• Sehe ich auch so.
    Vorallem da die Fans zu fragen, die werden wohl eh größtenteils für die PDC stimmen.
    Vielleicht braucht ja noch ne bestätigung.

  • Bei einem Scheitern hätte er ja nichts verloren und bei einer erfolgreichen Quali hätte sich beruflich sicherlich irgendeine Lösung gefunden. Schafft er es aber jetzt im Januar nicht, so landet er in der ganz harten Mühle der PDC.


    Wenn BDO Spieler die Q-Scool spielen und es nicht schaffen, dann sind sie doch für 9 Monate (glaube ich) bei der BDO gesperrt. Da überlegst es dir zwei mal ob du die BDO WM dafür platzen lässt. Zumal die 500€ Startgebühren auch nicht gerade wenig für einen Amatuerspieler ist der noch nebenher arbeiten muss.


  • Wenn BDO Spieler die Q-Scool spielen und es nicht schaffen, dann sind sie doch für 9 Monate (glaube ich) bei der BDO gesperrt. Da überlegst es dir zwei mal ob du die BDO WM dafür platzen lässt. Zumal die 500€ Startgebühren auch nicht gerade wenig für einen Amatuerspieler ist der noch nebenher arbeiten muss.

    Ohje, diese Zeiten sind schon laaaaange vorbei. Die BDO kann es sich nichtmehr leisten Spieler zu sperren.

    Christian Bunse army! :cool:

    • Offizieller Beitrag

    Hallo

    Wenn er damit andeuten will dass die PDC-Spieler mit bzw. ohne Tourcard durch die lächerlichen Preisgelder bei Playerschampionchiptunieren und die noch lächerlicheren Preisgelder bei Challengertour und Developmerntour einem extrem talentierten Spieler die finaziellen Möglichkeiten gibt sein Leben zu verändern, dann weiß ich nicht was er glaubt von wieviel Geld man Leben kann.

    Naja, letztendlich musst du dieses von dir erwähnte "lächerliche Preisgeld" mal mit den Preisgeldern bei anderen Turnieren (DDV/BDO/WDF) vergleichen, an denen die Spieler auch trotz der hohen Reisekosten aktuell teilnehmen und sehr häufig trotz Finalteilnahme sehr viel weniger Preisgeld gewinnen können als bei einem Development / Challenger Tour Event, von dem es an einem Wochenende ja vier Stück(!) gibt. Nur so wird da in meinen Augen ein Schuh draus. Ich möchte nicht wissen wie viel Geld Michael Unterbuchner vorletztes Jahr investiert hat, als er sehr viele BDO Turniere auch in England gespielt hat um sich für die BDO WM zu qualifizieren.

    Es wurden alleine bei der Challenger Tour im letzten Jahr 200.000 Pfund ausgespielt, genaus so viel nochmal bei der Development Tour - das ist wesentlich mehr als in jedem anderen Verband (egal on E-Dart oder Steeldart) "nur" für Nachwuchsturniere ausgeschüttet wird. Und diese Turniere sollen auch nicht den Lebensunterhalt der Spieler bestreiten, dieses Preisgeld soll lediglich die Reisekosten ein wenig ausgleichen und qualifiziertes Training für die Spieler bieten, damit diese im Anschluß dann bei der Q-School besser bestehen können. Und das dieses System durchaus funktioniert siehst du an den "PDC Hausgewächsen" wie Dimitri van den Bergh, Jeffrey de Zwaan, Ted Evetts, Luke Humphries oder Nathan Aspinall (nur um man ein paar Namen exemplarisch zu nennen!)

    Zumal die 500€ Startgebühren auch nicht gerade wenig für einen Amatuerspieler ist der noch nebenher arbeiten muss.

    Naja, ganz ehrlich, die PDC hat auch überhaupt kein Interesse daran daß sich da 1000 Spieler anmelden "nur um das mal zu probieren" - Dann müssten sie noch mehr Boards bereithalten, die Organisation wäre noch komplizierter und dafür ist die Q-School (auch in meinen Augen) auch garnicht da. Deswegen sollen viele "Spass-Darter" auch durch dieses hohe Startgeld bereits abgeschreckt werden....

    Ich habe auch einigen Spielern aus meinem Verein von einer Teilnahme an der Q-School abgeraten, da ich immer noch der Meinung bin, daß man bereits mit einem halbwegs fertigen Plan A oder zumindest einem kompetenten Plan B da antreten sollte. Also mit einem Plan, wie man sich verhalten wird wenn man für die kommenden 2 Jahre wirklich eine Tour Card holen sollte. Also sollte man zumindest schon mal ein- zwei potentielle Sponsoren in der Hinterhand haben und auch wissen, wie man das Ganze mit seinem aktuellen Job verbinden kann. Sicherlich hat die PDC keine Lust mehr auf nicht aktive Pro Tour Card Inhaber wie es z.B. Royden Lam war, der sich die Tour Card erspielt und dann im Anschluß quasi bei jedem Pro Tour Event gefehlt hat.


