Qualifikationsturniere für die European Tour 2020

  • Hier die News der PDC: https://www.pdc.tv/news/2019/11/1…cture-confirmed

    Sollte es keine 2 Spieler geben die einen Ranglistenplatz haben, wird der HNQ aufgestockt.

  • In den News steht es so, dass alle Associate Members am Associate Qualifier teilnehmen können.

    Zitat

    Two Associate Member Qualifiers - from events open to any Associate Member who competed at the 2020 Qualifying Schools.


    Damit wäre diese Frage auch geklärt, wobei vermutlich nur wenige UK Associates für einen Qualifier anreisen werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Neindarter (19. November 2019 um 16:37)

  • Also ich halte die Änderungen durchaus für gerechtfertigt, letztendlich werden zwei der Host Nation Plätze jetzt über die Pro Tour Leistung in den gesamten letzten 12 Monaten und nicht mehr über einen Qualifier vergeben, was ja auch in Zukunft die Qualität erhöhen wird und mindestens genauso seine Legitimität hat. Jetzt gerade wird nur davon gesprochen, dass das für Max und Gaga ein großer Vorteil ist, aber ich denke und hoffe, dass die Regelung langfristig bestehen bleibt und wenn nur die Pro Tour OoM zählt, kann das sich auch schnell wieder verändern, gerade auch, weil Max in den letzten Monaten nicht mehr so viel auf der Pro Tour gerissen hat, wie schnellebig diese PT OoM ist, sieht man echt oft.
    Und selbst wenn sie am Ende bei allen sieben Turnieren sich als Host Nation Spieler qualifizieren, müssen sie erstmal wirklich das Geld für die OoM einspielen wie die Gesetzten auch. Und dann ist es, wenn man die verbesserten Chancen für kontinentaleuropäische Tourcardholder auf die ET Quali hinzunimmt, kein exorbitanter Vorteil, ein Michael Smith wäre wohl auch lieber für kein European Tour Turnier dieses Jahr gesetzt gewesen. Problematischer wird es dann in Ungarn und Tschechien, wo dann eine European Tour Qualifikation über die beiden Plätze über die PT OoM entscheiden kann, dahingehend ist das nicht unbedingt durchdacht.

    Die Regelung bezüglich der Zusammenlegung von den Tourcardholderqualifiern ist absolut richtig, gleiche Chancen für jeden Tourcardinhaber und ich denke, dass sich auch Schindler und Bunse öfters darüber
    qualifizieren können, gerade auch bei den Turnieren in Deutschland, Belgien und Holland, wo dann immer zwei der besten Spieler nicht durch den Qualifier müssen.

    Auffällig ist, dass es weniger Plätze für Spieler ohne Tourkarte gibt, es können sich höchstens acht Spieler ohne Tourcard qualifizieren, selbst wenn man die Ranglistenplätze der Gastgeber berücksichtigt. Bei den allermeisten Turnieren werden nur sechs Spieler ohne Tourcard an den Start gehen, dieses Jahr waren es acht Spieler + die Associates, die sich im UK Qualifier durchgesetzt haben. Das kann man positiv oder negativ sehen, aber die Qualität und die Wertigkeit der European Tour wird dadurch erhöht, gerade am Freitag wird das bemerkbar sein - denke ich.


  • Das größte Problem ist ja dass die EuropeanTour eben einen Großteil an der ProTour-Rangliste ausmacht. Da müsste als Bsp. Clemens schon arg oft in Runde 1 scheitern oder andersrum bspw. Schindi als Dritter ne richtig gute Phase erwischen um da wirklich vorbeiziehen zu können. Von daher wirds einfach mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Hopp & Clemens bleiben. Sollte einer (dadurch) in die Gesetzten rutschen könnt er dort wohl auch schnell wieder rausfliegen und alles ist wie zuvor :wacko:

    Eine eindeutig fairere Lösung (dann könnts auch öfter mal nen Wechsel geben) wäre nur die PlCh-Turniere der letzten 12 Monate zu zählen, aber da siehts für Tourcard-Neulinge dann genauso schlecht aus...

