Grand Slam of Darts 2018

  • Wenn das deine Meinung ist, werde ich sie dir auch nicht nehmen wollen. Die Realität sieht aber anders aus.


    Nennst Du mir bitte einen Spieler, der aus dem Nichts empor kam? Den mag es sogar geben, aber er ist dann eben die totale Ausnahme und taugt keinesfalls dazu, "Regeln" zu definieren.

    • Offizieller Beitrag

    Max arbeitet ja bereits mit einem Mentaltrainer zusammen und seine Quote auf Bull ist außerordentlich gut, finde da sucht man jetzt zu drastisch nach Einzelheiten. Ein wenig Matchpech war sicher auch dabei, aber sehe ihn mittlerweile deutlich stabiler auf der Bühne, was sich auch in den höheren Averages zeigt.

  • Was würdet ihr eigentlich davon halten, wenn die Gruppenphase anders ausgespielt werden würde? Ich kenne es zum Beispiel aus dem Esport so:
    Es gibt zwei Initial Matches, im Anschluss daran treten die beiden Gewinner und die beiden Verlierer gegeneinander an (soweit wie beim GSOD). Der Verlierer des Verlierer-Matches ist dabei allerdings ausgeschieden, der Sieger aus dem Verlierer-Match tritt gegen den Verlierer aus dem Sieger-Match an und der Sieger aus dem Sieger-Match ist durch.

    Das hätte den Vorteil, dass es in allen Spielen für beide Spieler um etwas geht und so die Spannung im direkten Aufeinandertreffen liegt und nicht abhängig von anderen Spielen ist. Nachteilig (besonders für die PDC) ist wahrscheinlich, dass es dadurch zwei Spiele weniger pro Gruppe geben würde, so könnte man vielleicht die Distanz jedoch ein wenig erhöhen.

    Was würdet ihr von einem solchen Ansatz halten?

  • Nennst Du mir bitte einen Spieler, der aus dem Nichts empor kam? Den mag es sogar geben, aber er ist dann eben die totale Ausnahme und taugt keinesfalls dazu, "Regeln" zu definieren.


    Ich wüsste nicht was dies Art der "Beweisführung" mit den Möglichkeiten des Metnatrainings zu tun hat? Die Fragstellung war "Kann eine Sportpsychologe" einem Sportler helfen seine Leistung zu stabilisieren (in dem aktuellen Fall - die richtige gedankliche Einstellung finden), und da gibt es keine zweigeteilte Meinung. Das ist definitiv möglich.
    Wenn du der Meinung bist das Sowas Voodoo oder Humbug ist, dann ist es auch gut.

  • Max arbeitet ja bereits mit einem Mentaltrainer zusammen und seine Quote auf Bull ist außerordentlich gut, finde da sucht man jetzt zu drastisch nach Einzelheiten. Ein wenig Matchpech war sicher auch dabei, aber sehe ihn mittlerweile deutlich stabiler auf der Bühne, was sich auch in den höheren Averages zeigt.


    Ich sehe das so, er hat in diesem Jahr einen riesen Schritt gemacht, ebenso Martin. Sie laufen trotzdem noch in gewisse mentale fallen rein. Aber das wird sich in Zukunft auch geben. Dafür arbeiten sie zu hart an sich.
    Lernprozesse sind nicht immer linear steigend. Das macht doch Hoffung, denn über den vergangenen Zeitraum betrachetet, ist eine kontinuierliche Steigerung zu erkennen.

    Die Rückschläge sind aus meiner Sicht auch nicht unbedingt negativ, nur wenn man andauernd in die selbe Falle tappt, dann ist es Zeit zum nachdenken. Und da gehe ich bei den beiden nicht von aus.

    Alles rund um "Darts -Training" findet ihr auf ► Dartblog.de oder Youtube ► Dartblog

    Einmal editiert, zuletzt von dartblog (13. November 2018 um 13:01)

  • dartblog
    Sorry, aber das was du da schreibst hat einen Haken. Du beschreibst die typischen Trainingsweltmeister. Aber was was einzig und alleine zählt ist "Auf dem Platz". Und das lernst du nur im Wettkampf. Max und auch Martin brauchen m.E. einfach mehr dieser Wettkämpfe. Sie haben alle diese Spieler schon auf dem Floor geschlagen. Jetzt gilt es nur noch den Schalter "Bühne" um zu legen. Und ich bin sicher, dass das auch irgendwann kommt. Aber das geht eben nur über die Möglichkeit solche Spiele spielen zu dürfen. Das lernst du nicht mit dem Mentalcoach auf der heimischen Couch, das lernst du nur in Situationen wie gestern. Du kannst dich darauf vorbereiten, sicherlich. Aber den Adrenalinschub eines Matchdarts der dir einige Tausend Pfund Kohle bringt, mit einem Wurf, den kannst du nicht simulieren. Den kannst du nur durch wiederholtes Erleben in den Griff bekommen.

