Ein Punktesystem als Weltrangliste gab es doch schon einmal.
Führte damals (ungefähr 2004 - 2007?) dazu, dass Colin Lloyd über Monate oder sogar Jahre Weltranglisten-1. war, obwohl Phil Taylor (fast) alle relevanten Turniere gewann...
Punktesysteme können natürlich auch schlecht sein, aber sie können auch deutlich besser sein. Auf jeden Fall hätte eine Abkopplung vom Preisgeld mehr Flexibilität zur Folge und man muss bei jeder Preisgelderhöhung nicht bedenken, was das für die Ranglisten zur Folge hat, obwohl ich eh bezweifle, dass die PDC das groß macht.
Z. B., ein hohes Startgeld bei der WM ist ja sinnvoll, aber soll so eine Erstrundenniederlage (evtl. sogar nur über einen schwachen lokalen Qualifier) für die Rangliste wirklich so viel wert sein wie ein Players Championship Turniersieg? Soll der Weltmeister mehr Punkte bekommen als ein Spieler, der alle anderen Majors des Jahres gewonnen hat? Man kann sich die Fragen zumindest stellen.