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Dart: Talent oder einfach nur Übung - ein Trainingstagebuch

  • Hallo Zusammen,


    Dart wird ja in letzter Zeit in Deutschland immer populärer. Mit Marcel Althaus hat ein YouTube Held Dart auf eine ganz andere Art bekannter gemacht.


    Er hat ja selber auch große Ziele und macht ja auch sichtbar Fortschritte die beachtlich sind.


    Mich beschäftigt die Frage ob Dart eine Talent Sportart ist oder einfach gesprochen eine Übungssportart.


    Es gibt ja komplexere und weniger komplexe Sportarten. Golf zum Beispiel ist ja von so vielen externen Faktoren abhängig das Dart auf den ersten Blick zu den einfacheren Sportarten gehört.


    Klar der mentale Faktor ist riesig aber wenn man zB den außen vor lässt, ist dann nicht vorstellbar das jeder mit genug Übung ein 80 Average zB erreichen kann?


    Die 10.000 Stunden Theorie könnte hier ja auch greifen?


    https://www1.wdr.de/wissen/men…end-stunden-regel-100.amp


    Was für eine Meinung habt ihr dazu. Ich wollte dazu ein Experiment wagen und an mir selber als Dartanfänger überprüfen was zB 1 Mio Trainingswürfe für die ich ca 2 Jahre veranschlage bei auslösen.


    Das wären dann natürlich niemals 10.000 Stunden aber es wäre sicher ein Zeitraum eine Rückschluss auf die Theorie Talent oder Training zu bekommen.


    Den Selbstversuch habe ich seit einem Monat am laufen, mal sehen was die Statistik am Ende sagt.


    LG Flash

  • Hi Flash und Willkommen im dartn.de-Forum!

    Genau dieses Experiment gibt es schon und zwar macht das Semin Mensar auf Youtube. Der spielt nach 1,5 Jahren auch schon ganz gut.


    Ich bin angehender Dart-Trainer und mich beschäftigt die Frage, ob der Erfolg beim Dart vom Talent abhängt sehr. Eigentlich beschäftigt mich sogar die Frage, ob es Talent wirklich gibt. Also Talent in dem Sinne, dass es etwas angeborenes ist, das nicht jeder Mensch hat.

    Und dann natürlich die Frage, warum viele Spieler nie über einen 50er Average hinauskommen und manche über 100 spielen. Ist das Glück/Talent oder haben die besseren Spieler einfach besser oder mehr trainiert?
    Unser Bundesligakapitän hat auf meine Frage, wie er so gut geworden ist, geantwortet: "Viel Zeit und Leidenschaft rein gesteckt habe. Aber das Training war halt oft 501 dann mal ab und zu 170er oder 121er spielen. Manchmal paar doppeltrainings und gut ists."

    Laut aktueller Trainingslehre ist aber eigentlich das Einschleiftraining (also immer wieder die gleichen Trainingsspiele) nicht der erfolgsversprechende Weg. Variation ist angesagt. Wobei ich bei unseren jungen "Talenten" im Verein beobachte, dass sie schon sehr viel mit ihrem Wurf etc. experementieren auch wenn sie nur 501 oder 121 spielen. Vielleicht schaffen sie sich auf diese Weise die nötige Variation. Und sie investieren sehr viel Zeit.

    Wie sieht denn dein Training aus, Flash? Was trainierst du? Und wie oft und wie lange?

  • Ich sehe im Dart eine Sportart, die feinmotorische Anforderungen an den Spieler stellt. Mentale Aspekte sind wichtig und können nicht vernachlässigt werden. Ferner hilft eine grundlegende Kondition (Kraftausdauer, Ausdauer, Koordination und im kleinen Umfang Beweglichkeit)


    Wie wird aktuell trainiert?


    Die weit verbreitete Methoden, die auch von vielen Pros usw. proklamiert wird, ist das sogenannten Einschleiftraining. Dabei soll eine gute Technik, solange wiederholt werden, bis sie sich automatisiert hat. Aber wo kommt diese gute Technik her? Viele sagen "Jeder hat einen natürlichen Wurfstil". Das ist wahr. Ob dieser natürliche Wurfstil aber so gut ist, den Anforderungen im Dartsport gerecht zu werden, das wage ich zu bezweifeln.


