Dartskommentatoren E. Paulke und F. Buschmann in der NDR-Talkshow

    • Offizieller Beitrag

    Am 18.11.2016 waren Elmar Paulke und Frank Buschmann in der NDR-Talkshow zu Gast.

    So Talkshows werden gerne genutzt um ein neues Buch, CD, etc. des Besuchers zu Promotern. ^^

    Wenn es Interessiert - hier der [Blockierte Grafik: http://www.greensmilies.com/smile/smiley_emoticons_charly_link_green.gif] , wie lange der zur Verfügung steht keine Ahnung.

    Dauer 22 min

    Wiederholt wird die Sendung:
    Montag, 21. November 2016, 02:45 bis 04:45 Uhr
    Mittwoch, 23. November 2016, 00:45 bis 02:45 Uhr

  • In den paar Minuten hat das Elmar versucht ordentlich zu erklären,aber in der "sogenannten Bierrunde"ist das halt schwer,wenn jeder Ahnungslose sein Senf dazu gibt.

    Apropro "Bierrunde" - bester Spruch kam von Hubertus Meyer-Burckhardt(als die Teams zum Dartboard" gingen.)

    Ich bleibe hier mit dem Rest in der Runde und wir hauen uns ein hinter die Binde. :prost:

    • Offizieller Beitrag

    Vor allem sollte man sich vieleicht vorher noch etwas absprechen wenn an schon zusammen auftritt.

    Ja. Buschmann hat ja die ein oder andere unwahre Aussage getätigt (Nur die Top 5 der Welt können von Dart leben. So ein Käse). Die beiden müssen natürlich dann nicht noch streiten.

  • Ja. Buschmann hat ja die ein oder andere unwahre Aussage getätigt (Nur die Top 5 der Welt können von Dart leben. So ein Käse). Die beiden müssen natürlich dann nicht noch streiten.

    Wie viele sind es Deiner Meinung nach? Ich würde mal behaupten, so richtig viel mehr, sind es nicht (vielleicht 10-15?).

    • Offizieller Beitrag

    Wie viele sind es Deiner Meinung nach? Ich würde mal behaupten, so richtig viel mehr, sind es nicht (vielleicht 10-15?).

    Neben dem Preisgeld in der OOM kommen ja noch Sponsorengelder, Exhibitions, Verträge usw. dazu. Ich denke schon, dass mindestens die Top 32 davon einigermaßen leben können. Selbst bei Max sollte das hoffentlich möglich sein. Natürlich geht das Geld nach den Top 16 rasant bergab.

  • Neben dem Preisgeld in der OOM kommen ja noch Sponsorengelder, Exhibitions, Verträge usw. dazu. Ich denke schon, dass mindestens die Top 32 davon einigermaßen leben können. Selbst bei Max sollte das hoffentlich möglich sein. Natürlich geht das Geld nach den Top 16 rasant bergab.


    Ich denke dass vielleicht sogar die Top64 der PDC (Ausnahme Artut) und ehemalige Top-Spieler vom Sport (bzw. letztere von Exhibitions) leben können.
    Abgesehen davon sind Barbara Schöneberger und Jorge Gonzalez natürlich die besten erdenklichen Leute um Werbung für den Dartsport zu machen.

  • Die Top 64 denke ich sind zuviel.
    Ich halte es da wie GDF und denke das es bei den
    ersten 32 klappen sollte, evtl. auch noch bis Platz 40, aber darüber nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von talb (19. November 2016 um 21:30)

  • Dean Winstanley als Nr.49 der OoM,hat nebenbei noch einen Job als LKW-Fahrer. (Quelle:der Fan der immer bei der ET-Tour in Deutschland ist und glaube als Hund verkleidet ist.)

    Winstanley ist ein schlechtes beispiel, da er im Jahr 2016 nichtmal 5000 Pfund Preisgeld verdient hat. Die Top50 Position hält er (noch) durch das 2015 Preisgeld. Daher sollte man nicht nach einer 2 Jahres OoM Position darauf schließen, ob jemand davon leben kann.

    Aussagekräftiger zu diesem Thema wäre eine OoM der letzten 12 Monate ink. Preisgeld aus Einladungsturnieren.

  • Winstanley ist ein schlechtes beispiel, da er im Jahr 2016 nichtmal 5000 Pfund Preisgeld verdient hat. Die Top50 Position hält er (noch) durch das 2015 Preisgeld.


    Eigentlich sogar nur durch 2014er Preisgeld; sobald die £18.000 von der WM vor zwei Jahren rausfliegen, wird es mit Winstanley noch ein ganzes Stück bergab gehen. Das ist allerdings in der Tat auch keine große Erkenntnis, dass es schwer wird, mit dem Dartspielen seinen Lebensunterhalt zu verdienen, wenn man anderthalb Jahre so schlecht spielt, wie das bei Winstanley der Fall ist.

    Aussagekräftiger zu diesem Thema wäre eine OoM der letzten 12 Monate ink. Preisgeld aus Einladungsturnieren.


    Grob per DDB betrachtet, von Dezember 2015 bis jetzt (also mit der letzten WM, aber noch ohne die kommende): Rund 40 PDC-Spieler haben jeweils mindestens £40.000 (knapp €50.000) an Preisgeld in den diversen Turnierserien und Einzelturnieren eingespielt.

  • Vielleicht habe ich ja den falschen Ansatz, aber die Tour zu spielen kosten pro Jahr wieviel? 20.000 - 25.000 Euro? Oder mehr? Ich gehe einfach mal von 50.000 Euro für 2 Jahre aus. Dann ist das echt viel Stress inbegriffen, Reisen, weg von der Familie etc ... da sollte es schon ein Gehalt sein, das über dem Schnitt liegt, gehe ich da einfach mal von einem netto von 30.000 pro Jahr aus, also brutto mal 50.000 (bei Steuerklasse I). Also brauche ich dafür schonmal 150.000 Euro für 2 Jahre.
    Sponsorengelder und Ecxibitons sind schwer kaluklierbar und erstmal für uns auch nicht genau kalkulierbar.

    150.000 Euro = ca. 125.000 - 130.000 Pfund

    Das hört bei der PDC bei ca. Platz 25 auf - ist dann aber noch eine unsichere Sache (das dürften die Sponsorengelder auch noch nicht so riesig sein). Ist man jetzt Sportreporter und vergleicht das mit anderen Sportarten, so kann ich verstehen, dass so jemand von 5-10 Leuten spricht. Meinetwegen lass es 20 Leute sein und noch eine Hand voll bei der BDO und dann wird es aber schon ganz eng. Ist natürlich auch immer eine Frage der Ansprüche, des Jobs und was man für eine Profi Karriere aufgeben müsste. Man darf das ja auch nicht von Jahr zu Jahr rechnen, sondern muss das auf ein Leben kalkulieren.

  • Vielleicht habe ich ja den falschen Ansatz, aber die Tour zu spielen kosten pro Jahr wieviel? 20.000 - 25.000 Euro? Oder mehr? Ich gehe einfach mal von 50.000 Euro für 2 Jahre aus. Dann ist das echt viel Stress inbegriffen, Reisen, weg von der Familie etc ... da sollte es schon ein Gehalt sein, das über dem Schnitt liegt, gehe ich da einfach mal von einem netto von 30.000 pro Jahr aus, also brutto mal 50.000 (bei Steuerklasse I). Also brauche ich dafür schonmal 150.000 Euro für 2 Jahre.
    Sponsorengelder und Ecxibitons sind schwer kaluklierbar und erstmal für uns auch nicht genau kalkulierbar.

