PDC World Matchplay 2025

  • MvG wenn man so möchte mit Losglück. Es sei denn Barney packt auf die alten Tage nochmal einen aus...

    Gezzy-Gurney: Hmmm, irgendwie hab ich das Gefühl der liegt Ihm nicht besonders aber warten wirs mal ab

    Naja letztes Jahr hat Price ihn am selben Ort eindeutig besiegt. Auf der Pro Tour jetzt auch wieder.

    Finde auch der World Cup Effekt ist bei ihm nicht eingetreten. Er hat da teilweise gut gespielt aber wie ich erwartet habe, spielt er weiter sein zuvor gezeigtes "normales" Niveu, während Rock weiterhin abgeht. War eh das Horrorlos für alle Gesetzten

  • Littler - Searle sehe ich als eines der langweiligsten Matches. Sehe da so gut wie gar keine Gefahr für den Weltmeister.

    Müsste man meinen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es deutlich enger werden könnte als man jetzt Stand heute erahnen würde.

    Ich glaube wenn Luke zu knacken ist, dann tatsächlich direkt zum Auftakt, gerade wenn Searle dann tatsächlich seit längerem mal wieder seine paar überragenden Minuten hat/einstreut, dann könnte es tatsächlich eng werden.

  • Kein dt. Losglück (2-3 formsuchende aus der Top 16), aber auch kein Lospech.
    Nur halt schade, dass es für Martin wieder Clayton ist. Hoffe natürlich auf wenigstens einen dt. Sieg im Turnier, auch wenn der natürlich schon eine Überraschung (aber fern einer Sensation) wäre.
    Bin auch gespannt, was unsere beiden World Cup Lukekiller vom Heimpublikum abbekommen...

  • Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen , dass Searle Littler gefährlich werden kann.

    Searle spielt seit Wochen eher schwach und ist weit weg vom A-Game , welches er für 20 Minuten brauchen würde.

    Am Wochenende wird man sehen was Searle in Kiel macht und mit welchem Gefühl er zum Matchplay fährt.

    Ein deutscher überrascht ( hoffentlich)

    Grüße

  • Denke aus Sicht von Martin und Ricardo hätte es sowohl angenehmere als auch unangenehmere Lose geben können, auch wenn wir uns bewusst machen müssen, dass wir hier von den Top-16 der Welt sprechen bzw. von dieser die Rede ist, wo die beiden eben gegen viele dieser Spieler nicht als Favorit, sondern eher als Underdog in so ein Spiel gehen, auch wenn ich bspw. gegen Chizzy, Wright, Noppert, R. Smith, Heta oder auch selbst Cross ihre Chancen etwas besser eingeschätzt hätte, da dies aktuell eher Spieler auf deren Wellenlänge sind, aber schauen wir mal.

    Dass es dann aber ausgerechnet wieder Clayton für Martin sein muss, hätte jetzt echt nicht sein müssen. Generell habe ich das Gefühl, dass er bei den meisten Majors immer gegen einen der beiden Topwaliser ran muss.

    Während ich dann doch auch aufgrund der aktuellen Form von Martin hier Jonny klar vorne sehe, könnte ich mir bei Ricardo schon vorstellen, dass er Dobey überrascht und ihn vielleicht auf dem falschen Fuß erwischt.

  • Denke aus Sicht von Martin und Ricardo hätte es sowohl angenehmere als auch unangenehmere Lose geben können, auch wenn wir uns bewusst machen müssen, dass wir hier von den Top-16 der Welt sprechen bzw. von dieser die Rede ist, wo die beiden eben gegen viele dieser Spieler nicht als Favorit, sondern eher als Underdog in so ein Spiel gehen, auch wenn ich bspw. gegen Chizzy, Wright, Noppert, R. Smith, Heta oder auch selbst Cross ihre Chancen etwas besser eingeschätzt hätte, da dies aktuell eher Spieler auf deren Wellenlänge sind, aber schauen wir mal.

    Dass es dann aber ausgerechnet wieder Clayton für Martin sein muss, hätte jetzt echt nicht sein müssen. Generell habe ich das Gefühl, dass er bei den meisten Majors immer gegen einen der beiden Topwaliser ran muss.

    Während ich dann doch auch aufgrund der aktuellen Form von Martin hier Jonny klar vorne sehe, könnte ich mir bei Ricardo schon vorstellen, dass er Dobey überrascht und ihn vielleicht auf dem falschen Fuß erwischt.

    Das trifft meine Gedanken und Einschätzungen zu 100% auf den Kopf.

    Premier League ist doof!

