Welche Darts passen zu mir?

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  • Hi zusammen, ich stelle mir seit einiger Zeit die Frage, die sich höchstwahrscheinlich jeder ambitionierter Amateurspieler stellt: Welche Darts passen zu mir?

    Ich selbst habe schon dutzende Darts probiert in sämtlichen Formen, Setups und Gewichten und habe in meinen knapp 2 Jahren Spielzeit die meiste Zeit mit den Dobeys G1 und G2 verbracht, aktuell spiele ich den G1 (24g, Intermediate K-Flex, 35m Points) seit gut einem Jahr und ich bin wirklich sehr zufrieden mit diesem. Aber wie es sicherlich jeder kennt: Man strebt immer irgendwo nach Optimierung, von der Technik bis zum Setup.

    Letztens habe ich beim Target Launch zugeschlagen und mir die Redux 01 (24g) geholt, da die mich sowohl von der Barrelform als auch vom Grip angesprochen haben und ich in den Darts mein potentielles neues Mainset gesehen habe, wirklich warmgeworden bin ich seitdem aber nicht mit diesen und bin letztlich wieder auf meine Dobey G1 umgestiegen.


    Zu meinem Grip: Ich halte den Dart mit 3 Fingern relativ weit hinten mit Daumen und Zeigefinger, weiter vorne mit dem Mittelfinger.


    Ich weiß, am Ende machen die Darts nur einen von vielen Faktoren aus, aber ich möchte tatsächlich dieses eine Setup finden bei dem ich sage: So, der und nichts anderes mehr, zu 100%! Ich mein, ich spiele ja bereits seit über einem Jahr mit den G1, die sind auch mein absolutes Mainset, aber Gedanken mache ich mir hin und wieder trotzdem, denn irgendwo da draußen gibt es sicherlich dieses eine Set, welches mir am Ende noch mehr zusagt als aktuell, ich weiß nur nicht welches..

    Wie geht ihr mit solche Gedanken um? Sollte ich weiterhin Ausschau halten oder das Thema komplett sein lassen und mich auf mein Spiel fokussieren?

    Danke euch! 1.D

  • Wir gehen in Serie
  • Bei deiner Denkweise, und das ist nicht bös gemeint wirst immer denken " ob es da draußen vielleicht einen Dart gibt der mir noch besser liegt".

    Habe auch recht viel gewechselt und es hat (fast) nichts gebracht.


    Meiner Meinung nach musst du es andersrum angehen, was stört dich an deinem aktuellen Dart ?

    Zu viel, zu wenig Grip, zu leicht, zu schwer, zu lang, zu kurz.......?

    Wenn du das exakt beantworten kannst dann kannst du entsprechend suchen.


    Nur die Frage ob dir ein anderer evtl. besser liegt wird eine never ending Story, weiß ich aus Erfahrung :-).

    ehemals links, jetzt rechts

    bekennender James Wade Fan

  • Warum mit aller Gewalt wechseln wenn du mit dem Dobey gut zurecht kommst?


    Aber ich darf ja eigentlich nix sagen, ch hol mir auch immer wieder mal andere zum Probieren aber nur um letztlich festzustellen dass mein "gewohnter" Dart der beste für mich ist.

    An guten Tagen treff ich mit unterschiedlichen Darts gut, an schlechten mit keinem.


    Neue Darts funktionieren oftmals besser als die gewohnten, aber meist nicht lange. Neudarteffekt...

    180: 141, 174: 1, 171: 2, HF 167, SL: 1*13, 4*14, 5*15, 8*16, 22*17, 22*18, x*19/20...

  • das sehe ich tatsächlich genauso.

    Würde da auch in die Richtung gehen mit den Fragen "Was stört mich?" "Was könnte besser sein?".

    Wo ich absolut dafür bin, ist mal verschiedene Formen zu testen. Dann merkt man ja schon nach einer Weile, was einem liegt.

  • Wir gehen in Serie
  • Danke euch für euer Feedback! Das hilft weiter und macht auch absolut Sinn :)

    Was mich stört oder meine Darts besser machen könnte habe ich so tatsächlich bisher noch nicht hinterfragt, aber wenn ich das jetzt mal tue, fällt mir so ganz spontan eigentlich nichts ein. Die Barrellform passt mir, Schaft- & Spitzenlängen habe ich bereits alle durchgetestet an dem Dart und bin bei meinem aktuellen Setup hängengeblieben. Ich habe zuletzt auch die G1 mal in 22g gespielt und merke den Unterschied definitiv, weiß aber noch nicht, ob mir 22g oder 24g mehr zusagen, bleibe aber erstmal bei meinen 24g.

