aber denke dass es bei Spielern die sich "unbedingt" lang einspielen müssen eher so ne mentale Sache ist, die man theoretisch auch ablegen könnte (ohne an Performance einzubüßen) !?
So ist es .
aber denke dass es bei Spielern die sich "unbedingt" lang einspielen müssen eher so ne mentale Sache ist, die man theoretisch auch ablegen könnte (ohne an Performance einzubüßen) !?
So ist es .
Hallo Leute!
Ich habe ein rießenproblem und suche nach professionellen antworten!
Der ist gut.
Um eine professionelle Antwort geben zu können, müsste man mit dir ins Gespräch gehen. Es gibt zig Gründe für dein Problem.
Aber im Ernst. Dein Ausgangspost lässt mich nicht darauf schließen, dass Du große überlegt hast, wie Du Dein Problem hier erklären könntest, damit andere es verstehen. .......
Auch einer der Gründe warum ich kaum noch Videos mache. Noch schlimmer ist das bei Livestreams, da kriege ich dutzende solcher Fragen.
Das hat mir komplett den Spaß an selbigen genommen.
Ich versuche zu verstehen was hinter solchen Frage steckt, ob das Hilflosigkeit ist, oder einfach nur die Generation "Schick mir mal den Link, ich habe nicht zugehört"
Fazit: Das sind die Momente, die uns am leben halten Olli
Da kannst du recht haben.
Alles anzeigen"Ich habe hier einen Besenstil, treffe aber damit nicht die Tripple 20. Was mache ich falsch?"
Michael Luigi - Du machst es Dir aber sehr einfach nach dem Motto "Wasch mich, aber mach mich nicht nass".
Zwei kurze Beiträge ohne wesentliche Informationen von Dir, aber auf hilfreiche Links nicht eingehen. Ich bezeichne das als Einbahnstraßenkommunikation und habe keine Lust, darauf fachlich zu antworten.
Warum ich hier dennoch schreibe? Weil mir so ein Verhalten massiv auf den Keks geht. Haben wollen, aber nicht geben.
"Wie man in den Wald rein schreit, kommt es zurück."
Gruß,
Markus
Ich kann dir von unzähligen E-Mails berichten, die ich bekomme, die nicht anders aufgebaut sind. Wenn ich dann leicht den Sinn der Mail hinterfrage, bekomme ich noch patzige Antworten.
Wenn ich einen Livestream mache, kommen immer wieder diese Art von Fragen auf. Da denke ich mir oft: "Das kann doch nur ein Troll sein".
Es kommt dann vor, dass nach einigen nachfragen dann doch ein interessantes Gespräch herausspringt und die Erstfrage nur etwas unbeholfen war.
Aber generell bin ich etwas überrascht, dass viele Leute denken, dass man auf die Frage: "Ich werfe immer in die 5, kann mir jemand Tipps geben.", eine vernünftige Antwort geben kann.
Zielen bedeutet ja nicht zielen über Kimme und Korn, sondern umgangssprachlich auch nur das Fokussieren des Ziels in irgendeiner Art und Weise.
Das mag vielleicht deine Interpretation sein. Ich würde aber gerne die Meinung von Buster dazu hören, da er das mehrmals so benannt hat. Vielleicht hat er ja eine andere Ansicht.
Ich finde das für mich sehr wichtig, da ich sehr viel Coachings abhalte und immer wieder die unterschiedlichsten Ansichten, Wahrnehmungen, Meinungen und Ideen höre.
Gerade im Bereich des Fokussierens oder der gerichteten Aufmerksamkeit gibt es sehr viele unterschiedliche Ansichten und vor alle Gedankengänge. Die möchte ich gerne verstehen, um dann meine persönlichen Schlüsse daraus zu ziehen.
Ich könnte mir natürlich sage: "Macht man so nicht, ist nur umgangssprachlich", das würde mir aber nicht weiterhelfen.
Wie man es richtig macht weiß ich. Die Meinungen anderer zu hören, was sie darüber denken, ist für mich wichtig, um mich besser auf andere Spieler einzustellen.
Das kann dir keiner erklären
manche zielen über den Dart,
Wie zielt man denn im Dart?
Wie ist das beim Darts? Man denkt sofort: 2 Dimensionen, aber das ist nur die untere Grenze durch das Board. Es gibt ja noch viel mehr Faktoren, die zu Abweichungen führen, als die X/Y-Bewegung des Wurfarms. Ein Drehimpuls (Nick/Gierbewegung) hat nochmal zwei unabhängige Koordinaten zu denen des Richtungsvektors der Flugbahn des Schwerpunkts. Wenn die Darts nicht 100%ig parallel auf das Board treffen, führt das nochmal zu einer kleinen, zusätzlichenAbweichung.