  • Muss auch was die Sessionaufteilung angeht ehrlich sagen, dass wohl direkt am Eröffnungsabend aus meiner Sicht die interessanteste und vielversprechendste Session der 1. Runde auf uns wartet bzw. zumindest mal potentiell verspricht, gerade wenn ich sehe, dass da die beiden Champions aus den letzten 2 Jahren gegen die nach Rock wohl 2 undankbarsten ungesetzten Spieler in Person von GvV und Nijman gefordert bzw. im Einsatz sind.

  • Ich denke, Humphries - van Veen wird recht eindeutig richtung Humphries.

    Kann natürlich passieren, aber als Kaltstart einen Gegner wie Gian zu erwischen kann auch mal schnell in die Hose gehen, zumal dieser ihn auch schon auf dem Weg zu seinem 1. PDC Titel in einem PC-Finale in diesem Jahr bezwingen konnte.

  • Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass Leute wie Schindler oder Pietreczko (und langfristig sicherlich auch Springer) potenziell um Majortitel mitspielen können. Was nicht heißt, dass jemals einer von ihnen tatsächlich einen gewinnt, und was auch nicht heißt, dass es beim WMP so sein muss. Es gilt nicht zu Unrecht als das in dieser Konzentration vermutlich hochklassigste Ranking-Event des Kalenders und da müssten Spieler wie die deutschen Topleute in fünf Matches absolute A+-Games ans Board nageln, um eine Chance zu haben.

    Es gibt aber durchaus andere Majors, wo die Möglichkeiten für Schindler und Co. qua Modus und Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes schon größer sind als hier, etwa bei den UK Open, dem World Cup, den PCF oder auch den EDC. Hätte zum Beispiel Pietreczko letztes Jahr nicht um Haaresbreite das VF gegen Noppert verloren, wären seine Chancen auf den Titel nicht schlecht gewesen.

  • Mein Topspiel der ersten Runde ist natürlich das Battle der Niederländer wobei ich hier wenigstens froh bin, dass bei der aktuell doch eher schwachen Form beider wenigstens einer die nächste Runde erreichen wird. Von daher können sie beide mit dem Los ganz zufrieden sein^^

    Littler hat es mit Searle auch eher gut getroffen, da Ryan aktuell seinen Flow nicht so recht findet und Luke das normalerweise ausnutzen sollte. Der andere Luke hats da wesentlich härter getroffen, hat er doch mit Gian einen der 2,3 stärksten Ungesetzten als Gegner bekommen.

    Weitere Topspiele für mich:

    Aspinall-Nijman

    R.Smith-Rock

    Chisnall-De Decker (überraschend im Nachmittag)

    Clayton-Schindler

    Auch Price-Gurney ist interessant. Generell kurios, dass es 3 Spiele gibt, die es vor genau einem Jahr ebenfalls in Runde 1 gab.

    Lieblingsspieler:
    1.Raymond Van Barneveld 2.Phil Taylor/Gary Anderson 3.Vincent Van der Voort/Simon Whitlock/MVG

  • Kommen wir auch schon zu meiner ausführlichen Analyse zu jedem Teilnehmer des World Matchplays:

    Luke Humphries:

    Der Titelverteidiger und die Nummer 1 hat dieses Jahr 2 Majors gewonnen. Das Masters war überragend und auch die PL hat er souverän auf Platz 2 nach 16 Spieltagen beendet. Bei den PlayOffs hat er dann überragend gespielt und dann souverän gewonnen. Die Titel fehlen zwar bisher bei seinen gespielten ETs, aber er war (wenn er gespielt hat) auch oft in der finalen Session dabei. PCs hat er bisher kaum gespielt, die, bei denen er gespielt hat, waren auch gut. Das Turnier am Wochenende hat ihm zwar nicht das erhoffte Selbstvertrauen gebracht, wie vor der PL in Rosmalen, dennoch wird beim Matchplay mit ihm zu rechnen sein. Mit GVV hat er zwar ein hartes Los bekommen, die Qualität ihn zu schlagen hat er aber. Er wird meiner Meinung nach der Topfavorit sein.


    Luke Littler:

    Der Weltmeister ist nicht so leicht einzuschätzen, wie sonst: Die letzten Wochen hat er wenig gespielt. Er wirkt seit München nicht mehr so unbezwingbar, wie noch zu Beginn des Jahres, als er ja die UK Open und ein ET in Belgien gewonnen hat. Die WS war jetzt nicht mehr so dominant. Auch, wenn er die PL nicht gewonnen hat, war er unangefochten auf Platz 1, vor allem durch seine erste Hälfte. Littler ist eigentlich jederzeit in der Lage jeden zu schlagen und hat mit Ryan Searle zwar kein leichtes, aber dennoch machbares Los bekommen, der seit einigen Wochen nicht in Topform ist. Auch Littler muss zu den Topfavoriten zählen.