    Letztendlich hilft es mir aber auch mich selbst zu verbessern, indem ich das "Welches Setup?"-Thema am besten beiseite lege und mich voll und ganz auf mich und mein Spiel fokussiere :)

  • Meiner Meinung nach der richtige Weg.

    Ich hab z.B. meine Darts in einer Kiste im Keller (wenn ich mal Zeit und Muße habe verkaufe ich sie alle mal)

    und nur noch "meine" Darts ( James Wade 20g Soft und 21g Steel) griffbereit.


    Dieses ständige überlegen ob ein anderer Dart doch besser wäre oder sogar während des Turniers den Peter Wright machen kostet nur unnötige geistige Ressourcen die du besser in dein Spiel steckst.

    ehemals links, jetzt rechts

    bekennender James Wade Fan

  • Ich kann den Vorrednern nur beipflichten. Es liegt nicht am Dart (sofern man mit seinen Darts ganz gut zurecht kommt). Es ist aber eine ständige mentale Ablenkung. Wie so viele habe ich diesen Prozeß auch durchgemacht (mit dem Ergebnis, dass ich viel zu viele Darts habe), was es für mich relativ klar gemacht hat ist, dass ich am Ende dann doch immer wieder auf Darts gekommen bin, die ich früher schon einmal gespielt habe :-). Also liegt es nicht an den Darts, sondern an mir.....


    Was ich allerdings schon für sinnvoll erachte ist, wenn man seine Wurftechnik in der Entwicklungsphase deutlich geändert hat, mal zu probieren, ob eine andere Art Darts (Barrelform) für die neue Wurftechnik nicht geeigneter wäre. Also z.B. einen kopflastigen Dart vs. einen ausbalancierten Dart. Dazu muss ich aber keinen Dart kaufen, das kann ich auch mit Darts von Freunden probieren oder man geht mal in einen Laden und probiert es einfach aus. Hat also nichts mit einem ständigen Wechseln zu tun.

  • Ich probiere auch immerhin wieder mit verschiedenen Darts, auf der Suche nach dem einen, mit dem ich exakt treffe...

    Da der vermutlich nicht existiert, und ich daher weiter trainieren muss...

    Ich habe 3 Sets, mit denen ich für meine Verhältnisse gut bin.

    Aber mit verschiedenen Gewicht, und das macht es bei mir aus. Manchmal brauche ich mehr oder weniger.

    Meine Sets:

    23g Gary Anderson Phase 5

    24g Harrows Ultra Grip

    25g Target Bolide

    Alle haben zylindrische Barrel mit gutem Grip, der Harrows Barrel ist mit 50mm der kürzeste und ich nutze immer medium Schäfte mit Standard Flights.

    Ist halt nicht jeder Tag gleich, und ich mag die Auswahl.

  • Ich habe seit Februar 2025 mein Dart gefunden.

    Mission Shaun McDonald in 23 g.

    ABER …

    Es geht um einen Spieler-Dart. Es scheint, als hätte dieser Spieler keinen Vertrag mehr mit Mission und der Dart werde nicht mehr produziert.

    In 23 g ist er in keinem mir bekannten Dartshop mehr zu finden.

    Ich konnte mir die letzten sieben gefundenen Sets kaufen, somit kann ich lange spielen, ohne mir Sorgen zu machen.


    Damit wollte ich nur sagen: Seid vorsichtig mit Spielerdarts, es könnte sein, dass euer Lieblingsset irgendwann nicht mehr zu finden sein wird.

    Einen solchen Fall hatte ich schon mit dem damaligen Unicorn Dimitri VDB.

  • meinst du den da


    https://www.dartfieber.de/Miss…-Gramm-Steeldarts/M001206

  • Wenn ich mir 7 Sets des gleichen Darts kaufen würden, müsste ich ca. 167 Jahre alt werden, um die alle runterzuspielen :D

    Ich brauche ein guter Grip und nach einem Jahr ist der Grip schon nicht mehr top. Wenn du so alt werden kannst, wünsche ich dir, dass du fit bleibst und immer Dart spielen kannst.

  • Aber der Punkt ist schon relevant.

    Ich spiele den Whitlock P1 von Winmau....hab zum Glück inwizschen auch ein paar Sets - denn auch auf Turnieren bekommen manchmal Darts ja Füße...

    Und bei Grip der sich abnutzt ist das noch relevanter.


    Aber die wichtigste Message bleibt: Entscheide dich für einen - und bleibe dann lange dabei! Das hilft dem Kopf und Unterstützt die Entwicklung.

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Ich kann mich meinen Vorredern nur Anschließen, wenn du mit deinem jetzigen Setup gut klar kommst ist das spitze, verstehe aber auch das man alles noch optimiren kann, am Schluss musst du mit deinen Pfeilen klar kommen und zufrieden sein. :saint: