Anfänger: mein Versuch besser zu werden (Tagebuch)

  • habe die präzisionsübung für mich noch mal standardisiert:). Das feld ist jetzt 7cm hoch und 1,5cm breit:).


    Habe heute 15 von 45 dort rein getroffen, einer war sogar eine 180:)

    Will jetzt die nächste Woche noch weiterhin voll auf den Wurf und release konzentrieren und dann mal testen ob es wirklich auch aufs Spiel übertragen einen Gewinn gebracht hat

  • Ich finde sowas immer hilfreich....aaaaaber sobald man das ganze entfernt, merke ich vlt nur bei den ersten Würfen einen Unterschied. Das ist wie mit dem Practice Board oder den Ringen: Hilfreich, wenn an der Scheibe-> 10 Minuten nach dem Entfernen ist der Effekt aber weg

  • Ein paar Dinge erstmal vorweg: Ich lese dein Tagebuch wahnsinnig gerne, dominik1346 , und ich habe sehr viel Respekt davor, mit welcher Hingabe du deinen Fortschritt dokumentierst, du neue Trainingsmethoden für dich entdeckst und du Zeit darin investierst. Die Liebe für diesen Sport ist aus jeder deiner Zeilen herauszulesen.

    Das "Aber" meines Beitrags besteht allerdings darin, dass ich all das für wahnsinnig verkopft, verwissenschaftlicht (auch wenn ich selbst qua Beruf ein Wissenschaftsfan bin) und in Teilen auch für realitätsfern halte. Und das soll bitte nicht als objektive Kritik verstanden werden, sondern als rein subjektive Meinung, weil ich selbstverständlich weiß, dass beim Darts viele Wege nach Rom führen und die Methoden zur eigenen Weiterentwicklung oft eine Glaubensfrage sind. Wenn es dein Weg ist, finde ich es absolut ok, und ich wünsche dir alles Gute dabei, so zu einem besseren Dartspieler zu werden. Mein Weg ist es nicht. Weil ich überzeugt davon bin, dass Darts wahnsinnig stark von Intuition, Automatismen und Mentalität abhängt und weniger von kreativen Trainingsmethoden (wenngleich ich selbst natürlich auch hin und wieder welche einbaue, aber eher aus Gründen der Abwechslung und des Spaßes). Der einzig wahre Weg in meiner persönlichen Dartswelt, um sich zu verbessern, ist das ständige und konsequente Messen mit anderen realen Spielern - möglichst etwas besseren Spielern und möglichst unter Wettbewerbsbedingungen. Immer und immer wieder.

  • Ich denke auch, wenn dir diese Methoden helfen, dann ist es ok. Ich habe früher auch viel mit den Practice Ringen trainiert. Heute ist es für mich pragmatischer zu trainieren, dass die Darts mit hoher Wahrscheinlichkeit in das 20er- bzw. 19er Segment gehen. Wenn von 5 Abnahmen, also 15 Darts, alle in das Segment gehen, dann ist es für mich konstant.

    14-Darter

  • hab deinen Post jetzt auch mal wieder intensiver im Hintergrund verfolgt.

    Hast ja jetzt auch schon paar 180er geworfen. Zwei sogar binnen von um die drei Minuten. Das zeigt schonmal eins.

    Die wiederholgenauigkeit klappt ja schon mal. Zumindest ab und an.

    Mal ne Frage anbei. Wirfst du da den dart kontrolliert und fokussiert, also auch mal mit absetzen und neu fokussieren? Oder ballerst du wenn einer drin ist, dart2 und 3 möglichst mit gleichem Gefühl hinterher? Hab nämlich bei mir gemerkt, wenn ich von Beginn an mit Konzentration und mich in den dart rein fühlen, deutlich bessere trefferbilder zusammen bekomme. Dann natürlich auch deutlich mehr Treffer in tripple und Doppel Felder. Und mit den dart fühlen, meine ich

    1. Schwerpunkt

    2. so bisschen das Gewicht fühlen

    3. genaue griffposition von Daumen und Zeigefinger bzw Mittelfinger bei denen die mit den beiden Fingern greifen.

