Lass dich nicht entmutigen. Verbesserungen brauchen Zeit, manchmal auch ziemlich lang. Ich habe nach ca. 3 Jahren erst die Wurftechnik für mich gefunden, mit der ich einigermaßen konstant Averages um die 60 werfe (aber wie gesagt, ich kümmere mich eigentlich nicht um die Averages). Entscheidend beim Darten ist mE dass man sehr viel Durchhaltevermögen hat und sich von Rückschlägen und schlechten Phasen, die immer wieder kommen, nicht zu weit runterziehen läßt. Mit gezielten Trainingsplänen, die dann auch durchgehalten werden, ist dann über Monate hinweg gesehen immer eine Verbesserung zu sehen (man muss sie halt auch wahrnehmen, ist ja oft ein schleichender Prozeß...). Aber wenn das alles nicht funktioniert und es einen immer nur runterzieht, dann ist es halt einfach nicht dein Sport, mein Gott, das ist ja auch kein Beinbruch, es gibt noch so viele andere schöne Sportarten. Aber davon bist du mE noch weit entfernt, wie gesagt, ein typisches Erfolgskriterium im Darten ist es, Mechanismen zu entwickeln, schlechte Phasen auszuhalten und zu überstehen. Du packst das schon, viel Glück!
Training zeigt kaum/keine Wirkung
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Ich kenne das selber und bin auch häufig an dem Punkt. Dann kommen wieder so Tage wo es sich sehr gut anfühlt und richtig Spaß macht und man denkt jetzt gehts auf. Darts ist von Rückschlägen geprägt. Ich spiele relativ konstant 52-60 im Average und bin trotzdem nicht zufrieden obwohl das bereits relativ okay ist. Ich hadere sehr damit weil ich extrem viele Ausreißer in die 5 und die 7 habe und noch keine Lösung bzw. den Grund gefunden habe. Aber den finde ich noch, das ist mit ein Ansporn weiter zu machen. Vorallem da die Höhe grundsätzlich passt. Zieh dich an kleinen Erfolgen hoch.

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Ich sehe das etwas anders. Ich liebe es, Sachen zu probieren, die länger andauern bzw. ich nicht von Anfang an gut beherrsche.
Wenn z.B. das Scoring oder das Ausmachen bei jedem gleich perfekt wären ... wäre es doch langweilig.

Es ist ein Prozess: Lernen, Ausprobieren, Verändern, Testen ... und und und.
Und genau das macht es (zumindest für mich) so spannend.
Es dauert - und das ist auch gut so und motiviert mich.
Wenn es mal nicht läuft .. lege ich die Darts zur Seite und mache was Anderes.

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Wenn z.B. das Scoring oder das Ausmachen bei jedem gleich perfekt wären ... wäre es doch langweilig.

Es würde mir vollkommen reichen, wenn es nur bei mir perfekt wäre.
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Wie würdet ihr in meinem Fall das Doppeltraining angehen?
Spiele wie ATC auf Doppel, Bob's 27 usw. fallen für mich weg da zu schwierig, bzw. würde ewig dauern.
Einfach auf zb. 16 werfen bis ein paar Treffer dabei sind?
Was ich derzeit mache: Gruppierungen, auf Technik achten (geradeaus werfen), ATC, ... hat mir im Scoring bisher sehr geholfen!
Würde jetzt einfach mal einige Zeit intensiv Doppel trainieren, um zu sehen ob ähnliche Verbesserungen Möglich sind, bin aber noch planlos, wie ich das am Besten angehe?
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Ich persönlich würde gar nicht so sehr auf die Doppel gehen. Wenn du eh gegen den bot spielst, warum nicht Single (straight) Out?
Doppel dann eher über kleine Trainingsspiele. Ich mach das immer im Zusammenhang mit Bullseye Übungen. Da mach ich zwei Stück sehr gern:
Erstes Spiel:
1. Dart auf Bullseye, treffe ich Bull oder Bullseye gehen Dart 2 und 3 auch dahin.
Treffe ich kein Bull (z.B. in die 3) geht Dart 2 in die Triple 3 Dart 3 in die Doppel 3.