    Michael van Gerwen:

    MvG wird schwer einzuschätzen sein. Die PL war nicht gut, auch, wenn er hin und wieder gezeigt, was er spielen kann. Das Masters und die UK Open waren auch enttäuschend. Ein ET hat er aus dem nichts gewonnen, als er in seinem alten Trikot an einen besseren MvG erinnert hat. Durch die Trennung hat er viel ausgelassen. MvG darf man nie abschreiben, dass hat er uns beim vergangenen Matchplay und bei der vergangenen WM gezeigt. Dennoch hat er bei fast jedem Turnier mindestens ein Spiel, in dem er sein C Game spielt. Mit seinem B Game hat er teilweise schon Major Finals erreicht, aber sein B Game wird bei diesen Turnier nicht reichen. Wenn die Doppel einigermaßen passen werden, dann ist mit ihm zu rechnen. Mit Barney hat er einen Gegner bekommen, der auch nicht so gut in Form ist, aber beim jetzigen MvG kann auch in R1 wie vor 2 Jahren Schluss sein. Ob es überhaupt zu einem Spiel gegen R.Smith/Rock kommt, bleibt abzuwarten.


    Stephen Bunting:

    Auch wenn die PL katastrophal war, spielt er ansonsten eigentlich ein gutes Jahr: Er hat zum ersten Mal überhaupt ein ET gewonnen und er hat nach 4 Jahren mal wieder auf der PT gewonnen. Bei der WS gewinnt er regelmäßig gegen einige Topspieler. Masters und UK Open waren jetzt nicht so gut, aber seit einigen Wochen ist er wieder gut in Form. Mit Joyce hat er einen ekligen Gegner, der aber in den letzten Wochen nicht so gut gespielt hat. In R2 könnte dann Gary warten. Bunting muss man in der aktuellen Form einiges Zutrauen, aber zähle ihn nicht zu den Titelanwärtern, weil mir aktuell noch etwas fehlt.


    Jonny Clayton:

    Jonny Clayton spielt bisher ein überragendes Jahr: Masters Finale (inkl. Sieg gegen Littler als dieser 108 Punkte gespielt hat), UK Open Halbfinale, WC Finale(wo er der deutlich bessere Spieler bei Team Wales war), ET Titel und ein PC Sieg. Aber auch sonst hat er gute Spiele gespielt, wie z.B. das Achtelfinalspiel in Kiel gegen Rock. Er muss dennoch beim Matchplay einiges verteidigen. Das Finale/der Titel ist ihm in der aktuellen Verfassung dennoch zuzutrauen, denn seine ersten beiden Matches sind Pflichtsiege. Erst ab dem Viertelfinale könnten die Matches dann knifflig werden, aber unmöglich werden diese nicht sein. Er wird neben den Lukes der Titelanwärter sein.


    Chris Dobey:

    Die Majors waren bisher nicht berauschend: Auftaktpartie beim Masters nicht gewonnen; zweites Spiel bei den UK Open verloren und ebenfalls keine gute PL, die zwar hintenraus etwas besser wurde, wo er jedoch nicht den großen Spaß gemacht hat, den man sich erhofft hatte. Auf der PT spielt er aber immerhin eine überragende Saison: 2 Titel, dazu noch ein knapp verlorenes Finale gegen Price. Auf der ET kam er 3 mal in die letzte Session. Das Turnier in Kiel war nicht schlecht und er ist halt gegen einen überragenden Price gescheitert. Man muss aber sagen, dass die Majors bei Chris in den letzten Monaten(abgesehen von der WM) nicht so stark waren. Weiter als das Viertelfinale glaube ich geht es für ihn nicht, aber selbst in R1/R2 ist ein Aus nicht unrealistisch


    Damon Heta:

    Vom Gefühl her waren die letzten Wochen deutlich besser, vor allem auf der Bühne. Auf der PT hat er bereits 2 Titel geholt(wie fast jedes Jahr). Auch auf der ET war er in einem Finale, welches er knapp verloren hat. Die Majors liefen dieses Jahr, wie auch schon in der Vergangenheit, nicht optimal. Beim WC hingegen hat er endlich Team Australien getragen. Durch die WS hat er meiner Meinung eine größere Bühnensicherheit, als die letzten Jahre. Ein Viertelfinale muss definitiv der Anspruch sein, trotz seiner Majorschwäche.