    Bei mir ist das nämlich (gerade zu Beginn vom Training bzw Match) ein großes Problem. Und wenn dann einer der Finger nicht richtig sitzt, ist mit wurfgenauigkeit und releasepoint nix mehr zu machen.

    Alles andere bei mir in Sachen Training ist werfen, werden, werfen. Einzige Ausnahme ist so ein tip von van dongen im Bezug auf den Ellenbogen, das der nicht zu weit runter geht beim throwback. Auf YouTube findest du da bestimmt Videos dazu. Da wird ein elastisches trainingsband so gespannt, das es beim anvisieren knapp unter dem Ellenbogen eine waagerechte Linie bildet. Beim throwback wie dem Abwurf an sich, soll dann der Ellenbogen das Band nicht berühren bzw zumindest nicht runter drücken. Ich auch mal das Video und poste das hier.

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • Ich werfe eher direkt hinterher.

    Merke aber das oft der erste dart der beste ist. Der 2. Ist oft auch ok, der dritte geht allerdings schon mal weiter weg, gerade wenn die ersten beiden in der t20 sind. Nicht sicher wie ich das reproduzieren kann.

    Auf den Griff habe ich mich die letzten 2 Wochen auch stark konzentriert, vor allem das def dart Spannungsfrei liegt und nicht "springt"

    Einmal editiert, zuletzt von dominik1346 (18. August 2025 um 23:35)

  • habe die letzten tage gemerkt das meine darts gerader fliegen wenn der daumen mehr direkt unter dem dart ist statt leicht seitlich (also mehr 6 uhr statt 4 uhr).

    Allerdings fühlt sich für mich der leicht seitlichere Griff (oben, 4 und 10 uhr) natürlicher und bequemer an als der untere der mehr 12, 6 uhr ist. Ich verstehe warum der 12 6 griff seitlich präziser ist (keine seitlichen Kräfte auf den dart), aber der dart fliegt zwar damit sehr gerade, aber es fühlt sich nicht so gut an.

    Wie würdet ihr mit so einem Konflikt umgehen? Eher nach dem Gefühl gehen? Oder einfach weiter machen bis man sich dran gewöhnt hat?

  • Wie würdet ihr mit so einem Konflikt umgehen? Eher nach dem Gefühl gehen? Oder einfach weiter machen bis man sich dran gewöhnt hat?

    Ich würde eigentlich immer subjektiv vorgehen. Fühlen sich der Griff, der Bewegungsablauf, der Release und der Durchschwung gut an, würde ich es dabei vorerst belassen und darauf aufbauend Präzision und Reproduzierbarkeit trainieren. Habe vor einigen Wochen auch nochmal meinen Wurfstil etwas angepasst und es fühlt sich wirklich top an. Auch die Ergebnisse sind vielversprechend. Habe prompt kürzlich im Training in drei BO4 Matches jeweils einen Über-60er-Schnitt gespielt, insgesamt zwei 16er Legs und ein 104er Highfinish geworfen. Nun ist es nicht das erste Mal, dass ich denke, jetzt endlich mein finales Setting gefunden zu haben, aber dennoch bleibe ich aufgrund oben genannter Beobachtungen da auf jeden Fall erstmal dran.

  • Heute noch mal ein match gespielt. 5-0 gegen level 9 bot gewonnen.

    54er average, first 9 72.interessanterweise bis auf einen check alle auf d10 (aber nicht extra, hat sich irgendwie erheben weil ich die d20 verfehlt habe). Leider einmal 98 Gebustet weil ich irgendwie im schlaf war und einfach weiter auf die t20 geworfen habe:).


    Dieses leg war echt geil, leider satzdarts für nen ü100 average verkackt (einer ganz knapp auf die d10 sonst wären es 105 gewesen).

