PDC-Regeländerungen zur Saison 2018

  • Ach, das Argument gibt's doch seit 2011...damals gab es noch PC's, da haben über 30 Tourcard-Spieler gefehlt! (Und sie hatten noch nicht mal genug interessierte Nachrücker, um das Feld zu füllen.) Seitdem ist es jedes Jahr ein Stückchen besser geworden. Was ist denn eigentlich so schlimm daran, wenn "nur" 115-120 der 128 Spieler auch wirklich die Saison durchspielen? Irgendwelche Ausfälle wird es immer geben, egal ob nun finanzielle Gründe schuld sind, oder vielleicht irgendwas Gesundheitliches, oder einfach nur ein Spieler eine extreme Formflaute hat und sich nicht abschlachten lassen will. Sieht in anderen Sportarten doch nicht anders aus.

  • Für Ratajski und Viljanen, wenn es echt keine tourcard mehr gibt für die PDCNB aber ne große Möglichkeit!

    Viljanen nutzt seine Tourcard bisher so gut wie gar nicht (3 von 38 PC-Turniere), passive Tourcardler gibt es schon genug, ich hoffe bei der Euro-Q-School melden sich nur Spieler die dann auch wirklich die Tour spielen wollen/können.

    Einmal editiert, zuletzt von DanDarts501 (31. August 2017 um 17:06)

  • Die PDC erhofft sich wohl durch die europäische Q-School den Darts-Boom in Festland-Europa weiter zu steigern.
    Aber die PDC würde mal besser dafür sorgen, dass die 128 Tour Cardler auch wirklich die Tour spielen. Zuviele besitzen momentan eine Card ohne ernsthaft PC's, ET's oder sonstige Events zu spielen. Sei es wegen fehlender Motivation oder aber aus finanziellen Gründen. Ob es da hilfreich ist weitere Cards an Festland-Euopäer zu geben ist fraglich. Ich hätte lieber, dass die besten 128 Spieler ernsthaft die Tour bestreiten können. Und wenn es 128 Engländer sind, dann sind es eben 128 Engländer. Die Staatsangehörigkeit sollte nicht darüber entscheiden ob man die Profi-Tour und gewisse Turniere spielen kann oder nicht. Dies ist aktuell mit den HNQ und nun der "holländischen Q-School" aber leider so.


    Sehe ich erstmal auch so. Aber ich glaube auf Dauer wird das Nivaeu auch dadurch steigen, das mehr Deutsche, Österreicher etc. spielen dürfen/können. :)

  • Ach, das Argument gibt's doch seit 2011...damals gab es noch PC's, da haben über 30 Tourcard-Spieler gefehlt! (Und sie hatten noch nicht mal genug interessierte Nachrücker, um das Feld zu füllen.) Seitdem ist es jedes Jahr ein Stückchen besser geworden. Was ist denn eigentlich so schlimm daran, wenn "nur" 115-120 der 128 Spieler auch wirklich die Saison durchspielen? Irgendwelche Ausfälle wird es immer geben, egal ob nun finanzielle Gründe schuld sind, oder vielleicht irgendwas Gesundheitliches, oder einfach nur ein Spieler eine extreme Formflaute hat und sich nicht abschlachten lassen will. Sieht in anderen Sportarten doch nicht anders aus.


    Sehe ich genau so, wo ist das Problem? Die Nachrücker sind doch vom gleichen Kaliber. Man denke nur an Zoran Lerchbacher. War es wirklich soooo schlimm, dass er die PCs spielen durfte?

  • Die PDC hat nun bekanntgegeben welche Nationen für welche Q-School spielberechtigt sind. Ich kopiere es einfach mal hier rein.

    Zitat

    The UK Qualifying School at the Robin Park Tennis Centre in Wigan will be open to players from the UK, Ireland and Rest of the World (non-European countries).

