Players Championship 33+34

  • Bitte erklärt mir mal jemand, warum ein Q-Schooltagesfinalist, wohlgemerkt auch bei einem 128er Feld mit lauter Non-TCHolder eine TC erhält, aber ein PC-Champion keine! Da sollte die PDC wirklich mal darüber nachdenken, dass sie so das Niveau der TC-Holder nicht gerade steigert, sondern klar schwächt!

    Ja, man könnte jedem CT-Nachrücker, ich würde sagen sogar für ein PC-Finale eine TC für das nächste Jahr geben und man würde 100%ig das Niveau der TCHolder eher stärken als schwächen, da dafür ja der schwächste in der Q-School keine TC bekäme!

    Bin ich bei dir. Würde die Q-School komplett abschaffen und nur über die große Order und die Nebentouren die Karten vergeben. Klar, für uns Nerds ist das die geilste Woche im Jahr. Aber es ist einfach nicht fair, dass von den paar Tagen die Karte für 2 Jahre abhängt. Wenn ich in über 20 Turnieren in den Top10 bin(Dev und Cha), habe ich die Karte mehr verdient als den einen Tag, oder 2,3 Tage im Januar zu performen. Besonders bitter wird es dann wenn du gerade ein Tief hast oder krank bist ...

  • Natürlich ist das alles nicht fair, aber vermutlich muss man mindestens einmal im Jahr daran erinnern, dass die PDC ein profitorientiertes Unternehmen ist und es ihnen scheißegal ist, was fair ist und was nicht. Und dann kann man sich ja auch noch mal ausrechnen, wie viel Geld sie durch die Q-School Teilnahmegebühren verdienen und man wird darauf kommen, dass sie wenn nur ganz marginal mal etwas verändern

  • Und immerhin 4 Leute bekommen ja ihre Karten auch auf dem anderen Weg. (den anderen beiden Wegen). Es schafft ja auch immer wieder mal einer ohne Tourcard sich in die Top 64 zu spielen, und so ohne Q-School die Karte zu bekommen.


    Allegemein könnte man anfangen, zu überlegen, ob die Zahl von 128 Tourkarten für alle Zeit in Stein gemeißelt sein muss.

  • Bin ich bei dir. Würde die Q-School komplett abschaffen und nur über die große Order und die Nebentouren die Karten vergeben. Klar, für uns Nerds ist das die geilste Woche im Jahr. Aber es ist einfach nicht fair, dass von den paar Tagen die Karte für 2 Jahre abhängt. Wenn ich in über 20 Turnieren in den Top10 bin(Dev und Cha), habe ich die Karte mehr verdient als den einen Tag, oder 2,3 Tage im Januar zu performen. Besonders bitter wird es dann wenn du gerade ein Tief hast oder krank bist ...

    Unrecht hast du nicht, aber du musst auch bedenken, dass du dann die DT und CT nicht mehr zu 80% auf der Insel stattfinden lassen kannst, sondern aus Fairness-Gründen 50% Insel und 50% Festland machen müsstest (ok, "müsstest" ist bei der PDC immer schwierig...). Dadurch hättest du einige der Spieler, die jetzt in der Rangliste oben stehen nicht mehr da, weil die sich so viele Reisen nicht leisten können / wollen und dadurch automatisch abrutschen. Q-School ist halt nur einmal im Jahr Geld in die Tourcard investieren und dann klappt es oder es klappt nicht. Mit deinem System, welches sicherlich fairer wäre, wenn alle daran so teilnehmen könnten, ist es ein viel größeres finanzielles Risiko für jeden Einzelnen

  • Ich würde die Q-School nicht abschaffen, sondern nur ein paar mehr Cards in die Touren geben (evtl auch nach Amerika und Asien z.B., weil für diese Spieler CT/DT nicht wirklich möglich ist wegen der Reisen und damit verbundenen Kosten),

    Außerdem Regelungen für CT-Spieler wie Coates oder Morris, die sich auf der Pro Tour auszeichnen.

