Winmau World Masters 2026

  • hat Lokonda behauptet er würde SELBST 110 spielen? Lokonda hat sachlich analysiert....und Maddin (mal wieder) bei einem Major gegen einen in der OeM hinter ihm Plazierten verloren

    Ok und was hat die OoM Platzierung jetzt genau mit dem heutigen Spiel zu tun?

    Wenn der hinter dir ne 108 Spiel bringt es recht wenig, wenn er n paar Plätze hinter dir in der OoM steht.

    Ja Schindler war mit nem 95er fast reinem Scoring Average nicht überragend aber bei den ganzen Analysen kommt mir der Gegner immer zu wenig vor.

    Natürlich kann man sagen muss er halt 110 spielen aber wie oft kommt sowas vor? Sowas ist die absolute Ausnahme. Und wenn dann der Gegner halt so einen Tag wie Woodhouse erwischt muss man, so bitter es ist wohl die Niederlage akzeptieren und dem Gegner für sein starkes Spiel gratulieren. Er war einfach heute besser und ist völlig verdient weitergekommen.

    Ganz ehrlich nach jeder Niederlage eines deutschen Spielers kommen die immer gleichen negativen Kommentare.

    Es wird Null auf den Gegner eingegangen, immer, nach dem Fehler gesucht, was wieder nicht lief.

    Das mag ja sicher bei vielen Spielen angemessen sein aber doch nicht bei dem Schindler Spiel gestern.

    Woodhouse war einfach überragend gut und in dem Spiel ne Nummer besser wie Schindler. Kann auf dem niveau vorkommen und dann machst halt auch nicht so viel, wenn dein Gegner sein A+ Game erwischt.

    Mund abwischen und weiter geht es. Die Saison hat gerade erst angefangen….

  • Bin da auch voll bei Mutschi.

    Und dann wird mir auch noch das Spiel von Woody nicht genug gewürdigt. Das waren 108,64 + 54,55% auf Doppel, aber am erstaunlichsten finde ich, dass er in allen 7 Legs nur einen (!!) Trebleless visit hatte. Quasi extremer Dauerdruck.

  • Bin da auch voll bei Mutschi.

    Und dann wird mir auch noch das Spiel von Woody nicht genug gewürdigt. Das waren 108,64 + 54,55% auf Doppel, aber am erstaunlichsten finde ich, dass er in allen 7 Legs nur einen (!!) Trebleless visit hatte. Quasi extremer Dauerdruck.

    Das Spiel ist eigentlich auch super mit dem Spiel Price gegen Hurrell vergleichbar: Hurrell sogar mit 101er Average, aber es hat ihm auch nur ein Leg mehr gebracht!

    Dass Spiele gegen 108er Averages gewonnen werden, kommt hier bei der PDC vielleicht alle 30 bis 50 Spiele vor.

    Obwohl es das ja sogar bei diesem Turnier, bzw. in der Prelim gab, wo Brooks seine 109 im Average gegen Soutar nichts geholfen haben, weil der ihn mit 106,77 dann trotzdem besiegen konnte.

    Es ist also möglich gegen einen 108+ Average zu gewinnen, aber bei so einer Niederlage von Schindler braucht man eigentlich gar nicht über Schindlers Leistung zu reden, sondern nur über die Weltklasse Leistung von Woody und diese entsprechend würdigen!

    Und wie geschrieben, selbst ein Littler gewinnt vermutlich nur 1 bis 2 von 10 Spielen gegen einen 108+ Average und wir alle wissen, dass Schindler kein Littler ist und auch nie einer sein wird, sondern wenn er konstant sein Niveau abruft es mit ganz viel Glück bis in die Top 12 oder Top 10 mal reichen kann, aber mir fehlt die Vorstellungskraft, dass selbst wenn er das mal schafft, dass er sich in dem Bereich über einen längeren Zeitraum aufhalten wird. Außer natürlich ihm gelingt das was Searle bei der WM gelungen ist, was ich ihm tatsächlich zutraue, dann kann er sich ein Jahr lang in den Top 10 aufhalten, länger wird es bei Searle auch nicht sein!