    The European Qualifying School will be open to players who are citizens of European nations including: Albania, Andorra, Austria, Belarus, Belgium, Bosnia & Herzegovina, Bulgaria, Croatia, Cyprus, Czech Republic, Denmark, Estonia, Faroe Islands, Finland, Georgia, Germany, Gibraltar, Greece, Greenland, Hungary, Iceland, Italy, Kosovo, Latvia, Liechtenstein, Lithuania, Luxembourg, Macedonia, Malta, Moldova, Monaco, Montenegro, Netherlands, Norway, Poland, Portugal, Romania, Russia, San Marino, Serbia, Slovakia, Slovenia, Spain, Sweden, Switzerland, Turkey, Ukraine.

    https://www.pdc.tv/news/2017/09/0…ial-information
    https://www.pdpa.co.uk/pdpa/q-school/

  • Ich wäre mir auch nicht so sicher, dass er schon soweit ist 3-4 Tage auf hohen Nivaeu zu spielen.
    Auch wenn es ne starke Leistung war sich für Maastricht zu qualifizieren und auch sein Spiel war ganz gut.
    Aber ähnlich wie bei Nico Blum sollten die Jungs ein Schritt nach den anderen machen und wenn sie sich bereit fühlen auch gerne die q-school spielen, aber erwartet tu ich es weder von JvG noch von Nico.

  • Nichts für ungut, aber Diskussionen zu den Chancen und Plänen einzelner Spieler würde ich in diesem Thread lieber nicht haben wollen. Vielleicht möchte ja jemand den Thread zur Q School an sich eröffnen? :)

  • Ich möchte mal ganz spekulativ den Gedanken aufgreifen, dass die PDC möglicherweise eine Aufsplittung der Tour in eine 1.Liga und eine 2.Liga anstreben könnte.

    Ich habe mir letzte Woche mal angeschaut, welche Möglichkeiten es beim bestehenden Turnierplan gäbe, die Top16 aus der jetzigen Tour "auszulagern" und sie eine eigene Tour, nennen wir sie mal "World Tour" spielen zu lassen und wie die Konsequenzen aussehen. Mein Fazit lautet: Zwar ergeben sich einige Detailprobleme, die man lösen müsste, aber die Vorteile für alle Beteiligten (Topspieler, 2. und 3.Garde, Zuschauer, Veranstalter, PDC) wären deutlich größer als die Nachteile. Ein solcher Schritt würde mit der Ankündigung von "Additional Tourcards" gut harmonieren, da die 16 freien Plätze ja wieder besetzt werden müssen, um in der 2.Liga, nennen wir sie mal "Professional Tour", wieder auf 128 Spieler zu kommen.

    Ich glaube aber dennoch nicht, dass die PDC einen solch großen Schritt gehen wird.

  • Wie stellst Du Dir das konkret vor? Eigene Turniere nur für die Top 16 und den Rest? Mit Auf- und Absteigern?

    Oder so das die Top16 erst später ins Turnier eingreifen und vorher z.B. 128 Herren die 16 Gegner ausspielen?

    Für mich beides keine gute Idee, mMn lebt Dartsport eben auch davon das jeder gewinnen kann und auch die Topspieler manchmal früh ausscheiden. Eine isolierte Serie nur für die Top 16 Spieler halte ich für ziemlich uninteressant, auf der anderen Seite bringt es mMn auch wenig wenn alle anderen in der 2. Klasse unterwegs sind.

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • In einem gewissen Sinne ist durch die ständige Erweiterung der European Tour schon eine privilegierte Gruppe von 16 Spielern geschaffen worden, nur halt in einer Form mit sehr fließenden Übergängen zum Rest des Feldes.

    Die Gerüchte zur Einführung einer beschränkten "Welt-Tour" mit (take your pick) 32, 48 oder 64 Spielern gibt es ja quasi schon seit Einführung der Tour Card, aber grundsätzlich funktioniert die Tour aktuell sehr gut - und die ähnlich strukturierte Snooker-Tour hat ja mittlerweile auch demonstriert, dass man eben auch größere Turniere in z.B. China abhalten und trotzdem noch ganz normal die Qualis dafür in Großbritannien durchführen kann. Das wäre also eher meine Vermutung: irgendwann Turniere im Stil der European Tour, nur halt weltweit. Es müssen nur die Preisgelder weit genug ansteigen, damit es sich für die Qualifikanten auch lohnt.

