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Dart: Talent oder einfach nur Übung - ein Trainingstagebuch

  • So mein letzter Punkt ist die spielen unter Druck in einer Liga oder einem Turnier. Ich merke das das für die Verbesserung absolut ein notwendiger Schritt ist, denn der Druck der da aufgebaut wird ist im reinen Training nicht zu simulieren.


    Natürlich kann man den Druck aus dem Wettkampf nicht zu 100% simulieren, aber es gibt genügend Methoden, um den Umgang mit Druck auch im Training zu lernen.


    Ein paar Stichpunkte:


    • Training der Nichtwiederholbarkeit
    • Prognosetraining
    • Training der Nichtwiederholbarkeit und Prognosetraining mit zeitlicher Verzögerung.

    Generell ist es ja "nur" das Auseinandersetzen mit seinen Gedanken, Emotionen und Gefühlen. Das muss erlernt werden.

    Oft hört man ja, "Du musst immer mit einem positiven Erlebnis das Training beenden". Das ist die perfekte Konditionierung für den Wettkampfversager. Wie soll jemand, der im Training nur positive Erlebnisse und Friede Freude, Eierkuchen trainiert, mit den Druckbedingungen aus dem Wettkampf klarkommen.


    Wichtig ist dabei, sich der Signale bewusst zu werden, die der Körper und die Gedanken aussenden. Dann kann man mit den geeigneten Mitteln auch gegensteuern oder regulieren.

  • Meine Frage jetzt an die erfahrenen Spieler:

    1. Was sagt ihr zum Fortschritt, den ich bis jetzt habe? Ich kann das Null einschätzen und

    2. Was ratet ihr mir, um ein bisschen mehr Konstanz in meine Spiele reinzubringen und nicht einmal gut und einmal schlecht zu spielen.

    Zu 1: Normale Entwicklung.

    Zu 2: Die Akzeptanz, dass es hoch und runtergeht. Weniger auf Statistiken Wert legen und dafür lieber den Blick für ein konzentriertes Training schärfen. Dann wirfst du schneller erkennen, was für dich wichtig ist und was nicht.

  • Insbesondere zu deiner zweiten Frage: Jeder Dartspieler träumt natürlich davon jedes Leg konstant gut zu spielen. Aber das gelingt ja nicht mal den Profis. Jeder streut ja bei seinen Würfen etwas, selbst die Weltspitze. Da beim Dart im Gegensatz zum Bogenschießen z.B. die Trefferpunktzahl nicht proportional mit der Distanz zum Ziel abnimmt sondern sehr unterschiedlich wertige Felder über das Board verteilt sind, entsteht natürlich eine große Varianz beim Scoring. Wenn man nun noch bedenkt, dass mit dem Double out ein weiterer Faktor hinzukommt, der das Leg arg in die Länge ziehen kann oder aber im besseren Fall ein schnelles Ende (und guten Average) mit sich bringt, dann wird klar, dass konstantes Spiel im Dart, wenn man wenige Legs vergleicht unmöglich ist. Das sieht man ja auch bei den Profis, die über einen Best-of-Fve Satz mal einen Average von 80 spielen und über den nächsten von 120.

    Kleine Stichproben, also der Average über wenige Legs, sind einfach extrem anfällig für statistische Ausreißer. Dass da bei einem Best-of-Five mal 42 und mal 65 bei dir am Ende steht ist nicht wirklich außergewöhnlich. Wenn du längere Distanzen spielen würdest, würde sich der Average deutlich mehr auf deinem realen Niveau einpendeln und du hättest weniger das Gefühl, dass dir die Konstanz fehlt.


    Und wenn du dich wirklich für die Konstanz in deinem Spiel bezogen auf deinen Wurf interessierst, solltest du eher dein Trefferbild analysieren und schauen wie weit deine Würfe vom entsprechenden Ziel entfernt sind ungeachtet der damit einhergehenden Punktzahl. Es gibt unterschiedlichste Software mit der du die Position deiner Darts eingeben kannst. Noch einfacher wäre ein weißes Blatt mit einem Zielpunkt vor das Dartboard zu hängen und so dein Trefferbild zu visualisieren.


    Und kurz noch zu deiner ersten Frage: Ich denke viele Spieler, die deutlich länger als du spielen, stehen bei einem niedrigerem Niveau. Das kann sich für die Zeit schon sehen lassen.

  • Das mit der Anzahl der Legs ist absolut richtig und schlüssig. Man hat einfach nicht immer die Zeit 12 Legs am Stück zu spielen, aber in Summe kommt man da doch sowohl nach oben oder unten auf das richtige Average. Es kann also gut sein du spielst einen Lidarts Gegner der spielt immer nur best of 3 oder 5 und du hättest keine Chance gegen ihn, aber auf 12 Legs sieht es dann ganz anders aus. Dann kann es echt daran liegen das er durch die kurzen Spiele deutlich besser darsteht weil er z.B in den ersten Legs gut aufgewärmt ans Spiel geht.


    Du im Gegensatz spielst immer ohne großen Warmup Best of Five und bleibst bei einem 42 Average aber wenn du Best of 12 spielen würdest wärst du vielleicht ein 46 Average da du ohne groß Warm zu spielen die ersten Legs erstmal unterdurchschnittlich spielst

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