UK Open 2026

  • Wenn eine Person innerhalb von zwei Jahren fast jeden Major Titel abräumt, dann hat er bald mehr eingespielt, als die gesamte Top 5 der OOM zusammen.

    Gut, aber wenn Ersteres nun mal so ist, dann ist Zweiteres jetzt auch nicht ganz unverdient. So sehr ich die absurde Dominanz von Littler auch mit etwas Bauchschmerzen verfolge. Was mich eher bedrückt als Littlers prall gefüllter Geldbeutel ist die übergeordnete Tatsache, dass sich offenbar mehr und mehr eine Art Zweiklassengesellschaft auf der Tour entwickelt, und zwar nicht einmal vordergründig aus finanzieller Sicht (dort auch, aber das ist ja fast auch normal im Profisport), sondern was Qualikriterien für und letztlich auch Teilnahmen an diversen Turnierformaten angeht. Die Topspieler haben es mehr und mehr nicht nötig, sich mit der schmuddeligen Basis abzugeben, und das halte ich langfristig für problematisch.

  • Was man wiederum auch deutlich in der OOM sieht. Zwischen Platz 31 und Platz 39 der Rangliste ist ein Unterschied an Preisgeld von fast 120.000 Pfund.

    Die Änderung bezüglich der Euro Tour und dem dadurch verbundenen einfachen Zugang zum Preisgeld über die restliche Top 16 der Pro Tour lässt da eine große Lücke aufreißen.

  • Gut, aber wenn Ersteres nun mal so ist, dann ist Zweiteres jetzt auch nicht ganz unverdient. So sehr ich die absurde Dominanz von Littler auch mit etwas Bauchschmerzen verfolge. Was mich eher bedrückt als Littlers prall gefüllter Geldbeutel ist die übergeordnete Tatsache, dass sich offenbar mehr und mehr eine Art Zweiklassengesellschaft auf der Tour entwickelt, und zwar nicht einmal vordergründig aus finanzieller Sicht (dort auch, aber das ist ja fast auch normal im Profisport), sondern was Qualikriterien für und letztlich auch Teilnahmen an diversen Turnierformaten angeht. Die Topspieler haben es mehr und mehr nicht nötig, sich mit der schmuddeligen Basis abzugeben, und das halte ich langfristig für problematisch.

    Ich halte dies sogar mit für den Grund, dass die Littler-Herausforderer nicht gerade besser werden. Sie haben es sehr gemütlich, wenn sie sich mal in den Top 16 befinden. Zu gemütlich! Sie sind für jedes Turnier außer dem GSoD sicher qualifiziert und gerade bei den ETs ist das ein Fehler.

    Sie müssen sich gegen aufkommende Spieler, wie Doets; Zonneveld; O'Connor und Woodhouse nicht wirklich beweisen und behaupten, da diese schon genug zu kämpfen haben um sich überhaupt für die einzelnen Turniere, besonders die Majors zu qualifizieren. Und wer nach unten nicht kämpfen muss, der schafft es eben nach oben zu kämpfen dann auch nicht mehr!

    Littler war in diesem Turnier außer in dem Match gegen Noppert, wo Littler sein Toplevel zeigen musste klar bezwingbar. Jedoch Rock; Anderson und besonders Wade haben einfach nicht gut gegen Littler gespielt, obwohl dieser auch schwer zu kämpfen hatte sein Niveau ans Board zu bringen.

    Das Littler gegen Noppert am besten spielte, liegt wohl auch daran, dass dieser zuvor Humphries eliminierte und Littler gewarnt war.

    Littler schafft es einfach am besten sich einzig und allein auf die Darts zu konzentrieren, das allein ist sein Erfolgsrezept und genau das sieht man ihm auch an. Gerade bei diesem Turnier, wo es spielerisch eigentlich nicht so lief für ihn, wie gewohnt, hat er besonders wenig Emotionen, Grimassen und Sperenzchen gemacht und sogar D15 umgestellt und sich auch seltener die 170 mit einem klaren Single gestellt, usw.. Ich mag diese Spielweise und bewundere ihn für diese Fähigkeit sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen und dieses sogar wenn es nötig ist anzupassen, eben z.B. sicherere Wege zu spielen, wenn es nicht so läuft.