    Die Frage wäre dann tatsächlich, ob man für eine reine Tour im ET-Stil (mit vielleicht 20+ Turnieren pro Jahr) noch 128 feste Tourmitglieder braucht. Wahrscheinlich eher nicht. Das hätte dann aber deutlich weitreichendere Auswirkungen, denn für eine zweitklassige Tour im Players-Championship-Format (vielleicht mit den Spielern Nr. 65-192) würde es sicher keine £75.000 Preisgeld pro Turnier mehr geben. Vielleicht könnte man bei 128 Spielern bleiben, aber die PCs (mit reduzierten Preisgeldern) als direkte Parallelverstaltungen zur Euro/Welt-Tour installieren, auf denen dann jeweils die Spieler aktiv sind, die sich nicht für das Live-Turnier qualifiziert haben. Da müsste man dann allerdings wieder mal sehr vorsichtig sein, damit die 2. Liga nicht attraktiver als die Erste wird.

  • Ich habe mal wieder ein wenig gebrainstormt... Wie man die Pro Tour hin zu einer überwiegenden Bühnen-Tour umgestalten könnte:

    • 20 ET-Turniere nach dem aktuellen Schema, d.h. 16 direkt Gesetzte und 32 Qualifikanten
    • jeweils zwei dieser Turniere in aufeinander folgenden Wochen in der gleichen Region (z.B. China/Japan, Australien/Neuseeland, USA/Kanada, aber auch die europäischen)
    • Aufstockung der Tour Card auf 160 Spieler, im Gegenzug ET-Qualis nur noch für Tourcardler
    • ET-Qualifikationsrunden nur noch in Großbritannien als Qualis für alle Tourcardler
    • jedes Quali-Turnier produziert Qualifikanten für beide (!) Turniere eines regionalen ET-Doppelpacks, d.h. qualifizierte Spieler haben 2x Preisgeld der ersten Runde sicher und müssen dafür nur einmal weit reisen
    • somit 10 Qualifikationsturniere, durchgeführt an 5 Wochenenden übers Jahr verteilt; gesetzte Top-16-Spieler haben damit ihren Setzplatz für jeweils 4 Turniere sicher, bis zum nächsten Cutoff
    • 28 Startplätze für Tourcardler (+ die 16 Seeds), 3 bis 4 für lokale Spieler (nicht im Doppelpack ausgespielt), 1 Wildcard möglich für nicht qualifizierten Tourcardler aus dem Turnierland
    • 20 Players Championships (10 Wochenenden) für die nicht ET-qualifizierten bis zu 116 Tourcardler + Associates (Auffüllung des Feldes auf 128 wie gehabt), Ausrichtung jeweils parallel zu einem der beiden Wochenenden des ET-Doppelpacks
    • Teilnahme ET-Qualis kostenlos (Tourcard, nicht lokal)
    • Teilnahme PCs kostenlos, wenn vorher die dazugehörige ET-Quali gespielt wurde, d.h. Startgebühr nur für dort nicht angetretene Tourcardler sowie für Associates
    • Preisgelder ET pro Turnier gesamt £200.000: Sieg 25.000 / Finale 15.000 / HF 10.000 / VF 6000 / AF 4500 / R32 3000 / R48 2000 ---> £4000 Minimum sicher bei Qualifikation
    • Preisgelder PC pro Turnier gesamt £30.000: Sieg 3000 / Finale 2000 / HF 1500 / VF 1000 / AF 650 / R32 400 / R64 200 ---> mehr als £4000 nur möglich durch mindestens einen Turniersieg
    • Ausrichtung der Challenge Tour parallel zu den 5 ET-Qualifikations-Wochenenden möglich, da bei der ET keine Associates mehr startberechtigt wären


    --------------------

    Terminlich würde dieses System mit 25 Turnierwochenenden keinen großen Unterschied machen zum aktuellen mit bereits geplanten 13x ET und 11x PC. Der Abstimmungsbedarf wäre sicherlich größer, um die ETs passend zu terminieren und vor allem um die 5 Quali-Wochenenden günstig legen zu können. Diese 5 Quali-WE wären dann selbstverständlich extrem wichtig im Saisonplan, aber naja...ist halt so im Profisport, manche Termine sollte man als Spieler besser nicht versäumen, wenn man keine Nachteile haben will.