Das impliziert, dass wir EINE Bewegung habe, die richtig ist. Also wenn wir hiervon Abweichen, wir dann zwangsläufig einen Fehler produzieren. Zum Glück ist unsere Bewegung nicht so limitiert.
Chissy nickt und giert da in ganz anderen Sphären ![]()
Zu dem Thema von mir als Statistiklaien:
Aus meiner Sicht müsste man auch in Abhängigkeit der Situation Veränderungen der Trefferwahrscheinlichkeit mit einbeziehen.
Oft gesehene mentale Situationen, wie der Übergang vom Score in den Checkbereich. Konnte man bei der Q-School sehr gut beobachten, wie da immer wieder Aufnahmen < 50 produziert wurden.
Oder die Tatsache, dass sich ein Dart auf Doppel bei einem Stand von 5:5 im Decider vom Stressniveau ganz anders anfühlt, als bei einem 5:1. Da sind die Abweichungen selbst bei den Profis sehr gut wahrnehmbar.
Ich arbeite gerade an einer Sache, wo ich unterschiedliche Drucksituationen motorisch bewerte und mir Spieler und deren Wurfabweichungen dazu anschaue. Das ist sehr interessant wie groß da in unterschiedlichen Situationen plötzlich die Abweichungen sind.
...Leider ist es zur Zeit ja nicht möglich mit einem Trainer zu arbeiten. Besonders bei meinen festgetackerten Problemen im Wurfstil ist das von Nöten aber ich hoffe Mal das mir solche Trainingspläne helfen mich ein wenig zu verbessern...
Ich mache hier normalerweise keine Werbung für meine Arbeit, aber ich kann dir sagen, dass ich zurzeit sehr viele Trainings gebe. Das ist zwar nicht Live vor Ort, sondern via Zoom Meeting, aber das tut der Sache keinen Abbruch.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten von Gruppentraining bis hin zu Einzeltraining. Da ist bestimmt auch für dich etwas dabei.
Jedenfalls kann ich dir schon sagen, dass Trainingsspiele keine Abhilfe für motorische Probleme schaffen. Trainingsspiele sind zwar ein Bestandteil eines Trainings, aber verbessern nicht gezielt die Motorik
Es ist nicht von Vorteil, wenn man sich beim Wurf auf seine Bewegung konzentriert. Das führt sehr schnell zu falschen Beurteilungen und falschen Bewegungsvorstellungen, die sich dann negativ auswirken.
Bei der Ausführung liegt die Aufmerksamkeit auf den Zielbereich. Die Bewegung erfolgt nicht durch andenken, sondern automatisch.
Ist natürlich ein Problem, wenn man immer an der Ausführung arbeitet, oder die Bewegung zerdenkt.
Daher ist es aus meiner Sicht auch weitaus besser, wenn man anstatt dieser stupiden Trainingsspiele, mehr für die motorische Entwicklung macht.
Das macht mehr Spaß, bringt mehr Bewegungserfahrung, lässt deinen Wurf schneller automatisieren und macht vor allem deinen Kopf frei und hält dich vom Glauben fern, "Du musst deinen Wurf einschleifen, du hast einen richtigen Wurf, den musst du finden".
Oft sind deine geschilderten Probleme aber auch mentale Einstellungssachen. Zu hohe Selbsterwartung, fehlende Pausen, übertriebener Ehrgeiz, etc
Das Training richtig planen.
Weniger auf Statistiken achten und mehr den Bewegungsablauf schulen. Spielen sollte natürlich auch seinen Platz haben, aber nicht den Hauptteil einnehmen.
Mit Statistiken meine ich alles, was dazu führt eine Bewertung in "Getroffen oder nicht getroffen" vornehmen zu können.
Auch Maßnahmen wie Koordination, zur mentale Stärke und allg. Bewegungsschulung gehören zu einem Training. Dann macht es auch wieder Spaß
Krass. Und Glückwunsch
Ich hatte geschreiben das er sich die heute holen muß. Wenn Du schon soviel wert drauf legst solltest Du schon vernüftigt lesen.
Das Schindler nicht gerade der nervenstärkste in der Vergangenheit war hat er oft genug bewiesen, sonst wäre er erst gar nicht dabei.
Democh sehr stark von Martin
Aber gut, du bist ja hier der Profi was Mindsets angeht, warum nimmst du nicht gleich teil, das wäre doch ein Klacks mit deinem KnowHow
Wenn ich dich gemeint hätte, hätte ich Dich zitiert. Ich lese sehr selten was du schreibst, gerade dein letzter Satz bestätigt mich darin, das in Zukunft auch beizubehalten.
Eishockey-Torwart
Ich glaube, das würde Martin nicht durchstehen. 😂
So viel zu dem Thema Mindset.
Wo der geneigte Hobbyspieler schon gedanklich am Tresen steht und bei einem 1:5 nicht mehr an sich glaubt, nimmt Martin den mentalen Fahrtwind auf.