    Oder ne Alternative die mir noch einfiele: Qualifier ganz streichen und einfach 13x3 PlCh-Turnierspieltage ansetzen. Dann einfach jeden 3er-Spieltag einzeln als Quali-Kriterium heranziehen (bei gleichem Preisgeld könnte man dank Dartconnect bspw. den Average als Cut-Kriterium einführen). Müsste man im Turnierkalender natürlich von Anfang an so einplanen...

    Ansonsten wär ich eigentlich pro der alten Variante mit den Tourcardlern im Homenation-Qualifier, hätte man halt einfach etwas überarbeiten sollen statt hier mit immer neuen pseudo-Verbesserungen um die Ecke zu kommen! :thumbdown:

    Ich wäre wirklich ein erstklassiger Dartspieler der es mit jedem auf der Welt aufnehmen könnte!
    Wenn nur dieses blöde Pfeile schmeißen nich so kompliziert bzw. die Felder nich so furchtbar klein wären...

  • Also, ich finde die Veränderungen grundsätzlich erstmal gut.

    Positiv ist auf jeden Fall der gemeinsame Tourcard-Qualifier :thumbup: :thumbup: :thumbup: Diese Ländertrennung beim Tourcard-Qualifier fand ich schon seit 2016 Käse.

    Mit der Regelung der 2 besten Spieler eines Landes, Hmmmm, mal abwarten. Ich habe da noch keine richtige Einschätzung dazu, aber die Qualität in Deutschland und Niederlande könnte sich schon verbessern, im Gegensatz zu diesem Jahr.

    In Gibraltar ändert sich dann eh nix, da es ja nicht 2 beste Gibraltaner (oder wie nennt man die?) in der Pro OoM gibt, und es somit wieder 4 HNO dort gibt, oder habe ich das nun falsch verstanden? :thumbdown:

    Einmal editiert, zuletzt von jake12345 (19. November 2019 um 21:32)

  • Das größte Problem ist ja dass die EuropeanTour eben einen Großteil an der ProTour-Rangliste ausmacht. Da müsste als Bsp. Clemens schon arg oft in Runde 1 scheitern oder andersrum bspw. Schindi als Dritter ne richtig gute Phase erwischen um da wirklich vorbeiziehen zu können. Von daher wirds einfach mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Hopp & Clemens bleiben. Sollte einer (dadurch) in die Gesetzten rutschen könnt er dort wohl auch schnell wieder rausfliegen und alles ist wie zuvor :wacko:

    45% würde ich jetzt nicht unbedingt als Großteil bezeichnen. Den Rest verstehe ich nicht. Erst sagst du, dass die Verhältnisse der beiden besten eines Landes durch die 7*1000 Pfund (die nicht zählen, wenn das erste Spiel verloren wird) quasi schon zementiert sind und im nächsten Satz schreibst du, dass jemand aus den Gesetzten schnell wieder raus fliegt, obwohl er doch da schon 13*2000 Pfund sicher hat (die ebenfalls nicht zählen, wenn das erste Spiel verloren wird).

    Positiv ist auf jeden Fall der gemeinsame Tourcard-Qualifier :thumbup: :thumbup: :thumbup: Diese Ländertrennung beim Tourcard-Qualifier fand ich schon immer Käse.

    Nein, zu Beginn war die Trennung durchaus sinnvoll, um auf der European Tour auch eine gewisse Zahl an Europäern zu garantieren. Da in der letzten Zeit die Europäer durch die Verteilung aber benachteiligt wurden, war die Aufhebung der Trennung überfällig.