    Preisgeldmäßig wäre es natürlich eine deutliche Umverteilung hin zu den Bühnen-Turnieren, aber gleichzeitig würde halt in den PCs auch die Konkurrenz deutlich schwächer werden. Aktuell gehen von den £75.000 pro PC-Turnier £43.000 an die 16 Spieler, die das Achtelfinale erreichen, die anderen £32.000 an die restlichen 112 Spieler, die zuvor ausscheiden. (48 Spieler mit Preisgeld, 64 ohne.) In dem oben dargestellten Vorschlag würden aber nicht nur 16 Topspieler aus der Konkurrenz rausfallen, sondern gleich 44. Insofern wären £30.000 für die dann noch verbleibenden Tourcardler sicher nicht zuwenig, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht so ausschaut.

    Die PCs würden hier quasi als Trostrunde fungieren, wären aber trotzdem noch grundsätzlich Teil der Pro Tour, und es gäbe weiterhin eine große Zahl von Spielern, die sowohl für ET als auch PC spielberechtigt wären. (Also keine Exklusivtour für nur 64 oder noch weniger Spieler.) Anreize, die ET-Qualis abzuschenken, würde es in diesem System hoffentlich wenige geben, da es relativ schwer wäre, bei den PCs ähnlich hohe Preisgelder einzuspielen wie durch die erfolgreiche Qualifikation für ein ET-Doppelpack.

    Ein Nebeneffekt wäre, dass Spieler, die gut genug sind, um ständig ET-gesetzt zu sein, praktisch keine Floor-Turniere mehr spielen müssten.

  • OK, wenn Zeyes hier einen detaillierten Plan raushaut, dann will ich mich mal nicht lumpen lassen und mit meiner Idee nachziehen. Ihr könnt ja dann vergleichen.

    Meine Idee hat den Vorteil, dass sie mit dem aktuellen Turnierplan umsetzbar ist, es müssen nur einige Turniere etwas angepasst werden. Die Hauptveränderung ist die Aufteilung in World Tour und Professional Tour, also eine Veränderung, die vor allem das Ranglistensystem betrifft, nicht so sehr die Turnierstruktur. Denn wie Zeyes anmerkt, gibt es eine Trennung zwischen Topstars und normalen Tourspielern ja faktisch bereits.

    Grundlegend in meiner Idee ist die Einteilung der Turniere in drei Kategorien:

    1. World Tour only (Nur die 16 World Tour-Spieler sind teilnahmeberechtigt):
    7x World Series, The Masters, Champions League, evtl. Premier League
    2. Professional Tour only (Nur die 128 Professional Tour-Spieler sind startberechtigt):
    6x UK Open Qualifier, 22x Players Championship
    3. Mixed-Events (die 16 World Tour-Spieler treffen auf qualifizierte Professional Tour-Spieler):
    13x European Tour, UK Open, World Matchplay, World Grand Prix, European Championship, Grand Slam, Players Championship Finals, World Championship, World Series Final

    Veränderungen im Ranglisten-System:

    Die 16 World Tour-Spieler bekommen eine eigene Rangliste. Am Ende der Saison steigen die schlechtesten 4 in die Professional Tour ab und werden durch die besten 4 dieser Tour ersetzt. Der Rest bleibt wie gehabt.
    Die Details des Auf- und Abstiegs sind ein Problem, für das ich bisher noch keine gute Idee habe.

