BDO Dart Weltmeisterschaft 2020

  • Jim Chatterton schreibt in seinem (übrigens empfehlenswerten) Buch "Darts Finishing Mastery" dass RvB diesen Weg wohl öfter gespielt hat. Vllt. meinen sie damit Festlandeuropäer oder sowas...

    Der Vorteil auf Bull zu beginnen, erschließt sich mir allerdings dennoch nicht.

    Der Vorteil mit Bull zu beginnen, der liegt ganz simpel darin, dass man mit Hilfe eines Triples auf ein "normales Doppel" kommt und nicht lediglich auf Bullseye beenden muss wie beim Weg über die 20. Angesichts dessen, dass die D18 deutlich hochprozentiger getroffen wird als das Bullseye insofern ein nachvollziehbarer Weg.

    Einmal editiert, zuletzt von hfgon (11. Januar 2020 um 22:00)

  • Der Vorteil auf Bull zu beginnen, erschließt sich mir allerdings dennoch nicht.

    Vielleicht eine psychologische Sache, weil man leichter nach einem Dart schon unter 100 ist. Wenn man am Anfang die T20 verpasst steht man auf 101. Egal was man im Bull trifft, man ist dann unter 100. Und manche favorisieren auch einfach andere Felder.

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas30 (11. Januar 2020 um 21:53)

  • 121 über B macht im Grunde nur Sinn, wenn dein Gegner weit genug weg ist und du mind. sechs Darts dafür haben wirst. Der einzig wirkliche "Vorteil" (gegenüber der T20-/T17-Route) dabei ist, dass dir nur mit S (überwiegend 25-20-20) ein Rest bleibt (in diesem Fall 56), für den du in der nächsten Aufnahme wiederum nur ein S brauchst, um ein großes D zu bekommen. Über den klassischen Weg kann es eben passieren, dass du auch mit Dart #4 noch mal auf ein T gehen musst (D-D-Variante mal ausgenommen).
    Aber natürlich absolut kein "percentage shot".

    Einmal editiert, zuletzt von moerfi (11. Januar 2020 um 21:54)

  • Man braucht über die 25 halt nur ein Trippel für ein großes Doppel, beim Weg über T20 muss man auf Bull mit nur einem Triple. Warum es european way heißt, keine Ahnung


    Aber im Umkehrschluss heißt es doch, dass ich dan wieder die T20 brauche - sprich ich will die 25...
    Die T20 ist das Feld auf das wir doch alle (ok die 19er mal ausgenommen) am häufigsten werfen - sprich am sichersten sind.
    Und unter diesen Rahmenbedingungen nehme ich das Risiko auf mich den kleinen grünen Ring zu verpassen und noch was viel unbekannteres zu benötigen.

    Das gesamte Bull ist größer als ein Triple. Wenn du SB trifftst kommst du auf 96. Es bleibt natürlich dabei, dass du ein Triple treffen musst, aber vielleicht werfen manche lieber auf T20 als auf T17.


    Ja dumm nur dass das BE einem 71 Rest lässt...sprich nix, aber auch gar nix gewonnen...


    Jim Chatterton schreibt in seinem (übrigens empfehlenswerten) Buch "Darts Finishing Mastery" dass RvB diesen Weg wohl öfter gespielt hat. Vllt. meinen sie damit Festlandeuropäer oder sowas...

    Der Vorteil auf Bull zu beginnen, erschließt sich mir allerdings dennoch nicht.

    Danke für den Erklärungsversuch - stimmt, gestern hatten Sie noch was mit RvB und Scholten gelabert...hab da aber irgendwie nicht so ganz aufgepasst.

    Ja der Vorteil ist mir auch noch schleierhaft...wobei die Vorstellung D18 am Ende zu haben, schon nett ist. Aber nett reicht eben doch nicht zum checken...

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Der Vorteil mit Bull zu beginnen, der liegt ganz simpel darin, dass man mit Hilfe eines Triples auf ein "normales Doppel" kommt und nicht lediglich auf Bullseye beenden muss wie beim Weg über die 20. Angesichts dessen, dass die T18 deutlich hochprozentiger getroffen wird als das Bullseye insofern ein nachvollziehbarer Weg.


    :?: :?: :?: T18????
    Und mit etwas "Glück" hab ich auch nach T11 ein "normales" Doppel.....

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Ich hatte mal bei einem Bekanten die Dart oder Darts Check Out Fibel von Bernhard Gutschreiter in
    der Hand, aber auch schnell wieder weggelegt.

    Einmal editiert, zuletzt von talb (11. Januar 2020 um 22:01)


  • :?: :?: :?: T18????
    Und mit etwas "Glück" hab ich auch nach T11 ein "normales" Doppel.....

