich die Standardantwort für fast alles im Darts...;))

    14-Darter

  • Wenn du einen 18g Dart einen mitgibst ausversehen mit dem Finger schafft der Dart durch die geringe Masse es schneller sich neu auszurichten und ohne trudeln am Board in einem stabilen Winkel anzukommen. Ein 26g Dart braucht viel viel länger für die Korrektur wegen der Masse und wird mit der Spitze zur Seite ankommen. Der Dart wird die meiste Zeit trudeln und hin und her gerissen.

    Wenn man einen 26g Dart optimal loslässt wird dieser natürlich stabiler fliegen als der 18g Dart wegen der Masse. Wenn man einem 26g nur minimal wirklich kaum spürbar einen mitgibt weicht dieser natürlich nicht so stark zur Seite und verzeiht diesen Fehler dann eher als ein 18g Dart.

    Ok - du meinst damit nur rein den Steckwinkel - dann verstehe ich das.

    Weil die seitlichen Impulse beim Release wird ein leichter Darts viel hefitger in Streuung umsetzten als ein schwerer!

    Kannst du mir noch erklären warum für dich der Steckwinkel (und das sich ausrichten - Strömngslehre) so wichtig ist?

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Ich würde mal die Behauptung aufstellen dass man bei einem dickeren Barrel ein besseres Gefühl für den dart mit den Fingern hat und diesbzgl. die schweren Darts Vorteile haben. Daher sind sie gerade für Anfänger besser geeignet.

    Gegen (zu) leichte Darts spricht außerdem dass man sie stärker beschleunigen muss, was die involvierten Muskeln schneller ermüden lässt und sich die Leistung somit nich so lange aufrecht erhalten lässt.

    Aber um mal konkret auf die Kernfrage antworten: Ja, es gibt auch objektive Faktoren, aber wie man bei den Profis sieht, überwiegt das pers. Gefühl letztlich wohl doch...

    Ich wäre wirklich ein erstklassiger Dartspieler der es mit jedem auf der Welt aufnehmen könnte!
    Wenn nur dieses blöde Pfeile schmeißen nich so kompliziert bzw. die Felder nich so furchtbar klein wären...

  • Bei mir ist es auch bspw so das ich es nicht schaffe den 25g Dart nah vor meinem Auge zu halten und zu warten, kriege so ein Impuls den schnell wegzuwerfen. Hab eben mal aus Spaß die 17g Darts rausgeholt und ein First to 3 gespielt 65er Average. Mit dem 17g Dart kann ich die Hand viel länger vor meinem Auge halten und werfe den nicht so schnell weg.

    Keine Ahnung es ist sehr schwierig bin da bei Godofdarts es gibt objektive Vor und Nachteile jedoch lässt sich das nicht pauschal auf jeden Wurf übertragen.

    Ok - du meinst damit nur rein den Steckwinkel - dann verstehe ich das.

    Weil die seitlichen Impulse beim Release wird ein leichter Darts viel hefitger in Streuung umsetzten als ein schwerer!

    Kannst du mir noch erklären warum für dich der Steckwinkel (und das sich ausrichten - Strömngslehre) so wichtig ist?

    Weil der Dart sich naturgemäß aufrichten möchte. Wenn du einen 26g Dart wirfst mit einem unsauberen Release taumelt er hin und her und kommt in einem schlechten Steckwinkel am Board an. Der Dart fliegt instabil, würdest du 1m weiter hinten stehen würde er schon besser am Board ankommen weil er mehr Zeit hat sich zu korrigieren. Wenn du einen 18g Dart mit dem gleichen schlechten Release wirfst wird dieser in einem besseren Winkel ankommen weil er sich schneller ausrichtet und korrigiert und seine natürliche Flugbahn dann schneller annimmt. Der 26g Dart hat zu wenig Zeit dafür wegen der Masse und fliegt viel instabiler. Dieser Effekt wird auch extrem durch die Barrel Länge beeinflusst sogar noch mehr als das Gewicht.

    Das kann man nicht mit GVV oder Taylor Vergleichen die vorher einen steilen Steckwinkel hatten diesen aber bewusst angepasst haben.

  • Weil der Dart sich naturgemäß aufrichten möchte. Wenn du einen 26g Dart wirfst mit einem unsauberen Release taumelt er hin und her und kommt in einem schlechten Steckwinkel am Board an. Der Dart fliegt instabil, würdest du 1m weiter hinten stehen würde er schon besser am Board ankommen weil er mehr Zeit hat sich zu korrigieren.

    Warum will der sich aufrichten?

    Warum ist ein nicht gewollter negativer Steckwinkel schlecht?

    Meines Wissen der Schwingungslehre/Ströhmungslehre/Physik haben wir es mit einer nicht linearen Flugbahn zu tun - sprich der Dart steigt erst nach oben, dann fällt der nach unten.