    War echt in the zone obwohl ich anfangs etwas angespannt war und 2 mal mit 26 angefangen habe, aber dann kopf ausgeschaltet und einfach nur das ziel im Blick hatte.

  • Noch ein ganz gutes match.

    Leider den big fish knapp verpasst:)

    Merke aber noch das ich mich sehr anstrengend muss um "in the zone" zu sein, hatte zwischendurch auch wieder 2 matches mit first 9 mitte 50 und average mitte 40. Oft bin ich entweder zu angespannt oder zu locker und unkonzentriert.

  • Man muss unbedingt gegen andere Personen spielen. Wettkampf oder Turnier oder einfach so. Das ist eine andere Welt gegenüber man spielt nur mit sich selbst.

    Ich habe das festgestellt, als ich in den Dartsclub eingetreten bin und dort gespielt habe.

    14-Darter

  • habe die letzten tage gemerkt das meine darts gerader fliegen wenn der daumen mehr direkt unter dem dart ist statt leicht seitlich (also mehr 6 uhr statt 4 uhr).

    Allerdings fühlt sich für mich der leicht seitlichere Griff (oben, 4 und 10 uhr) natürlicher und bequemer an als der untere der mehr 12, 6 uhr ist. Ich verstehe warum der 12 6 griff seitlich präziser ist (keine seitlichen Kräfte auf den dart), aber der dart fliegt zwar damit sehr gerade, aber es fühlt sich nicht so gut an.

    Wie würdet ihr mit so einem Konflikt umgehen? Eher nach dem Gefühl gehen? Oder einfach weiter machen bis man sich dran gewöhnt hat?

    Also natürlichkeit gerade im Griff sollte schon da sein. Ist ja auch so, das jeder ein wenig anders greift. Da sollte es erstmal so bleiben das man mit gewohntem griff arbeitet und dafür den Fokus eher mal auf andere Punkte legt. Ist der Ellenbogen da wo er hin gehört, ist die Wurfbewegung gerade und flüssig. Passt der releasepoint und lasse ich den dart auch sauber los.

    Bei letzterem hab mir ich so immer wieder mal meine Probleme. Gerade bei Kaltstart. Aber am Ende zählt wie in jeder Sportart in der man etwas wirft oder schießt eben auch Technik. Auch im greifen. Langfristig wird man also nicht darum herum kommen, auch daran zu arbeiten um noch ein paar Prozentpunkte raus zu kitzeln.

    Und noch ein tip am Rande, wenn mal was nicht läuft. (Kann hier jeder der mit liest als kleine Anregung in seine Trainings Routine einbauen). Wenn du mit nem trainingsteil beginnst, z. B. Scoring und das nicht so läuft, dann nicht allzu lange mit aufhalten und in einen anderen trainingsteil übergehen. Z. B. Doppel.

    Nutzt ja nix wenn der Kopf zu macht und man zwar alle zehn Aufnahmen ne 140 wirft, die 9 anderen Aufnahmen aber mit allen darts 10cm vom tripple entfernt ist.

    180: 100+

    140: 500+

    HF: 3×170, 1×164, 5×160, 1×155, 5×150, 1×136, 7×132, 1×122, 36×120, ?×100

    SL: 3x9, 4x10, 2x11, 4x12, 2x13, 1x14, x* 15-18

  • lief im letzter Zeit etwas schleppend. Eine zeitlang ging es sehr gut, aber dann wieder das Gefühl für den Release verloren. Der generelle Wurf geht eigentlich ganz gut, aber beim Release gibt es immer noch abweichungen, teilweise habe ich auch irgendwie das Gefühl das beim griff die Finger irgendwie im weg sind.

    Habe jetzt wieder mehr angefangen am release gefühl zu arbeiten.

    Gestern ganz solide gespielt, aber gegen den bot knapp verloren nach ein paar match darts.

    Aber dafür noch nen 17 darter geworfen, leider ein paar darts gebraucht sonst hätte es ein 14 oder 15 darter sein können.

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