  • Den kannst du nur durch wiederholtes Erleben in den Griff bekommen.


    Richtig!
    und dabei spielt es keine Rolle ob du es auf dem Platz, der Bühne oder auf der Couch erlebst. Alleine deine Gedanken reichen aus um die Situation mit Druck zu beleben.

    Es geht schlicht und einfach um die gedankliche Konditionierung des Spielers. Diese zu regulieren und positiv einzustimmen ist Aufgabe des Mentaltrainings.

  • Was würdet ihr eigentlich davon halten, wenn die Gruppenphase anders ausgespielt werden würde? Ich kenne es zum Beispiel aus dem Esport so:
    Es gibt zwei Initial Matches, im Anschluss daran treten die beiden Gewinner und die beiden Verlierer gegeneinander an (soweit wie beim GSOD). Der Verlierer des Verlierer-Matches ist dabei allerdings ausgeschieden, der Sieger aus dem Verlierer-Match tritt gegen den Verlierer aus dem Sieger-Match an und der Sieger aus dem Sieger-Match ist durch.

    Das hätte den Vorteil, dass es in allen Spielen für beide Spieler um etwas geht und so die Spannung im direkten Aufeinandertreffen liegt und nicht abhängig von anderen Spielen ist. Nachteilig (besonders für die PDC) ist wahrscheinlich, dass es dadurch zwei Spiele weniger pro Gruppe geben würde, so könnte man vielleicht die Distanz jedoch ein wenig erhöhen.


    Würde ich durchaus interessant finden, aber im allgemeinen werden solche Doppel-KO-Systeme für eher nicht fernsehtauglich bzw. massenkompatibel gehalten. Hauptnachteil ist sicher, dass man den (theoretisch) besten Spieler der Gruppe nur in zwei Gruppenpartien im TV hätte, zwei der eher mittelmäßigen Spieler dafür dreimal.

    Übrigens, es wäre ein Spiel weniger pro Gruppe, nicht zwei.

  • Die Fragstellung war "Kann eine Sportpsychologe" einem Sportler helfen seine Leistung zu stabilisieren (in dem aktuellen Fall - die richtige gedankliche Einstellung finden), und da gibt es keine zweigeteilte Meinung. Das ist definitiv möglich. Wenn du der Meinung bist das Sowas Voodoo oder Humbug ist, dann ist es auch gut.


    Welche Fragestellung? Es gab keine Frage. Es gibt nur meine Meinung zu Post #xxx, die ist eben so, dass er Zeit braucht. Zeit reifer zu werden, Zeit die harte Arbeit (auch mentale Arbeit) umsetzen zu können. Und dafür braucht's Spielpraxis und auch Erfolge.

    und dabei spielt es keine Rolle ob du es auf dem Platz, der Bühne oder auf der Couch erlebst.


    Daran glaube ich in der Tat nicht. Auf der Couch kann man theoretisch lernen, wie man mit Situationen umgeht, aber die praktische Umsetzung und das wachsende Selbstbewusstsein lernt/holt man sich mit Praxis und Erfolgen.

    Wäre das Alles auch so einfach, würden nicht so viele Spieler unter Druck straucheln, insb. nicht solche in anderen Sportarten, die es sich leisten können und gleich einen ganzen Stab an Betreuern dabei haben (im Tennis z.B. gar nicht selten).

    Einmal editiert, zuletzt von svelte (13. November 2018 um 14:17)


  • Daran glaube ich in der Tat nicht. Auf der Couch kann man theoretisch lernen, wie man mit Situationen umgeht, aber die praktische Umsetzung und das wachsende Selbstbewusstsein lernt/holt man sich mit Praxis und Erfolgen.


    :thumbup: Genau so sehe ich das auch. Trainingsweltmeister gibt es viele.