    Nathan Aspinall:

    Nathan hat in diesem Turnier 200k Pfund zu verteidigen. Wenn er von diesen 200k nicht viel verteidigen wird, dann wird er aus den Top 16 fallen, trotz 2 ETs und einem weiteren Finale. Die PL war dieses Jahr überraschend gut und er hat sich auch in der finalen Nacht gut geschlagen. Auf der PT hat er nach einem Finale bisher sehr viel ausgelassen. Trotzdem glaube ich, dass Nathan nach diesem Turnier es auf der ET deutlich schwerer haben wird, sich für den Sonntag zu qualifizieren. Nijman ist kein leichtes Los für ihn. Auch in R2 könnte es gegen Wade schwierig werden. Im Viertelfinale könnte potenziell Humphries warten. Trotz seiner eigentlich guten Form glaube ich nicht, dass er weit kommen wird.

  • James Wade:

    Bisher hat Wade in diesem Jahr schon ein paar Duftmarken gesetzt: Mit einem UK Open Finale (inkl. Sieg über Humphries) und einem dominanten PC Titel haben wohl die wenigsten gerechnet. Auch 2 Halbfinals auf der ET stehen zu Buche. Im Scoring hat sich Wade seit dem letzten Matchplay deutlich verbessert und seine D10 läuft auch gut. Ob es wieder bis ins Halbfinale wie letztes Jahr geht, ist fraglich, aber ein Viertelfinale ist definitiv drin.


    Rob Cross:

    Auf der WS war Cross bisher wirklich gut, dennoch muss man sagen, dass er ansonsten (abgesehen von seinem PC Titel im ersten Turnier) kein gutes Jahr spielt. In der PL war er nur nicht letzter, weil Bunting erst ab Berlin angefangen hat zu punkten. Mit keinem Finale war das dieses Jahr einfach zu wenig. Auf der ET hat er einiges ausgelassen und wenn er gespielt hat, hat er maximal 1 Spiel gewonnen. Auch auf ihn wird sehr viel Druck lasten, weil er dieses Jahr noch einiges zu verteidigen hat. Sein Turnierbaum ist zumindest mal bis ins Viertelfinale nicht übermäßig schwer, aber auch keinesfalls einfach. Cross ist schwierig einzuschätzen.


    Gerwyn Price:

    Gerwyn Price spielt eigentlich kein schlechtes Jahr. Was bis heute gefehlt hat, war der Bühnentitel bei einem Ranking Turnier. Heute war das trotz Doppelproblemen im Finale ein blitzsauberer Tag. Mit 3 PC Titel und einem weiteren Finale ist er auf auf dem Floor der beste Spieler. Bei den UK Open war früh gegen Connor Scutt Schluss und beim Masters hat er auch seine zweite Partie verloren. Bei den Ranking Majors ist definitiv noch Luft nach oben. Bei der PL hingegen hat nicht viel für ein Finale gefehlt, denn er war lange gegen Luke Littler in Führung gewesen. Auch auf der World Series hat er schon einen Titel geholt und viele gute Matches gespielt. Auf der ET waren abgesehen von diesem Turnier immer wieder starke Spiele (Beispiel: Gegen Nijman; Rock), zu mehr als zwei Viertelfinals hat es sonst nicht gereicht. Vielleicht setzt der Titel heute weitere Kräfte frei. Beim Matchplay wird definitiv mit ihm zu rechnen sein. Ein Halbfinale wird das Ziel sein. Wenn er vor allem die Doppelprobleme in den Griff bekommt, dann ist das nicht mal so unrealistisch.


    Dave Chisnall:

    Bisher spielt Chizzy kein gutes Jahr: Bisher nur 1 PC Finale und nur 1 Mal in der letzten Session auf der ET. Die letzten 4 Auftaktpartien hat er bei den ETs jeweils verloren. Über die Majorschwäche brauchen wir nicht zu reden. Er muss aufpassen, dass er in naher Zukunft nicht noch weiter abrutschen wird. Jeder Sieg für ihn bei diesem Turnier wäre eine kleine Überraschung, obwohl MdD nicht in Topform ist. Ab R2 wird es dann sowieso schwierig.


    Gary Anderson:

    Das Jahr von Gary ist bisher wie eine Bergetappe im Fahrradsport. Auf der ET ist das, was er gespielt hat, wirklich gut mit einem Titel, einem Finale und einem Halbfinale bei 4 Teilnahmen. Ein Titel auf der PT hat er auch schon gewonnen. Allerdings hatte er auch einige nicht so gute Spiele auf der Pro Tour und beim World Cup, wo er nicht sein B Game spielen konnte. Der letzte Eindruck(ET9 in Kiel) war dennoch gut und ein Viertelfinale/Halbfinale ist absolut im Bereich des Möglichen. Aber: Ein frühes Aus wäre keine allzu große Überraschung.