    Kurz und knapp: Littler wird nicht besser, sondern seine Konkurrenz eher schlechter. q.e.d.

    Ein MvG, der auch meint ETs und PCs serienweise ausfallen lassen zu können, obwohl er im TC-Race auf Platz 21 und knapp 20K hinter einem Ratajski und 25K hinter Schindler liegt, die Platz 16 und 15 in diesem Race einnehmen, zeigt, wie gemütlich es sich diese Spieler in den Top 16 gemacht haben, dass sie selbst, wenn sie gefährdet sind diese Gemütlichkeit zu verlieren, es nicht schnallen, dass sie gerade nicht viel besser spielen als ein Ratajski und Schindler und diese mit ihrer ich spiele alle Turniere für die ich qualifiziert bin und spiele immer das Beste was ich kann-Herangehensweise, am Ende des Jahres womöglich immer noch im TC-Race vor ihm sein werden.

    MvG ist da nicht der erste, der die Glocken nicht gehört hat. Aspinall; Cullen; Cross; Smith; Anderson haben das in ähnlicher Situation auch schon so gemacht. Bei den einen hat es trotzdem am Ende des Jahres dann gereicht in den Top 16 zu bleiben und bei den anderen ist es dann eher nach hinten gegangen. Ich bin echt gespannt, wie es bei MvG sein wird. Ich kann dabei absolut keine Prognose wagen. Für mich ist das völlig offen! Ich für meinen Teil könnte gut damit leben, wenn Schindler und Ratajski am Ende des Jahres sich dann tatsächlich in den Top 16 befinden und MvG außerhalb.

  • Was man wiederum auch deutlich in der OOM sieht. Zwischen Platz 31 und Platz 39 der Rangliste ist ein Unterschied an Preisgeld von fast 120.000 Pfund.

    Die Änderung bezüglich der Euro Tour und dem dadurch verbundenen einfachen Zugang zum Preisgeld über die restliche Top 16 der Pro Tour lässt da eine große Lücke aufreißen.

    Diese Lücke wird sogar noch weiter aufgehen bis zum Ende des Jahres! Vermutlich, soweit, dass Platz 30; 31 doppelt soviel Preisgeld hat, wie Platz 40; 41 oder 42.

    Diese Krux muss die PDC in den nächsten Jahren wieder rückgängig machen, mal schauen, wann die PDC das merkt, dass dies zum Stillstand, sogar Rückschritt im Niveau des gesamten TC-Feldes führt! Es gab schon immer eine etwas größere Lücke nach den Top 32 zu Platz 40, aber so groß und auch im Verhältnis zum erspielten Preisgeld war sie noch nie und wie gesagt wird sie zwangsweise noch weiter aufgehen bis zum Jahresende!

  • Puh.

    Bin wirklich hin und her gerissen.

    Auf der einen Seite unfassbar stolz auf die Leistung von James bei diesem Turnier. Ins Finale zu kommen, gerade bei diesen Gegnern (Dobey, Gaga, MvG, Cross und Price) ist sowas von stark. Dazu noch gegen MvG und Price absolute Weltklasse Leistungen gezeigt und gegen Dobey und Cross Nervenstärke gezeigt.

    Anderseits muss er so ein Dingen, sprich Majorsieg, dann auch einfach mal ziehen. Das war jetzt das dritte verlorene Major-Finale gegen Littler in 12 Monaten. Da muss er sich einfach mal belohnen. Der nächste Majorsieg ist überfällig.

    Wo ich nicht mitgehe sind die Äußerungen von einigen hier, dass bei Wade gegen Littler die Hosen voll wären.

    Ganz im Gegenteil, immerhin ist Wade derjenige, der Littler zuletzt bei einem Ranking-Major besiegt hat.