Denn wer nichts mehr zu verlieren hat, aber im Kopf trotzdem noch die Einstellung hat, sein Bestes zu geben, kommt auch in den Genuss solcher Siege.
Immer wieder interessant, wie Spieler abgeschrieben werde und wie Horrorszenarien entwickelt werden, obwohl das Spiel noch am Laufen ist.
Schindler vergibt ein Doppel nach dem anderen. Mit den 7 Punkten braucht er noch einen Sieg
Noch ist das Spiel nicht aus. Er steht ja jetzt mit dem Rücken an der Wand. Da kann er nochmal aufspielen.....hoffe ich wenigstens
Mna kann Darts doch nicht mit Tennis und Golf vergleichen. Wir reden hier von einer absoluten Randsportart
Wir reden hier von der PDC Pro Tour! Hier geht es darum, meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Nichts anderes. Mir geht es nur um die Einstellung als Spieler. Profi oder Amateur. Da spielt es keine Rolle ob du in einer Randsportart bist.
Willst du ein Pro sein, kannst du dich nicht um alles allein kümmern. Das war meine Kernaussage
Finde ich allerdings immer schwierig, in dieser Thematik Einzel- mit Mannschaftssportarten zu vergleichen. Bei letzteren gibt es ja zwangsläufig mit der Mannschaft / dem Verein immer eine Instanz, die schon aus Eigennutz daran interessiert ist, den Sportlern diese Behandlung angedeihen zu lassen.
Sollte ein Spieler, der professionelle Ambitionen hat, sich nicht genau das angedeihen lassen? Es spielt keine Rolle, ob ich hier eine Mannschaftssportart skizziere. Es geht um die Einstellung. Wenn ich mich Profi nenne, habe ich eine Einstellung. Ich will damit meinen Lebensunterhalt verdienen.
Ich kann aber nicht von einem Profi erwarten, dass er alles alleine umsetzen kann. Wenn er sich um alles alleine Kümmern will, muss er sehr viel Recherchieren, dass bedeutet aber nicht, dass er dann auch alles richtig macht.
Wenn es darum geht, dass Sportler in anderen Sportarten, bei denen weniger Geld im Spiel ist viel mehr gefördert werden sollte man im Blick behalten, dass das leider im Dartsport schwierig ist. Es gibt einen Verband, der für so etwas zuständig wäre, aber der DDV arbeitet nicht mit der PDC zusammen und hat deshalb kein sonderliches Interesse daran, die Jungs mit Profiambitionen zu "pudern".
Das war ein Beispiel. Ich kann dir zig Beispiele aus dem Golfport, Tennis oder vielen anderen Sportarten nennen, wo die Spieler, die auf der Tour sind, professionell betreut werden. Es muss nicht unbedingt ein Verband dahinter stehen, um einen Einzelsportler zu fördern.
Es muss aber mindestens ein professioneller Mentor da sein. Die gibt es zurzeit nicht, oder ich sehe sie nicht.
Sehe ich anders. Wenn man Profi werden will, muss man auch was dafür tun und nicht bloß Turniere spielen und warten das sich alles von alleine regelt. Und dort spielt beispielsweise auch rein das ich gegebenenfalls Englisch lernen um mich als Sportler auch für Sponsoren aus GB attraktiv zu machen.
Ich kann jetzt aus meinem geschriebenen nicht ableiten, dass er nicht Englisch lernen soll. Aber er soll sich um seinen Job kümmern und mit Leute zusammenarbeiten, die für ihn die Sachen erledigen oder ihm Softskills beibringen, die für seinen Job wichtig sind.
Es kann nicht sein, das jetzt ein Spieler alles im Alleingang macht. Das nimmt ihm dann die Zeit für das wesentliche.
Ich kann dir ja gerne mal erzählen wie Kaderathleten in anderen Sportarten, wo weit weniger Geld im Spiel ist, unterstützt werden. Der Große von meiner Partnerin macht neben seinen 2-3 Trainingseinheiten pro Tag, noch ein Studium, Regeneration etc.
Und das wird ihm alles schön vorgekaut, damit er eins tun kann, sich darauf vorzubereiten, sportlich Höchstleistungen abzurufen.
Oder glaubst du, da buchen die Ihre Flüge selbst, wenn es nach Spanien oder England geht? Wenn es Probleme gibt, ist sofort ein Physio da, oder ein Sportpsychologe. Und das ist "nur" der Deutsche Rugbyverband. Ich kenne noch andere Sportarten, da werden die Leute gepudert.
Ich will nicht sagen, dass ein Dartspieler so eine vollumfängliche Betreuung benötigt, aber er muss sich auf wesentliche Sachen konzentrieren, wenn er professionell aufgestellt sein will. Dafür gibt es Menschen, die ihm dabei helfen können.
Das fängt bei den Social Media Accounts an, geht über Sponsorensuche und hört nicht beim professionellen Training auf.