    150.000 Euro = ca. 125.000 - 130.000 Pfund

    Das hört bei der PDC bei ca. Platz 25 auf - ist dann aber noch eine unsichere Sache (das dürften die Sponsorengelder auch noch nicht so riesig sein). Ist man jetzt Sportreporter und vergleicht das mit anderen Sportarten, so kann ich verstehen, dass so jemand von 5-10 Leuten spricht. Meinetwegen lass es 20 Leute sein und noch eine Hand voll bei der BDO und dann wird es aber schon ganz eng. Ist natürlich auch immer eine Frage der Ansprüche, des Jobs und was man für eine Profi Karriere aufgeben müsste. Man darf das ja auch nicht von Jahr zu Jahr rechnen, sondern muss das auf ein Leben kalkulieren.

    Wenn man davon ausgeht, dass man mit Sponsorengeldern und sonstigen Einnahmen, die Kosten der Tour decken kann, kommt man bei deinem Ansatz auch auf ca. 40 Spieler.

  • Wenn man davon ausgeht, dass man mit Sponsorengeldern und sonstigen Einnahmen, die Kosten der Tour decken kann, kommt man bei deinem Ansatz auch auf ca. 40 Spieler.

    Davon ausgehend, dass wir über Personen mit festen Jobs sprechen wäre das auch sehr naiv.

    Man könnte es auch rumdrehen: Lasse ich die Reisekosten mal weg (Sponsoren) und überlege mir, was man in einem Beruf durchschnittlich im Laufe eines ganzen Arebitslebens so verdient (eventuelle Aufstiegschancen lasse ich bewusst mal weg), kann sich jeder ja selbst ausrechnen.
    Da kann sich jeder selbst mal die Frage stellen wie realistisch es ist so viel Geld mit Darts zu verdienen und wie viele das in ihrem Leben schaffen. Man kann Profi sein auch anders definieren. Z.B. im Extremfall Preisgelder/Sponsorengelder + soziale Zuschüsse, aber das wäre für mich niemals ein Profi.

    Je nachdem von welcher Seite man das sieht wird man im einen Extrem auf einen Pool von maximal 20 Spielern kommen (eher weniger) und im anderen Extrem auf eine dreistellige Zahl. Der Sportreporter hat aber in der Regel mit Profisportlern zu tun, die Millionäre sind (oder zumindest nah dran), davon gibt es leider nicht viele im Dartsport.

    Einmal editiert, zuletzt von Ben@DDV (20. November 2016 um 00:27)

  • mMn ist man ein Profi, wenn man keinen Job neben dem Darts spielen hat und man am Ende vom Jahr im Plus ist(man also sein Leben ohne "fremdes" Geld (Kredite/Verwandte) gelebt hat.)

    Wenn man nach ein paar Jahren nichtmehr vom Darts Leben kann, kann man sich einen neuen Job suchen oder in den Job vor der Profi-Karriere zurückkehren. Trozdem war man eine Zeit lang ein Darts-Profi und hat davon gelebt, auch wenn man sich damit nicht den Rest des Lebens finanziert hat.

  • mMn ist man ein Profi, wenn man keinen Job neben dem Darts spielen hat und man am Ende vom Jahr im Plus ist(man also sein Leben ohne "fremdes" Geld (Kredite/Verwandte) gelebt hat.)

    Wenn man nach ein paar Jahren nichtmehr vom Darts Leben kann, kann man sich einen neuen Job suchen oder in den Job vor der Profi-Karriere zurückkehren. Trozdem war man eine Zeit lang ein Darts-Profi und hat davon gelebt, auch wenn man sich damit nicht den Rest des Lebens finanziert hat.

    Ja, den Punkt kann ich nachvollziehen, volkommen okay.
    Es ist halt so, dass der eine von 500 Euro im Monat lebt (vielleicht muss er aus welchen Gründen auch immer keine Miete zahlen), der andere braucht 3.000 Euro zum leben. Ich will ja nur verdeutlichen, dass ich die Aussage eines Sportreporters (lasst uns nicht über +/- 5 Spieler streiten), dass nur sehr wenige Spieler Profis sind, verstehen kann.

  • Ja, den Punkt kann ich nachvollziehen, volkommen okay.
    Es ist halt so, dass der eine von 500 Euro im Monat lebt (vielleicht muss er aus welchen Gründen auch immer keine Miete zahlen), der andere braucht 3.000 Euro zum leben. Ich will ja nur verdeutlichen, dass ich die Aussage eines Sportreporters (lasst uns nicht über +/- 5 Spieler streiten), dass nur sehr wenige Spieler Profis sind, verstehen kann.