    Veränderungen im Turnier-System:


    - Die World Series-Turniere werden auf 24 Teilnehmer aufgestockt. In der 1.Runde treffen die schlechteren 8 World Tour-Spieler auf die Vertreter des Ausrichterlandes, die Top 8 haben Freilos.
    - Die Champions League wird auf 16 Teilnehmer aufgestockt, die dann in 4 Gruppen a 4 Spielern gespielt wird. Es wird ein Viertelfinale ergänzt.
    - Bei der Premier League müsste man überlegen, ob man sie ins Ranglistensystem integrieren möchte. Falls ja, müsste auch sie auf 16 Spieler aufgestockt werden. Es gibt Möglichkeiten die Premier League auch mit 16 Spielern an 16 Donnerstagen durchzuziehen (siehe unten).
    - UK Open Qualifier und PC's bleiben unverändert, nur das die Top 16 nicht mehr teilnehmen dürfen.
    - Bei der European Tour sind die 16 World Tour-Spieler immer für die 2.Runde gesetzt. Alle Professional Tour-Spieler müssen in die Quali. Die Qualifikanten starten wie gehabt in Runde 1.
    - Beim World Series Final treffen die 16 World Tour-Spieler auf 8 qualifizierte oder eingeladene Professional Tour-Spieler. Das Turnier zählt aber nur für das World Tour-Ranking.
    - Die 16 World Tour-Spieler sind für 6 der 7 bisherigen Ranking-Majors (UK Open, Matchplay, Grand Prix, PC Final, Grand Slam, WM) jeweils automatisch qualifiziert. Nur für die European Championship müssen sie sich qualifizieren, was aber eine Formalität sein sollte, da sie ja bei allen European Tour-Turnieren gesetzt sind. Ansonsten bleiben diese 7 Turniere unverändert.

    Vorteile gegenüber dem bisherigen System:


    - Es gibt nur noch 1-2 Veranstaltungen, die für keine Rangliste zählen (World Cup, evtl. Premier League), alle anderen Turniere sind Ranking-Events. Insbesondere die derzeit höchst sinnlose World Series wird dadurch mit sportlichem Sinn versehen und somit aufgewertet, gleiches gilt aber auch für das Masters und die Champions League.
    - Die Top 16 werden terminlich entlastet, da sie nicht mehr an den UK Open Qualis und PC's teilnehmen müssen um sich für die entsprechenden Finalturniere zu qualifizieren.
    - Die Top 16 sind nur noch bei Stage-Events am Start und spielen keine Floor-Turniere mehr. Das entspricht ihrem Status und wohl auch ihren Wünschen.
    . Die Top 16 erzielen nach derzeitigem Stand ein garantiertes Mindestpreisgeld von 84.000 Pfund (wenn sie in der ganzen Saison kein Match gewinnen). Dies bedeutet für diese Spieler Planungssicherheit.
    - Die Spieler außerhalb der Top 16 haben höhere Einnahmen, da die Top 16 bei den oben genannten Turnieren nicht mehr an der Preisgeldverteilung (zusammen immerhin 2.010.000 Pfund) teilnehmen. Da die PDC bei diesen Turnieren keine Einnahmen generiert, ist das Fehlen der Topstars bei diesen Turnieren wirtschaftlich irrelevant.
    - Bei der European Tour sind die Top 16 immer qualifiziert. Wegen der Entlastung an anderer Stelle (s.o.) steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie von diesem Startrecht auch vermehrt Gebrauch machen. Das freut die Zuschauer und die PDC-Europe.
    - Auch bei den 7 Major-Turnieren sind die Top 16 immer am Start. Es kommt also nicht mehr vor, dass einige dieser Spieler z.B. bei den PC Finals, der European Championship oder dem Grand Slam fehlen. Auch das ist im Sinne der Zuschauer, macht sportlich Sinn und verbessert vermutlich die Vermarktungsmöglichkeiten für die PDC.

    Nachteile gegenüber dem bisherigen System:


    - Das Ranglistensystem wird noch etwas komplexer als bisher.
    - Eine sinnvolle Regelung für den Auf- und Abstieg ist schwer zu finden

    Premier League mit 16 Spielern


    Die Premier League wird in 4 Phasen (statt bisher 3) gespielt.

