• Möchte denn der gesundheitlich stabile Mensch, der die Infektion relativ problemlos und ohne größere Beschwerden übersteht und die Sachlage deswegen völlig entspannt sieht und unbekümmert angeht, gerne derjenige sein, der den Alten oder Kranken, der dieses Glück nicht hat und in Lebensgefahr gerät bzw. schlimmstenfalls stirbt, angesteckt hat?


  • Ja, in der Tat ist es wohl so, ich verfolge auch div. Diskussionen z.B. auf Facebook, dass die ganz grosse Mehrheit offenbar davon ausgeht, dass das Virus in 14 Tagen seinen Europaurlaub wieder beendet.

    Weiter denken viele Menschen nicht.

    Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis mitdenkende Menschen lauter werden und eine Antwort auf die Frage zu Massnahmen nach der Eindämmphase haben wollen. Sie kamen ja auch heute schon auf.

    Schritt für Schritt würde ich sagen. Erst mal die Zunahme der Neuinfektionen stoppen und dann sehen wir, welche Maßnahmen eventuell gelockert werden können. Und wenn kein Rückgang der Neuinfektionen zu beobachten ist, welche zusätzlichen Maßnahmen ergriffen werden können/müssen.

    Viele Menschen sind schon jetzt mit der Informationsflut überfordert. Denen dann noch 5 verschiedene Szenarien vorzustellen, was machen wir wenn dies und jenes passiert dürfte dann den Speicher endgültig überlasten. ;)

    Unsere Tochter würde auch gern wissen, ob sie dieses Jahr Abitur machen kann und wenn ja wann. Kann momentan aber leider Niemand beantworten.

    Einmal editiert, zuletzt von vizilo (23. März 2020 um 10:46)

  • Total populistische Scheiße und Panikmache!! Bisher haben wir in Deutschland knapp 19000 Fälle und davon knapp 85 Tote. Die Zahl der Neuinfektionen sind seit 4 Tagen rückläufig. In Italien ist, wie schon mehrfach erwähnt, die Dunkelziffer an Infektionen wesentlich höher, weil 1. das Virus sich länger ungemerkt verbreiten konnte und 2. in Italien viel weniger getestet wird. Noch dazu ist deren Gesundheitssystem komplett im Arsch. Hört auf hier irgendwelche Horroszenarien für uns in Deutschland zu konstruieren nur weil andere Länder ein beschissenes Gesundheitssystem haben. Die jetzt getroffenen Maßnahmen zeigen schon erste Wirkungen. Sprechen uns in 4 Wochen wieder.

    Völliger Müll.
    Was passieren kann, sieht man in Italien, Spanien etc.
    Also kann man hier auch nicht von einer Panikmache reden.
    Die angeblichen rückläufigen Zahlen kommen daher, dass Samstag und Sonntag viele Bundesländer gar keine Zahlen liefern.
    Dazu kommt z.B. in BW, dass mehr als 2000 Proben nicht ausgewertet wurden, weil etwas gefehlt hat.
    Und welche Maßnahmen zeigen den Wirkung? Haben wir vor 2-3 Wochen schon Maßnahmen gehabt?

    Ich habe auch keine Panik etc. aber ich will auch nicht Schuld sein, dass jemand stirbt, nur weil ich mich nicht an Regeln halten kann.
    Mein Chef würde sich auch freuen, wenn eine 2000 Mann Firma zu machen muss, weil ich das Virus verbreite.

    Was bringt es den bitte, dass man auf der Straße nur noch zu zweit laufen darf, wenn Millionen jeden Tag arbeiten gehen müssen.
    Hock hier in einem Großraumbüro. Mindestabstand?? HAHA.
    2-3 Wochen alle Firmen zu. Virus ausgerottet, Wirtschaftlicher Schaden minimaler, als wenn man das bis Weihnachten so durchzieht.


  • Jetzt tust Du aber so, als seien sich Politiker und Virologen weltweit irgendwie einig. Das ist leider nicht so. Und ich vertrete ja keine Thesen, die nicht auch von Politikern oder Virologen oder sonstigen Fachleuten vertreten werden.

