Wenn eine Person innerhalb von zwei Jahren fast jeden Major Titel abräumt, dann hat er bald mehr eingespielt, als die gesamte Top 5 der OOM zusammen.
Gut, aber wenn Ersteres nun mal so ist, dann ist Zweiteres jetzt auch nicht ganz unverdient. So sehr ich die absurde Dominanz von Littler auch mit etwas Bauchschmerzen verfolge. Was mich eher bedrückt als Littlers prall gefüllter Geldbeutel ist die übergeordnete Tatsache, dass sich offenbar mehr und mehr eine Art Zweiklassengesellschaft auf der Tour entwickelt, und zwar nicht einmal vordergründig aus finanzieller Sicht (dort auch, aber das ist ja fast auch normal im Profisport), sondern was Qualikriterien für und letztlich auch Teilnahmen an diversen Turnierformaten angeht. Die Topspieler haben es mehr und mehr nicht nötig, sich mit der schmuddeligen Basis abzugeben, und das halte ich langfristig für problematisch.