    Spiele wie 501, 170, 121, Cricket und Bob27 werden als Training bezeichnet. Was trainiere ich mit Spielen und Übungsspielen? Was bringt mir Checkouttraining oder Scoretraining? Taktisch einiges, motorisch sehr wenig.

    Trainiert es meine Feinkoordination oder Wurftechnik? Nein, oder im geringen Maße. Hilft es dir im mentalen Bereich weiter? Geringfügig. Insbesondere, wenn man "Das Training immer mit einem positiven Erlebnis beenden" befolgt. Hast du im Wettkampf auch immer ein positives Erlebnis?



    Ich glaube die meisten guten Spieler haben einfach das Talent in Form einer besseren Körperwahrnehmung, Koordination und mentale Einstellung (Manche machen das mentale mit Alkohol wett).


    Wenn es mit diesem Einschleiftraining so gut klappen würden, wären viel mehr Spieler weitaus besser, da sie viele, viele Stunden "trainieren" und den Willen, besser zu werden, besitzen. Trotzdem kommen sie nicht weit und sind dann frustriert.


    Wenn du jetzt 1 Mio. Würfe auf das Board machst und dann einen 80-90 Schnitt hast, dann bist du ein Talent.

    Bist du ein standardbefähigter Spieler und liegst im Durchschnitt mit deinen Koordinativen Fertigkeiten und Fähigkeiten, dann wirst du mit deinen 1 Mio. "Trainingswürfen" diesen Wert niemals erreichen.


    Noch etwas zur Technik. Ich kenne hunderte Spieler, die eine 100 % Abhängigkeit von Technik und Erfolg sehen. Dabei geht es um die perfekte Ausführung des Wurfs. Aber das ist nicht der alleinige Schlüssel zum Erfolg

    Warum sind Spieler wie Chissy oder Mensur so erfolgreich, mit ihrem unorthodoxen Stil? Weil sie das oben erwähnte Talent der Körperwahrnehmung habe. Sie wissen, was sie falsch gemacht haben und wie es sich anfühlt, wenn sie in der "Zone" sind.


    Ich kenne Spieler, die haben eine begnadete Technik, sind aber nicht in der Lage 3 Darts gerade aus zu werfen. Da wird dann oft von mentalen Problemen gesprochen. Das ist im Dart auch sehr auffällig, jeder der nicht gerade aus werden kann, hat sofort ein mentales Problem.

    Oft fehlen diesen Spielern aber die koordinativen Grundlagen. Es mangelt an taktiler, kinästhetischer oder visueller Wahrnehmung. Zudem ist hier auch eine kontraproduktive mentale Einstellung erkennbar.


    Wie kann man das trainieren? Dafür gibt es viele unterschiedliche Methoden. Aber die gehen dann weit über das Spielen hinaus. Man kann sie mit Spielen verbinden, aber oft wird man auch fernab des Dartboards arbeiten müssen.


    Meine Meinung zu dem Thema:


    Was kann man aus sich mit gutem Training herausholen, wenn du Normal talentiert bist?


    Wenn du hart an dir arbeitest und vor allem die wichtigen Komponenten in dein Training mit aufnimmst, kannst du sicherlich einen 65-70 erreichen. Das sollte auch in einer überschaubaren Anzahl an Jahren zu schaffen sein.

    Für mehr, wird es dann immer mehr in Abhängigkeit deiner Fähigkeiten liegen, die dir zur Verfügung stehen. Da gewisse Fähigkeiten sich ab einem entsprechenden Alter nicht mehr weiter entwickeln. Wenn die Grundlagen dann nicht da sind, wird es schwierig weiterzukommen.


    Training ist mehr als der Versuch eine Wurfbewegung zu analysieren und dann versuchen sie zu wiederholen. Es ist eher das Ausarbeiten einer variablen Technikgrundlage.