    Ross Smith:

    Bisher läuft Smith etwas unter dem Radar (wie jedes Jahr eigentlich), weil er kein schlechtes Jahr spielt. Die Situation ist vergleichbar mit dem vergangenen Jahr: Ein Titel, ein Finale auf der ET, dazu sehr wenige Erstrundenniederlagen bei seinen Turnieren. Er spielt auch viele hohe Averages. Gegen Josh Rock hat er den vermutlich schwersten Gegner in R1 erwischt, unbezwingbar ist dieser für Smith dennoch nicht. Letztes Jahr hat er gegen ihn gewonnen. Falls er in R2 kommen wird, dann ist er dort vsl der Favorit.


    Peter Wright:

    Dass Peter noch gesetzt ist, ist eigentlich schon ne Überraschung, denn seit 2022 spielt er nicht mehr das, was er kann. Auch, wenn zu Beginn des Jahres die Form wieder etwas nach oben gezeigt hat, sind die letzten Wochen ernüchternd gewesen. Der WC war katastrophal und auf der ET waren die Spiele ebenfalls nicht gut. Wenn er sich die richtigen Darts raussucht, dann kann er sein Erstrundenmatch gewinnen, spätestens in R2 wird dann Schluss sein.


    Danny Noppert:

    Nach einem guten Start ins Jahr durch das Masters Halbfinale wurde es erstmal ruhig um Danny Noppert. Nachdem er beim 5. ET endlich sein erstes Spiel gewonnen hat, lief es dann besser. 2 Viertelfinals folgten dann auf der ET. Auf der PT waren 2 Halbfinals bisher die besten Ergebnisse. Beim WC lief es im Gegensatz zu den vorigen Jahren deutlich besser, weil er mit GvV gut harmoniert hat. Dieses Turnier in Kiel hat gezeigt, dass er nicht zu unterschätzen ist. Beim Matchplay kann er definitiv sein erstes Spiel gewinnen, in R2 würde dann Humphries/GvV warten würden, welche beide in besserer Form sind.

  • Martin Schindler:

    Nachdem der Start in die neue Saison etwas holprig verlief, war Martin nach dem PC Titel deutlich besser in Form. Ein ET Titel folgte dann auch. Auf der ET war er auch immer mal wieder in der letzten Session dabei. Den Finaltag hat er bis auf einmal auch immer erreicht. Die Majors waren bisher von der Leistung gar nicht schlecht, trotzdem waren die Ergebnisse nicht so überragend, weil jeweils gegen Clayton Schluss war. Dieser Jonny Clayton wird auch beim Matchplay sein erster Gegner sein. Dieses Spiel zu gewinnen wird schwer, wenn er aber gewinnt, dann ist er meiner Meinung nach im Achtelfinale der Favorit.


    Josh Rock:

    Der Wechsel zu Target hat Josh Rock sehr gut getan: Vom Gefühl her hat er sogar besser gespielt, als nur 1 PC Titel. Auch auf der ET hat er schon einige Male die Finalsession erreicht. Beim WC hat er Nordirland getragen, auch wenn Gurney vor allem im Spiel gegen Irland eine wichtige Rolle gespielt hat. Bei den UK Open war er ebenfalls im Halbfinale, wo er dann nicht gut gespielt hat. Das Rematch von letztem Jahr beim Matchplay ist ein 51/49 aktuell für Rock meiner Meinung nach, in R2 wäre er dann vom spielerischen her der Favorit.


    Cameron Menzies:

    Bisher spielt Menzies sein bestes Jahr: Auf der PT hat er ein Titel geholt, zwei weitere Finals kamen hinzu. Zum ersten Mal in seiner Karriere hat er auf der ET dieses Jahr ein Viertelfinale erreicht, auf das noch eins folgte. Beim Masters hat er einige Spiele gewonnen, hingegen bei den UK Open lief es nicht so gut.Meiner Meinung nach wirkt er dieses Jahr auf der Bühne etwas entspannter als letztes Jahr. Bei seinem Debüt beim Matchplay kann er definitiv sein erstes Spiel gegen Noppert gewinnen, spätestens nach R2 dürfte dann Schluss sein, was aber schon als Erfolg gewertet werden könnte.