  • Nicht fair? Nicht fair wäre es nur dann, wenn pro Weg zur TC die Regeln nicht für alle gleich wären. Aber schon klar, worauf die Vorschläge abzielen und da ist ja auch viel Wahres dran. Wobei man, wenn man schon den Einsatz über eine ganze Saison eher belohnt sehen möchte, sich auch über die Staffelung der Preisgelder unterhalten müsste. Andererseits hat so ein kurzer und knackiger Weg zur TC doch auch Vorteile: Man muss nicht so wahnsinnig viel Zeit aufwenden, um zum Ziel zu kommen. Wer sich die TC als Tagesfinalist erspielt, sieht den Weg sicher nicht so negativ. Und den "ganz langen" Weg über die Challenge Tour kann man auch anders sehen: Letztlich ist der ja nicht die erste, sondern "nur" die zweite Chance. Man könnte also auch sagen: Seid froh, dass es über den Weg auch noch ein paar TC gibt. Das nur mal als Perspektivenwechsel.

  • Allegemein könnte man anfangen, zu überlegen, ob die Zahl von 128 Tourkarten für alle Zeit in Stein gemeißelt sein muss.

    Ja das glaube ich schon länger, dass irgendwann der Schritt kommen kann, vielleicht sogar muss. Vorallem noch der Aufstockung der PC-Finals.

  • Habe mir gerade nochmal das Tourcard-Race angeschaut und wie brutal ist das bitte für Plaisier ausgegangen, dem ein einziger Sieg gefehlt hat um jeweils bei den PC-Finals und der WM dabei und so mit quasi satten 20.000 Pfund mehr in der Weltrangliste ausgestattet zu sein um im Tourcard-Race einen großen Schritt in Sachen Tourcarderhalt zu machen. Was man halt echt sagen muss, ist dass das irgendwie in seine Vita passt, denn erst verpasst er dramatisch als Nontourcardholder 2022 einmal die EM um einen einzigen Sieg, dann bei der darauffolgenden QS 2023 die Tourcard um einen einzigen Sieg um ein Jahr später ebenfalls als Nontourcardholder die Top 64-Platzierung um einen weiteren Sieg bei der WM zu verpassen. Würde irgendwie reinpassen, wenn er morgen im Qualiendspiel für den Grand Slam mit Matchdarts rausgeht und einen auf Kim Huybrechts macht, der auch heute wieder inkl. Matchdarts gegen Reyes eine große Chance hat liegenlassen im Hinblick auf die ersten 3 European Tour Events im nächsten Jahr.

  • Ich würde die Q-School nicht abschaffen, sondern nur ein paar mehr Cards in die Touren geben (evtl auch nach Amerika und Asien z.B., weil für diese Spieler CT/DT nicht wirklich möglich ist wegen der Reisen und damit verbundenen Kosten),

    Außerdem Regelungen für CT-Spieler wie Coates oder Morris, die sich auf der Pro Tour auszeichnen.

    Welchem Sinn macht eine Tourkarte für einen asiatischen/amerikanischen Dartspieler, der sich die Reise nach Europa nicht leisten kann oder will? Die Tourkarte ist ganz klar ein Produkt für den europäischen Markt. Und gerade für diese macht doch diese eine Woche intensiv-Bewerbung absolut Sinn.

  • Die Tourkarte ist ganz klar ein Produkt für den europäischen Markt.

    Tja, das ist die Frage. Die weitere wäre, ob sie das bleiben muss und wo die Reise hingeht: Werden die Affiliate Tours gestärkt und damit auch für ambitionierte Spieler in den anderen Regionen dieser Erde eine echte Alternative? Und der Traum für Außereuropäer ist dann wirklich "nur" noch "Einmal im Jahr Ally Pally" (dafür aber mit mehr Teilnehmern aus diesen Regionen)? Oder bleibt "DIE" Tour weiterhin "DIE" Tour? Und wenn ja, so "europäisch" wie jetzt oder doch - was die Spielstätten angeht - internationaler (über reine Showturniere hinaus)? Kann man sich/will man sich/sollte man sich das leisten (PDC und Spieler; "Dartszirkus" a la "Tenniszirkus"?)?