  • Danke für die tollen Beiträge, beide haben einen Grundlage die in sich stimmig ist. Wie so oft beim Dart, gibt es wohl mehrer Wege die zum Erfolg führen können.


    Ich würde die Psyche für auch als sehr wichtig einstufen, aber ich hatte sie für theoretische Betrachtung mal ausgeklammert.


    Ich denke selber, das sie Wiederholung einer Bewegung sehr wichtig ist und sehe sie am Anfang als wichtiger wie die Spieltaktik.


    Ich glaube das tägliche Training kann auch ein Schlüssel für Fortschritte sein.


    Der YouTube Kanal ist interessant wobei mir persönlich nicht klar ist wie er die Lücken zwischen den Videos füllt mit Dart spielen.


    Ich habe deswegen um mich selber nicht zu bescheissen gedacht, wirklich ehrlich kann ich das nur rückblickend bewerten wenn ich es strukturiert dokumentiere was ich mache.


    Durch Apps kann man das relativ gut machen, es gibt da zwar nicht die eine die alles kann aber mit einer Excel Tabelle geht es doch dann auch.


    Ziel sind 1000- 1500 Darts am Tag.


    50 Prozent sind dem Wiederholungswürfen gewidmet.


    100 Würfe auf eine Zahl

    Around the Clock Single, Double

    Highscore 300 Würfe


    50 Prozent spielnahen Übungen darunter online Dart, CPU Dart.


    Auscheckspiele mache ich aktuell noch nicht.


    Nach 1 Monat sind die Werte auch deutlich nach oben Entwickelt.


    Average von 30 auf 40

    Single von 30 Prozent auf 65 Prozent

    Doppel von 2 Prozent auf 10 Prozent

    Tripple von 0-1 Prozent auf 6-7


    Nach 3 Wochen die erste 180 und in den Tagen darauf 4 weitere. Dazu eine 171.


    In Summe 35.000 Würfe in einem Monat. Davon 20.000 auf Wiederholungen und 15.000 spielnah.


    Keinerlei taktische Übungen. Kopfrechnen deutlich verbessert aber noch ausbaufähig.


    Wenn ich online spiele verliere ich aber mit dem Training von einem Monat 9 von 10 Partien, aber ein Leg ist in jeder Partie drin für mich.

  • Bei dem Thema könnt ich mir bezüglich meiner Meinung glaub wieder die Finger wund schreiben...


    Aber ich wills mal bei einer Sache aus meiner 'Geschichte' von mir belassen:


    Und zwar hatte ich im rechten Arm eine stark ausgeprägte dartitis, sodass normales Werfen im Grunde gar nich mehr möglich war. Beholfen hab ich mich dann irgendwann mit einer alterntiven Wurftechnik (so hat es Mensur ja letztlich auch gelöst?), bei der ich dann aber auf die dauer feststellen musste dass man so keinesfalls über unterstes Anfänger-Niveau kommen kann (sehr große Streuung...).


    Also hab ich mich irgendwann ernsthaft netschlossen es mit links zu probieren, nachdem schon den dart ordentlich in die Hand zu nehmen anfangs sehr problematisch war... Aber nach einigen Minuten lief es dann schon viel besser als gedacht und nach ner Weile dürft ich ebena cuhs chon besser gewesen sein als mit der suboptimalen Variante mit rechts. Daher hab ich dann, ich würde schätzen Minimum 1,5 Jahre, wirklich nur noch mit links geworfen, auch weil ich bei zwischenzeitlich kurzen Versuchen mit rechts die Dartitis keinesfalls verschwunden war, von daher hat ich für den rechten arm eigentlich gar keine Hoffnung mehr.


    Irgendwann hab ichs dann spontan einfach nochmal mit rechts probiert und überraschenderweise gabs es halt (zumindest ne ganze Weile) überhaupt keine Probleme mehr mit der Dartitis. :) Aber um mal langsam zum Punkt zu kommen: der rechte Arm war von Anfang an mind. auf dem Niveau vonm linken, insgesamt von der Konstanz auf alle Fälle stärker!