    Wäre kein Board da: würde der Darts noch ein Stück weiter fliegen und dann unten sauber im Boden Stecken. Je nach Wurf höhe dann auch absolut senkrecht.

    Dieses Naturgesetzt unterbricht die Dartsscheibe. und dann entscheidet die Frequenz der Schwing des Darts um seinen Schwerpunkt, die Wurfweite, in welchem Zustand der Dart den Gesetzen der Physik überlassen wurde, wie schnell er geworfen wurde, wo wir spielen (Mond? - kleiner Spaß), Setup des Darts (Flightgröße, Länge Barell, Länge Shaft, Länge Spitze, Gewicht, Gewichtsverteilung) wie der Darts ankommt.

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Warum will der sich aufrichten?

    Warum ist ein nicht gewollter negativer Steckwinkel schlecht?

    Meines Wissen der Schwingungslehre/Ströhmungslehre/Physik haben wir es mit einer nicht linearen Flugbahn zu tun - sprich der Dart steigt erst nach oben, dann fällt der nach unten.

    Wäre kein Board da: würde der Darts noch ein Stück weiter fliegen und dann unten sauber im Boden Stecken. Je nach Wurf höhe dann auch absolut senkrecht.

    Dieses Naturgesetzt unterbricht die Dartsscheibe. und dann entscheidet die Frequenz der Schwing des Darts um seinen Schwerpunkt, die Wurfweite, in welchem Zustand der Dart den Gesetzen der Physik überlassen wurde, wie schnell er geworfen wurde, wo wir spielen (Mond? - kleiner Spaß), Setup des Darts (Flightgröße, Länge Barell, Länge Shaft, Länge Spitze, Gewicht, Gewichtsverteilung) wie der Darts ankommt.

    Hmm so gut wie du kenne ich mich da definitv nicht aus im Detail, hier mal eine Antwort von Gemini:

    Ein Dartpfeil ist so entworfen, dass er sich während des Flugs stabilisiert und mit der Spitze voran im Board landet.

    Das Ganze funktioniert durch ein Zusammenspiel von Schwerpunkt und Luftwiderstand:

    1. Der Schwerpunkt (Center of Gravity)

    Der schwerste Teil des Darts ist der Barrel (das Griffstück). Da das Gewicht weit vorne liegt, möchte der Dart von Natur aus mit diesem schweren Ende voran fliegen.

    2. Die Stabilisierung durch die Flights

    Die Flights (die Flügel hinten) wirken wie das Leitwerk eines Flugzeugs. Wenn der Dart schräg fliegt oder „eiert“, erzeugt die Luft, die über die Flights strömt, einen Widerstand.

    • Dieser Widerstand drückt das Heck des Darts zurück in die Bahn des Schwerpunkts.
    • Je größer die Flights, desto stärker ist dieser „aufrichtende“ Effekt (was besonders bei langsamen oder unsauberen Würfen hilft).

    3. Warum er sich manchmal nicht perfekt aufrichtet

    Obwohl der Dart es „versucht“, klappt es nicht immer perfekt. Das liegt meist an folgenden Faktoren:

    • Falscher Release: Wenn du den Dart beim Loslassen mit den Fingern „verreißt“, bekommt er so viel Drall oder Schräglage, dass die Flights die Flugbahn auf der kurzen Distanz (2,37 m) nicht mehr rechtzeitig korrigieren können.
    • Setup-Fehler: Wenn die Flights zu klein für sehr schwere Barrels sind oder der Schaft (Stem) zu lang/kurz ist, gerät die Aerodynamik aus dem Gleichgewicht.
    • Winkel beim Auftreffen: Ein gut balancierter Dart sollte leicht mit dem Heck nach oben im Board stecken (ca. 10° bis 20° Grad). Steckt er waagerecht oder hängt das Heck nach unten, passt das Verhältnis zwischen deinem Wurfstil und dem Setup des Darts nicht zusammen.

    Fazit: Der Dart kämpft physikalisch immer darum, sich geradezurichten. Dein Job ist es, ihm durch einen sauberen Wurf so wenig „Korrekturarbeit“ wie möglich zu geben!

  • Es ist auch so das der Dart meistens nicht nur in einem Negativ Winkel im Board hängt sondern auch schräg dazu und kein allgemeines Bild erkennbar ist aus allen 3 Darts. Das ist bei GVV und Taylor ganz anders. Weil die den Dart natürlich auf Weltklasse Niveau releasen fliegt der auch entsprechend stabil. Beide haben das Setup anpassen müssen damit der überhaupt flach/negativ im Board landet.

  • Ok - da scheitert dann die KI noch dran.

    Der Darts "eiert" natürlicherweise um seine Ideale Flgbahn - denn genau den impuls des Flights bekommt der Darts und schwingt dann nach unten und da auch durch - um dann den selben Effekt wieder nach oben zu bekommen - immer kleiner Werdend. Daher wenn man einen Darts quer hält - und einfach fallen lässt - und die Flugbahn lange genug ist - kommt er unten ganz sauber senkrecht an.

