Was für Einschränkungen gibt es bei BDO und PDC Turniere zu bestreiten?

  • Somit hat der Arbeitgeber PDC einen Angestellten ohne Bezahlung, der auch nicht bei einem "Konkurrenten" einen Nebenjob ausüben darf.


    Das ist nicht korrekt. Er darf dabei lediglich nicht gefilmt werden. Das bedeutet also, dass alle kleineren Turniere problemlos mitgespielt werden können. Des Weiteren, es wird nach wie vor keiner gezwungen Dartsprofi bei der PDC zu werden! Wer diese Profession ausübt, der sollte schon so gut sein, dass er auch mit Preisgeld rechnen, und sich davon leben, kann. Und wo wir gerade dabei sind, schau mal wie viele Profis vor 30 Jahren von Darts "gut" leben konnten und wie viele es heute sind! Die heutige breite Leistungsspitze im Ranking ergibt sich auch daraus, dass heute 30+ Leute von den Preisgeldern leben können und entsprechend Zeit zum Training aufbringen können. Damals waren es vielleicht die Hälfte, wenn überhaupt.

    Von daher, wenn du einen dieser 128 Tourcardler fragst, dann werden die wenigsten darüber lamentieren, dass sie nun nicht mehr bei der BDO spielen dürfen wenn dort mal gestreamt wird.

  • Das macht Sinn.
    Auf der Webseite der Bulls German Open steht, dass man als WM-Teilnehmer der PDC oder Tourcardler nicht teilnehmen darf.
    Nur, darf man das und könnte man als Sportler nicht sagen "Ich nehme dennoch teil" ?

    Es gibt ja auch keinen "Laufverein xy", der vorschreibt, dass Läufer aus dem ostafrikanischen Hochland ausgeschlossen werden weil "zu gut".
    Das wäre auch gar nicht zulässig.
    Soweit ich weiss ist das nicht zugelassen, zumindest nicht wenn man ein Verein oder Verband ist, welcher auch der Gemeinnützigkeit und Steuerfreiheit unterliegt. Ich glaube es verstößt auch gegen das Diskriminierungsverbot.

    Nehmen wir an die 5 deutschen Tourcardler schaffen es nicht alle beim Host Nation Qualifier für Saarbrücken, sowie etliche Tourcardler beim European Qualifier. Dann könnte man wenigstens 2 Tage in Bochum weilen.


  • Das ist nicht korrekt. Er darf dabei lediglich nicht gefilmt werden. Das bedeutet also, dass alle kleineren Turniere problemlos mitgespielt werden können. Des Weiteren, es wird nach wie vor keiner gezwungen Dartsprofi bei der PDC zu werden! Wer diese Profession ausübt, der sollte schon so gut sein, dass er auch mit Preisgeld rechnen, und sich davon leben, kann. Und wo wir gerade dabei sind, schau mal wie viele Profis vor 30 Jahren von Darts "gut" leben konnten und wie viele es heute sind! Die heutige breite Leistungsspitze im Ranking ergibt sich auch daraus, dass heute 30+ Leute von den Preisgeldern leben können und entsprechend Zeit zum Training aufbringen können. Damals waren es vielleicht die Hälfte, wenn überhaupt.

    Von daher, wenn du einen dieser 128 Tourcardler fragst, dann werden die wenigsten darüber lamentieren, dass sie nun nicht mehr bei der BDO spielen dürfen wenn dort mal gestreamt wird.

    Ich gebe Dir recht, wenige können mit den bestehenden Regeln durchaus gut einverstanden sein, weil für sie nicht relevant. Stichwort Profi der Top 30. Aber die "Anderen", also Position ab 30 - 128, sollten schon ein Interesse daran haben eine Alternative in der Arbeitgeberwahl zu haben. Nur dann kann man auf lange Sicht überhaupt an ein Profileben denken, dass bis zum Eintritt in den Ruhestand anhält und auch private Altersvorsorge erlaubt. Wie viele haben den Weg denn nicht geschafft oder versuchen seit Jahren mit Fremdfinanzierung einzusteigen? Auch da ergibt sich eine Abhängigkeit/Unsicherheit, die schnell an die eigene Lebensplanung anklopft.

  • Darts ist ja offiziell als Sport anerkannt, somit sind Dartsspieler, egal ob Amateure oder Profis, Sportler. Meines Wissens nach werden Sportler arbeitsrechtlich nicht so behandelt wie normale Arbeitnehmer. Sie sind ein Sonderfall mit einigen speziellen Regelungen, die ich aber natürlich nicht genau kenne.