    Phase 1: Woche 1-4
    4 Gruppen a 4 Spielern, die besten drei jeder Gruppe kommen weiter, der Letzte scheidet aus
    Pro Abend 6 Matches Best of 10.

    Phase 2: Woche 5-9
    2 Gruppen a 6 Spielern, die besten 4 kommen weiter, Platz 5 und 6 scheiden aus
    Pro Abend 6 Matches Best of 10

    Phase 3: Woche 10-15
    Endrunde mit 8 Spielern, so wie bisher auch schon. Die ersten 4 erreichen die Play-offs.
    Pro Abend 5 Matches Best of 12 (unverändert)

    Phase 4: Woche 16
    Play-offs (unverändert)

    Dieses Modell hat den Vorteil, dass es gegenüber dem bisherigen mehr Spannung erzeugt, da es mehrere Judgement-Nights gibt und die Spieler in jeder Phase wieder bei Null beginnen. Es kann also nicht mehr passieren, dass der 7./8.-Platzierte zu Beginn der Endrunde schon kaum noch Chancen auf die Play-offs hat, wie es z.B. letztes Jahr bei Robert Thornton der Fall war. Weiterer Vorteil ist, dass die Premier League dann ein Ranking-Event ist, und zwar das zweitwichtigste.
    Nachteile sind, dass das System komplexer ist als das derzeitige und damit für den einfachen Fan etwas schwerer zu durchschauen und das in Phase 1 nicht alle Teilnehmer an jedem Abend aktiv sind.

  • Klingt für mich echt nach ner interessanten Variante, vor allem auch die Sache mit der PL! Denke da wäre eine Änderung mal angebracht. Grundsätzlich sind solche großflächigen Änderungen ja immer schwierig, da das derzeitige System ja auch (noch) gut zu funktionieren scheint...

    Zur auf-/Abstiegsregelung hätt ich dann auch noch nen Vorschlag (abgesehen von der Varainte dass man eben gut abgestimmte Preisgelder verteilt und so die Spieler wie jetz anhand einer Geldrangliste gut einsortieren kann):

    Man bräuchte jetz natürlich rigendwelche Zahlen um was konkreteszu nennen, aber statt ner festen Anzahl von Auf- und Absteigern würd ich eher nen Umrechnungsfaktor für die beiden Ranglisten heranziehen um sie somit in eine neue zu transformieren. Dann könnts halt auch mal nur einen (oder im Extremfall gar keinen) Auf-/Absteiger geben und in nem anderen Jahr dafür 3, 4 oder gar 5! Ist dann eben komplett davon abhängig wie viele Spieler in Liga 1 unten "rumdümplen" bzw. wieviele in Liga 2 auf sich aufmerksam machen können oder ob das Preisgeld ziemlich breit verteilt wird und alles eher eng beieinander ist.


    Könnte dann also am Ende der Saison auch zu spannenden Fernduellen kommen, wo dann jedes Pfund zählt...

    Ich wäre wirklich ein erstklassiger Dartspieler der es mit jedem auf der Welt aufnehmen könnte!
    Wenn nur dieses blöde Pfeile schmeißen nich so kompliziert bzw. die Felder nich so furchtbar klein wären...

    • Offizieller Beitrag

    In diesem Interview
    http://theweeklydartscast.libsyn.com/weekly-dartsca…orter-interview
    sagt Matt Porter, dass...
    - die Tourcardverteilung nach dem World Grand Prix in einer PDPA Sitzung bekanntgegeben wird
    - die Tourcardverteilung "fair" sein soll, aber die Mehrheit der Cards in der UK Q-School verbleibt
    - es kein Challenge Tour Event außerhalb von Großbritannien in 2018 geben wird
    - die Champions League und die World Sereies Finals wohl von ihrem Ort versetzt werden
    - die Meldegebühren für Players Championships besprochen werden
    - die EM aufgrund von Gesetzen nicht in den Niederlanden stattfinden darf

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