    Das hohe Startgeld ist in meinen Augen auch definitiv berechtigt, da es (auch bei nicht-gewinn einer Pro Tour Card) anschließend die kostenlose Teilnahme an allen European Tour Qualifiern ermöglich (kostet sonst auch 125 € pro Meldung)...

    Die PDC ist immer noch eine Firma mit Gewinnansprüchen die ein Angebot anbietet welches man entweder nutzen oder nicht wahrnehmen kann und eben nicht die Wohlfahrt, welche das Geld mit der Schaufel rauswirft. Wir haben leider in Deutschland immer noch eine viel zu schlechte Sponsoren Lobby für den Dartsport...

    Wie immer just my 2 cents

    Echse

  • Welche Chancen man hat durch die Tourcard um die es in der Q-School geht Geld zu verdienen. Ob man mit einer sehr guten Leistung dort überhaupt eine Tourcard bekommen kann, oder wieviel Glück und Zufall der Tuniermodus der Q-School mit sich bringt und ob man durch den Gewinn einer Tourcard zum Dartprofi wird oder sich finanziell eventuell sein eigenes Grab schaufelt, weil man keine Sponsorenverträge und ähnliches hat und dies nicht Dein Leben zum positiven verändert, wenn Du gut genug bist, so wie es Barry Hearn prophezeit, sondern das Anreisen und spielen aller PC-Tuniere, CH oder DV-Tuniere und Qualis (wo es kein Geld gibt, außer für die Qualifikanten, was eine weitere Reise und Kosten bedeutet) alle Deine Ersparnisse aufbraucht und Dich nach 2 Jahren finanziell ruiniert hat. Sprich wieviel Sinn macht es für einen Festlandeuröpäer an dieser Q-School überhaupt teilzunehmen bei zu 75%iger Sicherheit zwei finanziell verlustreiche PDC-Dartsjahre zu spielen!!!


    Hab ich das nötige Grundkapital? Wie sieht die Prognose aus? Was werde ich für Einnahmen haben und welche Kosten stehen dem gegenüber? Kann ich mir das leisten, was ich da vor habe? Das sind doch grundsätzliche Fragen, die sich jeder stellen muß, der sich in irgendeiner Form selbstständig machen will. Ob er ne Firma gründen, als Freiberufler arbeiten oder Profisportler werden will. Der reine Umstand, dass irgendwer einem die Möglichkeit gibt, ist ja nicht schuld an der Misere, wenn es nicht klappt.

  • Mal ganz kurz Off-Topic:
    Es heisst TuR-nier und nicht Tu-nier!
    Ich bin kein sogenannter Rechtschreibnazi denn auch mir unterlaufen Tippfehler. Aber das konsequente Verhunzen des Wortes Turnier in der allgemeinen Dartswelt nervt mich irgendwie. Vielleicht weil so Viele den gleichen Fehler machen und Andere es sich dann auch noch abschauen und angewöhnen.
    Leider musste ich dieses unsägliche Tu-nier auch schon auf Plakaten entdecken, also total öffentlich.
    Also bitte, entweder mit R oder schreibt Wettkampf, Event oder was auch immer!

    Ach ja, und an ein wenig Gross-Kleinschreibung und Interpunktion ist auch noch niemand gestorben :rolleyes:
    Nur die Beiträge werden etwas leserlicher :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von Ray Binder (1. Dezember 2019 um 13:33)

  • Ray Binder

    Das hat keinen Zweck. Als ich das letzte Mal auf einen Rechtschreibfehler hinwies (ich glaube das war der Lucky Looser), wurde mir erklärt, die Schreibweise wäre in Dartkreisen so üblich.

    • Offizieller Beitrag

    Ist Ersteres denn realistisch? Den Gewinn der Tourcard zu planen erscheint mir sehr schwierig. Es kann passieren, dass man 3-4 Teilnahmen verbucht und trotz Potential nicht durchkommt. Welche Größenordnung kann man von Sponsoren erwarten, wenn man die Tourcard gewinnt? Deckung der Reisekosten?

    Naja ich weiß daß es kompliziert ist, aber ich habe bereits von Deals gehört daß man mit potentiellen Sponsoren so verhandelt hat daß der Deal nur im Falle des Gewinns einer Tour Card zustande kommt, deswegen meinte ich ja auch zumindest einen Plan B, und mit dem meinte ich dann daß zumindest genügend Kapital vorhanden sein sollte um die erste Zeit die Kosten der Pro Tour ohne Gewinne aus eigener Tasche bezahlen zu können. Ja das ist teuer, aber ich finde das Argument von Horst da schon ganz passend: Wer etwas erreichen möchte, egal ob als Selbständiger, Greiberufler oder auch Profi-Sportler wird vor allem erste einmal investieren müssen...