    Wie oft und schnell er hin und her schwingt - das ist dann "Aufgabe" des Setups mit all seinem Einflüssen).

    Und das passiert eben mit der Gewichtskraft und dem Luftwiederstand beim Wurf von uns auch - und das Dreidimensional. Die vereinfachung mit dem Fall wäre evtl nur Zweidimensional vorstellbar.


    Willst du mir noch auf diese Frage antworten?

    Warum ist ein nicht gewollter negativer Steckwinkel schlecht?

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • ps: Respekt nansjsjedhheuwjwshsb dass du dich so sachlichauf die Diskussion einlässt!

    Und ich bin gerade etwas "nervig" weil ich das Gefühl habe, du willst was lernen, dich verbessern...und das geht am besten wenn man darüber spricht/diskutiert/nachdenkt!

    Daher bitte: meine Fragen nur so verstehen! Als Input zum weiterdenken

    UND Meine Gedanken sind nicht zwangsläufig die RICHTIGEN! Das sind nur meine - mit meinen Erfahrungen, meinem Wissen und Ideen.

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • ps: Respekt nansjsjedhheuwjwshsb dass du dich so sachlichauf die Diskussion einlässt!

    Und ich bin gerade etwas "nervig" weil ich das Gefühl habe, du willst was lernen, dich verbessern...und das geht am besten wenn man darüber spricht/diskutiert/nachdenkt!

    Daher bitte: meine Fragen nur so verstehen! Als Input zum weiterdenken

    UND Meine Gedanken sind nicht zwangsläufig die RICHTIGEN! Das sind nur meine - mit meinen Erfahrungen, meinem Wissen und Ideen.

    Ja alles gut das Forum lebt doch vom Austausch miteinander, möchte hier auch nicht großkotzig rüber kommen, das sind auch nur meine Erfahrungswerte und Dinge die ich selbst recherchiert habe. Finde es auch interessant über solche Themen zu diskutieren, lasse mich auch gerne überzeugen wenn jemand die besseren Argumente hat :)

    Willst du mir noch auf diese Frage antworten?

    Also meiner Meinung nach ist ein negativer NICHT gewollter Steckwinkel schlecht weil der Dart sich (meine bisherige Auffassung) aufrichtet. Wenn ich einen 25g Dart nehme 47mm kriege ich es nicht hin das der Dart steil im Board steckt. Das liegt daran das ich den Dart immer leicht einen mitgebe weil mein Griff sehr ungünstig ist. Dazu greife ich noch weit vorne was den Effekt nochmal verstärkt. Wenn ich jetzt weiter nach hinten gehe steckt der Dart viel steiler, weil der Dart sich aufrichtet dadurch das er jetzt genug bzw etwas mehr Zeit hat um sich zu korrigieren.

    Wenn ich meinen 17g Dart nehme 43mm ist es unmöglich egal was ich mache den Dart flach landen zu lassen. Klar 50mm spitzen hab ich jetzt noch nicht ausprobiert, aber egal ob ich lange Shäfte nehme und kleine Standard Flights, der Dart steht extrem steil. Da der Dart durch die geringe Masse sich schnell korrigiert verzeiht er Fehler im Release viel besser.

  • OK jetzt verstehe ich was du mit Fehler im Release meinst: das was ich als wie man den Darts Pfeil den Gesetzen übergibt.

    Wie steckt dein 25 g Darts wenn du ihn am Schaft wirfst (aus 2,37) - wie wenn du ihn nur ganz ganz vorne am Übergang Spitze-Barell greifst?

    Damit kann ich das alle Darts von mir Mal flach mals Steil stecken zu lassen.

    Und das von 12g bis ü30g

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • OK jetzt verstehe ich was du mit Fehler im Release meinst: das was ich als wie man den Darts Pfeil den Gesetzen übergibt.

    Wie steckt dein 25 g Darts wenn du ihn am Schaft wirfst (aus 2,37) - wie wenn du ihn nur ganz ganz vorne am Übergang Spitze-Barell greifst?

    Damit kann ich das alle Darts von mir Mal flach mals Steil stecken zu lassen.

    Und das von 12g bis ü30g

    Genau wenn man am Shaft greift steckt der Dart auch bei mir aufrecht nur kippt der Dart mir dann nach vorne weg da ich zwischen Daumen und Mittelfinger greife, den Ringfinger normalerweise an der Spitze und mit dem Zeigefinger stabilisiere ich den Schaft. Wenn ich jetzt mit meinem 4 Finger Griff nach hinten zum Shaft gehe kippt der nach vorne. Hab ich natürlich alles schon stundenlang probiert.. will jetzt hier nicht zu sehr vom Thema ablenken ^^

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