  • Bei mir ist es so, dass mein Gehirn, wenn ich einen Spieler noch nicht gesehen habe, ein Bild zusammenbaut, wie er aussehen müsste. (Keine Ahnung wie das genau funktioniert, dafür habe ich von solchen Dingen viel zu wenig Ahnung.) Bei Tommy Morris war es so und ich muss sagen, nachdem ich ihn jetzt gesehen habe ist er so ziemlich genau das Gegenteil von dem, was sich mein Gehirn vorgestellt hat. Fand ich irgendwie spannend.

    Ach ja, zu den letzten 2 Seiten, interessante und absolut legitime Diskussion. Ich denke nur, dass sie vielleicht besser in den Thread für Vorschläge für Regeländerungen oder sowas in der Art passen würde. Da findet man sie dann im Zweifelsfall auch nach längerer Zeit einfacher wieder.

  • Ich sehe den Dartzirkus näher am Fußball, oder auch Basketball - abgesehn vom Unterschied Einzelsport/Mannschaftssport.

    Das Leben eines Tennisspieler besteht aus viel Trainung, und (relativ) wenigen Wettkämpfen. In die Weltrangliste kommen nur die 18 besten Ergebnisse, darum spielt kaum ein Profi mehr als 20, 22 Turniere im Jahr. Da ist ein Dartspieler doch wesentlich öfter gefordert - wenn man nicht gerade Littler heisst.

    Beim Fußball sind es in den Spitzenregionen bis zu 60 Pflichtspiele, beim Basketball können es 100 "Pflichttermine" in einem Jahr werden. Die PDC richtet etwas mehr als 60 Turniere pro Jahr aus - Exibitions nicht mitgezählt. Und Fußball/Basketball finden auch hauptsächlich auf nur einem Kontinent statt, was auch an der Häufigkeit der Termine liegt. Will man die großen Turniere stärker über die Welt verteilen, dann geht das nur wenn man die Freuqunz der Veranstaltungen deutlich herab senkt.

    Und das andere ist dann eben das Leistungsniveau: Weltklasse-Darter aus Übersee kann man an den Fingern einer Hand abzählen. Welchen Grund sollte es also geben, wirklich große Turniere nach meinetwegen Afrika oder Südamerika zu geben? Wenn Geld die Motivation ist, dann findet die WM bald in einem der Wüstenstaaten statt - aber will man das wirklich?

    Es gibt ja durchaus nicht nur "DIE" Tour, sondern auch "die anderen Touren". Nur spielen diese nur eine sehr untergeordnete Rolle. Sowohl, was die Spielstärken angeht, als auch das Geld.

    Ich mag beim Sport durchaus den Grundgedanken, gerade die Weltmeisterschaft als "Wanderzirkus" zu gestalten, immer wieder woanders, wie es ja bei den meisten WMs auch geahndhabt wird.

    Andererseits hat eine gewisse Exclusivität eben auch etwas für sich: "DIE" Dart-WM findet NUR in London statt, und NUR im Ally Pally.: Egal, wer du bist, egal wie viel Geld du hast, egal was auch immer: Wenn du dich mit den besten der Welt messen willst (oder auch, wenn du als Zuschauer dabei sein willst, wenn die Besten der Welt um den Titel kämpfen) , dann musst du zu uns kommen. Denn wo Wir sind, da ist oben.

    Es mag ein böder Vergleich sein, aber mir geht zB eine uralte Werbung für besonders hochwertige Pelzmoden nicht aus dem Kopf: "Rieger Pelze. NUR in München. NUR am Isartorplatz".

    Und sie alle kamen nach München, zum Isartorplatz, um sich dort einen Pelz zu kaufen, wie es ihn eben nur dort, und nirgendwo sonst gab. Ja gut, ist inzwischen auch vergangen. Aber der Slogan saß, und er hatte Wirkung.

  • Bei mir ist es so, dass mein Gehirn, wenn ich einen Spieler noch nicht gesehen habe, ein Bild zusammenbaut, wie er aussehen müsste. (Keine Ahnung wie das genau funktioniert, dafür habe ich von solchen Dingen viel zu wenig Ahnung.) Bei Tommy Morris war es so und ich muss sagen, nachdem ich ihn jetzt gesehen habe ist er so ziemlich genau das Gegenteil von dem, was sich mein Gehirn vorgestellt hat. Fand ich irgendwie spannend.