Punkte gebe ich mir 2 für Doppel und Bullseye, 3 für Triple und einen für Bull. Je nach Lust bis 15 oder 20 Punkte.
Zweites Spiel:
50 Rest, erster Dart geht auf Bullseye
Treffer -> Check (3 Punkte)
Kein Treffer -> Rest mit Doppel fertig machen (2 Punkte). Hat man keinen auf Doppel -> wieder auf Bullseye (1 Punkt bei Treffer)
Vorteil der Spiele: es wird nicht langweilig, man bespielt das ganze Board (außer deine Ausreißer gehen immer ins gleiche Feld) und du kannst es kürzer oder länger spielen. Je nach Lust.
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Guten Morgen!
Konnte letzte Woche aufgrund einer Dienstreise einige Tage nicht trainieren. Die letzten Tage waren dann leider eher ernüchternd.
Mein Scoring ist zwar um einiges besser geworden, viel mehr 20er und ich bin jetzt in der Lage, Darts gerade in die 20 zu werfen.
Leider bin ich jetzt aber nicht mehr in der Lage, die Doppel zu treffen. Doppeltraining ist eher zum Verzweifeln. In einem meiner letzten Legs gestern gegen einen Autodarts Bot ging das so weit, dass ich 50 Darts am Doppel vorbei geworfen habe. An Avg über 30 also derzeit nicht mehr zu denken. In den letzten Legs eher unter 20 wenn der Gegner (derzeit Bot) das Spiel nicht beendet!
Für weitere Tipps von euch bin ich natürlich gerne offen, jedoch stelle ich mir mittlerweile schon etwas die Frage nach dem Sinn an dem ganzen. Ich werde vermutlich nie einen Avg von 50+ erreichen können, wenn aber der Weg Richtung 40 schon fast unmöglich scheint bleibt jetzt leider auch der Spass schon etwas auf der Strecke...
Da Darts zu über 90% zwischen den Ohren stattfindet und auch entschieden wird, ist es sehr viel öfter ein mentales, als ein motorisches Thema.
Hast du schon mal dein Board abgedeckt und dort dann Fixpunkte, z.B. Stecknadel mit farbigem Kopf, gesetzt und dann versucht 3 Pfeile dahin zu werfen?
Was passiert wenn du nicht spielst, sondern dir einfach nur ein Feld auf dem Board suchst und dieses dann bespielst, als einfach ohne Scoring- und/oder Checkoutgedanken Pfeile dahin wirfst?
Wie schaut bei beiden Übungen das Trefferbild aus?
Zum Darts gehört auch noch etwas Anderes, was es meines Erachtens in anderen Sportarten eher seltener gibt.... die Akzeptanz von Fehlern und der kreative Umgang damit
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Es würde mir vollkommen reichen, wenn es nur bei mir perfekt wäre.
Egoist!

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Da Darts zu über 90% zwischen den Ohren stattfindet und auch entschieden wird, ist es sehr viel öfter ein mentales, als ein motorisches Thema.
Hast du schon mal dein Board abgedeckt und dort dann Fixpunkte, z.B. Stecknadel mit farbigem Kopf, gesetzt und dann versucht 3 Pfeile dahin zu werfen?
Was passiert wenn du nicht spielst, sondern dir einfach nur ein Feld auf dem Board suchst und dieses dann bespielst, als einfach ohne Scoring- und/oder Checkoutgedanken Pfeile dahin wirfst?
Wie schaut bei beiden Übungen das Trefferbild aus?
Zum Darts gehört auch noch etwas Anderes, was es meines Erachtens in anderen Sportarten eher seltener gibt.... die Akzeptanz von Fehlern und der kreative Umgang damit
.Stecknadeln habe ich noch nicht probiert. Gruppierungen am Abgedeckten Board sind nicht meine Stärke aber wird immer besser!