    Gian van Veen:

    Van Veen hat dieses Jahr, nach vielen vergebenen Matchdarts im Finale von PC 5, bei PC 6 endlich seinen ersten Titel geholt. Auch ein Finale auf der ET steht bei ihm schon zur Buche, das er dann gegen MvG verloren hat. Bisher hat er einfach das Problem, dass seine Gegner oft gegen ihn ihr A-Game spielen (Beispiel: Gary Anderson in Sindelfingen). Beim WC hat er es mit Danny Noppert ins Halbfinale geschafft, wo dann gegen ein starkes Team Wales Schluss war. Auch beim Matchplay hat er mit Luke Humphries kein Losglück gehabt. Unmöglich ist es aber nicht, dass er gegen Humphries gewinnt, weil Luke noch besser auf die längeren Distanzen ist. Wenn Gian das erste Spiel gewinnt, dann ist alles möglich.


    Wessel Nijman:

    Viele Spieler sehen Wessel als „Enttäuschung“ bisher in diesem Jahr. Dem würde ich aber nicht zustimmen, denn er hat zwei Halbfinals auf der ET erreicht, von denen er eins hätte gewinnen können. Sein bestes Ergebnis bei den PCs war ein Halbfinale, was kein Fehler ist. Bei seinem Matchplay Debüt bekommt er es mit Aspinall zu tun, auf dem sehr viel Druck lasten wird. Ich kann ihn 0 einschätzen, denn ihm ist definitiv einiges zuzutrauen. Wenn er die Doppel in den Griff bekommt, dann kann er gefährlich werden.


    Ryan Searle:

    Nach seinem alljährlichen Sieg bei einem PC in den ersten 2 Blöcken lief nicht mehr so viel bei Ryan Searle: Bei der ET nur noch einmal ins Viertelfinale gekommen, wo er ja letztes Jahr bei mehr als jedem 2. Turnier war. Wenn er wie letztes Jahr wieder seine 5 Minuten bekommt, als er ja gegen Heta kurz mal alles getroffen hat, dann kann er Littler gefährlich werden. Ansonsten sehe ich ihn früh rausgehen.


    Mike De Decker:

    Abgesehen von seinem ET Finale zum Start in Belgien kam nicht mehr so viel von Mike De Decker. Einige Male hat er noch den Finaltag erreicht und 2 PC Halbfinals am Anfang der Saison hat er noch erreicht. Die Erwartungen nach dem GP Titel waren einfach zu hoch. Der WC war nicht gut, auch von ihm nicht wobei man auch sagen muss, dass Van den Bergh viele Ausreißer in die 1 hatte. Im ersten Spiel ist er dennoch der Favorit, in Spiel 2 wird er aber sowohl gegen Clayton, aber auch gegen Martin der klare Außenseiter sein.


    Dirk van Duijvenbode:

    Wenn der Begriff Wundertüte definierbar ist, dann wäre Dirk van Duijvenbode auf der ET die Definition. Vor allem auf der Bühne kann er 110, aber auch Anfang 80 spielen. Auf der PT spielt er dieses Jahr stark verbessert. 1 Finale und 1 Halbfinale stehen zur Buche. Nachdem er letztes Jahr das Matchplay verpasst hat, ist es gegen Cross nicht unmöglich, dass er gewinnt. Ob es für mehr reicht, bleibt abzuwarten.

  • Jermaine Wattimena:

    Nach einem überragenden Schlussspurt im Jahr 2024 ging das Jahr auch gut los für Jermaine Wattimena: Beim Masters die schwierige Quali geschafft, gute ersten PCs, ET Finaltag erreicht. Danach ist es etwas abgeflacht. Vor kurzem hat er dann wieder ein PT Finale erreicht. Bisher ging es zwar noch nicht in die finale Session auf der ET in diesem Jahr, dennoch spielt er nicht schlecht. Beim Matchplay ist er im ersten Match gegen Peter Wright klarer Favorit, danach wird er gegen vsl Littler keine Chance haben.


    Andrew Gilding:

    Der Daumen hat bei Andrew Gilding schon einige Male in diesem Jahr nach oben gezeigt, denn 4 PC Halbfinals und 1 ET Finale sind definitiv gute Leistungen. Aber vor allem auf dem Floor zeigt Gilding häufig in diesem Jahr, was er spielen kann. Abgesehen von seinem ET Finale hat er noch 2 Mal den Finaltag erreicht. Bei den Majors hingegen hat er dieses Jahr noch kein Spiel gewonnen. Es wird also interessant zu sehen sein, ob er beim Matchplay ans letzte Jahr anknüpfen kann, wo er ja im Viertelfinale stand. Mit Damon Heta bekommt er einen Gegner, der bei den Majors nicht immer gut performt hat. Die Chance für eine Überraschung ist da.