    Und da die Reisekosten (also Hotel & Flüge) irgendwo bei 25.000 - 30.000 € pro Jahr liegen dürften wären zwei, drei Sponsoren, welche diese Kosten einigermaßen decken, doch schon ganz okay. Ich sehe auch das Problem daß die Sponsoren in Deutschland allgemein zu wenig bezahlen, für die Leitung welche sie von den Spielern bekommen. Aber was willst du machen, ein Sponsor der dir 5.000 € pro Jahr gibt ist halt vermutlich für einen Pro Tour Card Inhaber eigentlich zu "preiswert", aber es ist immer noch besser 5.000 € mehr zu haben also nichts und alles alleine finanzieren zu müssen...

    Echse

  • Eben und Sponsoring fängt ja auch klein an. Man geht ja nicht irgendwohin und sagt »Guten Tag, ich brauche 50.000 Euro. Sponsoren Sie mich?«. Wer ernsthaft an der Q-School teilnehmen will, sich Chancen ausrechnet und plant Profi zu werden, der spielt ja auf einem bestimmten Niveau und hat bis dahin sicher auch schon irgendwas erreicht. Der geht mit den bisherigen Erfolgen zu einem Händler und sagt »Guten Tag, mein Name ist Erwin Lindemann und ich habe beim Dartturnier 'Großer Preis der Herrenboutique' in Wuppertal im Finale gegen den Papst gewonnen. Besteht ihrerseits die Möglichkeit, ein junges Talent zu fördern? Zum Beispiel mit der Bereitstellung von Utensilien. Demnächst spiele ich die Q-School, können Sie sich vorstellen, bei Erspielen der Tourcard, den Sponsorenvertrag auszubauen?« Da kommt ja dann Eins zum Anderen. Oder wer Liga in einer Kneipe spielt und dem Wirt jede Woche 15 trinkende Gäste bringt, der kann da sicher auch die eine oder andere Zuwendung erwarten. Und wenn der Klamotten sponsort und dafür auf den Shirts mit drauf steht. Die kleinen Ausgaben, die man los ist läppern sich ja auch. Und dann eben wie schon gesagt, Art und Umfang der Sponsorleistung erfolgsabhängig dann kann sich das im Falle des Erfolges hochschschaukeln. Es bleibt natürlich ein Risiko, dass man bereit sein muß einzugehen.

  • Sponsoren zu finden ist aber was Dart angeht schon relativ schwierig. Ein Vereinskollege wollte nächstes Jahr die gesamte Development Tour spielen und hat dafür eine schicke Sponsorenmappe an 100 Regionale Betriebe versandt. Es gab keine einzige positive Rückmeldung, da wollte keiner 200€ zahlen....

    Christian Bunse army! :cool:

    Einmal editiert, zuletzt von Michi180 (1. Dezember 2019 um 20:25)

  • Sponsoren zu finden ist aber was Dart angeht schon relativ schwierig. Ein Vereinskollege wollte nächstes Jahr die gesamte Development Tour spielen und hat dafür eine schicke Sponsorenmappe an 100 Regionale Betriebe versandt. Es gab keine einzige positive Rückmeldung, da wollte keiner 200€ zahlen....

    So ein Sponsoring auf der Ebene stellt für Unternehmen halt auch kein/kaum Mehrwert dar. Außer man hat wirklich ein riesen Talent vor sich. Aber wie sollen Unternehmen das beurteilen können

    Lieblingsspieler: Gabriel Clemens 1.D , Robert Marijanovic 2.D , Garry Anderson 3.D , Steve Beaton 4.D , Max Hopp 5.D

    • Offizieller Beitrag

    So ein Sponsoring auf der Ebene stellt für Unternehmen halt auch kein/kaum Mehrwert dar. Außer man hat wirklich ein riesen Talent vor sich. Aber wie sollen Unternehmen das beurteilen können


    Also etwas Mehrwert sollte sich bei einem Sponsoring eines so kleinen Betrags dann schon einstellen. Alleine durch die ganze Social Media Werbung und allgemein bei den Turnieren vor Ort, wird ein Sponsor sich mit Sicherheit nicht in den finanziellen Ruin begeben, wenn er denn 200€ im Jahr zahlt. Noch dazu, da man Sponsoring ja auch noch steuerlich geltend machen kann...

  • Ich habe keine Ahnung warum hier ein Tour Card Win so kritisch gesehen wird für Amateure, was wäre wenn und dafür brauche ich Sponsoren und eine Auszeit vom Job, usw.