    Wenn Schindler es schafft sich jetzt konstant in den Top 16 aufzuhalten, wäre das in meinen Augen ein riesen Erfolg! Und dann bitte nicht immer gegen den stärkst möglichen Gegner in der ersten Runde bei den Turnieren wie Masters; WMP und WGP, wo eben ihm diese Setzung eigentlich etwas helfen könnte, dies aber bei diesem Turnier nicht der Fall war!

    Zu Schindlers Leistung könnte man hypothetisch maximal nach Ende der ersten Runde sagen, dass er damit vermutlich gegen alle anderen möglichen Erstrundengegner eine Chance gehabt hätte, wobei er ehrlicherweise vermutlich gegen 5 bis 6 von 16 Gegner verloren hätte.

  • Ich finde man kann schon beide Seite sehen, ohne es zu dramatisieren. Die 108 von Woodhouse sind weltklasse, das war super stark gespielt und damit kann er jeden Spieler der Welt schlagen. Kann gut sein, dass er dieses Jahr noch einen Schritt geht.

    Andererseits war das von Martin nunmal auch keine richtig gute Leistung, die man dann halt (auch gegen viele andere) bräuchte - da ist dann eher Unterschied zu Hurrell. 95 (etwas gepusht durch wenige Doppelversuche, also fast reines scoring) ist im Kontext gesehen meiner Meinung nach maximal mittelmäßig und Martin kann das ja durchaus besser. Erhofft hatte ich mir da demnach auch mehr - selbst wenn das gegen den heutigen Woodhouse sehr wahrscheinlich nicht gereicht hätte. Aber alles auch kein Beinbruch.

    Auf den heutigen Tag freu ich mich sehr.

    Cross - Rock, Anderson - Wade, van Veen Aspinall, Clayton - Price .... das lässt mein Herz höher schlagen und ich hoffe viele können ihr Spiel von gestern mit in den Tag bringen - besonders dann eben Woodhouse gegen Humphries. :)

  • Bin ich eigentlich der Einzige, der mit der generellen Aufmachung des diesjährigen Masters etwas fremdelt? Die Tacho-Anzeige wurde ja schon hinreichend besprochen, aber dazu noch das Bühnenbild, die Beleuchtung in der Halle, der Stil der TV-Übertragung - irgendwie komme ich mir vor wie in einem japanischen E-Darts-Cyberspace.

  • Rede doch nicht so einen Blödsinn.

    Ich habe klar zum Ausdruck gebracht, dass Woodhouse sehr gut gespielt hat.

    Das ändert aber eben nichts daran, dass es einem Schindler verboten wäre, auch sehr gut zu spielen oder zumindest in Teilbereichen sehr gut zu sein.

    Es ist eben Quatsch die Schindler Niederlage ausschließlich am sehr starken Spiel von Woodhouse festzumachen

    Schindler selbst hat für dieses Niveau eben schwach gespielt.

    Sein Scoring war absolut bieder, sein Timing schwach.

    Er hat es Woodhouse auch nicht schwer gemacht, da er ihn nicht unter Druck setzen konnte, weil er zu schwaches Scoring.

    Oder sollen zig 60er und einige 100er Aufnahmen einen Woodhouse oder irgendeinen anderen Spieler dieses Niveau unter Druck setzen

    Mich stört überhaupt nicht, dass man das sehr gute Spiel von Woodhouse anspricht, aber mich stört es, dass das der einzige Grund für die Niederlage gewesen wäre und man suggerieren möchte, dass die Leistung von Schindler gegen mehrere andere Gegner zum Sieg gereicht hätte

  • Bin ich eigentlich der Einzige, der mit der generellen Aufmachung des diesjährigen Masters etwas fremdelt? Die Tacho-Anzeige wurde ja schon hinreichend besprochen, aber dazu noch das Bühnenbild, die Beleuchtung in der Halle, der Stil der TV-Übertragung - irgendwie komme ich mir vor wie in einem japanischen E-Darts-Cyberspace.