    Z.B. gab es vor einiger Zeit ein Urteil bezüglich des Kündigungsschutzes eines Fußballprofis, bei dem das Gericht festgestellt hat, dass die normalen Arbeitsschutzregelungen für Fußballprofis nicht gelten, weil sie ein spezielles Beschäftigungsverhältnis haben.

    Ich fürchte, wir werden keine korrekte Bewertung der Situation von Dartsprofis hinbekommen. Das ist wohl mehr was für hochspezialisierte Arbeitsrechtler.

  • Von daher, wenn du einen dieser 128 Tourcardler fragst, dann werden die wenigsten darüber lamentieren, dass sie nun nicht mehr bei der BDO spielen dürfen wenn dort mal gestreamt wird.


    Ich denke, dass in der Hinsicht die BDO sowieso nur wenig relevant ist - es ist eher die Tatsache, dass halt auch Exhibitions vor Kameras nicht erlaubt sind bzw. nur mit Ausnahmegenehmigung. Da gäbe es sicher so einige Promoter, die das gern machen würden, aber vom PDC-Spielervertrag daran gehindert werden. Da gibt es wohl auch keine einfachen Antworten, ob das nun rechtlich erlaubt sein sollte oder nicht - wenn sich die Spieler nicht auf den Plattformen der PDC präsentieren könnten, um Bekanntheit zu erlangen, gäbe es wohl auch wenig Interesse daran, sie dann für lukrative Exhibitions mit Liveübertragung zu buchen.

    Ich gebe Dir recht, wenige können mit den bestehenden Regeln durchaus gut einverstanden sein, weil für sie nicht relevant. Stichwort Profi der Top 30. Aber die "Anderen", also Position ab 30 - 128, sollten schon ein Interesse daran haben eine Alternative in der Arbeitgeberwahl zu haben. Nur dann kann man auf lange Sicht überhaupt an ein Profileben denken, dass bis zum Eintritt in den Ruhestand anhält und auch private Altersvorsorge erlaubt. Wie viele haben den Weg denn nicht geschafft oder versuchen seit Jahren mit Fremdfinanzierung einzusteigen? Auch da ergibt sich eine Abhängigkeit/Unsicherheit, die schnell an die eigene Lebensplanung anklopft.


    Nichts für ungut, aber für Spieler, die dauerhaft ihr Darts-Dasein in diesen Bereichen der Rangliste fristen, gäbe es außerhalb der PDC kaum etwas dazu zu verdienen, was nicht sowieso schon jetzt erlaubt ist. Die Leute, denen der Spielervertrag potenziell im Wege steht, sind eher die Spieler, die zwar regelmäßig im TV spielen, aber für die ganz großen Nummern (Premier League, World Series) nicht gut genug sind.

    3 Mal editiert, zuletzt von Zeyes (12. März 2018 um 20:17)

  • Das macht Sinn.
    Auf der Webseite der Bulls German Open steht, dass man als WM-Teilnehmer der PDC oder Tourcardler nicht teilnehmen darf.
    Nur, darf man das und könnte man als Sportler nicht sagen "Ich nehme dennoch teil" ?

    Es gibt ja auch keinen "Laufverein xy", der vorschreibt, dass Läufer aus dem ostafrikanischen Hochland ausgeschlossen werden weil "zu gut".
    Das wäre auch gar nicht zulässig.
    Soweit ich weiss ist das nicht zugelassen, zumindest nicht wenn man ein Verein oder Verband ist, welcher auch der Gemeinnützigkeit und Steuerfreiheit unterliegt. Ich glaube es verstößt auch gegen das Diskriminierungsverbot.

    Nehmen wir an die 5 deutschen Tourcardler schaffen es nicht alle beim Host Nation Qualifier für Saarbrücken, sowie etliche Tourcardler beim European Qualifier. Dann könnte man wenigstens 2 Tage in Bochum weilen.


    Das ist alles ziemlich komplex. Die gerichtliche Tomlin Order, die damals in den 1990ern den "Waffenstillstand" zwischen PDC und BDO begründet hat, wird zwar in weiten Teilen mittlerweile ignoriert (von beiden Seiten), aber auf einen Aspekt berufen sich immer noch beide Verbände - nämlich dass sich Spieler in jedem Jahr für eine der beiden WMs entscheiden müssen. Für die PDC gilt das heutzutage quasi automatisch, weil der PDC-Spielvertrag eben die Teilnahme an fremden TV-Turnieren generell ausschließt. Und die BDO legt das so aus, dass Spieler mit Tourcard sich per Definition für die PDC-WM entschieden haben, dadurch nicht für die BDO-WM spielberechtigt sind, und damit auch keine Teilnahmeberechtigung für Ranglistenturniere der BDO haben, weil die ja zur BDO-WM hinführen.