    Als Deutscher hat man mit einer Tour Card ja genug Events vor der Haustür und die Reisekosten sind marginal, sowie steuerlich absetzbar und in der ersten Runde (bitte berichtigen wenn falsch) 1.500€ save.
    Wo ist denn hier bitte ein finanzielles Problem?


    Dazu ist man ja nichtmal verpflichtet x Events zu spielen, sondern es ist komplett freigestellt wie viele man spielt und warum sollte man unbeding alle spielen. Warum wollen sich denn so viele Druck aufbauen mit Sponsoren und Jobaufgabe, anstatt im ersten Jahr relaxt die Tourluft schnuppern und befreit aufpielen?

    "Alle" Events der Development Tour spielen als Plan von Anfang an halte ich auch für falsch, anstatt sich auf die ersten 2-3 gut vorbereiten und schauen wie es läuft und warum es so läuft wie es läuft und was Sinn macht.
    Keine Ahnung was in der Sponsoring-Mappe stand, aber es hat nicht funktioniert und vielleicht sollte man sich lieber darüber Gedanken machen, anstatt zu sagen 100 mal ne Mappe und kein Sponsor!

    Zu viel Druck sich aufbauen und scheitern an dem Druck der sich selber aufgebaut wurde in entscheidenden Situationen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Jason0212 (6. Dezember 2019 um 09:53)

  • Ich habe keine Ahnung warum hier ein Tour Card Win so kritisch gesehen wird für Amateure, was wäre wenn und dafür brauche ich Sponsoren und eine Auszeit vom Job, usw.

    Weil du nur mit deinen 30 Urlaubstagen ganz schnell an die Grenze kommen wirst.

    Als Deutscher hat man mit einer Tour Card ja genug Events vor der Haustür und die Reisekosten sind marginal, sowie steuerlich absetzbar und in der ersten Runde (bitte berichtigen wenn falsch) 1.500€ save.
    Wo ist denn hier bitte ein finanzielles Problem?

    Genug Events vor der Haustür? Die 4 Players Championships? Oder etwa die 7 European Tours? Für die muss man sich vorher qualifizieren und die Qualifier finden Freitags in England statt. D.h. mindestens ein oder eher zwei Urlaubstage, um rechtzeitig beim Qualifier zu sein und nochmal das gleiche, wenn man sich für das Event qualifiziert.

    Dazu ist man ja nichtmal verpflichtet x Events zu spielen, sondern es ist komplett freigestellt wie viele man spielt und warum sollte man unbeding alle spielen. Warum wollen sich denn so viele Druck aufbauen mit Sponsoren und Jobaufgabe, anstatt im ersten Jahr relaxt die Tourluft schnuppern und befreit aufpielen?

    Relaxt schnuppern und befreit aufspielen, wenn man weiß, dass man pro Event hunderte Euro an Reise- und Übernachtungskosten ausgibt? So viel Ersparnisse, um das dauerhaft auszuhalten, werden wohl nicht alle haben.

    Edit: Mischka der Bär war schneller...

    Einmal editiert, zuletzt von John le Fucker (6. Dezember 2019 um 10:17)

  • Dazu ist man ja nichtmal verpflichtet x Events zu spielen, sondern es ist komplett freigestellt wie viele man spielt und warum sollte man unbeding alle spielen. Warum wollen sich denn so viele Druck aufbauen mit Sponsoren und Jobaufgabe, anstatt im ersten Jahr relaxt die Tourluft schnuppern und befreit auspielen?


    Kann man so angehen, dann ist die Tourcard aber in zwei Jahren wieder weg und man stellt sich erneut in der Q-School an. Die Top 64 Grenze ist extrem hart umkämpft von Spielern, die alle Pfeile geradeaus werfen können und keine handvoll Events auslassen in zwei Jahren. Zur Jobaufgabe rät dir hoffentlich keiner, bevor du in den Top 64 etabliert bist. Erst dann hast du überhaupt ein Mindestmaß an Preisgeld erspielt und kannst das nächste Jahr auf der Tour sicher einplanen.[/quote]

    Siehe Darren Webster der noch sehr lange gearbeitet hat.

  • Weil du nur mit deinen 30 Urlaubstagen ganz schnell an die Grenze kommen wirst.

    »Auszeit vom Job« hieße ja, dass der Arbeitgeber mitspielt und einen freistellt, unbezahlten zusätzlichen Urlaub gibt oder dergleichen. Das muß dann das zu erwartende Preisgeld wieder ausgleichen, aber ob das Ganze am Ende aufgeht, sind ja die Gedanken, die man sich vorher machen muß, bzw. muß man ein gewisses Risiko eingehen wollen, sonst braucht man im Profizirkus nicht mitzumachen.

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