Die Einzelfelder trainiere ich mit ATC, da bin ich von ca 25% Trefferquote mittlerweile auf etwa 50% rauf...
Wenn ich anfange zu spielen, werfe ich oft einfach ein paar Pfeile auf Bull, das funktioniert oft unerwartet gut bzw. eigentlich um Längen besser als meine Trefferquote auf Doppel einen erwarten lassen würde. Im Spiel ist meine Doppelquote derzeit bei ca 3% lt. Autodarts
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Ich habe das für mich persönlich so gelöst:
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Ich persönlich würde gar nicht so sehr auf die Doppel gehen. Wenn du eh gegen den bot spielst, warum nicht Single (straight) Out?
Doppel dann eher über kleine Trainingsspiele. Ich mach das immer im Zusammenhang mit Bullseye Übungen. Da mach ich zwei Stück sehr gern:
Erstes Spiel:
1. Dart auf Bullseye, treffe ich Bull oder Bullseye gehen Dart 2 und 3 auch dahin.
Treffe ich kein Bull (z.B. in die 3) geht Dart 2 in die Triple 3 Dart 3 in die Doppel 3.
Punkte gebe ich mir 2 für Doppel und Bullseye, 3 für Triple und einen für Bull. Je nach Lust bis 15 oder 20 Punkte.
Zweites Spiel:
50 Rest, erster Dart geht auf Bullseye
Treffer -> Check (3 Punkte)
Kein Treffer -> Rest mit Doppel fertig machen (2 Punkte). Hat man keinen auf Doppel -> wieder auf Bullseye (1 Punkt bei Treffer)
Vorteil der Spiele: es wird nicht langweilig, man bespielt das ganze Board (außer deine Ausreißer gehen immer ins gleiche Feld) und du kannst es kürzer oder länger spielen. Je nach Lust.
Sehe ich auch so. Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen man sollte als Anfänger noch größere ziele wählen. Ich habe früher tennis gespielt und da war es üblich als ziel im training ein hütchen oder eine pyramide aus 4 Bällen hinzustellen.
Ich habe aber mal ein Buch von einem Bekannten Trainer gelesen und der hat gesagt das sei Blödsinn weil ein Treffer so absoluter Zufall wäre.
Er war der Meinung das ziel solle so groß sein dass man es zu über 50% trifft. Also am Anfang quasi den halben Platz und dann nach und nach kleiner machen.
So würde ich das beim dart auch machen.
Sprich ATC so spielen das 3 single Felder (plus Doppel und trippel) nebeneinander ein feld sind. Zum beispiel 1, 18, 4 sind ein feld, man zielt schon auf die 18 aber 1 (tripel 1...) oder 4 zählen auch. Und wenn man das irgendwann konstant zu 50-60% trifft geht man runter auf 2 Segmente und am ende auf 1 und dann big single und schließlich Doppel.
Für einen anfänger ist ein Doppel Treffen halt wirklich Zufall. Ist ja auch einfache Mathematik. Wenn du als Anfänger einen Kreis von 6cm radius zuverlässig triffst (sagen wir 9 von 10 mal) sind das ca 110 quadratzentimeter und ein Doppel hat vielleicht 4 quadratzentimeter.
Kann man sich ja ausrechnen wie hoch die Treffer chance ist. Ein Profi der 40% doppel trifft muss entsprechend eine Fläche von 10 quadratzentimetern zuverlässig treffen.Davon kann man als anfänger nur träumen.
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Sprich ATC so spielen das 3 single Felder (plus Doppel und trippel) nebeneinander ein feld sind. Zum beispiel 1, 18, 4 sind ein feld, man zielt schon auf die 1 aber 1 (tripel 1...) oder 4 zählen auch. Und wenn man das irgendwann konstant zu 50-60% trifft geht man runter auf 2 Segmente und am ende auf 1 und dann big single und schließlich Doppel.