    Ich glaube einfach, dass im Finale der Tank leer war. Die Spiele gegen Cross und Price haben viel Kraft gekostet. Es fällt schon auf, dass Wade bei mehreren Spielen an einem Tag des Öfteren zum Schluss dann nicht mehr ganz die PS auf die Straße bekommt. War in diversen Halbfinalspielen auf der European Tour letztes Jahr auch so. Und gegen Littler musst du einfach Weltklasse spielen. Bin überzeugt davon, dass er gestern das Finale gegen Rock aufgrund der Erfahrung und des Timings gewonnen hätte.

  • Top analysiert, manicha , vielen Dank. Dieses "Sich gemütlich machen" ist genau das, was ich meinte. Dadurch halte ich allerdings ein paar ganz wichtige Wesenszüge des Dartsports gefährdet: Die relativ gute Durchlässigkeit zwischen Amateur und Profi bzw. - auf höherem Niveau - zwischen Tourmitläufer und Topspieler, die Nahbarkeit zu den absoluten Granden (sowohl zugunsten der unter- und mittelklassigen Tourspieler als auch der Fans und der normalen Öffentlichkeit) und das Überraschungsmoment, das dann auch mal Konstellationen zulässt, die man so erstmal nicht erwarten würde (Stichwort Gilding oder Edhouse).

  • Gut, aber wenn Ersteres nun mal so ist, dann ist Zweiteres jetzt auch nicht ganz unverdient. So sehr ich die absurde Dominanz von Littler auch mit etwas Bauchschmerzen verfolge. Was mich eher bedrückt als Littlers prall gefüllter Geldbeutel ist die übergeordnete Tatsache, dass sich offenbar mehr und mehr eine Art Zweiklassengesellschaft auf der Tour entwickelt, und zwar nicht einmal vordergründig aus finanzieller Sicht (dort auch, aber das ist ja fast auch normal im Profisport), sondern was Qualikriterien für und letztlich auch Teilnahmen an diversen Turnierformaten angeht. Die Topspieler haben es mehr und mehr nicht nötig, sich mit der schmuddeligen Basis abzugeben, und das halte ich langfristig für problematisch.

    Ganz so würde ich es nicht ausdrücken, denn für manche Majors müssen auch die Top-Spieler noch Spiele gewinnen. Für den GS wird es ohne zumindest einen PC-Titel keine Teilnahme geben und auch für EDC und PCF braucht man irgendwo ein paar Siege. Für die EDC sind die Top16+PT-Top16 natürlich in einer absoluten Pole Position mit dem Vorteil keine Qualis spielen zu müssen.

    Man kann auf jeden Fall sagen, die Bedeutung der Pro Tour bzw. die PT-OoM ist für die Top-Spieler mehr oder weniger nicht mehr existent.

    Das macht einen schnellen Aufstieg in der OoM natürlich sehr schwer.

    Wenn du nicht konstant sehr gute Leistungen (O'Connor und Zonneveld aktuell) auf der PT schaffst oder mal einen oder zwei Titel rein wirfst (wie Springer), läufst du dem Race für WMP und WGP eigentlich fast immer hinterher, weil Leute vor dir einfach für ein zwei Siege bei der ET schon mehr bekommen, während du erstmal Minimum 3 spiele gewinnen musst um überhaupt dabei zu sein und dann noch einen guten PT-Spieler als Gegner bekommst.

  • xoomxoom

    Alles richtig, was du schreibst. Selbstverständlich braucht es noch eine gewisse Anstrengung seitens der Top-Guns, um an bestimmten Majors teilnehmen zu können. Aber ganz ehrlich: Am Beispiel der EDC oder der PCF sieht man doch ganz eindeutig, wie überschaubar diese Anstrengung ist. Ein Littler oder ein Humphries werden jeweils an einer Handvoll (vielleicht ein bisschen mehr im Falle der ET) Saison-Events teilnehmen, wissend, dass sie mit diesen wenigen Auftritten weitestgehend problemlos ihre Quali für das finale Turnier klarmachen werden.