    Eine dieser Stimmen gehört einem Professor der Stanford University. Ein sehr interessanter, aktueller Artikel (leider nur auf englisch), in Bezug auf die vorhandenen Daten und was daraus gemacht wird.

    Pew

  • Wie kann es sein, dass hier immernoch einige behaupten, dass wir hier in Deutschland alles im Griff haben und die Regierung einen Plan hat.

    Es sieht im Moment so aus, weil die Intensivbetten noch teilweise leer stehen und die Todesfälle in Deutschland noch sehr niedrig sind, (obwohl nur ein geringer Bruchteil unser Sterbenden auf Corona getestet wird/ wurde, da in Deutschland täglich ca. 2750 Menschen sterben wird von den möglichen 14000 Tests derzeit vermutlich keiner für Tote "verschwendet") als ob wir alles im Griff haben und als ob alles mögliche getan wird.

    Dabei hat gestern die WHO ausdrücklich gesagt, dass die Ausgangsbeschränkungen nichts bringen, wenn nicht wesentlich mehr getestet wird und dann die Infizierten isoliert werden. Wenn man aber nur 14000 Menschen am Tag testen kann, dann wird man wohl kaum die Menschen mit symptomarmen/ bzw. leichten Verläufen der Krankheit finden können. Aber die meisten Infizierten haben leichtere Verläufe, die eben sich eher nur wie eine Erkältung anfühlen und Kinder haben teilweise noch nicht mal das. Die Infektionszahlen werden also auch in Deutschland weiter hochschnellen, zwar nicht die getesteten, aber dafür die tatsächlichen Infizierten, da ja nur 14000 täglich getestet werden können, von denen mal 2000 Stück in BaWü aufgrund des Fehlens einer Chemikalie, jetzt wiederholt werden müssen.

    Das ist pures Versagen der Politik und seiner Behörden auf ganzer Linie! Die Gesetze geben es jetzt schon her, dass Beschlagnahmungen durchgeführt werden dürfen. Warum wird bei unseren Chemie-Riesen wie Bayer, BASF und Böhringer nicht ein paar Labors inklusive ihrer Mitarbeiter beschlagt nahmt, bzw. warum stellen diese der Gesellschaft in der sie tätig sind nicht die nötigen Labore/ Personal und Chemikalien zur Verfügung. Wie oben beschrieben, es zählt jeder Tag und 14000 Tests finde ich extrem wenig, dass müssten mindestens 50000 am Tag sein, die man nehmen und analysieren kann für ein Land mit 83 Millionen Einwohner!!! Es würde dann theoretisch immer noch 4,5 Jahre dauern bis man jeden Einwohner einmal getestet hätte. OK nur 4,4 Jahre, denn die anderen wären ja schon längst an Corona verstorben.

    Wenn man bedenkt, dass so ein Test sogar um ein Vielfaches billiger ist, als ein Intensivbett zur Verfügung zu stellen, oder ein Beatmungsgerät anzuschaffen und man durch die Isolation eines positiv getesteten in der jetzigen Phase mehr als Hundert Folgeinfizierte verhindern könnte ist es auch noch komplett unwirtschaftlich gedacht!!! Herr Kekule hat das mit dem wesentlich mehr testen übrigens schon vor ca. 3-4 Wochen, als in Deutschland noch niemand an Corona verstorben war in einer der ersten Corona-Talksendungen angesprochen, aber die Verantwortlichen haben da wohl gerade etwas anderes zu tun gehabt, bzw. er wurde eben nicht erhört!

    2 Mal editiert, zuletzt von manicha (23. März 2020 um 12:14)


  • Man spürt deine Panik... Angst ist aber leider ein sehr schlechter Berater! Wovor hast Du Angst? Du wirst nicht sterben, schau' dir die Zahlen aus Italien und das Durchschnittsalter der Gestorbenen an. Isoliere zudem die gefährdeten Personen in deinem Umfeld, dann überleben diese auch. Alle.