    Also wenn Training so wichtig wäre, wie kann dann ein Arm der lange Zeit so gut wie gar nicht trainiert wurde (und ja zuvor eine Weile absichtlich falsch und davor durch die Dartitis bewegungstechn. im Grunde total verhunzt wurde) mind. genauso gut sein wie der linke Arm, der ja über die vielen Monate zuvor (auch wenn natürlich nich optimal) trainiert wurde :?::!::?:


    Aber ich denke von meinen Vorrednern wurden einige richtige Punkte schon angesprochen:thumbup:

    Die Leute die meinen es hat nix mit Talent zu tun sind wohl in 99% der Fälle Leute die eben selbst ein überdurchschnittliches Talent besitzen... Wäre eben letztlich auch die Frage wie man Talent genau definiert!? Aber wenn 2 Leute ein ähnliches Training absolvieren dann könnte man ja anhand der Unterschiede der Leistunsentwicklung das Talent recht gut einschätzen!?

    Ich wäre wirklich ein erstklassiger Dartspieler der es mit jedem auf der Welt aufnehmen könnte!
    Wenn nur dieses blöde Pfeile schmeißen nich so kompliziert bzw. die Felder nich so furchtbar klein wären...

  • Spannendes Thema.


    Was ich noch hinzufügen möchte:

    Vorerfahrungen mit Hand-Auge Koordination

    Sei es z.B. vom Jonglieren, Tennis, TT, Volleyball, Badminton sind für mich auch Bausteine die nichts direkt mit Talent für Dart direkt zu tun haben aber sich sehr wohl auf die Lernkurve positiv auswirkt.

    Was aber glaube ich oft als Talent bezeichnet wird - definitiv Definitionssache

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Wäre eben letztlich auch die Frage wie man Talent genau definiert!? Aber wenn 2 Leute ein ähnliches Training absolvieren dann könnte man ja anhand der Unterschiede der Leistunsentwicklung das Talent recht gut einschätzen!?

    Die Definition ist genau das Problem. Wenn davon gesprochen wird, das man eben Talent hat oder nicht, heißt das für mich, dass man damit geboren wurde. Wenn jemand mit dem Dart-Training beginnt, ist er aber schon viel zu alt, um festzustellen, ob seine Fähigkeiten nun angeboren sind oder in der Jugend antrainiert wurden. Deswegen würde auch das Experiment mit der Leistungsentwicklung kein aussagekräftiges Ergebnis liefern, da man schlicht nicht sagen kann, woher ein beobachteter Unterschied kommt.
    Letztlich ist es aber auch egal ob es Talent gibt oder nicht. Es definiert ja nur den Startpunkt für das Training.

  • Klar der mentale Faktor ist riesig aber wenn man zB den außen vor lässt, ist dann nicht vorstellbar das jeder mit genug Übung ein 80 Average zB erreichen kann?

    Ich behaupte nein, zumindest nicht wenn man alleine im Keller steht und am Anfang niemanden hat der kleine Stellschrauben dreht. Selbst bei einem Marcel der soviel gute Leute um sich herum hat und sehr viele Turniere gespielt hat sind die 65-70 erreicht die Olli anspricht und ich bin gespannt ob da noch ein Sprung kommt

    Und dann natürlich die Frage, warum viele Spieler nie über einen 50er Average hinauskommen

    weil es halt super schwer ist immer 60 zu werfen und sofort auszumachen, dann hat man einen 60er, wenn man dann ne 45 und 41 wirft müssen schon zwei tonnen her und immer noch sofort ausmachen.

  • Hab (im Verein) 10 Jahre TT gespielt und nich wirklich das Gefühl dass es mir bewegungstechn. was fürs Darten gebracht hat?! Sonst wär ich ja noch schlechter, kaum vorstellbar^^). Für das Mentale sieht das dann aber schon anders aus!