  • die neue lösung ist deutlich besser - die qualifiers dürften recht interessant werden und werden noch schwerer für etablierte spieler,die aus der pro tour top16 herausgefallen sind.
    martin schindler müßte da dann auch ran wenn ich es recht verstanden habe (HNQ nur für nicht tourkartenhalter) - ein sehr hartes brot für ihn.
    gerecht ist das sicher nicht aber der zweck heiligt die mittel.
    den zahlenden saalzuschauern (würzige preise!) dürfte das auch gefallen.
    eine win-win situation wenn ihr mich fragt.

    go-go:gezzy und die deutschen darter.
    no-go:alle schlechten verlierer!

  • Finde die neue Lösung sehr fair. Dadurch dass ein Clemens und Max erstmal einb Match gewinnen müssen, haben sie auch den anderen Erstrundenteilnehmern gegenüber keinen Vorteil!

    Sehr schön. Nur weiß ich jetzt nicht genau ob Schindler und Bunse immer den allgemeinen Qualifier oder auch den HNQ spielen dürfen...

  • Zitat von »God_of_Darts«
    Das größte Problem ist ja dass die EuropeanTour eben einen Großteil an der ProTour-Rangliste ausmacht. Da müsste als Bsp. Clemens schon arg oft in Runde 1 scheitern oder andersrum bspw. Schindi als Dritter ne richtig gute Phase erwischen um da wirklich vorbeiziehen zu können. Von daher wirds einfach mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Hopp & Clemens bleiben. Sollte einer (dadurch) in die Gesetzten rutschen könnt er dort wohl auch schnell wieder rausfliegen und alles ist wie zuvor :wacko:

    45% würde ich jetzt nicht unbedingt als Großteil bezeichnen. Den Rest verstehe ich nicht. Erst sagst du, dass die Verhältnisse der beiden besten eines Landes durch die 7*1000 Pfund (die nicht zählen, wenn das erste Spiel verloren wird) quasi schon zementiert sind und im nächsten Satz schreibst du, dass jemand aus den Gesetzten schnell wieder raus fliegt, obwohl er doch da schon 13*2000 Pfund sicher hat (die ebenfalls nicht zählen, wenn das erste Spiel verloren wird).


    Ich geh eben davon aus, dass Hopp & Clemens (dank Heimvorteil!) in Minimum 50% ihrer Erstrundenspiele siegreich sein werden (bei 4 von 7 Erstrundensiegen wären das mind. 8.000Pfund, wahrscheinlich sogar 10.000). Dann als Gesetzter denk ich könnte die Quote deutlich sinken (Hopp 2019 ist ja da bei weitem nich das einzige Beispiel für) und Schwupp dürfts dazu kommen was ich oben geschrieben habe...

    Ich seh dadurch jedenfalls auch sehr gute Chancen für Hopp & Clemens bezüglich EM, Matchplay & GrandPrix-Qualifikation, was der Konkurrenz eben gar nich gut gefallen dürfte!?

    Aber man wird ja sehn wer recht behält... Wenn die beiden genannten ihr Potenzial (besser) abrufen, dann würden sie sich auch unabhängig von der Regeländerung qualifizieren können und dann ist die Sache auch nur halb so wild!?

    Ich wäre wirklich ein erstklassiger Dartspieler der es mit jedem auf der Welt aufnehmen könnte!
    Wenn nur dieses blöde Pfeile schmeißen nich so kompliziert bzw. die Felder nich so furchtbar klein wären...

  • Ich finde die Änderungen auch eher positiv, die zwei Plätze weniger für den HNQ und die Zusammenlegung der beiden Tourcard - Qualifier sind ja auch Sachen die hier und auf anderen diversen Plattformen immer wieder im Gespräch waren, also kann man sagen der allgemeine Tenor wurde zumindest teilweise erhört.
    Die beiden Plätze für die bestplatzierten Heimspieler ist wiederum eine Sache wo wohl kaum einer mit gerechnet hat, aber dadurch das die Preisgelder erst bei einem Erstrundensieg für die Rangliste zählen, finde ich es dann schon eine vertretbare Lösung.
    Zumal es vermarktungstechnisch einfach sinnvoll ist, die beiden bestplatzierten eines Landes sicher dabei zu haben.