  • Ich denke auch, dass Max einen sehr großen Schritt in diesem Jahr gemacht hat. In die Top 32 zieht er ja jetzt ein und bei den Player championship Finals, kann er evtl. auch mit viel Glück auf die 31 kommen um nicht gleich auf Van Gerwen zu treffen und dann war das dann doch ein überragendes Jahr! In zwei Wochen dann einfach mal den West schlagen, der wäre jetzt auch mal dran! ;)

  • Also ich fand Hopp hatte gestern ein gutes Spiel gezeigt, leider einem überraschend sehr starken Gegner zum Ende hin.. Also alles gut.
    Was mir aber etwas sauer aufgestoßen ist, ist die Tatsache, dass Hopp kurz vor der Partie in einem Interview noch meinte, er würde alles dafür tun möglichst hoch zu gewinnen. Ein 5:1/5:2 müsste für das Achtelfinale reichen. Nüchtern betrachtet stimmt das natürlich für ein sicheres Weiterkommen unabhängig von der Wright Payne Partie. Aber grundsätzlich geht es ja in erster Linie darum den Sieg nach Hause zu fahren oder ist das für ihn selbstverständlich geworden ...? Ich hoffe nicht. :S

  • Also ich fand Hopp hatte gestern ein gutes Spiel gezeigt, leider einem überraschend sehr starken Gegner zum Ende hin.. Also alles gut.
    Was mir aber etwas sauer aufgestoßen ist, ist die Tatsache, dass Hopp kurz vor der Partie in einem Interview noch meinte, er würde alles dafür tun möglichst hoch zu gewinnen. Ein 5:1/5:2 müsste für das Achtelfinale reichen. Nüchtern betrachtet stimmt das natürlich für ein sicheres Weiterkommen unabhängig von der Wright Payne Partie. Aber grundsätzlich geht es ja in erster Linie darum den Sieg nach Hause zu fahren oder ist das für ihn selbstverständlich geworden ...? Ich hoffe nicht. :S

    Wenn jemand sagt, er würde alles dafür tun möglichst hoch zu gewinnen, dann bedeutet das mit Sicherheit nicht das derjenige den Sieg als Selbstverständlichkeit betrachtet.
    Hopp wusste einfach das er mit einem knappen Sieg noch nicht sicher weiter ist und er wollte aus eigener Kraft das Weiterkommen mit einem klaren Sieg absichern.

  • Ich denke auch, dass Max einen sehr großen Schritt in diesem Jahr gemacht hat. In die Top 32 zieht er ja jetzt ein und bei den Player championship Finals, kann er evtl. auch mit viel Glück auf die 31 kommen um nicht gleich auf Van Gerwen zu treffen und dann war das dann doch ein überragendes Jahr! In zwei Wochen dann einfach mal den West schlagen, der wäre jetzt auch mal dran! ;)


    Genau bei solchen Aussagen geht doch das Problem schon wieder los.Wer sagt uns denn, dass Hopp (und auch van Gerwen) ihre ersten Spiele gewinnen.
    Immer schön Spiel für Spiel schauen, wäre angebracht. Alles andere baut erstens unnötig Druck auf und ist zweitens völlig respektlos dem Gegner in der zweiten Runde gegenüber.

  • man sollte bei diskussion um max nicht vergessen,daß jim williams kein "fallobst" ist - der kann schon was und ist ähnlich erfolgreich wie michael unterbuchner in den letzten 12-18 monaten.

    go-go:gezzy und die deutschen darter.
    no-go:alle schlechten verlierer!

  • Das Gleiche gilt auch für die, die sich gerne über die BDO-Spieler lustig machen weil diese früh im Grand Slam ausscheiden. Mit den hier gezeigten Leistungen, vor allem in der Konstanz, gewinnt Durrant die meisten Spiele in der PDC. Hat eben diesmal nicht geklappt und das sage ich der alles andere als ein Durrant-Fan ist.

    Verschenkt der eigentlich seine Flights nach Spielende? Ich finde es richtig unappetitlich wie er da immer steht mit seinem Dart im Mund, wenn er gerade am verlieren ist. :blink:

  • Was mich am Solo-Elmar auch stört sind die ständigen Stoßgebete der Art "der macht ihn jetzt rein!" - kann es nicht mehr hören.


    Ich habe mal vor langer Zeit ein Elmar Paulke Bullshit Bingo entwickelt (leider finde ich es nicht mehr), da war diese Aussage auch mit drin. :thumbup:

    2 Mal editiert, zuletzt von Count170 (13. November 2018 um 19:43)

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