    Generell hilft es glaub ich ich wenn man ein 'Bewegungstalent' ist und dann kann man eben in verschiedensten Sportarten gut sein! Im TT war ich techn. ja auch keinesfalls stark, ich konnt das halt eher über Taktik/Spielverständnis und eben das Mentale wettmachen...

    Ich wäre wirklich ein erstklassiger Dartspieler der es mit jedem auf der Welt aufnehmen könnte!
    Wenn nur dieses blöde Pfeile schmeißen nich so kompliziert bzw. die Felder nich so furchtbar klein wären...

  • Spannende Diskussion dich ich da entfacht habe. Ich sehe mich ja als das Versuchskannichen das Ganze mal auszuprobieren. Ich bin 40 Jahre und habe gerade deswegen ist die Talentdiskussion eine nicht mehr so einfache.


    Gerade das Thema Bewegungstalent, dass hier gerade angesprochen wurde trifft wahrscheinlich auf mich zu. Schwimmen, Leichtathletik, Hockey, Tischtennis, Tennis, Skateboard, Skifahren, Fussball, Basketball das sind alles Sportarten die ich schon gemacht habe. Bei jeder habe ich gewisse Erfolge erreicht.


    Bundesliga, Vereinsmeister, Nationalmannschaft irgendwie hab ich immer was erreicht, was mich motiviert hat. Aber am Dart habe ich mich nicht wirklich versucht.


    Das sieht jetzt seit einem Monat anders aus. Aktuell sind es 40.000 Würfe und die Motivation mit der statistischen Grundlage ist weiter ungebrochen.

  • FlashLightning Das ist sehr spannend und interessant, als Wissenschaftler muss ich dir aber sagen, was dir vermutlich auch klar ist, dass dieses Experiment wenig allgemeine Aussagekraft auf deine eigentliche Frage haben wird. Denn auch ein 'Super-Talent' (ich definiere als Beispiel mal Gary Anderson, von dem ja berichtet wird, dass er schon bei seinem ersten Leg eine 180 geworfen hat) spielt ja nicht von Anfang an einen Average >100 und wird sich mit Training auch verbessern.


    Ohne ins Detail gehen zu wollen, aber erstens bräuchte man natürlich eine größere Gruppe an Testpersonen und zweitens bräuchtest du mindestens zwei Gruppen, eine mit Leuten mit 'Talent' und eine mit Leuten ohne Talent. Die müssten dann unter gleichen Bedingungen trainieren und der Trainingsfortschritt und das Endergebnis verglichen werden. Diese Art von Forschung wird nur an Unis o.ä. von Sportwissenschaftlern durchgeführt werden können (muss ja auch irgendwie finanziert werden).


    Das soll keine Kritik an deinem "Experiment" sein, nur meinen Blickwinkel durch die Brille des Wissenschaftlers darstellen. Bin trotzdem gespannt, wie es bei dir weitergeht. Ich spiele jetzt seit über einem Jahr, habe vor zwei Monaten meine erste und bis jetzt einzige 180 geworfen. Ich bin zwar auch fast jeden Tag am Board, aber häufig nur so eine halbe Stunde und ich 'trainiere' auch nicht wirklich und schon gar nicht so strukturiert, wie du es tust.

    Meine Lieblings-26er: T5-D5-S1, T1-T1-S20, S13-S12-S1, neu dazu gekommen: D12-S1-S1

  • Ja das ist mir klar, die Anzahl der Testpersonen ist natürlich notwendig. Aber ich finde es spannend mich selber als Proband zu sehen. Ich muss ehrlich sein, ich hätte nicht gedacht das Dart so einen große Anziehung auf mich hat bezüglich Training.


    Wenn ich es aber mit alle den anderen Sportarten vergleiche die ich schon ausgeübt habe, finde ich motivierenden Fortschritte sind beim Dart besser fühlbar wie z.B in komplexen Mannschaftsportarten oder in Sportarten die stark durch äußere Einflüsse geprägt werden.


    In der heutigen digitalen Welt kann man wirklich viel dokumentieren, mal schauen vielleicht wage ich mich auch noch an ein Vlog oder ähnliches, aber eigentlich reicht mir ein YouTube Kanal und der ist dem Fussball gewidmet.