    Das kann man auch anders sehen, z.B. dass die Spieler teilnehmen dürften und einfach keine BDO-Ranglistenpunkte erhalten. So läuft das bei BDO-Turnieren in Nordamerika, weil dort juristisch festgelegt wurde, dass ein Ausschluss eben nicht rechtens ist. Aber anderswo hält man sich meist an die von der BDO gewünschten Lesart der Regularien.

    Tourcard-Spieler dürfen an BDO-Wochenenden ohne Probleme an Turnieren ohne Ranglistenbedeutung teilnehmen, z.B. Doppelturniere. Allerdings ist deren Zahl in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen, weil viele Veranstalter mittlerweile lieber zwei Einzelturniere mit Ranglistenwertung durchführen.

    Einmal editiert, zuletzt von Zeyes (12. März 2018 um 20:29)

  • Rechtliche Sonderstellung von Sportprofis, das triffts genau. Ich frage mich nämlich, warum andere Sportarten nicht dieses Gegeneinander der Profis und Amateure kennen. Selbst das Golfmonopol USPGA hat seinen Mitgliedern/Angestellten ermöglicht bei Olympia im Fernsehen live präsent zu sein. Die PGA ist zudem das weitaus größere Unternehmen im Vergleich. Warum geht das im Dart nicht? Mir ist bewusst, das Olympia nur alle 4 Jahre eine Konkurrenz darstellt. Aber ein besseres Beispiel ist mir momentan nicht eingefallen.

  • Rechtliche Sonderstellung von Sportprofis, das triffts genau. Ich frage mich nämlich, warum andere Sportarten nicht dieses Gegeneinander der Profis und Amateure kennen. Selbst das Golfmonopol USPGA hat seinen Mitgliedern/Angestellten ermöglicht bei Olympia im Fernsehen live präsent zu sein. Die PGA ist zudem das weitaus größere Unternehmen im Vergleich. Warum geht das im Dart nicht? Mir ist bewusst, das Olympia nur alle 4 Jahre eine Konkurrenz darstellt. Aber ein besseres Beispiel ist mir momentan nicht eingefallen.


    Was hat Olympia mit "Profis vs Amateure" zu tun?


  • Was hat Olympia mit "Profis vs Amateure" zu tun?

    Bei Olympia gibt es "oft", dass die "Profis" nicht teilnehmen dürfen. Im FUßball beispielsweise nur die U21 Mannschaften, nicht die A-Nationalmannschaft. Im Boxen dürfen keine Profiboxer der Verbände teilnehmen, sondern reine Amateure.

    Im Golf war es nun so, dass die Profis der Tour teilnehmen durften, aber da gab es wohl auch lange Diskussionen. Die gleiche Diskussion würde auftreten wenn Darts wohl olympisch werden würde. Die Diskussion gab es hier doch schon mal? ?(

    Hat jetzt natürlich nichts mit der reinen Diskussion BDO gg PDC zu tun

  • Bei Olympia gibt es "oft", dass die "Profis" nicht teilnehmen dürfen. Im FUßball beispielsweise nur die U21 Mannschaften, nicht die A-Nationalmannschaft. Im Boxen dürfen keine Profiboxer der Verbände teilnehmen, sondern reine Amateure.

    Im Golf war es nun so, dass die Profis der Tour teilnehmen durften, aber da gab es wohl auch lange Diskussionen. Die gleiche Diskussion würde auftreten wenn Darts wohl olympisch werden würde. Die Diskussion gab es hier doch schon mal? ?(

    Hat jetzt natürlich nichts mit der reinen Diskussion BDO gg PDC zu tun

    Ich glaube da hast du mit Fußball und Boxen gerade die beiden letztverbliebenen Sportarten aufgezählt, bei denen die Weltelite nicht an den Olympischen Spielen teilnimmt. Ansonsten ist das mittlerweile auch eine reine Profiveranstaltung.

    Wenn Darts olympisch werden sollte, beziehungsweise erstmal zu den World Games kommen würde, kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass das IOC sich da die Finger danach lecken würde, das mit dem Anateurverband WDF aufzuziehen. Bevor die großen Dartverbände (WDF/BDO und PDC) sich nicht zumindest wieder näher kommen und in gemeinsamer Kooperation mit dem IOC über eine Aufnahme ins erweiterte Olympiaprogramm verhandeln, glaube ich definitiv nicht an eine Chance für Dart bei Olympia.