    Exakt so war es bei mir auch.

  • Tja, das ist die Frage. Die weitere wäre, ob sie das bleiben muss und wo die Reise hingeht: Werden die Affiliate Tours gestärkt und damit auch für ambitionierte Spieler in den anderen Regionen dieser Erde eine echte Alternative? Und der Traum für Außereuropäer ist dann wirklich "nur" noch "Einmal im Jahr Ally Pally" (dafür aber mit mehr Teilnehmern aus diesen Regionen)? Oder bleibt "DIE" Tour weiterhin "DIE" Tour? Und wenn ja, so "europäisch" wie jetzt oder doch - was die Spielstätten angeht - internationaler (über reine Showturniere hinaus)? Kann man sich/will man sich/sollte man sich das leisten (PDC und Spieler; "Dartszirkus" a la "Tenniszirkus"?)?


    Das ist ja eher eine Frage für die Zukunft. Jetzt, akutell, wenn meinetwegen der erste der Asian Tour Ryūta Arihara eine Tourkarte bekommt - was macht er damit? Er muss ja - zumindest gemäß dem derzeitigen Tourkalender - doch nach Europa ziehen, um einen Nutzen davon zu haben. Und da muss sich dann auch erst zeigen, ob er sich das Leben in Europa über seine Darts auch leisten kann. Allein die Reise- und Unterkunftskosten für ein Jahr auf der Tour gehen ja ganz schön ins Geld, das will erst einmal zurück erspielt werden. In Asien wird er ein Netzwerk haben, und eine Fanbase. In Europa ist er ein unbeschriebenes Blatt. Mögliche Sprachbarrieren mal ganz außen vor. Familie und Freunde, die zurück gelassen werden können weiteres Konfliktpotential bergen, weshalb ich es für gut möglich halte,daß, wer die Asian Tour gewinnt, vielleicht gar nicht unbedingt ein Interesse hat, überhaupt eine Tourkarte zu bekommen und mit seinem Asian Tour-Titel und der WM-Teilnahme vollauf zufrieden ist. Wenn jemand das wirklich will, wird er es schaffen, ja - siehe zB Whittlock oder Heta. Wobei Whittlock nie Q-School gespielt hat, Heta aber schon.

    Aber genau dafür sehe ich die Q-School eben auch als gute Generalprobe an: Wer das übersteht, hat auch ganz gute Aussichten, den anderen Zirkus auf den Bühnen der PDC zu bestehen. Man kann es sicher befürworten, zu sagen, es sollte 3 oder 4 Tourkarten für CT/DT geben, aber wo soll es beginnen, und wo enden, mit den Affiliate Tours? Womens Series, Asian Tour, Nordic/Baltic, China, Indien, USA... und für all diese je eine Tourkarte für den jeweiligen Spitzenreiter? Ich weiss nicht, ob das wirklich so eine gute Idee ist. Und die Q-School ganz abschaffen? Dann kann man auch als Regel einführen, daß nicht die Top 64, sondern die Top 96 ihre Karten behalten dürfen, und schafft ein weniger durchlässiges System, als zuvor.

  • Mein Kommentar bzgl. Asien, Amerika und Ozeanien war darauf bezogen dass die Spieler keine CT / DT spielen können weil es finanziell enorm anspruchsvoll ist die ganze Tour mitzunehmen. Mit einer Card kann man nach UK ziehen, so wie es Leek jetzt wohl gemacht hat. Das heißt, man könnte sie den Siegern der Tour zumindest anbieten. ich kann es verstehen dass es für einen Japaner (schwache Währung, Sprachbarriere) nicht so einfach möglich ist wie für einen Aussie.

    Außerdem muss sichergestellt sein dass die Touren, für die man das macht, ein entsprechendes Niveau aufweisen. Es sollte kontinentübergreifende Touren sein, z.B. je eine Card für Amerika, Asien, Ozeanien und evtl Afrika (sehe da leider aber nur wengie Spieler die gut genug sind).