    Aber wenn ich mir Marcel Althaus auf der einen Seite anschaue und dann myDartpfeil auf der anderen, sehe ich definitiv noch eine Lücke für andere Blogs oder Vlogs.


    Anbei mal der Zwischenstand nach einem Monat als Anhang

  • Wenn ich es aber mit alle den anderen Sportarten vergleiche die ich schon ausgeübt habe, finde ich motivierenden Fortschritte sind beim Dart besser fühlbar wie z.B in komplexen Mannschaftsportarten oder in Sportarten die stark durch äußere Einflüsse geprägt werden.

    Keine Sorge, die werden bald geringer werden und die Tiefphasen werden dir den Weg weisen.


    Gerade was die Erwartungen an Leistungssteigerung angeht, haben die meisten zu hohe Ansprüche. Das macht sich dann bald bemerkbar, wenn die Einbrüche kommen. Dann wird aus dem Spiel, was einem Spaß gemacht hat, ein Spiel gegen die Statistiken. Der große Einbruch ist dann vorprogrammiert.


    Welchen Sinn dein Projekt hat, ist mir noch verborgen geblieben. Du willst also zeigen das man nur durch Spielen/Übungsspielen und ohne Training besser werden kann? Oder um was geht es dir?

  • In der heutigen digitalen Welt kann man wirklich viel dokumentieren, mal schauen vielleicht wage ich mich auch noch an ein Vlog oder ähnliches, aber eigentlich reicht mir ein YouTube Kanal und der ist dem Fussball gewidmet.


    Aber wenn ich mir Marcel Althaus auf der einen Seite anschaue und dann myDartpfeil auf der anderen, sehe ich definitiv noch eine Lücke für andere Blogs oder Vlogs.

    Welchen Mehrwert sollte es geben, wenn jemand, der keine Ahnung vom Dart hat, durch einfaches zocken und Spielen Trainingsfortschritte erarbeiten will?


    Bei Althaus funktioniert es, weil er eine Social Media Standing hat. Und weil er eine sehr schnelle Entwicklung hinter sich gebracht hat.

    Bei dem MyDartpfeil ist es das Marketing, was dahinter steht. Denn was der erzählt, kannst du in tausende weiteren Blogs/Vlogs hören.

    Und damit will ich nicht einmal den Inhalt bewerten.


    Ohne Mehrwert liefern zu können, oder am besten den heiligen Gral der Leistungsexplosion, wird das niemanden interessieren.


    Und wie schwer es ist angehört zu werden, sehe ich an meinem Kanal, oder den von Jansenberger. Und die beiden gehören nicht unbedingt zu denen, die keinen Mehrwert liefern.

    Obwohl, nach dem ich knapp 120 Videos bei mir gelöscht habe, ist das auch weniger geworden mit dem Mehrwert.

  • Keine Sorge, die werden bald geringer werden und die Tiefphasen werden dir den Weg weisen.


    Gerade was die Erwartungen an Leistungssteigerung angeht, haben die meisten zu hohe Ansprüche. Das macht sich dann bald bemerkbar, wenn die Einbrüche kommen. Dann wird aus dem Spiel, was einem Spaß gemacht hat, ein Spiel gegen die Statistiken. Der große Einbruch ist dann vorprogrammiert.


    Welchen Sinn dein Projekt hat, ist mir noch verborgen geblieben. Du willst also zeigen das man nur durch Spielen/Übungsspielen und ohne Training besser werden kann? Oder um was geht es dir?

    Ich bin ein Mensch der sehr viel Energie hat, deswegen sind neben der Arbeit Projekte für mich wichtig. Ein Projekt das ich mit Herzen angehe braucht ein Ziel.


    Ein Beispiel:

    Mein Sohn kam auf mich zu und hatte die Idee zu einem YouTube Kanal, den wir beide zusammen betreiben, das sah auch wie eine unlösbare Aufgabe aber wir haben uns Meilensteine gesetzt und wir haben Erfolg.