    Danke Svelte für Dein persönliches Mitgefühl, ich habe keine Panik/ Angst, ich beschreibe nur das was ich höre und sehe und da sehe ich Aktionismus im "Einsperren", was ich vollkommen in Ordnung und gerechtfertigt finde, aber das "billigste", vermutlich sogar das was den größten Effekt hätte, nämlich mehr Tests durchzuführen und zu analysieren und Infizierte dann zu isolieren, wird irgendwie vollkommen verschlafen, obwohl darauf nicht erst gestern die WHO dringlich hingewiesen hat. Man sieht es ja auch in Italien wie dort weiter die Menschen sterben und dort ist in den letzten vier Wochen jeder 10.000ste Einwohner in Folge eines Covid 19 Infekts gestorben und bis Jahresende werden es noch viele Tausende mehr sein, da auch dort nur sehr wenig getestet wird.

    PS: Ich war keiner der Hamsterkäufer, werde dafür aber ab Ende der Woche mir den Arsch wohl mit dem Waschlappen abwischen müssen. Aber das werde ich wohl überleben und viel Spaß mit dem Klopapier ihr da draußen, Ihr Hamsterkäufer, braucht ihr vielleicht soviel davon bei Euren "Mumien"-Sexpielen jetzt wo ihr nicht mehr raus dürft.

    2 Mal editiert, zuletzt von manicha (23. März 2020 um 12:29)


  • Total populistische Scheiße und Panikmache!! Bisher haben wir in Deutschland knapp 19000 Fälle und davon knapp 85 Tote. Die Zahl der Neuinfektionen sind seit 4 Tagen rückläufig. In Italien ist, wie schon mehrfach erwähnt, die Dunkelziffer an Infektionen wesentlich höher, weil 1. das Virus sich länger ungemerkt verbreiten konnte und 2. in Italien viel weniger getestet wird. Noch dazu ist deren Gesundheitssystem komplett im Arsch. Hört auf hier irgendwelche Horroszenarien für uns in Deutschland zu konstruieren nur weil andere Länder ein beschissenes Gesundheitssystem haben. Die jetzt getroffenen Maßnahmen zeigen schon erste Wirkungen. Sprechen uns in 4 Wochen wieder.

    Solche Leute wie Dich gab es in Italien vor ner Woche auch noch viele. Da gab es nämlich auch mal nen Tag Zahlen, die für einen Rückgang sprachen. Manche glaubten schon, man habe den Höhepunkt erreicht. Am nächsten Tag kam der Horror dann wieder zurück, erst 600 Tote am Tag, dann 800...Übrigens haben wir inzwischen über 26.000 Infizierte und 106 Tote. Zu denken wir wären hier aus dem Schneider, weil die da in Italien ja so ein schlechtes Gesundheitssystem haben, ist extrem naiv. Wir rufen nicht pensionierte Ärzte aus Spaß zurück oder bauen Einrichtungen in provisorische Krankenhäuser um.

    6 Mal editiert, zuletzt von Darter35 (23. März 2020 um 12:43)


  • Sehr guter Artikel...

    Seine Ausführungen werden hier ebenfalls berücksichtigt:
    https://www.achgut.com/artikel/wenn_d…hinunterspringt

    Dieser Artikel ist auf deutsch, der Autor ist selbst Arzt und Dozent. Wirklich lesenswert.


    Soso, die “Achse des Guten”.
    Dann ist zumindest klar aus welcher Filterblase das wieder herkommt was du dir alles so zusammenreimst.

    ”Two things are infinite: the universe and human stupidity; and I'm not sure about the universe.”
    Albert Einstein

  • Isoliere zudem die gefährdeten Personen in deinem Umfeld, dann überleben diese auch. Alle.

    Und morgen kommt der Weihnachtsmann. Ganz ehrlich, das ist so realitätsfremd, dass das eigentlich nur ein kleines Kind von sich geben kann. Einfach alle gefährdeten isolieren, dann stirbt gar keiner. Alle alten und kranken Menschen sollen sich bitte jetzt einfach selbst versorgen, dann passiert Euch schon nichts!


  • Du entscheidest selbst, was Du hörst und siehst. Massenmedien und deren Mitarbeiter sind Experten im Schreiben, keine Experten für Virologie. Und vielfach auch keine Experten im logischen Denken, das setzt nämlich bei vielen Menschen aus, sobald sie in Panik geraten. Daher, lies doch mal den Artikel den ich in Post 239 verlinkt habe.