  • Rechtliche Sonderstellung von Sportprofis, das triffts genau. Ich frage mich nämlich, warum andere Sportarten nicht dieses Gegeneinander der Profis und Amateure kennen. Selbst das Golfmonopol USPGA hat seinen Mitgliedern/Angestellten ermöglicht bei Olympia im Fernsehen live präsent zu sein. Die PGA ist zudem das weitaus größere Unternehmen im Vergleich. Warum geht das im Dart nicht? Mir ist bewusst, das Olympia nur alle 4 Jahre eine Konkurrenz darstellt. Aber ein besseres Beispiel ist mir momentan nicht eingefallen.

    Das ist so nicht richtig. Die PGA Tour, die PGA of America und auch die anderen relevaten Profitouren sind neben den Amateurverbänden Mitglieder bei der IGF (International Golf Federation) welche der vom IOC anerkannte Fachverband ist.
    http://www.igfgolf.org/about-igf/igf-professional-members/

    Das wäre dann so, als wenn die PDC bei der WDF Mitglied wäre oder zumindest in irgendeiner Art mit ihr eine Vereinbarung hat.

  • Das kann man auch anders sehen, z.B. dass die Spieler teilnehmen dürften und einfach keine BDO-Ranglistenpunkte erhalten.

    Das wäre zwar eine für die Turnierveranstalter nette Lösung, zieht aber umgehend den Unmut einzelner nach sich. Diese kommen dann mit dem Argument, dass der Spieler xy zwar keine Punkte erhält, aber die Rangliste verfälscht in dem er verhindert das "reguläre" Spieler Punkte erzielen. Was denkt ihr wie schnell entsprechend angeschossene Protagonisten, im Zeitalter vom mobilen Internet, ihr Smartphone gezückt haben und uns irgendwelche Listen vorhalten aus denen hervorgeht, dass der PDC'ler "Peter Meisenkaiser" (gibt es ihn tatsächlich, möge er mir die Nutzung seines Names nachsehen) eigentlich gar nicht teilnahmeberechtigt ist.
    Für die BULL'S German Open hat ein "Hammer" gemeldet ;), mal sehen ob wir dessen Berechtigung prüfen werden müssen.
    By the way, wir haben die aktuelle Sperrliste der BDO eingefordert... .

    Gruß In-Go

  • Eine verfälschte Rangliste gibt es immer dann, wenn innerhalb der Saison nicht alle Akteure die gleiche Anzahl an Teilnahmen vorweist. Ist im DDV doch auch so! Da kommen die Hamburger nur zu ihrem Turnier, die Bayern (Nürnberg) nur zu ihrem und nur ganz wenige fahren so wohl nach Hamburg als auch nach Bayern (Nürnberg). Und dann ist das Punktesystem im Moment auch noch so, dass man zwar Samstag garantiert Punkte bekommt, Sonntag aber nur, wenn man die Round Robin übersteht. Da kann man im ungünstigsten Fall Samstag ohne Sieg 10 oder 20 Punkte machen, Sonntag mit 2 Siegen ohne Punkte nach Hause fahren. Auch hier verfälscht der Modus die wahre Rangliste nach Leistung!

  • Das mit der Golfer IGF habe ich schlichtweg nicht gewusst, bin kein großer Golffan. Und ich sagte ja, ist bestimmt kein gutes Beispiel gewesen. Es wurde ja auch geantwortet, dass Fussball und Boxen die Ausnahmen sind. Stimmt, fällt mir auch auf, aber der große Teil der deutschen Olympioniken sind Berufssoldaten, Polizisten oder sonstige Staatsangestellte. Die leben nur im saisonalen Wettkampf von ihrer Leistung, nicht ganzjährig! Beim Dart gibt es aber keine jahreszeitliche Unterbrechung, deshalb ist auch hier kein guter Vergleich möglich. Interessant wäre es z.B. wie Pokerprofis in solche Vertragswerke verstrickt sind. Da habe ich aber noch weniger Durchblick, welche Organisationen, Ausschlusskriterien usw. es gibt.

  • aber der große Teil der deutschen Olympioniken sind Berufssoldaten, Polizisten oder sonstige Staatsangestellte. Die leben nur im saisonalen Wettkampf von ihrer Leistung, nicht ganzjährig!