  • Das mit den Hosen voll sehe ich bei Wade auch überhaupt nicht! Er hat eher überperformt in den Spielen zuvor und dann war tatsächlich der Tank leer.

    Vollkommen richtige Analyse von Dir!

    Wade hat sein Soll bei diesem Major mehr als erfüllt, da gibt es wirklich andere, die ausgelassen haben und sich als "Littler-Jäger" fühlen, aber eben dann schon an Wade gescheitert sind und das eben nicht zum ersten Mal. Dass ein Wade vermutlich sogar es bald wieder schaffen könnte sich in die Top 4 der OoM zu spielen, obwohl er eben inzwischen das Problem hat sein Top-Level nicht an drei Spielen an einem Tag zeigen zu können, zeigt doch vielmehr wieder, dass die Konkurrenz eben recht schwach ist, ohne dass ich jetzt Wades Leistung schmälern möchte!

    Wade ist einer der wenigen, der sich sogar in den letzten zwei Jahren wieder gesteigert hat und sich auch sehr gut fokussiert auf das Wesentliche, nämlich gute Darts zu spielen.

    2 Mal editiert, zuletzt von manicha (9. März 2026 um 16:12)

  • xoomxoom

    Alles richtig, was du schreibst. Selbstverständlich braucht es noch eine gewisse Anstrengung seitens der Top-Guns, um an bestimmten Majors teilnehmen zu können. Aber ganz ehrlich: Am Beispiel der EDC oder der PCF sieht man doch ganz eindeutig, wie überschaubar diese Anstrengung ist. Ein Littler oder ein Humphries werden jeweils an einer Handvoll (vielleicht ein bisschen mehr im Falle der ET) Saison-Events teilnehmen, wissend, dass sie mit diesen wenigen Auftritten weitestgehend problemlos ihre Quali für das finale Turnier klarmachen werden.

    Aber das wäre doch vor ein paar Jahren auch nicht anders gewesen. Auch da hätten wenige Turniere mit guten Ergebnissen gereicht um bei den jeweiligen Races mit drin zu sein. Was sich aber geändert hat:

    1. Die Zahl der Turniere in jeglicher Hinsicht nimmt zu (Ob ET, PCs oder WS) --> Spieler müssen mehr steuern was sie spielen und was nicht.

    2. Die PToM war weitaus wichtiger, da sie dafür gesorgt hat, ob man bei einem ET-Turnier gesetzt ist oder eben in die Quali muss. Aktuell ist es für Van Gerwen fast völlig belanglos, dass er nur die Nr 33(!) der PT ist.

    Ich persönlich habe auch gar kein so großes Problem damit, dass Littler/Humphries, MVG etc., die richtigen Top-Guns etwas Schutz genießen.

    Ist es 100% fair? Nö. Aber ich habe gar nichts dagegen, wenn die einiges auslassen, so bleibt mehr Geld und Möglichkeiten bei den Spielern darunter. In den meisten Fällen würden sie sich bei genügend Teilnahmen eh qualifizieren.

    Aber mit dem jetzigen System werden mMn viel zu lange Spieler geschützt die eigentlich schon stark auf dem absteigenden Ast sind. Peter Wright war glaube ich die gesamte ET-Saison letztes Jahr gesetzt, genau wie ein Dave Chisnall. Er und Cross mogeln sich mit 6 Siegen insgesamt zur EDC. Auch Michael Smith und Van den Bergh wurden viel zu viele Möglichkeiten hingeworfen in den letzten Jahren durch das System.

  • Ich halte dies sogar mit für den Grund, dass die Littler-Herausforderer nicht gerade besser werden. Sie haben es sehr gemütlich, wenn sie sich mal in den Top 16 befinden. Zu gemütlich! Sie sind für jedes Turnier außer dem GSoD sicher qualifiziert und gerade bei den ETs ist das ein Fehler.