    Im Sport war das Ziel immer erfolgreich zu sein, Jetzt wird man älter und kann diese sportlichen Erfolge nicht mehr so einfach erreichen wie in der Jugend oder in den ersten Erwachsenen Jahren.


    Im Dart sehe ich einen Sport ,der die Altershürde für sehr gute Leistungen nicht nur von der körperlichen Athletik bestimmen lässt. Es gehört mehr dazu gut zu sein im Dart wie Muskeln oder eine perfekte Anatomie.


    Mein ersten Ziel war eine 180, das war wohl ein zu Einfaches. Ich hatte mit 6 Monaten gerechnet habe es nach wenigen Wochen aber schon geschafft. Mein nächstes Ziel ist ein Average von 45 und eine Doppelquote im Training von 15 Prozent. Das ist einer von vielen Meilensteine die ich sehe auf dem Weg. Da ich einen guten Job habe, ist bei mir keine Ambition auf Profitum oder Geld, gerade weil ich von solchen Zwängen befreit bin kann ich ja den Augenmerk auf die persönliche Bestleistung legen, die keinen irrationalen Maßstab braucht.


    Es wäre sicher spannend zu sehen, wie Wettbewerbsfähig ich nach 3 oder 6 Monaten wäre. Corona gibt einem Möglichkeiten die ich hier ausnutzen möchte.


    Im Vordergrund steht für mich der Spass, eine Herausforderung, die natürlich Tiefen mit sich bringt, ist genau das was ich als tollen Ausgleich finde für den Alltag.

  • Da bin ich bei dir, um einen Blog oder Vlog zu füllen braucht es eine Geschichte die irgendwie die sich abgrenzt. Ein Projekt kann zu beginn spannend für andere sein wenn es was besonderes ist. Das ist aktuell überhaupt nicht gegeben, Aber ich denke die Zeit wird zeigen ob die der Leistungsweg der dokumentiert wird, eine interessante Grundlage für eine dauerhafte Diskussion ist.

  • Aber ich denke die Zeit wird zeigen ob die der Leistungsweg der dokumentiert wird, eine interessante Grundlage für eine dauerhafte Diskussion ist.

    Ich finde Projekt immer sehr spannend und wenn du wirklich so ausdauernd das durchziehst, wie du es ankündigst, bin ich der erste der da ein Abo setzt.


    Trotzdem stellt sich immer noch die Frage, was will man mit dem "Trainingsplan", den du da machst, erreichen? Das haben hunderttausende in den letzten 60 Jahren so gemacht. Das ist also nichts Neues.


    Zumal es nur dazu führen würde, die Erkenntnis zu erlangen, ob du talentiert bist oder nicht. Denn ohne Talent, wird das darauf hinauslaufen, dass du irgendwann kaum noch Fortschritte machst.

    Anders würde ich die Sache sehen, wenn du trainieren würdest. Also planmäßig Trainings Methoden anwendest, die dein Potenzial entwickeln. Da gehört halt mehr dazu, als das rumfeuern von.


    Ich kann dir folgendes anbiete. Du ziehst die nächsten Monate dein Projekt durch und danach trainiere ich dich. Dann hast du einen Vergleich, was dich verbessert hat. Zocken, oder trainieren. Vielleicht ist das was für einen Kanal.

  • Das ist ein interessantes Angebot, aber die Frage die ich an dich hätte, ohne zu viel von deinem Wissen zu verraten, Was ist für dich eine gescheites Training wenn man das mit dem vergleicht wie ich das angehe?

  • Also ich ziehe das auf jeden Fall durch, ich habe von Natur aus einen extreme Selbstmotivation.


    Rückschläge und Fehler sind für mich und meine Entwicklung notwendig und ich bin genau dadurch der geworden der ich bin.


    Was ich auf jeden Fall bedingt durch mein Alter mitbringe ist, die Fokussierung, die Ablenkungsfaktoren sind für mich weit weniger wie in jüngeren Jahren.

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