    Ich meinte natürllich D18, also das entstehende Doppel über SIngle Bull und T20. Das ist eben vielen lieber als das Bullseye nach Single 20 und T17 oder alternativ T20 und Single 11. Umso mehr gilt dies natürlich insofern der Gegner noch nicht im Finishbereich liegt, da man so nach dem theoretischen Treffer der Single 18 statt D18 noch immer anschließend ein Doppel stehen hat.

    Einmal editiert, zuletzt von hfgon (11. Januar 2020 um 22:06)

  • 121 über B macht im Grunde nur Sinn, wenn dein Gegner weit genug weg ist und du mind. sechs Darts dafür haben wirst. Der einzig wirkliche "Vorteil" (gegenüber der T20-/T17-Route) dabei ist, dass dir nur mit S (überwiegend 25-20-20) ein Rest bleibt (in diesem Fall 56), für den du in der nächsten Aufnahme wiederum nur ein S brauchst, um ein großes D zu bekommen. Über den klassischen Weg kann es eben passieren, dass du auch mit Dart #4 noch mal auf ein T gehen musst (D-D-Variante mal ausgenommen).
    Aber natürlich absolut kein "percentage shot".

    Danke. Das ergibt Sinn. Ich vergesse imner die Szenarien in denen mein Gegner noch 5 Darts vom Checken weg is... Das kommt so selten vor :cool:

    Pew

  • 121 über B macht im Grunde nur Sinn, wenn dein Gegner weit genug weg ist und du mind. sechs Darts dafür haben wirst. Der einzig wirkliche "Vorteil" (gegenüber der T20-/T17-Route) dabei ist, dass dir nur mit S (überwiegend 25-20-20) ein Rest bleibt (in diesem Fall 56), für den du in der nächsten Aufnahme wiederum nur ein S brauchst, um ein großes D zu bekommen. Über den klassischen Weg kann es eben passieren, dass du auch mit Dart #4 noch mal auf ein T gehen musst (D-D-Variante mal ausgenommen).
    Aber natürlich absolut kein "percentage shot".

    Wobei ich mir gar nicht so sicher bin, ob der Weg über Bull insgesamt nicht sogar die höhere Checkoutwahrscheinlichkeit hat...

  • Jim Chatterton schreibt in seinem (übrigens empfehlenswerten) Buch "Darts Finishing Mastery"[...]


    Ist dir übrigens auch sein Rechenfehler (inkl. falscher Schlussfolgerung) in diesem Absatz aufgefallen? ;)
    (Aber tatsächlich sehr coole Buchreihe; wollte eigentlich schon lange mal einen eigenen Thread dafür machen, habe mir auch schon das ein oder andere in den Büchern angestrichen.)

  • Was da auch steht... Klar muss man trotzdem ein Triple treffen. Aber vielleicht fühlt sich jemand unwohl auf T17.

    Danke. Das ergibt Sinn. Ich vergesse imner die Szenarien in denen mein Gegner noch 5 Darts vom Checken weg is... Das kommt so selten vor :cool:


    Unter den Rahmenbedingungen: Ja - da macht es Sinn!

    Unter allen anderen: wie moerfi geschrieben hat: nicht die erste Wahl!

    @moefri/theblindPew: jetzt weiß ich, wass ich dann als nächstes lesen will....Ist ne ganze Reihe???


    Zums Spiel: Jim führt nun 5-3!

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Habt ihr mal darüber nachgedacht das die Möglichkeit bei nicht treffen von Single Bull oder Bull das 121er Finish zu verkacken größer ist als über die 17 oder 20.


    Jo, ist (vor allem unter Druck) auch wirklich nicht die empfohlene Variante. Wobei man fairerweise dazusagen muss, dass der Weg über die (T)20, bei Fehlerhaftigkeit in der Horizontalen, auch nach dem ersten Dart jäh beendet sein kann. Sowohl die beiden benachbarten S- als auch T-Felder lassen es dann nicht mehr in zwei Darts zu Ende bringen. Beim Miss außerhalb von 25 bleibt zumindest noch 'ne 20%ige Chance auf S20, S17, S14, S11. ;)

  • Also was ich viel schlimmer finde, als bei 121 auf Bull zu gehen, ist, bei 105, Single Bull treffen und danach T16 - D16 spielen zu wollen, wie Vandenbogaerde es vorhin getan hat. Das macht noch weniger Sinn, Ziel, da auf Bull zu werfen, ist es ja, dass man dann Tops - Tops spielen und mit zwei Singeln ein Doppel stehen lassen kann. :wacko:


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