    Naja sehe ich nicht so, da es in der PDC ja in erster Linie darum geht seinen Lebensunterhalt zu verdienen, der sportliche Aspekt ist da nachrangig. Ich denke auch die Jugend wie Littler wird nicht mehr bis 50 oder mehr spielen, die werden mit 30-35 austeigen, ggf noch im mittleren Bereich ne ruhige Kugel schieben und gut ist. Also ich sehe es auch sehr positiv, das es jetzt schon von unten raus mehr byw. ueberhaupt Geld gibt, ermoeglicht das doch ein intensiveres Arbeiten um vorran zu kommen. ... Ich sags mal so, wenn ich da spielen wuerde: "ca 80-120tsd Pfund" pro jahr und die Welt waere da fuer mich sowas von i.o. das mir der Rest schei..egal waere.

    Lieblingsspieler: 1. Gary Anderson 2. James Wade 3. Peter Wright 4. Gerwyn Price 5 Ryan Searle/Luke Littler

    Einmal editiert, zuletzt von eicke001 (9. März 2026 um 10:09)

  • Mit 100.000 Pfund musst du dich dann aber auch komplett in Richtung Kranken- und Rentenversicherung bzw. Altersvorsorge selbst absichern. Dazu kommen noch Steuern und die Ausgaben für die Reisen zu den Turnieren. Da hängt viel mehr dran, als man anfänglich denken mag.

    Das kann funktionieren, wenn man einen guten Plan hat, kann aber auch vollkommen nach hinten losgehen, wenn man mit dem Geld nicht haushalten kann. Insbesondere, wenn plötzlich die Leistung abfällt und immer weniger Geld reinkommt.

  • Mit 100.000 Pfund musst du dich dann aber auch komplett in Richtung Kranken- und Rentenversicherung bzw. Altersvorsorge selbst absichern. Dazu kommen noch Steuern und die Ausgaben für die Reisen zu den Turnieren. Da hängt viel mehr dran, als man anfänglich denken mag.

    Das kann funktionieren, wenn man einen guten Plan hat, kann aber auch vollkommen nach hinten losgehen, wenn man mit dem Geld nicht haushalten kann. Insbesondere, wenn plötzlich die Leistung abfällt und immer weniger Geld reinkommt.

    Das sind ca. 115.570,00 EUR. Ich bin selbststaendig, ich weis wie das laeuft. ;) schaetzen wir mal, da sind abzuegl. Kosten (Reisen, Krankenkasse, Management, etc), 50tsd pfund ueber vor Steuern. Wer von euch hat das? Da bleibt genug uebrig zum leben und fuers weglegen fuer die Rente. Hinzu kommen ja noch Sponsorengelder, Merchandising

    Wenns dann irgendwann mal doch zu wenig ist, dann musste es eben wieder nebenher arbeiten, ganz einfach, so ist nun mal das leben.

    Lieblingsspieler: 1. Gary Anderson 2. James Wade 3. Peter Wright 4. Gerwyn Price 5 Ryan Searle/Luke Littler

    3 Mal editiert, zuletzt von eicke001 (9. März 2026 um 15:23)

  • Umso besser, wenn du weißt, wie das läuft. Deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass das mit dem Dartsprofi bei 80k bis 100k Preisgeld durchaus laufen kann, wenn man einen guten Plan zu der Sache hat.

    Ich bin selbst Berater für Rentenversicherung und Altersvorsorge, deswegen kann ich dir auch sagen, dass viele Selbstständige mit dieser Fragestellung vollkommen überfordert sind und am Ende ein oftmals unlösbares großes Problem haben. Ich will hier jetzt nicht zu weit aus dem Thema raus, aber es gab schon genug News zu Dartspielern, bei denen die finanzielle Seite Probleme macht.

  • Das sind ca. 115.570,00 EUR. Ich bin selbststaendig, ich weis wie das laeuft. ;) schaetzen wir mal, da sind abzuegl. Kosten (Reisen, Krankenkasse, Management, etc), 50tsd pfund ueber vor Steuern. Wer von euch hat das? Da bleibt genug uebrig zum leben und fuers weglegen fuer die Rente. Hinzu kommen ja noch Sponsorengelder, Merchandising

    Wenns dann irgendwann mal doch zu wenig ist, dann musste es eben wieder nebenher arbeiten, ganz einfach, so ist nun mal das leben.