    Quatsch. Das sind Profis, die einige Grunddienste abgeleistet haben und seit dieser Zeit weitestgehend ungestört ihrem Sport nachgehen können. Da ist quasi der Staat der Sponsor und das ist auch gut so. Und wenn dann doch mal ein Lehrgang ansteht, dann ist der in der Regel in einem Wettbewerbsfreien Segment untergebracht.

    siehe zB. https://de.wikipedia.org/wiki/Sportsoldat und http://www.duale-karriere.de/karriere-partn…/bundespolizei/

  • Interessant wäre es z.B. wie Pokerprofis in solche Vertragswerke verstrickt sind.


    Vertragswerke welcher Art schweben dir denn da vor? Dir ist schon klar, dass Profi einfach nur bedeutet => Verdient sein Geld damit. Meiner Einer ist also Programmierprofi. Ein Pokerprofi geht also in der Regel ins Casino "arbeiten". Dort sollte er nicht bescheißen, was in der Regel im Poker schwierig ist, da sind eher Black-Jack und so Kram in Gefahr, und wenn er davon leben kann ist es gut.


    Da habe ich aber noch weniger Durchblick, welche Organisationen, Ausschlusskriterien usw. es gibt.


    Das merkt man ganz deutlich. :ohno_


  • Quatsch. Das sind Profis, die einige Grunddienste abgeleistet haben und seit dieser Zeit weitestgehend ungestört ihrem Sport nachgehen können. Da ist quasi der Staat der Sponsor und das ist auch gut so. Und wenn dann doch mal ein Lehrgang ansteht, dann ist der in der Regel in einem Wettbewerbsfreien Segment untergebracht.

    siehe zB. https://de.wikipedia.org/wiki/Sportsoldat und http://www.duale-karriere.de/karriere-partn…/bundespolizei/

    Also ist es logisch, dass Dartsportler, mit Unterstützung des Staates, ihr Ziel von dem erspielten Preisgeld leben zu können verfolgen sollten?

    Einmal editiert, zuletzt von Warum ich (13. März 2018 um 10:05)

  • Wo genau liegt eigentlich die Grenze, also ab wann darf man keine BDO-Turniere mehr spielen?

    Der konkrete Grund für meine Frage ist Darius Labanauskas. Der qualifiziert sich ja fröhlich für ein European Tour Event nach dem anderen und spielt trotzdem die BDO World Trophy. Könnte er auch PDC Majors spielen, also in dem Fall die European Championship und wäre trotzdem weiter BDO-berechtigt?

    Wäre das Ausschlusskriterium dann tatsächlich "nur" die PDC-WM-Teilnahme oder die Q-School-Teilnahme?

  • Wo genau liegt eigentlich die Grenze, also ab wann darf man keine BDO-Turniere mehr spielen?

    Der konkrete Grund für meine Frage ist Darius Labanauskas. Der qualifiziert sich ja fröhlich für ein European Tour Event nach dem anderen und spielt trotzdem die BDO World Trophy. Könnte er auch PDC Majors spielen, also in dem Fall die European Championship und wäre trotzdem weiter BDO-berechtigt?

    Wäre das Ausschlusskriterium dann tatsächlich "nur" die PDC-WM-Teilnahme oder die Q-School-Teilnahme?


    Die Q-School Teilnahme ist ansich kein Ausschlußkriterium.

    Ausschlußkriterien:

    1. Tourcardler (Full PDPA Member)
    2. BDO WM Teilnehmer, die im folgenden Q-School spielen.
    3. Associate Member (Spieler ohne Tourcard), die PC Turniere spielen.

    Im besonderen Fall von Labanauskas würde er bei einer Teilnahme an den European Championships zu einem Full PDPA Member werden. Vergleichbar mit Ratajski im letzten Jahr. Demnach wäre er nicht mehr für die BDO WM teilnahmeberechtigt. Im folgenden die Regel hierzu

    Zitat

    1.2 All players who participate in the televised stages of the following Events must be a Full Member of the PDPA: World Championship (excluding PDPA Associate Members), World Matchplay, World Grand Prix, Grand Slam (excluding BDO qualifiers) UK Open (excluding Amateur Qualifiers and PDPA Associate Members), European Championship, Players Championship Finals (excluding PDPA Associate Members), Masters, World Series Finals, Premier League, Champions League.

    In the event of a non-PDPA member qualifying for or being invited into an Event through an Order of Merit, a qualifying Event, or PDC Board invitation they must join the PDPA prior to participation in the Event.

    Er müsste demnach eine Entscheidung treffen.

    Einmal editiert, zuletzt von RunOutOfSteam (28. Mai 2018 um 22:43)

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