Bei ATC 50% Trefferquote auf Singlefelder schaffe ich ja. Wie auch schon erwähnt, habe ich an guten Tagen auch eine recht gute Trefferquote auf Bull.
Ich möchte auch definitiv Double Out Spielen und mich dabei verbessern und nicht mehr zurück auf Single Out!
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Habe vorhin den Ansatz mit dem Verkleinern nicht genau gelesen. Rein auf Big Single werde ich definitiv probieren was dabei rauskommt!
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Ich möchte auch definitiv Double Out Spielen...
Vielleicht liegt es auch zum Teil daran? Am zu sehr "wollen".
Wenn ich z.B. auf die Doppel werfe und es nicht klappt und ich es dann erzwingen will, dann klappt es noch weniger. Und wenn ich dann doch noch treffe, ist es eh statistischer Zufall. Aber wenn es läuft, dann läuft es irgendwie wie von selbst.
Beim Darts reichen schon leichte Verkrampfungen, die man bewusst vielleicht gar nicht mal richtig merkt und der Wurf ist kaputt.
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Ich habe in den letzten paar Tagen irgendwie deutlich bessere Laune, vermutlich dem guten Wetter geschuldet und bin gleichzeitig viel lockerer an der Dartscheibe und forciere bei weitem nicht mehr so wie sonst teilweise. Und, siehe da, es läuft sofort besser. Nicht so, dass ich jetzt auf einmal zwei Klassen besser spiele, aber konstanter und vor allem viel besser im Flow. Spannend wird es jetzt, ob das in Zukunft auch klappt, wenn das Wetter mal schlechter ist. Falls nicht werde ich zukünftig dann den Titel "Schönwetterdarter" führen.

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Hallo markus9685 und auch an alle Anderen
ich finde es große Klasse, wie hoch die Bereitschaft hier ist, sich gegenseitig zu unterstützen. Und das obwohl Darts doch vom Ursprung her eine sehr ausgeprägte Einzelsportart ist. Das zeigt für mich sehr deutlich, das ein Einzelsportler nicht zwangsläufig auch ein Egoist sein muss. Wobei ich den Stil und den Umgangston hier auf dieser Plattform wirklich ausserordentlich angenehm und positiv empfinde.
Auch inhaltlich finde ich die meisten Aussagen und Tipps, die ich hier in diesem Thread finde vom Grundsatz her richtig (Ausnahmen bestätigen die Regel) . Ich fürchte allerdings, dass sie, vermutlich, Markus nicht wirklich weiter helfen bzw. weiter bringen.
Damit Tipps "aus der Ferne" wirklich hilfreich sein können, müssen bei dem betreffenden Spieler schon ein paar ganz grundlegende Dinge sicher gestellt sein. Wenn das nicht gegeben ist, dann helfen die schönsten Übungen genauso wenig, wie die Trainingszeit massiv auszuweiten.
Auch ich kann "aus der Ferne" nicht wirklich beurteilen, woran es bei Markus liegt. Die Schilderung dessen, was er schon alles versucht hat, lässt allerdings vermuten, dass einfach noch einige Basics fehlen.
Die häufig gelesene Aussage, dass es nicht nur "eine einzige korrekte Technik" gibt ist zwar richtig. ier aber fast ebenso häufig daraus abgeleitete Schlussfolgerung dass "jede Technik richtig ist" ist aber falsch.
Sie resultiert vor allem aus der Historie, dass die allermeisten aktuellen Dartspieler Autodidakten sind, die alleine durch Versuch und Irrtum ihren eigenen Stil und ihre eigene Technik herausgefunden haben. Es ging einfach nicht anders, weil es keine Möglichkeit gab, sich von einem ausgebildeten Trainer anleiten zu lassen. Schlicht und einfach weil es keine ausgebildeten Trainer gab. Ob man diese Spieler heute noch "umerziehen" kann um sie zu einer besseren Technik zu bringen, ist unter den inzwischen ausgebildeten Trainern eine brandaktuelle Diskussion. Das wäre aber ein Thema für einen eigenen Thread, denn hier geht es ja um "Anfänger".