    PS: Gib' mir deine Adresse, ich schicke Dir Toilettenpapier. Wirklich!


    Vielen Dank für das Angebot mit dem Klopapier. Das ist wirklich lieb von Dir, aber das wird auch mit dem Waschlappen funktionieren. Es gibt wirklich schlimmere Probleme in unserem Land.

  • Wie kann es sein, dass hier immernoch einige behaupten, dass wir hier in Deutschland alles im Griff haben und die Regierung einen Plan hat.

    Weil es entsprechende Pläne gibt und weil wir insbesondere im Vergleich zu anderen Ländern noch hervorragend aufgestellt sind. Man braucht ja aktuell nur mal nach Italien, Spanien, USA, Frankreich oder in die Schweiz schauen. Die haben weit größere Probleme wie wir und u.a. deshalb, weil man viel zu spät zu testen begonnen hat, die Gefahren ewig verleugnet hat und teilweise zusätzlich auch noch schlechte Gesundheitssysteme aufweist. Großbritannien wird demnächst etliche Probleme bekommen und haben bspw. pro Einwohner gerechnet nur ein Viertel der hierzulande vorhandenen Intensivbetten und Beatmungsgeräte.

    Es sieht im Moment so aus, weil die Intensivbetten noch teilweise leer stehen und die Todesfälle in Deutschland noch sehr niedrig sind, (obwohl nur ein geringer Bruchteil unser Sterbenden auf Corona getestet wird/ wurde, da in Deutschland täglich ca. 2750 Menschen sterben wird von den möglichen 14000 Tests derzeit vermutlich keiner für Tote "verschwendet") als ob wir alles im Griff haben und als ob alles mögliche getan wird.

    Warum sind denn hier noch Intensivbetten frei? Weil man generell verglichen mit anderen Ländern sehr viele zur Verfügung hat, zusätzlich seit etlichen Tagen dabei ist weitere Kapazitäten zu schaffen und man sehr sehr frühzeitig den Ausbruch des Virus hierzulande erkannt hat. So konnte man frühzeitig viele Infizierte isolieren und den Virusausbruch schon jetzt entscheidend verlangsamen. Der Virus wird uns hierzulande schwer treffen, aber wir sind vergleichsweise gut aufgestellt. Auch dein "vermutlich" stimmt so nicht, da zumindest jeder mit einer typischen Corona-Symptomatik auch post mortem darauf getestet wird.

    Dabei hat gestern die WHO ausdrücklich gesagt, dass die Ausgangsbeschränkungen nichts bringen, wenn nicht wesentlich mehr getestet wird und dann die Infizierten isoliert werden. Wenn man aber nur 14000 Menschen am Tag testen kann, dann wird man wohl kaum die Menschen mit symptomarmen/ bzw. leichten Verläufen der Krankheit finden können. Aber die meisten Infizierten haben leichtere Verläufe, die eben sich eher nur wie eine Erkältung anfühlen und Kinder haben teilweise noch nicht mal das. Die Infektionszahlen werden also auch in Deutschland weiter hochschnellen, zwar nicht die getesteten, aber dafür die tatsächlichen Infizierten, da ja nur 14000 täglich getestet werden können, von denen mal 2000 Stück in BaWü aufgrund des Fehlens einer Chemikalie, jetzt wiederholt werden müssen.

    Zunächst einmal hat die WHO nicht gesagt, dass Ausgangssperren nichts bringen, sofern man nicht mehr testet und isoliert. Es wurde lediglich gesagt, dass Ausgangssperren allein nicht ausreichen. Ansonsten hast du hier nicht Unrecht. Die Problematik ist vorhanden. Man hat nicht ausreichend Testkapazitäten und kann den Virus dementsprechend nicht ausrotten, sondern nur verlangsamen.