    Daryl Gurney:

    Gurney spielt nach schwierigem Start eigentlich gute letzte Wochen: WC Sieg, ET Finalsession erreicht. Vor allem der World Cup Sieg war gut gespielt. Auch, wenn Rock überragend gescort hat, hat Gurney im Finale fast jedes Leg für Nordirland gecheckt. Vor allem das Spiel gegen Irland hat Gurney durch sein Timing für Nordirland gewonnen. Man muss aber auch fairerweise dazusagen, dass er auch immer mal wieder einige nicht so gute Spiele drin hat, die ihm noch mehr Erfolg erschwerern. Auf dem Floor ist 1 Viertelfinale als beste Leistung etwas wenig. Gegen Price ist Gurney klarer Außenseiter, auch, wenn die letzten Wochen stark verbessert waren.


    Joe Cullen:

    Nach gutem Start mit einem PC Titel und einem weiteren Finale, kam von Joe Cullen sehr wenig. Auf der ET hat er nur 2 Mal überhaupt den Finaltag erreicht. Dazu kommt auch, dass nach seinen 2 gespielten Finals nur noch 1 Achtelfinale auf dem Floor gefolgt ist. Bei den bisherigen Majors hat er jeweils das Auftaktmatch verloren. Ich finde es schon interessant, wie sich Cullen, trotz keinen guten letzten 14/15 Monaten, für das Matchplay qualifiziert hat. Ein Sieg gegen einen formstarken Wade wäre definitiv eine Überraschung.


    Ricardo Pietreczko:

    Nach einem katastrophalen Start ins Jahr hat sich Ricardo gut stabilisiert. Er nimmt bei fast allen Turnieren Preisgeld mit in die OoM: Bei keinem seiner gespielten 8 ETs hat er sein Auftaktmatch verloren; seit PC11 hat er nur bei PC21 sein Auftaktmatch verloren. So eine Konstanz sorgt irgendwann für einen Startplatz beim Matchplay. Was noch fehlt, ist der ganz große Run: Bisher hat er 1 Viertelfinale auf dem Floor gespielt und hat 1 Mal die Finalsession auf der ET erreicht. Bei den Ranking Majors hat er jeweils das Auftaktmatch verloren. Der WC war großartig. Mit Dobey hat er definitiv ein schweres Los bekommen, der aber nicht unbesiegbar für Ricardo ist. Bei einem möglichen Weiterkommen wäre er wahrscheinlich in R2 der Außenseiter.


    Luke Woodhouse:

    Luke Woodhouse spielt eigentlich ein solides, aber kein überragendes Jahr. Immermal wieder etwas weiter gekommen bei den Turnieren, ein Halbfinale auf der ET war da das beste Ergebnis, auf dem Floor gab es auch schon ein Halbfinale. Bei den Majors hat er jeweils das Auftaktmatch verloren und so wird es höchstwahrscheinlich auch beim Matchplay sein, denn Gary hat sich dieses Wochenende gut in Form gezeigt.


    Raymond van Barneveld:

    Für einzelne Spiele zeigt Barney immer wieder, für was er fähig ist. Im nächsten Spiel zeigt er dann eher seine Lustlosigkeit. Ein PC Viertelfinale ist auf dem Floor das bisher beste Ergebnis gewesen und auf der ET war er zweimal am Finaltag dabei. Seit seiner Rückkehr hat er kein Spiel mehr in Blackpool gewonnen und ich glaube, dass das so bleiben wird, denn MvG ist selbst in nicht optimaler Verfassung wahrscheinlich besser als Barney aktuell. Auch, wenn das Spiel vom Namen her das beste Spiel der ersten Runde ist, wird das kein gutes Spiel werden.


    Ryan Joyce:

    Ryan Joyce spielt dieses Jahr phasenweise echt gut und dann wieder nicht so gut. 3 Mal Finalsession auf der ET ist definitiv ein respektabler Wert. Auf dem Floor sieht es hingegen nicht so toll aus, denn dort waren 3 Achtelfinals das bisher beste Ergebnis. Die UK Open waren wirklich gut, beim Masters hat er es nicht ins Hauptfeld geschafft. Beim Matchplay kann er Bunting gefährlich werden, wenn er wieder so spielt, wie zwischenzeitlich auf der ET und letztes Jahr beim GP und bei der WM. Er geht dennoch als klarer Außenseiter ins Matchplay.


    Dann auf ein gutes Matchplay mit vielen geilen Spielen

  • Withoutnonsense:

    Auch von mir besten Dank für deine ausführliche Einschätzung zu den Spielern, wirklich eine top Zusammenfassung :thumbup:, da gibt es nichts hinzuzufügen ;).

    Das kann man auch direkt ohne Probleme so in die Shortleg Berichterstattung bzw. Vorschau übernehmen/rüberkopieren :)^^.