  • Ich geh eben davon aus, dass Hopp & Clemens (dank Heimvorteil!) in Minimum 50% ihrer Erstrundenspiele siegreich sein werden (bei 4 von 7 Erstrundensiegen wären das mind. 8.000Pfund, wahrscheinlich sogar 10.000). Dann als Gesetzter denk ich könnte die Quote deutlich sinken (Hopp 2019 ist ja da bei weitem nich das einzige Beispiel für) und Schwupp dürfts dazu kommen was ich oben geschrieben habe.


    Hopp hatte aber dieses Jahr auch um die 10.000 in den European Tour-Turnieren gewonnen und ist weit von den Top 16 weg. Also so schnell rutscht man da auch nicht mal eben so rein. Aber käme es so, dass Hopp oder Clemens durch einen Turniersieg, wie Hopp im vergangenen Jahr, oder zumindest konstant überdurchschnittliche Leistungen in die Top 16 kommen würde dann ja letztlich auch die Nummer 3, also in dem Fall ziemlich sicher Schindler profitieren, da er dann ja wiederrum eine der beiden "Heimat-Wildcards" bekommen würde. Sehe da also keine wirkliche Benachteiligung der Spieler hinter den Top 2 des jeweiligen Landes. Ob es wiederum fair ist die Einheimischen durch eben jene Wildcards zu bevorteilen ist eine andere Frage, aber aus Marketing-Sicht sicher sinnvoll und letztlich glaube ich, dass das auch in den Ranglisten am Ende nicht so viel Einfluss nehmen wird.

  • Und Max hat bis Mai deutlich mehr Geld auf der Pro Tour zu verteidigen.
    Sollte Max da ne schlechte Phase habe und Martin eine gute, könnte Martin dann die 2 sein.
    Alles natürlich sehr spekulativ.

  • Ist irgendwie immer wieder lustig die lesen wenn die PDC und das Wort Fair in einem Satz zusammengeführt wird. Ich muss da immer lachen. Der PDC geht es ums Geld und wenn Hopp und Clemens garantiert am Freitag spielen, dann motiviert das eventuell mehr Leute sich Karten für diese Session zu kaufen, als wenn ein HQ-XY da von einem NL-XY verprügelt wird.

    Darum geht es.

  • Ist irgendwie immer wieder lustig die lesen wenn die PDC und das Wort Fair in einem Satz zusammengeführt wird. Ich muss da immer lachen. Der PDC geht es ums Geld und wenn Hopp und Clemens garantiert am Freitag spielen, dann motiviert das eventuell mehr Leute sich Karten für diese Session zu kaufen, als wenn ein HQ-XY da von einem NL-XY verprügelt wird.

    Darum geht es.


    Naja Fairer ist das neue System schon.
    Natürlich ist die PDC auf Gewinn aus, das sind aber alle Sportorganisationen.


  • Natürlich ist die PDC auf Gewinn aus, das sind aber alle Sportorganisationen.


    Na ja, es gibt welche die wollen ihren Sport voran bringen und dann welche die den Profit voran bringen wollen. Welche Motivation bei welchem Verband höher wiegt kann ich nicht sagen. Aber ich vermute die PDC interessiert sich eher für den Profit.


    Hopp und Clemens holen an einem Wochenende im Schnitt vielleicht 4000 Pfund aus dem System. Durch ihre Zugkraft kommt aber mehr rein, was dann anderen Profis (und der PDC-Europe) in die Tasche wandert. Zudem sind die Plätze den HNQlern weggenommen worden. Die können sich nach dem komfortablen letzten Jahr kaum laut beschweren.


    Zumal dieses Preisgeld so oder so an einen Spieler ausgezahlt wird. Sprich, die Regelung bringt keine Zusatzkosten. Im Gegenteil, wenn die Gesetzenregel gilt, dann kann es sogar vorkommen, dass Geld gespart wird.

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