    Das ist pures Versagen der Politik und seiner Behörden auf ganzer Linie! Die Gesetze geben es jetzt schon her, dass Beschlagnahmungen durchgeführt werden dürfen. Warum wird bei unseren Chemie-Riesen wie Bayer, BASF und Böhringer nicht ein paar Labors inklusive ihrer Mitarbeiter beschlagt nahmt, bzw. warum stellen diese der Gesellschaft in der sie tätig sind nicht die nötigen Labore/ Personal und Chemikalien zur Verfügung. Wie oben beschrieben, es zählt jeder Tag und 14000 Tests finde ich extrem wenig, dass müssten mindestens 50000 am Tag sein, die man nehmen und analysieren kann für ein Land mit 83 Millionen Einwohner!!! Es würde dann theoretisch immer noch 4,5 Jahre dauern bis man jeden Einwohner einmal getestet hätte. OK nur 4,4 Jahre, denn die anderen wären ja schon längst an Corona verstorben.

    Hier wird es dann allerdings völlig abstrus. Was würde bitte eine Beschlagnahmung von Bayer, BASF mitsamt Labor und Personal bringen? Labor ist nicht gleich Labor. Es geht hier um eine PCR-Diagnostik mittels eines Thermocyclers. Ich bezweifle, dass solche Untersuchungen bei einem der Chemie- oder Pharmariesen in großem Stil vorgenommen werden könnten, wenn überhaupt. Von demher ist auch die Forderung unsinnig, dass längst 50.000 solcher Tests täglich durchgeführt werden müssten. Man hat die Kapazitäten bereits von knapp über 10.000 auf 14.000 gesteigert. Das sind fast 40%. Solche Untersuchungen kann eben nicht jedes Labor durchführen, es braucht spezielle Geräte und es braucht speziell geschultes Personal. Da kann man nicht mal eben binnen ein paar Wochen die Kapazitäten verfünffachen. Das ist fern jeglicher Realität. Zumal die Nachfrage nach Thermocyclern und vollautomatischen Geräten zur PCR-Diagnostik derzeit weltweit riesengroß ist. Allein bei den vollautomatischen Geräten hast du 6 Monate Lieferzeit. Zudem braucht es auch Labore zur Herstellung der Corona-Testkits (auch die sind knapp), es braucht Hersteller von Reagenzien (auch die sind knapp) etc. etc. Mit Ausnahme einiger weniger asiatischer Länder, die seit Jahren auf die Vollautomatik bei der PCR setzen, kann weltweit kaum ein Land pro Kopf derart viele Tests durchführen wie Deutschland. Alle Länder haben identische Probleme.

    Wenn man bedenkt, dass so ein Test sogar um ein Vielfaches billiger ist, als ein Intensivbett zur Verfügung zu stellen, oder ein Beatmungsgerät anzuschaffen und man durch die Isolation eines positiv getesteten in der jetzigen Phase mehr als Hundert Folgeinfizierte verhindern könnte ist es auch noch komplett unwirtschaftlich gedacht!!! Herr Kekule hat das mit dem wesentlich mehr testen übrigens schon vor ca. 3-4 Wochen, als in Deutschland noch niemand an Corona verstorben war in einer der ersten Corona-Talksendungen angesprochen, aber die Verantwortlichen haben da wohl gerade etwas anderes zu tun gehabt, bzw. er wurde eben nicht erhört!

    Doch, er wurde sehr wohl erhöht. Und man arbeitet auch in allen Bereichen fleißig daran die Kapazitäten hochzuschrauben, aber das geht eben nicht von heute auf morgen. Auch hier bringt jeder zusätzliche Tag zusätzliche Kapazitäten und umso mehr gilt es die Virusausbreitung nun zu verlangsamen.


  • Also, wenn wir nur genug testen, rotten wir DAS Virus aus? So wie wir auch alle anderen Viren bereits ausgerottet haben, z.B. HIV und die ganzen anderen Coronaviren? Der Plan klingt so realistisch wie die Versuche von Deutschland aus das Klima zu retten. Da müssten schon Alle weltweit mithelfen. Leider gibt's Länder, die bekommen es nicht einmal hin eine Müllabfuhr zu installieren...