    Mein Favoritencheck:

    Topfavorit ist für mich in diesem Jahr der amtierende Weltmeister namens Luke Littler, gerade auch begünstigt durch den Draw für die ersten beiden Runden, denn in den späteren Runden wird es über die längeren Distanzen auf Strecke vermutlich maximal schwer mit dessen potentieller Scoring Power mitzugehen.

    Dahinter sehe ich tatsächlich schon die formstarken Rock, Clayton und Gezzy als aussichtsreichste Titelkandidaten, während ich hinter diesem Trio dann Spieler wie Gary und dem englischen Quartett um bzw. bestehend aus Humphries, Aspinall, Bunting und Wade ansiedeln würde.

    Gerade bei "The Machine" könnte ich mir wieder gut vorstellen, dass es ein James Turnier werden könnte und er mit einem Halbfinale oder gar Finale aufhorchen lässt.

    Das ich bei den Favoriten hierbei gefühlt erstmalig überhaupt nicht auf MvG eingehe sagt glaube ich auch schon einiges aus und hätte ich vor ein paar Jahren niemals für möglich gehalten.

    Anders sieht es da dagegen bei meinem persönlichen Geheimfavoriten GvV aus, dem ich wenn er diese schwierige Auftakthürde gegen den Titelverteidiger irgendwie meistern kann nahezu alles zutrauen würde.

    Passend dazu und um nur mal eines von meiner noch anstehenden Prognose heute schon vorwegzunehmen glaube ich tatsächlich, dass Luke gegen Gian rausgehen wird.

  • Ich sehe für beide Deutsche da kein weiterkommen in Runde 1. Clayton ist doch eh schon Schindlers Angstgegner. Daneben ist Schindler nicht wirklich in Form. Bei Pikachu sehe ich auch keinen Sieg gegen einen PL Spieler. Die klaren Siege fehlen bei ihm in letzter Zeit auch.

  • Bei Littler tue ich mich schwer die Form aktuell einzuschätzen. Letztes Mal im April auf der PT unterwegs und danach, die einzigen m.M.n. aussagekräftigen Spiele waren die PL-Playoffs. Die WS danach war weder total überzeugend noch würde ich dem viel Bedeutung beimessen. Der WC war auch sehr seltsam durch die ganzen Begleitumstände. Hat mit Searle natürlich kein allzu schweres Los erwischt und auch die Runden danach wird es nicht unbedingt schwieriger. Ein HF sollte fast die minimale Zielstellung sein. Es bräuchte schon einen Heta in Topform oder einen Cross der mal wieder aus dem nichts auftaucht und ein sehr starkes Turnier spielt um das zu verhindern. Letzteres will ich nicht komplett ausschließen, sehe es aber nicht wirklich.

    Humphries sehe ich entweder in der ersten Runde scheitern, denn van Veen kann ein schwieriger Gegner werden, oder auch mind. ins Halbfinale kommen. Humphries ist nicht bei seiner Topform, aber wenn er in ein Turnier hineinkommt, ist er gerade bei diesen Distanzen schwer zu schlagen. Nijman sehe ich nicht wirklich als große Gefahr führ ihn, der kann zwar Aspinall schlagen (würde mich nicht groß überraschen), aber einen tiefen Run sehe ich, bei allem offensichtlichen Talent nicht.

    Das Viertel unterhalb mit Clayton, Anderson und Bunting finde ich sehr spannend. Alle drei spielen eine ordentliche bis gute Saison. Von den ungesetzten rechne ich nur DeDecker gute Chancen aus. Wird spannend wer sich da durchsetzt um dann evtl. Humphries im HF Paroli zu bieten.

    Im untersten Viertel läuft es wohl auf Price hinaus. Grundsätzlich gute Form diese Saison, die jetzt auch mit tiefen Runs (PCs) und titeln (WS, ET) belohnt wird. Rock ist für mich der wahrscheinliche Gegner im VF, aber MVG würde ich zumindest das Erreichen des VF auch zutrauen. Pietrezcko rechne ich gegen Dobey schon eine gute Chance aus, denn Dobey hat dieses Jahr (und bei den Majors außerhalb der WM schon länger) selten das gespielt, was er gestern gezeigt hat.

  • Ich sehe für beide Deutsche da kein weiterkommen in Runde 1. Clayton ist doch eh schon Schindlers Angstgegner. Daneben ist Schindler nicht wirklich in Form. Bei Pikachu sehe ich auch keinen Sieg gegen einen PL Spieler. Die klaren Siege fehlen bei ihm in letzter Zeit auch.

    Warum sollte Clayton Schindlers Angstgegner sein? Hat er das mal so geäußert? Die H2H-Bilanz ist ausgeglichen.

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