    Das funktioniert sicher, wenn du gute Sponsoren hast.Aber gerade die Reisekosten würde ich nicht unterschätzen. Darts, gerade die großen Turniere, da ist viel in England. Das schlägt schon zu Buche. Ich weis ja nicht, was man an Sponsorengeld bekommt, wenn man die Nummer 4 oder 5 in Deutschland ist. Glaube da ist in NL oder UK als Profi mehr zu holen, bei uns ist es halt ein Nischensport.

    Dieser Beitrag wurde bereits 75888 mal editiert, zuletzt von »Evo« (Heute, 00:41)

  • Das funktioniert sicher, wenn du gute Sponsoren hast.Aber gerade die Reisekosten würde ich nicht unterschätzen. Darts, gerade die großen Turniere, da ist viel in England. Das schlägt schon zu Buche. Ich weis ja nicht, was man an Sponsorengeld bekommt, wenn man die Nummer 4 oder 5 in Deutschland ist. Glaube da ist in NL oder UK als Profi mehr zu holen, bei uns ist es halt ein Nischensport.

    Da ist ja dann die Frage, bist du bei dem Verdienst ueberhaupt bei den grossen Turnieren dabei?

    Lieblingsspieler: 1. Gary Anderson 2. James Wade 3. Peter Wright 4. Gerwyn Price 5 Ryan Searle/Luke Littler

  • Du bist in der Rangliste immer der, der sich qualifizieren muss. Das gelingt sicher hin und wieder, aber nicht immer. Weit kommst du aber nie.

    Und dann gibt es sicher immer noch den Lokando deines Landes, der dich in irgendwelchen Foren runterputzt. Du bist halt ein durchschnittlicher Profi der mitschwimmt. Das wäre jetzt nichts, womit ich mein Leben ausrichten würde. Du hast halt keine lange Planungssicherheit.

    Dieser Beitrag wurde bereits 75888 mal editiert, zuletzt von »Evo« (Heute, 00:41)

    Einmal editiert, zuletzt von Evo (9. März 2026 um 22:44)

  • Du bist in der Rangliste immer der, der sich qualifizieren muss. Das gelingt sicher hin und wieder, aber nicht immer. Weit kommst du aber nie.

    Und dann gibt es sicher immer noch den Lokando deines Landes, der dich in irgendwelchen Foren runterputzt. Du bist halt ein durchschnittlicher Profi der mitschwimmt. Das wäre jetzt nichts, womit ich mein Leben ausrichten würde. Du hast halt keine lange Planungssicherheit.

    Ich putze keinen Spieler runter!

    Ich schreibe sachlich, argumentiere meine Sichtweise und beleidige weder Spieler noch andersdenkende User!

    Und mein Nickname ist Lokonda (angelehnt an Emile Lokonda Mpenza) und nicht Lokando.

  • Du bist in der Rangliste immer der, der sich qualifizieren muss. Das gelingt sicher hin und wieder, aber nicht immer. Weit kommst du aber nie.

    Und dann gibt es sicher immer noch den Lokando deines Landes, der dich in irgendwelchen Foren runterputzt. Du bist halt ein durchschnittlicher Profi der mitschwimmt. Das wäre jetzt nichts, womit ich mein Leben ausrichten würde. Du hast halt keine lange Planungssicherheit.

    Ich weiß ja nicht warum man da ohne Zusammenhang den User Lokondo erwähnen muss. Passt doch null zum Thema.

    Es reicht doch, wenn man die auch aus meiner Sicht oft zu negativen Beiträge aber meistens sachlichen Beiträge von ihm diskutiert und sich damit auseinander setzt, falls man will.

    Mal davon abgesehen hast du als Dartprofi bzw. angehender Dartprofi eh ein Problem, wenn du Wert auf Kommentare hier im Forum oder noch schlimmer in Social Media gibst.

    Da kommen doch ständig irgendwelche negativen Kritiken unter der Gürtellinie.Da ist dann nix mehr sachlich…

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