    Ich habe gestern Abend das erste mal reingeschaut (länger als 20 Minuten am Stück wie am ersten Tag).

    Mir persönlich gefällt das gesamte look & feel der „Halle“ sehr gut (sei es der walkon-Untergrund, die Einbindung des X auf der Bühne Richtung Board —> marketingtechnisch von Winmau m.E. eine 1+). Wirkt frisch & modern.

    P.S.: Schindi hatte glaube ich nur einen (oder zwei?) Ausreißer in die 5. Bald kommt sein harter Score wieder & es läuft. 💪

    Edit: —> Statistik zum Kopfrechenwunder Luke Littler —>

    Einmal editiert, zuletzt von arne_180 (31. Januar 2026 um 12:21)

  • Meine erhoffte Analyse von Dir zur Quali zu den Deutschen, die am Mittwoch durch die Gruppe (teilweise unerwartet, oder?) gekommen sind, kommt nicht mehr, oder?

    Im Sinne von: auch mal positive Aspekte der Deutschen im Detail sezieren…

  • Meine erhoffte Analyse von Dir zur Quali zu den Deutschen, die am Mittwoch durch die Gruppe (teilweise unerwartet, oder?) gekommen sind, kommt nicht mehr, oder?

    Im Sinne von: auch mal positive Aspekte der Deutschen im Detail sezieren…

    Da wird nix kommen. Es werden immer nur die Niederlagen zu Tode analysiert.

    Aber gut ich bin halt auch so blöd und springe da jedes Mal aufs Neue drauf auf.

    Bin ich wohl selber schuld…

  • Ich kann da beide Seiten verstehen. Man darf die Gegnerleistung nicht ausblenden, kann aber auch nicht alles daran festmachen.

    Einen überragenden Average kann man stoppen, wenn man den Gegner eben nicht einfach machen lässt (Martin hat gestern nur 1 Leg geholt), sondern auch mal reingrätscht, z.B. in 12 zum Break ausmacht weil der Gegner sich in 12 nur ein Doppel stellen kann. Das kann dann auch dazu führen dass der überragende Gegner ins Straucheln gerät. Gaga hat das mal sehr beeindruckend gegen Rock gemacht, als dieser 112 spielte und es trotzdem nur zu 3 Legs gegen Gaga reichte.

    Allerdings ist das auch eher die Fähigkeit von Topspielern und das kann man von Gaga und Schindler nicht in einer Regelmäßigkeit erwarten, sondern diese brauchen dann auch einen sehr guten Tag.

  • Der World Matchplay Quarterfinalist Damon Heta.

    Ich kann es irgendwie nicht nachvollziehen, dass Lewis Jones als neuer MC sich nicht die wichtigsten Erfolge der Spieler auf einen Zettel schreibt und die dann 5 Minuten vor dem Match schnell auswendig lernt.

    Ich verstehe ja wirklich, dass es große Fußstapfen sind, in die er da tritt, aber es wirkt einfach so, als ob er sich überhaupt nicht bemüht, sich mit der Kritik auseinanderzusetzen und etwas zu verbessern.

    Der Walk On und der Aufbau der Stimmung gehört zum Darts nunmal dazu.

  • Die Tachoanzeige find ich okay, aber auch noch gewöhnungsbedürftig - mich stört derzeit, dass die aktuellen Punkte nicht direkt beieinander liegen und ich quasi zwei statt einen Blick brauche :D

  • So sehe ich das auch. Natürlich gibt es auch einige schwache auftritte von deutschen wie martin und springer bei ihrem WM aus und dann darf man das auch kritisch betrachten, aber wenn der gegner 105+ spielt bedeutet das in 99% der fälle das man verliert egal wer man ist.

    Wie oft wurde denn im letzten jahr überhaupt jemand auf der pdc tour besiegt der 105+ gespielt hat?

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