    Allerdings garantiert die Q-School nicht automatisch dass die Spieler für die Tour geeignet sind. Es gab schon desöfteren Spieler die eine souveräne Q-School gespielt haben, dann aber meilenweit davon entfernt waren auf der Tour etwas zu erreichen. Andererseits kamen Spieler wie Durrant oder van Veen nur knapp durch die Q-School, das hätte auch schief gehen können. Außerdem kam es vor dass Spieler die eine gute Challenge Tour mit guten Nachrückauftritten auf der PT gespielt haben dann im nächsten Jahr die Q-School nicht überstanden haben.

    es wird immer gerne geschrieben wer die Q School nicht schafft gehört auch nicht auf die Tour, aber das ist nicht richtig.

  • Es ist halt auch ein gewisses Risiko, "nur" mit einer Card im Gepäck um die halbe Welt zu ziehen, um in der Ferne sein Glück zu versuchen, und das Spielen in Europa wird sich vom Spielen in Asien schon unterscheiden. Das hat ja schon Dany Klose ganz gut beschrieben, und der lebt immerhin sozusagen in der Nähe.

    Immerhin ist es ja schon ein Angebot, die Top Spieler der Affiliate Tours direkt in der Final Stage einsteigen zu lassen, und das soweit ich weiß auch noch kostenfrei. Vielleicht kann man das auch als eine Art "Stresstest" werten, auch wenn die Q-School natürlich nicht die absolute Weißheit liefert. Es gibt gute Spieler, die nicht durch kommen, und manchmal auch weniger gute, denen es gelingt irgendwie durch zu kommen, obwohl das Spielniveau eher schwächer ist. Das sind halt die berühmten"Außreisser" nach oben bzw. unten, die es irgendwo erst interessant machen. Es ist aber auf jeden Fall eine mentale Sache: Diese bewusste, und wohlüberlegte Entscheidung, sich der Q-School zu stellen. Wenn ein Spieler aus - bleiben wir mal bei Asien - sozusagen "aus Versehen" eine Tourkarte in den Schoß geworfen bekommt, kann das unter Umständen auch nach hinten los gehen. Es hat immer alles seine Vor- und Nachteile, egal wie man es dreht und wendet.

    Für mich persönlich wäre es ein absolut tragfähiger Komromiß, einfach mehr Karten über CT/DT zu vergeben - je vier oder fünf, würde ich sagen. Mehr als acht pro Tour hielte ich aber für keine gute Idee. Und die erste Affiliate Tour, der ich eine feste Tourkarte zusprechen würde, wäre die Womens Series, noch vor der Asian Tour.

    es wird immer gerne geschrieben wer die Q School nicht schafft gehört auch nicht auf die Tour, aber das ist nicht richtig.

    Ich sehe es eher anders rum: Wer die Q-School schafft, gehört auch auf die Tour. Und sei es nur, um Erfahrung zu sammeln. Deswegen finde ich es immer etwas schade, wenn jemand eine Tourkarte hat, dann aber ziemlich wenig spielt - auch wenn es oft absolut nachvollziehbare Gründe dafür gibt. Der Umkehrschluss ist aber tatsächlich falsch.

  • Sowas ist halt immer ein riesiger Schritt. Man lässt ja quasi alles zurück, was man sein Leben lang kannte. Selbst für die Australier, die ja sprachlich und kulturell nicht so große Umgewöhnung haben ist es sehr viel, wie Heta und Konsorten ja immer wieder erzählt haben. Und vor allem hat man absolut keine Garantie, dass es klappt. Ich denke zwar, dass es für Japaner durchaus funktionieren könnte, wenn sie etwa nach Düsseldorf gehen würden, wo es ja eine riesige japanische Community gibt, aber das macht den Schritt nicht kleiner. Und in Asien gibt es ein gewachsenes System an Turnieren, von denen sie auch leben können. Da überlegt man sich das dann nochmal mehr. Auch deswegen sehe ich so einen Schritt eher noch bei einem Afrikaner kommen.

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