    Jein. Es gibt sehr wohl quasi ausgerottete Coronaviren, insofern ist dies theoretisch auch bei COVID-19 möglich. Könnte man theoretisch weltweit alle Menschen binnen weniger Tage testen und die Personen dann isolieren, könnte man das Virus möglicherweise ausrotten, da es zu wenig Zeit zur Mutation hätte. Hier ging es ja um eine Empfehlung der WHO und somit auch weltweite Testkapazitäten. Realistisch ist das aber natürlich nicht, daher sprach ich ja davon, dass es lediglich um eine Verlangsamung geht. Wobei das Beispiel China, sofern man deren Zahlen glauben möchte, ja durchaus zeigt, dass man den Virus zumindest aus dem eigenen Land fernhalten kann und ihn dort ausrotten kann. Hielte man dann die Ländergrenzen geschlossen bzw. isoliert alle ins Land kommenden Personen, gibt es da national durchaus Möglichkeiten. Mit zu wenigen Tests bleibt es aber auch national nicht realistisch.

    Aber ehrlich gesagt keine Ahnung warum du dir nun einen einzelnen Satz herauspickst und daraus irgendwelche Dinge herleitest.


  • Also, wenn wir nur genug testen, rotten wir DAS Virus aus? So wie wir auch alle anderen Viren bereits ausgerottet haben, z.B. HIV und die ganzen anderen Coronaviren? Der Plan klingt so realistisch wie die Versuche von Deutschland aus das Klima zu retten. Da müssten schon Alle weltweit mithelfen. Leider gibt's Länder, die bekommen es nicht einmal hin eine Müllabfuhr zu installieren...


    Svelte,

    Du stänkerst und stichelst gegen alles was grade gemacht wirst, unterstellst allen und jeden die sich grad den Hintern aufreißen dass sie keinen Plan haben, verlinkst auf ziemlich üble Seiten mit den bekannten Verschwörungstheorien und wirst nicht müde andere Themen wie Klima, Müllprobleme anderer Länder höchst elegant mit unterzubringen.

    Auf wessen Geheiß und mit welcher Agenda bist du hier eigentlich unterwegs?

    ”Two things are infinite: the universe and human stupidity; and I'm not sure about the universe.”
    Albert Einstein

  • Auf wessen Geheiß und mit welcher Agenda bist du hier eigentlich unterwegs?


    Das Virus selbst hat mich beauftragt und bezahlt mich mit 1000 Jungfrauen, die es noch töten wird! Du hast mich ertappt!


  • Sehr guter Artikel...

    Seine Ausführungen werden hier ebenfalls berücksichtigt:
    https://www.achgut.com/artikel/wenn_d…hinunterspringt

    Dieser Artikel ist auf deutsch, der Autor ist selbst Arzt und Dozent. Wirklich lesenswert.

    Zunächst einmal muss man grundsätzlich nicht jede Rotzquelle einbringen. Die von dir zitierte Seite ist inzwischen wohlbekannt für sein breit gestreutes rechtes Gedankengut. Genauso frage ich mich, wieso ich immer ständig davon lese, jetzt gar nicht so sehr auf dich bezogen, dass da jemand Arzt sei... Ob nun Allgemeinarzt oder Mikrobiologe, deren Wissen über die Virologie und epidemiologische und pandemische Entwicklungen sind rudimentär. Wenn ich sehe, dass sich bspw. der Beitrag vom Ex-Politiker Wodarg, mit völlig abstrusen Thesen und Behauptungen, so verbreitet hat, so kann ich nur den Kopf schütteln.

    Zu dem hier zitierten Arzt habe ich mir spaßeshalber gerade nur mal den Wikipedia-Artikel gegönnt:
    - "Die Rolle der Ernährung bei der Gesunderhaltung hält Frank für deutlich überschätzt. Die Schädlichkeit von einem Übermaß an Fett, Salz oder Zucker sei nie erwiesen worden"
    - "Pommes frites bewertet er als angemessenes Lebensmittel für Kinder, da bei der Zubereitung pflanzliche Giftstoffe zerstört würden. Auch Zuckerzusätze, z. B. in Tomatensoße rechtfertigt er mit biochemischer Begründung."
    - "Frank hält die Problematisierung der Adipositas für übertrieben. Übergewicht führe nur in Extremformen zu Gesundheitsschäden"