    Das habe ich auch so verstanden. Deshalb hatte er sich auch danach mit "gut davon Leben" verbessert/verteidigt.
    Ich denke es liegt einfach daran, dass Buschi die Preisgeldentwicklung in den letzten Jahren wenig bis gar nicht verfolgt hat. Vor ein paar Jahren wäre die Aussage, dass nur 6-8 davon gut leben können noch richtig gewesen. Heute sind es halt mehr Spieler, die davon sehr gut leben können und noch deutlich mehr, die davon gerade so leben können.

  • Zumindest für britische Spieler halte ich €20-25.000 an Kosten pro Jahr auch deutlich zu hoch gegriffen. Wenn man anständig wirtschaftet, dann kostet so ein Turnierwochenende in Wigan oder Coventry grob geschätzt £400-£500 für Reise, Aufenthalt und Spesen, für die 10 bis 12 Wochenenden pro Jahr also vielleicht £5000. (Für Spieler, die sich die Anfahrt und/oder das Hotelzimmer mit einem anderen teilen können, vielleicht auch deutlich weniger.) Obendrauf noch £4000 an Startgebühren und vielleicht noch £3000 für die Reisen zu ET-Turnieren (grob überschlagen £750, viermal pro Jahr qualifiziert). Das sind dann £12.000 oder etwa €14.000. Und wer dabei auf Top-50-Niveau spielt, hat schon mal £20.000 an Preisgeldern drin, plus weitere £10.000 für die erfolgreiche WM-Qualifikation. Wer sich darüber hinaus noch für diverse weitere TV-Turniere qualifiziert oder besonders häufig bei der European Tour dabei ist, hat natürlich zusätzliche Kosten, aber dann reden wir sehr schnell auch nicht mehr über Spieler, die pro Jahr "nur" £40.000 an Preisgeld einspielen.

    Im übrigen zahlen britische Spieler deutlich weniger Steuern und Abgaben, als das hierzulande der Fall ist. Wer vom Festland aus die Pro Tour spielen will, hat natürlich höhere Kosten (wobei sich das gerade für deutsche Spieler durch die European Tour aber auch wieder relativiert), aber das ist für die grundsätzliche Frage, wie viele Teilnehmer der PDC-Tour vom Dartsport leben können, nur eingeschränkt relevant.

    Ganz abgesehen davon zielt die Fragestellung auch ein wenig in die falsche Richtung, da sich der Dartsport (im Vergleich zu anderen Sportarten) ziemlich gut semiprofessionell betreiben lässt. Über was reden wir denn bei Spielern aus der zweiten Reihe? Turnierbetrieb mit 15-20 verlängerten Wochenenden. Natürlich müssen ernsthafte Dartspieler daneben auch ausgiebig trainieren, aber immerhin oft mit der Möglichkeit, das direkt zu Hause zu tun, statt täglich in irgendwelche Trainings- oder Leistungszentren zu fahren, wie das bei anderen Sportarten gang und gäbe ist. Wer Tennis auf Top-100-Niveau spielen will, ist auf die dortigen Preisgelder auch dringend angewiesen, da es kaum möglich ist, auch nur irgendetwas anderes noch nebenbei zu machen. Dazu kommt dann noch, dass man in vielen anderen Einzelsportarten deutlich kurzfristiger planen muss - Tennis ist auch da das Paradebeispiel, da viele Spieler oft erst sechs Wochen vorher überhaupt wissen, in welche Turnierfelder sie demnächst reinkommen werden, aber z.B. auch Leichtathleten erfahren oft erst ziemlich spät, zu welchen Meetings sie eingeladen werden. Da sind Dartspieler in weiten Teilen deutlich besser dran; nach der Q School im Januar steht für die meisten für den Rest des Jahres fest, wann sie wo spielen können.

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