Bei Anfängern steht es inzwischen außer Frage, dass sie mit Anleitung eines qualifizierten Trainers um ein vielfaches schneller lernen (und damit besser werden) als durch Versuch und Irrtum. Denn tatsächlich ist der Unterschied zwischen "mit Trainer traineren" und "ohne Trainer trainieren" bei Anfängern viel größer, als bei Spielern, die schon länger spielen. In dieser Beziehung ist Dart gut mit "Tennis" vergleichbar". Dort ist es undenkbar in diesen Sport einzusteigen ohne dass die Grundtechniken von einem Trainer vermittelt werden. Viele Spitzensportler im Tennis verzichten aber auf einen Trainer sondern gestalten ihr Training selbst. Warum ist das so? Weil ich im Tennis richtig zum Ball stehen muss, denn Schläger richtig in der Hand halten muss und die richtige Schlagbewegung ausführen muss. Wenn ich beim Schlag immer zu weit weg vom Ball stehe, dann ist es völlig egal, wie oft und wie lange ich das trainiere. Es kann nicht wirklich gut werden.
Dart ist dazu absolut vergleichbar. Der Stand und der Bewegungsablauf beim Wurf scheint sehr einfach zu sein. Bei genaueerem HInsehen stellt sich aber heraus dass es zwar nur ein Bewegungsablauf , dieser aber hochkomplex ist. Ausserdem gibt es dafür nicht eine perfekte Lösung, sondern verschiedene Varianten die für verschiedene Spieler die jeweils beste Lösung darstellen. Daneben gibt es aber unzählige Lösungsansätze, die den Spieler in seinem potentiellen Leistungsvermögen limitieren. Auch wenn sie auf den ersten Blick auch funktionieren könnten.
Deshalb ist es gerade für Anfänger hilfreich, wenn sie in einer ersten Phase gemeinsam mit einem Trainer herausfinden, welche der vielen Varianten eine für ihn geeignete ist, um diese dann auch intensiv zu trainieren. Dabei hilft es natürlich, wenn der Trainer nicht nur lange Erfahrungen als Spieler vorweisen kann, sondern auch in einer Ausbildung gelernt hat, worauf man bei der "richtigen" Technik achten sollte.
Und auch das muss geübt werden: Die Beobachtung und Analyse der Technik eines anderen Spielers. Etwas was auch Spieler die jahrelang selbst spielen , i.d.R. nie gemacht haben. Einige Facetten der Technik sind dabei mit bloßem Auge überhaupt nicht zu erkennen, sondern bedürfen Hilfsmittel.
Wenn die grundlegende Technik bei einem Spieler dann stimmt, dann gilt es diese durch Training zu festigen. Und dann gilt auch "mehr hilft mehr".
Die Gemeinheit an dieser Sache ist leider: Man kann nicht in einer oder wenigen Trainingssession die geeignete Technik für einen Spieler herausfinden. Ob sich eine Veränderung wirklich positiv auswirkt ist erst nach einigen Wochen spürbar und messbar. Das hängt damit zusammen, dass sich die Qualität eines Wurfes nicht bei einer einzelnen bewussten Ausführung zeigt, sondern erst, wenn diese automatisiert ist. Und die Automatisierung ist ein Prozess der einige Trainingseinheiten benötigt, bevor er Wirkung zeigt. Das ist ein wichtiger Grund, warum es viele Spieler (egal ob Anfänger oder Erfahrener) gibt, die sich "zu Tode" experimentieren. Jede Woche ein neues Setup, ein neuer Stand, ein neuer Wurf kann einfach nicht zum Erfolg führen.
Darts ist ein Geduldsspiel und viel eher ein Marathon, denn ein Sprint.
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