    Ich bin dabei sicher niemand, der Gegenmeinungen verurteilt, ganz im Gegenteil. Ich finde kritische Stimmen wichtig, insbesondere in der momentanen Situation. Wir sind in einer Situation, die ihresgleichen sucht und am Ehesten mit der spanischen Grippe zu vergleichen ist, die jedoch so lange zurückliegt, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht vergleichbar sind. Insofern wird es in dieser Phase massiv Fehleinschätzungen geben und es wird auch massiv Fehlentscheidungen geben. Die Wahrheit liegt dabei wie so oft in der Mitte... Es braucht ganz sicher keine übermäßige Panik, noch viel weniger bedarf es jedoch übermäßiger Relativierungen der Gefährdung. Denn jene bringt Bürger dazu sich nicht mehr verantwortungsvoll zu verhalten und dies ist die größte Gefährdung in Zeiten einer Pandemie.

    Zu dem Artikel: Leider sehr einseitig, wenn auch vieles drin steckt, was nicht falsch ist. Richtig ist, dass man derzeit eigentlich viel zu wenig weiß um die Situation korrekt zu beurteilen. Die Sterberaten sind zu unklar, die Dunkelziffer infizierter Personen ist zu unklar und auch die schweren Verläufe. Nur wie kann man bitte dies zitieren, im nächsten Moment aber die angeblich richtige Vorgehensweise "herausschreien". Da dreht sich mir der Magen um. Ja, wir wissen derzeit zu wenig und vielleicht sind die momentanen Maßnahmen tatsächlich zu viel. Ich will das nicht einmal ausschließen. Nur was ist die Alternative? Wir machen nichts und lassen sich die Menschen munter anstecken? Wenn wir dann feststellen, dass die Sterberaten doch recht hoch sind und auch die schweren Verläufe häufig auftreten, dann stehen wir vor dem totalen Kollaps des Gesundheitssystems und nehmen allein hierzulande zehntausende Tote in Kauf. Ganz ehrlich, da ist es mir lieber, dass man vorsichtig an die Sache herangeht, die Menschen ein wenig abschottet und einen wirtschaftlichen Schaden akzeptiert. Das bringt uns Zeit. Zeit, die Gefährlichkeit des Virus besser einschätzen zu können und unser Gesundheitssystem mehr und mehr darauf vorzubereiten.

    Generell sollte man aber bei dem Hantieren mit Sterberaten und daraus folgender Hochrechnungen, wie im Artikel, sehr vorsichtig sein. Das aktuelle Beispiel Italien zeigt, wie sich eine Überlastung des Gesundheitssystems auf die Sterberaten auswirken kann. Solche Zustände gilt es hier um jeden Preis zu verhindern, diesbezüglich sollte Einigkeit herrschen.

    Ganz ehrlich, es ist einfach derzeit alles zu hinterfragen und in den Raum zu stellen, dass andere Lösungen womöglich besser wären. Ich will dies nicht einmal ausschließen, aber dies kann heute niemand weltweit abschließend beurteilen, da zu viele Variablen daran hängen (wie lange braucht der Impfstoff, Antigentests etc., werden womöglich abfedernde Medikamente gefunden, sind die Sterberaten womöglich geringer als momentan eingeschätzt etc. etc.). Eines ist jedoch sicher: Vorerst hilft uns jeder zusätzliche Tag das Virus besser zu verstehen und uns auf dessen Wucht vorzubereiten. Stellt dieser sich dann als ungefährlicher als gedacht heraus, wunderbar. Dann schrauben wir die Maßnahmen zurück und erlauben mehr und mehr Personen, möglichst außerhalb der Risikogruppen, die Ansteckung zwecks Erreichung einer Herdenimmunität. Momentan gibt es aber noch Hochrechnungen, die selbst bei völliger Isolation der Risikogruppen und einer exponentiellen Ansteckung des Restes der Gesellschaft unser Gesundheitssystem kollabieren lassen. Theoretisch könnte der Virus auch weit gefährlicher als gedacht sein. Etwaige Langzeitfolgen bspw. kann logischerweise noch niemand beurteilen.

    Der Blick nach Spanien, Italien oder inzwischen auch Frankreich zeigt, wie schnell Gesundheitssysteme an ihre Grenzen kommen können. Im Artikel wird die dauerhafte Solidarität infrage gestellt und von "verzweifelten Menschen" gesprochen, "die nicht mehr wissen, wie sie ihre nächste Rate bezahlen sollen". Die gibt es sicherlich, aber für diese gibt es noch Hoffnung. Es gibt riesige Rettungsschirme und die Menschen können Hoffnung haben, dass diese Rettungsschirme auch ihnen helfen. Wenn jedoch das Gesundheitssystem wie in Italien kollabiert, dann gibt es auch "verzweifelte Menschen", die nicht nur finanzielle Nöte haben, sondern kurzfristig um ihr Leben kämpfen. Viele dieser verzweifelten Menschen können dann nicht mehr ausreichend versorgt werden und ich glaube nicht, dass die Menschen beim Kampf um ihr eigenes Leben mehr Solidarität aufbringen als beim Kampf um die eigenen Finanzen.

    Insofern: Einfach mal ruhig zurücklehnen und darauf vertrauen, dass die handelnden Personen, unterstützt von den Virologie-Experten, schon die richtigen Schritte einleiten werden. Ob dies tatsächlich so ist, das wird man voraussichtlich erst in einigen Jahren beurteilen können und wahrscheinlich nicht einmal dann, da zu viele Variablen in jeglicher Gleichung enthalten sind. Klar ist: Wir gewinnen momentan Zeit, die in vielen Szenarien wertvoll sein kann. Klar ist aber auch, dass Zeit allein kein Allheilmittel sein wird und wir die Wirtschaft nicht dauerhaft stilllegen und finanziell unterstützen können. Auf Dauer werden wir die Wirtschaftssysteme wieder mehr und mehr hochfahren müssen. Bis dahin sind wir hoffentlich noch besser aufgestellt und/oder der Virus entpuppt sich als weniger gefährlich als gedacht.

    2 Mal editiert, zuletzt von hfgon (23. März 2020 um 15:09)


  • Das Virus selbst hat mich beauftragt und bezahlt mich mit 1000 Jungfrauen, die es noch töten wird! Du hast mich ertappt!

    Böser Schlingel, Svelte!, P.S. von den 1000 Jungfrauen brauchst Du doch bestimmt nicht alle, such mir bitte eine nette raus und schicke mir sie bitte statt dem angebotenen Klopapier.


  • Unser Virologe der Nation, Christian Drosten, hat sich da weitaus weniger kritisch geäussert. Kennst du den Podcast in dem er dazu ausführlich Stellung nahm? Wahrscheinlich nicht, sondern nur die Ausführungen irgendwelcher Redakteure?

    Du wirst mir zustimmen müssen, dass eine vollständige Isolation aller Risikogruppen es unmöglich machen würde, dass die betroffenen Personen infiziert würden (und sterben). Natürlich darf ich diese Lösung herausschreiben, weil es eine Lösung wäre. Die Frage ist, wie gut können wir diese Menschen isolieren, wie genau können wir die Risikogruppen definieren, etc. Die Frage ist also nur, wie gut wir diese Lösung umsetzen könnten und wie viele Fehler uns dabei unterlaufen würden.


    Dein dritter Satz ist dermaßen dreist, dass ich die weitere Diskussion mit dir hiermit einstelle. Ich möchte deinem persönlichen Feldzug gegen was auch immer keine zusätzliche Plattform mehr bieten. An einer inhaltlichen Diskussion besteht offenbar eh kein Interesse... Allein, dass meine Beiträge ständig in Einzelteile zerfleddert werden und Aussagen so verfälscht dargestellt werden, macht eine vernünftige Diskussion unmöglich.

    Nur so viel noch: Sehr wohl kenne ich den Podcast, den es übrigens sogar in abgedruckter Form gibt. Ich kenne auch die Folge, in der er zu Wodarg Stellung bezieht, ebenso übrigens wie die Folge, in der er die Hochrechnungen bzgl. ausschließlicher Isolation von Risikogruppen thematisiert, um auch noch auf den zweiten Absatz einzugehen.

    Einmal editiert, zuletzt von hfgon (23. März 2020 um 16:36)

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